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 Schiff

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Elbereth




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BeitragThema: Re: Schiff   So Dez 27, 2009 1:37 am

Einen Moment lang steht die Schmiedin nur verdattert da und glotzt auf das tote Biest vor ihren Füßen.
"Oh, danke", murmelt sie und kratzt sich verwirrt am Kopf. Es ist alles so schnell gegangen, dass Thyria gar nicht richtig überrissen hat, was geschehen ist.
"Ja", brummt sie, "es ist alles in Ordnung." Geistesabwesend wischt sie sich die Blutspritzer vor Arm, dann nickt sie Juuso noch einmal dankbar zu, bevor sie zu der Stelle hienüber läuft, an der ihr Schwert an der Wand lehnt und den Griff mit beiden Händen fest umschließt. Gleich fühlt sie sich viel besser, mit der vernünftigen Waffe in der Hand.
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Micky

El dios pequeño


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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Jan 01, 2010 12:17 pm

Tara erwischt mit ihrem Schuss einen weiteren Kelpie in den Hals, der auch sogleich zu Boden geht und für den Moment betäubt ist. Dennoch spürt sie wie ihre Kräfte immer weniger werden, denn das Spannen des Bogens und der kurze, wenn auch intensive Kampf, verlangt der blonden Kriegerin viel ab.
Die Gefährten können sehen wie die Kelpies immer weiter zurückgedrängt werden. Auf dem Deck befinden sich sogut wie keine mehr und die halbtoten auf dem Boden, werden von tödlichen Stichen der Mannschaft endgültig ins Jenseits befördert. "Los! Treibt die Viecher zurück ins Meer!" brüllt Garris und treibt damit die Mannschaft weiterhin kämpferisch an. Seine Haare sehen nun noch verwegener aus, während aus seinem Gesichtsausdruck die pure Entschlossenheit spricht. Auch am Rand des Schiffes merkt man, dass sich die Tiere nun deutlich zurückziehen, sie merken schlichtweg das sie diesen Kampf nicht gewinnen können. Bis auf den einen Matrosen, der zu Beginn durch eines dieser Monster überrascht wurde, scheint niemand sonst gefallen zu sein. Jedoch wirkt die Crew recht angeschlagen und einige scheinen auch verwundet zu sein. Sicherlich wurde der eine oder andere auch durch das tödliche Horn vergiftet.
Schließlich verschwindet auch der letzte Kelpie von der Salas und fürs erste können sich alle in einer vagen Sicherheit wiegen. Doch es bleibt auch nicht viel Zeit zum ausruhen, denn der Fisch zieht das Schiff immer weiter hinter sich her. Wenn Tara einen Blick auf ihn wirft wird sie Anzeichen dafür finden, dass er gerade im Begriff sein könnte unterzutauchen.

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BeitragThema: Re: Schiff   Sa Jan 02, 2010 6:51 pm

Der Bote nickt und sieht sich um. Juuso stellt erleichtert fest, dass sie es soweit geschafft hatten die Kelpies zurück zu drängen und sich die Viecher zurück zogen. Dennoch hatten sie ihren Tribut gezollt, er kann sich leider nicht in 2 teilen, weshalb es sowieso unmöglich gewesen wäre allen zu helfen. Er gibt sich fast schon dem Gedanken hin dass sie alle nun in Sicherheit sind, doch dann fällt ihm der Fisch wieder ein. Er wirbelt herum und schaut das Ungeheuer gebannt an. Sofort beginnt der "Wahnsinnige" wieder damit nachzugrübeln, wie er dabei helfen könnte dem Vieh den Gar aus zu machen.

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Ju




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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Jan 08, 2010 9:22 pm

Tara ist total erschöpft und lehnt sich an der Rehling an. Sie beobachtet den Fisch der noch immer das Schiff hinter sich her zeiht. Mit ihren Armen stützt sie sich am Boden ab und beobachtet ihn den weiter. Als sie merkt das der Fisch kurz vorm abtauchen ist weiten sich ihre Augen. „Capten! Der Fisch! Er wird gleich abtauchen! Wir müssen etwas unternehmen sonst ertrinken wir alle!“ schreit sie mit letzter Kraft.
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Ay




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BeitragThema: Re: Schiff   Di Jan 12, 2010 8:52 pm

Fynn welzte sich noch einige Zeit in seinem Bett herum. Er konnte nicht wirklich schlafen und ihm war noch dazu total schlecht. Durch das ständige Erbrechen bekam er mit der Zeit starke Halsschmerzen und er war ziemlich angepisst davon. Aber es half alles nichts, irgendwas musste er ja tun und vielleicht half ja ein wenig frische Luft. Gerade als er aufgestanden war, schwankte das Schiff zur Seite und Fynn knallte gegen den Eimer, der sich neben ihm befand, sodass er mit samt den Inhalt umkippte. " Heilige ****!!!" schrie er wutentbrannt und hätte vor Wut toben können, jedoch kam ihm sofort wieder sein Inhalt hoch, sodass er lieber ruhig blieb, den durch aufregen wurde es nicht besser. Was sollte das eigentlich noch werden? War er sich nicht im Klaren darüber, dass er so extrem seekrank war? Was sollten die anderen nur von ihm denken? Er stellte sich während er sich doch lieber wieder setzte all diese Fragen, doch von Ruhe war nicht zu reden. Er hörte plötzlich Tara schreien, irgendwas mit Ertrinken. Das lies Fynn sofort erstarren. Er hätte zwar lieber erstmal sein Erbrochenes beseitigt, aber falls er richtig hörte, hatte das wohl großen Vorrang. Fynn raffte sich auf und fuhr sich einmal übers Gesicht, schleppte sich regelrecht aus dem Zimmer und hoch ans Deck. Was ihn dort erwarten würde hätte er nicht gedacht und nicht erahnt, denn er hat wohl größtenteils mit seinem Schlaf und seiner Seekrankheit zutun gehabt, als das er mitbekam was an Deck vor sich ging. Um Himmels Willen dachte er sich und guckte alle mit einem entsetzten Blick an. Fantasierte er nun auch schon? Oder erwähnte Tara wirklich was vom ertrinken? Gerade als er Wort ergreifen wollte, wurde ihm wieder übel, den leider wackelte das Schiff hier nicht weniger und so rannte Fynn an die Seite um sich erneut zu übergeben.Manno, wann hört das endlich auf.. dachte er sich und blickte nach vorne. Er traute seinen Augen nicht, aber sie wurden doch tatsächlich von einem großen Fisch gezogen! Und dieser war wohl kurz vorm untertauchen! Nun war sich Fynn im Klaren, er verhörte sich nicht, sondern wusste nun was Tara meinte, aber war das Problem der Lösung? Wohl eher nicht..und wie sollte er in seinem Zustand irgendwie behilflich sein. Keuchzend begab er sich zum Rest. " Tschuldigung, aber ich..was fiel bitte hier vor und was passiert hier?" fragte er total verwirrt und erstaunt und hoffe auf Antwort, trotz der beklemmlichen Situation.
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Elbereth




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BeitragThema: Re: Schiff   Mi Jan 13, 2010 4:19 pm

"Auch schon wach, Schlafmütze?", grinst die Schmiedin, als sie Fynn erblickt. "Du hast das spannenste schon verpasst, fürchte ich."
Sie deutet auf das Chaos, das noch vom Kampf übrich ist.
"Ob dus gaubst oder nicht", fährt sie in einem so begeisterten Tonfall fort, als hätte sie eben das Abenteuer schlecht hin erlebt, "aber hier sind eben echte Seemonster eingefallen."
Thyrias Worte werden von Taras lautem Schreien unterbrochen. Sie wirbelt herum und wirft einen Blick auf den Fisch, der noch immer das Boot zieht. Während das Kampfgetümmels hatte sie ihn volkommen vergessen.
"Und wir haben einen mords Fisch am Haken.", brummt sie besorgt, angsichts das Tempos, das das Tier noch immer vorlegt.


Zuletzt von Elbereth am Fr Jan 15, 2010 2:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Natas

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BeitragThema: Re: Schiff   Mi Jan 13, 2010 4:39 pm

Stark blutbesudelt, der rechte Arm schlaff herabhängend und nach Luft schnappen steht er da und schaut kurz umher. Dann schenkt er Kiera ein lächeln, ein raubtierhaftes doch freunliches. Sie lebte, der Rest lebte, sein Rudel war wohlauf. Als er schliesslich feststellt das die Gefahr vorerst gebannt ist, verlässt die Energie seinen Körper rasch. Der Kampf forderte seinen Tribut. Den grossen Fisch verdrängte er, er konnte gegen ihn sowieso nichts anrichten. Er WOLLTE nicht noch etwas anrichten müssen, der Körper war Bleischwer. Ein Schritt, noch einer, dann geht der Krieger erschöpft auf die Knie. Die Welt um ihn herum verschwimmt. Blut hatte seine Lippen benetzt und zwang ihn nun den Intensieven Geruch auch als ebenso intensiven Geschmack wahrzunehmen. Der Dolch bleibt fest umklammert. Doch ansonsten fällt es ihm schwer die Gedanken zu ordnen und in seiner knieenden Lage zu bleiben. Das Schutzamulett glühte förmlich und versprach ihm nachwievor sicherheit. 'Abenteurer, Dein Weg ist noch nicht vorbei' flüsterte es irgendwo tief in seinem innersten. Dann zwingt er die verbliebene Energie in die Lippen und Zunge. "Geht es Dir Gut?" fragt er Kiera noch in seiner Heimatsprache, doch selbst dabei hatte er Mühe die Worte zu formen. Ohne die Antwort zu vernehmen schwindet der Rest der Energie, und der junge Iskai plumst nach vorne, um dann flach atmend dort liegen zu bleiben. Der Tribut des Kampfes, der Tribut des Adrenalins, das ihn hatte den Kampf überstehen lassen. Für aussenstehende mag es so vorkommen als sei er in Koma gefallen, die Muskeln zucken auch hin und wieder unkontrolliert. Tatsächlich war es eine Art Schlaf, für ihn nicht unangenehm, und die Muskeln versuchten sich nur zu entspannen. So verliess ihn auch der Schmerz in den Muskeln und vor allem dem rechten Arm, der sicher mehr als nur geprellt war und dementsprechend aussah.

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Micky

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BeitragThema: Re: Schiff   Do Jan 14, 2010 6:34 pm

Kiera schüttelt abermals ihren Kopf um wieder zu Sinnen zu kommen. Ihr Bauch schmerzt sehr, dennoch versucht sie aufzustehen, schafft es aber nicht und bleibt zunächst einfach mit schmerzverzerrtem Gesicht sitzen. Sie bemerkt das der Kampf mit den Kelpies offenbar ein erfolgreiches Ende gefunden hat, was sie zunächst freut. Auch Fynn's Wiedererwachen registriert sie freudig. Doch dies wird für sie plötzlich total nebensächlich, auch der Fisch am Horizont erscheint nicht mehr in ihren Gedanken, denn sie fixiert ihre ganze Aufmerksamkeit und die cyanblauen Augen auf einen jungen, vernarbten Iskai. Seine Rüstung geschunden, der Körper und das Gesicht voller Blut, der Arm sieht aus wie gebrochen, was sie aber nicht sicher sagen kann. Ein wildes Raubtier nach einem Überlebenskampf, ihr Gefährte auf dieser Reise, ihr Retter, Zraii vom Südwind Clan, der sie just in diesem Moment anlächelt und sich offenbar über ihr Wohlergehen erfreut. "Hat er mir gerade das Leben gerettet?" fragt sich die Rothaarige. Schon immer stand sie mit Animebona in engem Kontakt, glaubte an sie und daran das die Gottheit ihr das Leben retten würde, was sie in diesem Kampf auch mehr oder weniger tat, denn der Kraft ihres Glaubens befähigte sie erst dazu diesen Kampf aufzunehmen. Doch nun, vor wenigen Minuten war es nicht Animebona die ihr das Leben rettete, sondern ein einfacher Iskai namens Zraii, den sie zufälligerweise damals mit ihrem Großvater Finley auf der Strecke zwischen Klouta und Aballon aufgelesen hatte. Auch damals hatten sie Seite an Seite gekämpft ums Überleben, wenngleich sie ihm damals die Haut rettete, aber ihn dafür auch nie in ihrer Schuld hatte stehen lassen. Zu diesem Zeitpunkt kannten sie sich noch nicht so gut und er dachte es wäre eine andere Person gewesen, nämlich Alana. Plötzlich brechen viele Gedanken über sie herein, ob ihre Tarnung gut genug war, ob sie ihre Kapuze jemals abnahm, ob vielleicht jemand der anderen Gefährten bereits etwas ahnte. Trotzdem tut sie das vorerst auf die Seite schieben, denn sie hatte sich viel Mühe gegeben, daran konnte es also nicht gelegen haben. "Kann es sein das er irgendwie tief im Inneren immer schon gewusst hat wer ich wirklich bin?"
Als der Iskai sich langsam auf sie zubewegt denkt sie noch das er ebenso wohlauf ist. Umso geschockter ist das Mädchen beim Anblick seines Kniefalls. Obgleich ihrer Besorgnis und des Schockzustandes, so findet sie seine Frage geradezu dreist, was ihr eine Spur Respekt abringt, obwohl er sich doch lieber um sich selber sorgen sollte. "Er ist wirklich verrückt... wie kann er in diesem Zustand noch so eine Frage stellen?" Das er dabei die Iskai Sprache benutzt, fällt ihr sogar diesmal überhaupt nicht auf. Wie selbstverständlich antwortet Kiera ihm: "Mir geht es ausgezeichnet, aber wie geht..." Sie kommt nicht dazu den Satz zu beenden, denn im selben Moment wird er von seiner eigenen Erschöpfung zu Fall gebracht. Es fühlt sich für sie fast so an, als würde sie gleich einen Herzstillstand erleiden. Sofort springt sie mit besorgter Miene auf allen Vieren auf und dreht den Jäger um. Seinen Kopf legt sie halb in ihre Arme, halb in ihren Schoß. "Zraii!" Hastig prüft die Rothaarige ob ihr Gefährte noch atmet. Der Oberkörper des angeschlagenen Iskai bewegt sich auf und ab, auf und ab. "Gut, er lebt noch!" ruft sie innerlich und eine Träne verlässt ihre glasigen, cyanischen Augen bei dieser Erkenntnis. Doch für große Emotionen bleibt ihr keine Zeit, ihre Schmerzen in der Bauchgegend, die nicht mehr allzu stark sind, versucht sie jetzt einfach auszublenden. "Ich muss ihn in eine sichere Position bringen." ist ihr einziger Gedanke in diesem Moment.
Mit aller Kraft zieht sie Zraii in das Quartier des Kapitäns, denn dort müsste sich ein Bett befinden. Schweißperlen laufen ihr die Wangen hinunter, doch schlussendlich schafft sie es mit viel Mühe ihn auch noch darauf zu hiefen, aber natürlich nicht ohne seinen Rucksack vorher herunterzustreifen. Am Bettrand lässt sich das schöne Mädchen sogleich nieder und beginnt seine Verletzungen zu untersuchen. Offensichtlich sieht es schlimmer aus als es ist. Gegen seine Erschöpfung kann sie zwar nichts tun, aber den scheinbar nur angebrochenen Arm beginnt sie mit ihrer göttlichen Magie zu behandeln. Als ihre Hand über der verletzten Stelle schwebt, fängt diese an hellgrün zu leuchten. So hellgrün das es schon fast wieder ins Weiße hineingeht, wie es eben für die heilende Magie der Kelten üblich ist. Sie schafft es trotz großer Willenskraft nicht den Knochen vollständig zu heilen, deshalb muss der Iskai ihn noch einige Tage schonen. Zügig reißt sie einen großen Teil ihrer Robe auseinander und holt ihre Haarbürste heraus, an der noch viele ihrer roten Strähnen hängen, um eine Art Stütze für Zraii zu basteln, die sie ihn dann auch gleich umhängt. Etwas seltsam beäugt sie ihr Werk. "Nun ja... besser wie nichts würde ich sagen." Sanft streichelt Kiera mit einem liebevollen, aber auch zum Teil schuldvollem Blick die Stirn des Iskai. "Ruhe dich aus Zraii, du hast es dir verdient. Wir werden uns schon um den Fisch kümmern." flüstert sie ihm leise zu.
Anschließend berührt sie mit geschlossenen Augen und ihren weichen Lippen, für einen klitzekleinen Augenblick sein Trii, da sie ihm einen Kuss geben will. Daraufhin fängt plötzlich ihr Kristallspiegelamulett an, in einem warmen grün zu leuchten und teils zu schimmern. Auf einmal fühlt sie sowohl Schmerz und Erschöpfung, als auch unbändige Willenskraft dabei. Sofort reißt sie sich von ihm los und plumpst mit weit aufgerissenen Augen auf den Hintern. Völlig erstaunt fällt ihr Blick auf das Amulett. "Bis heute wusste niemand was es mit diesem wunderlichen Gegenstand, den ich seit meiner Kindheit nicht abnehmen kann, auf sich hat... kann es sein das ich für einen kurzen Augenblick Zraii's Gefühle erahnen konnte?" fragt sich die Magierin ein wenig geschockt und muss zunächst ihre Gedanken sammeln um sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Im Gegenzug müsste der Iskai selbst in seinem Zustand die Gefühle von Kiera erahnt haben, nämlich ein wenig Schuldgefühle, gepaart mit einer gewissen Art von Zuneigung, die sich jedoch nicht gänzlich identifizieren lässt.


Unterdessen fällt Juuso außerhalb von Garris' Quartier nicht ein was er von hier aus gegen den Fisch tun könnte, außer vielleicht das Seil des Bolzengewehrs zu kappen.
Etwas weiter davon entfernt wirbelt der Kapitän selbst zu Tara herum. "Was sagst du da!?" Sein entsetzter Blick richtet sich zum schier unübersehbaren Fisch hinüber. "Bei Danu und Lugh zusammen! Was hat dieser Fisch vor!?" Sogleich besinnt er sich wieder und gibt lauthals Befehle an alle auf dem Schiff, auch die Gefährten, die eigentlich gar nicht zu seiner Crew gehören. Doch dies ist ihm gerade egal, denn nun sind sie alle gleich und sitzen im selben Boot. Für ihn geht es jetzt nur noch um Leben oder Tod. Er klingt in diesem Moment mehr als kämpferisch und entschlossen. "Kappt die Seile Jungs! Wir können diesen Fisch nicht töten! Aber wir können ihm zeigen das er das schnellste Schiff Gratogels nicht einfach zum Sinken bringen kann!" Alle Matrosen, auch die Verletzten, gröhlen im Chor und scheinen ebenso von seinem Vorhaben überzeugt zu sein. Manche rennen zum Segel um es fest zu spannen, andere humpeln hinunter zur Pumpe, um das viele Wasser, das droht in das Schiff einzudringen, mühsam wieder hinauszupumpen, denn sie haben ein kleines Leck entdeckt, dass vermutlich von den Kelpies verursacht wurde. Auch der Navigator orientiert sich neu und gibt dem Kapitän einige Zeichen, wie weit die geschätzte Entfernung zwischen dem Schiff und dem Seemonster seiner Meinung nach ist. Der alte, aber immer noch rüstige Mann, läuft zu seinem Steuerrad, kickt das nasse Holzteil weg und steuert direkt auf den Fisch zu. "Volle Fahrt voraus! Holt alles aus der Salas heraus was ihr könnt!"

Spoiler:
 

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Elbereth




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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Jan 15, 2010 2:13 pm

Es tut einen kräftigen Ruck, der die Schmiedin beinahe von ihren Füßen reißt. Sie stolpert, kann sich aber gerade noch rechtzeitig an der Rehling festhalten, um nicht erneut um zu kippen. Juuso kann sie schließlich nicht immer auffangen. Verschämt denkt die Schmiedin an ihr misgeschick zurück. Sie will den anderen wirklich nicht noch mehr Gründe bieten, sie für einen Tollpatsch zu halten. Abermals pfeift der Fahrtwind durch ihr Haar und einzelne Wassertropfen fliegen ihr entgegen. Feucht prickelt das Meerwasser auf ihrer Haut.
Während den Strapazen auf Deck, ist die Schmiedin kaum dazu gekommen, über ihre Reise nach zu denken. Abermals fragt sie sich, was ihre Reisegruppe wohl an ihrem Ziel erwartet und eine leichte Welle von Unsicherheit überkommt sie. Es war ein seltsames Gefühl, mit Fremden zu reisen und gar nicht wirklich zu wissen, was kommen würde. Thyria seufzte. Ein wenig war sie das ja gewöhnt. Schon immer hatte sie sich Hals über Kopf ins Abenteuer gestürzt ohne ihr eigentliches Ziel zu kennen.
Das Boot ruckelt abermals und Thyria ist sich sicher, dass es wohl noch ein wenig holprig werden könnte, also klammert sie sich fest an die Rehling, während sie mit den Augen die vorbei jagenden Wellen verfolgt.
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Natas

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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Jan 15, 2010 2:16 pm

Der Kampf. Ruhe. Zraii's Bewusstsein zieht sich allmählich vollkommen zurück und die Welt um ihn herum, ist unwichtig. Kurz gaukelt ihm seine Nase noch Geborgenheit vor. Das war natürlich Blödsinn, eine Nase hatte keine Geborgenheit zu erkennen. Er bekommt nicht mit als er dann in ein Bett gelegt wird. Auch nicht, als ihm der Rucksack entwendet wird. Vielleicht besser so. Immerhin war dort sein Musikkristall drinnen, und in seinem Zustand... . So schläft er auch weiter friedlich als er geheilt wird. Wieder etwas, das vielleicht ganz Gut so war. Denn dieses ‚gewünsche’ war ihm nach wie vor sehr suspekt. Das Nichts, das Zraii umhüllt hat, war nur durch ein paar kleine Dinge beeinflusst, und so eigentlich gar kein Nichts. Einmal war da der Schmerz und die Erschöpfung. Die mussten da sein, immerhin sollte diese Zustände bekämpft werden. Was wäre das für ein Schlaf, wenn sie unangetastet blieben? Und dann war da noch das letzte bisschen Verstand, das, was über das Nichts wachte. Seine Willenskraft sorgte dafür, dass ihm die Welt um ihn herum egal war, das das Nichts aber auch nicht überhand gewinnen konnte. Und so meldet sich auch etwas tief im Unterbewusstsein, als er einen Kuss aufgehaucht bekommt. Die Tatsache an sich bekam er nicht mit, es hätte gewiss ein Lächeln auf sein raubtierhaftes Antlitz gezaubert, doch… wieder die Information der Nase. Es dauert eine ganze Weile bis diese auch durchgedrungen hat. Sie verspricht Geborgenheit. Was bei der Göttin war nur mit seinem Riechorgan los? Plötzlich ist er wach. Zumindest.. ein wenig. Halb im Schlaf, halb schon wach verspürt er Gefühle, die nicht von ihm ausgingen. Erst die Nase, jetzt der Rest. Verwirrt versucht der Krieger zuzuordnen, was da loswar. Er empfand leichte Schuld. Wem gegenüber? Wem hatte er etwas zuschulden kommen lassen? Es dauerte eine Weile bis er zum Entschluss kam, eigentlich niemandem. Oder? Und dann war da noch dieses andere Gefühl. Es war, musste sich der halbwache Zraii gestehen, deutlich angenehmer. Seine Nase zuckt ein paar Mal. Fast, als will sie ihm etwas Mitteilen. Aber der junge Iskai weis natürlich das eine Nase dazu nicht fähig ist.

Eine Weile liegt er noch, scheinbar schlafend, da. Dann entscheidet irgendetwas in ihm, das irgendetwas passiert ist, dass zwar keine Gefahr bedeutet, aber doch erkundet werden sollte. Recht Mühsam kehrt sein Verstand zurück aus.. wo er eben gewesen war, und Schmerz und Erschöpfung kehren vollends zurück. Sein Arm schmerzt besonders, doch auch viele Muskeln brannten ganz nett. Langsam richtet er den geschundenen Leib in eine sitzende Position und schaut sich um. Wo war er denn hier? Dann bleibt sein Blickfeld auf dem Mädchen liegen. Kurz lächelt er ihr freundlich zu. Überrascht stellt er sogleich fest, dass er gar nicht den Befehl dazu geben musste. Das tat er einfach so. Es freute ihn. Und auch wenn ihm alles wehtat, und dies auch im seinen Gesicht gut abzulesen war, ebenso die Erschöpfung die nur ein wenig gegangen war, wirkt er recht vergnügt. Er freut sich sie zu sehen. Plötzlich schießen ihm tausend Gedanken durch den Kopf. Was tut sie hier? Sie Lebt noch! Wie komme ich hierhin? Und wo bin ich überhaupt. Geht es ihr Gut? Hat Alana vielleicht etwas damit zu tun das ich aufgewacht bin? Wie heißt diese merkwürdige Menschenfrau nun eigentlich?Kurz grübelt er stumm, sie einfach nur freundlich anlächelnd. Dann presst er kurz die Lippen zusammen um nicht laut zu sagen, was ihm nun kurz durch den Kopf geht. Stattdessen fragt er schließlich, in Keltisch: „Wie Dir gehen?“ Interessiert wartet er die Antwort ab, dann presst er die nächste Frage hervor. Offenbar etwas, was ihn noch mehr Interessiert. „Wie Du jetzt heißen?“ Er betrachtet ihr Gesicht dabei. Er sollte sie nicht anstarren. Das hatte sie ihm schon mal klar gemacht, wenn sie denn nun Alana war. Aber sie hatte sich ja Kiera genannt. Also ging das starren schon in Ordnung. Aber war sie nun beide? Wenn ja, wieso log sie dann? Auch diese Antwort wird er mit sichtbarem Interesse in sich aufnehmen.

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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Jan 15, 2010 8:57 pm

Kiera stellt mit freudigem Gesichtsausdruck fest, dass Zraii langsam zu sich kommt. Im nächsten Moment dreht sie sich ihm allerdings weg. Sie hat immer noch die vage Hoffnung, dass ihre Tarnung weiterhin hält und er nicht weiß wer sie wirklich ist. Ihre roten Haare legen sich wie ein Schleier über ihr vom Kampf mitgenommenes Gesicht. Als sie schließlich in ihrer seltsamen Position vom Iskai angesprochen wird, zuckt sie kurz zusammen. Eigentlich passiert das weniger, weil Zraii sie anspricht, sondern eher aufgrund der Art der Fragen, die er ihr schnell hintereinander stellt. Auf ihre erste antwortet sie nicht, was aber nicht schlimm ist, denn sogleich wirft er ihr die Nächsten an den Kopf. "Mir geht es gut... und wie ich heiße solltest du eigentlich wissen..." erwidert das junge Mädchen ein wenig trotzig. "Vielleicht leidet er an Gedächtnisverlust, dass wäre gar nicht mal schlecht..."

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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Jan 15, 2010 11:44 pm

Langsam dämmert ihm wieder, das er das Mädchen nicht verstand. Immerhin hat sie diesmal nicht gesagt er solle nicht starren. Allerdings schaut sie auch ganz woanders hin. Und als er probeweiser die Faust ballt, funktioniert dies auch Tadellos. Erst jetzt bemerkt er den Arm in der Trage. Sehr professionell sah das nicht aus, aber er hätte wohl nicht einmal soetwas hinbekommen. Erfreut lächelt er auf, er hätte nicht erwartet das sie sich so freundlich um ihn gekümmert hätte. Blieb die Frage, wieso wurd sie nun trotzig?

Er Verstand ja schon die Iskaimädchen nicht, nicht einmal seine Schwestern. Aber dieses hübschen Keltenmädchen bringt ihn dazu, noch viel weniger zu verstehn und konnte ihn noch viel besser zu verwirren. Kurz schüttelt der verletzte Krieger den Kopf. Er blickt sie prüfend an, und meint dann leise: "Alana? Oder Kiera? Oder wie?" Seine Stimme ist recht neugierig, interessiert und zeugt doch von einer leichten Vorsicht. 'Nicht das ich gleich wieder nichts Bewegen kann.. ' Ruhig blickt er dabei zu ihr. Sollte sie sich ihm wieder zuwenden, wird sie in ein freundliches und offenbar ehrlich interessiertes, doch verwirrtes Gesicht blicken. Selbst das mittlerweile getrocknete Blut an seinen kurzen Häärchen kannden freundlichen Blick nicht trüben.

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BeitragThema: Re: Schiff   Sa Jan 16, 2010 7:21 pm

Eigentlich gibt es nur eine Sache die er tun kann, die ihm ja auch schon vorher durch den Kopf gegangen ist. Sein Bastardschwert hält er immer noch in der Hand, also läuft der Bote zum Seil hin und versucht es mit einigen kräftigen Hieben zu kappen. Zumindest glaubt Juuso nicht dass er ein Seil dass dieses Biest ausshält, so einfach mit einem Schlag zerschnitten werden kann. Dennoch wäre es ihm lieber, wernn ihm etwas nützlicheres eingefallen wäre, wie zum Beispiel wie man den Fisch tötet. Doch das ist mit dem Anderthalbhänder wohl ein schier unmögliches Unterfangen. Es ist ihm egal dass er den Befehl einer Person befolgt, die eigentlich nicht sein Vorgesetzter ist. Erstmal ist es viel wichtiger nicht zu sinken. Auch wenn Juuso immer gewusst hat dass das leben kein zuckerschlecken ist; hängt er trotzdem an seinem. Irgendwann würde er sterben, doch er ist entschloßen dass sein Tod an einem anderen Tag stattfinden würde.

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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Jan 18, 2010 6:30 pm

Aus dem Augenwinkel sieht Kiera das Kopfschütteln des Iskai. Als er mit den Fragen auf sie einstürzt, ist für sie endgültig klar das ihre Tarnung wohl aufgeflogen ist. Wenn vielleicht nicht bei den anderen, aber bei Zraii gewiss. "Fantastisch Kiera... wirklich fantastisch... meine erste Mission und jetzt das... Nemos wird nicht sehr begeistert davon sein... wenn er das erfährt..." Kurz kommt ihr der perfide Gedanke den Krieger einfach erstarren zu lassen, dass wäre die beste Lösung... vielleicht die beste Lösung für alle, aber das wäre in ihren Augen irgendwie unfair, schließlich hat er ihr Leben gerettet. Außerdem glaubt die Rothaarige nicht wirklich das er sich ein weiteres Mal dadurch reinlegen lässt, für so dumm hält sie ihn nicht. "Ob er böse wegen meiner Maskerade ist? Selbstverständlich, wer wäre das nicht. Ich könnte jetzt weglaufen... auf einem Schiff das von einem riesigen Seeungeheuer gezogen wird... gute Idee... am besten tue ich weiter so als hätte ich den Namen Alana nie gehört, vielleicht fällt es nicht auf und dann ist alles in bester Ordnung. Keiner wird sich aufregen..." Diese und jene Gedanken jagen durch das kleine Köpfchen der Magierin, doch die Neugier besiegt letztendlich ihren Verstand und damit auch ihr Vorhaben etwas anderes zu tun als Zraii direkt anzusehen.
Sachte dreht sie den Kopf in Richtung des Iskai und erblickt keineswegs eine ärgerliche Miene oder etwas in der Art. Sie sieht etwas ganz anderes, nämlich ein raubtierhaftes, freundliches Gesicht, dass Gesicht eines Gefährten? Eines Kampfgefährten, der immer noch Kampfspuren an seinem Körper trägt? Oder gar das eines Freundes? Wieso sollte er sonst so reagieren und nicht anders. Die Überraschung ist ihr deutlich ins Gesicht geschrieben, denn diese zu verstecken vermag sie in diesem Augenblick nicht. Ihre weichen Lippen fühlen sich wie paralysiert an, jedoch kann sie sich dazu zwingen zunächst ein Wort, oder besser gesagt einen Namen über die Lippen zu bringen, ihren Namen nämlich, bevor sie anschließend etwas stotternd fortfährt. "Kiera... einfach nur Kiera... Alana ist der Name meiner... Mutter..." gibt das rothaarige Mädchen sehr verhalten zu. Mit Engelsaugen blickt sie den Iskai an, so als wollte sie sagen es tut mir Leid, sowohl für die Erstarrung, als auch die Verkleidung. Dennoch bringt sie ansonsten nichts mehr aus sich heraus.


In seiner Eile kommt der Bote recht zügig beim fest gespannten Seil an, dass immer noch mit dem großen Bolzengewehr verbunden ist. Obwohl er mehrmals mit seinem Bastardschwert auf das Seil einhämmert, so schafft er es doch nicht es gänzlich zu durchtrennen. Währenddessen begibt sich am Horizont der Monsterfisch immer mehr auf Tauchfahrt. Er ist schon fast gar nicht mehr auf der Oberfläche zu sehen und alle an Bord, einschließlich Kiera und Zraii fühlen, dass das Schiff ein wenig nach unten gezogen wird. Wenn sich die Gefährten nicht beeilen, wird die ganze Salas, samt Besatzung in die tiefen des unendlichen Ozeans gezogen und dort ihr nasses Grab finden.

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BeitragThema: Re: Schiff   Di Jan 19, 2010 3:27 pm

"Verflucht", brummt die Schmiedin, als sie beobachtet, wie der Fisch immer weiter absinkt. So schnell sie kann läuft sie zu ihrem mächtigen Schwert hienüber, packt es mit beiden Händen und eilt zu Juuso. Sie muss zumindest versuchen, ihm bim durchtrennen des Seils zu helfen. Wenn sie sich nicht beeilen, würde das Gefährliche Folgen mit sich ziehen.
"Komm schon.", murmelt sie zwischen zusammengebissenen Zähnen, holt so weit aus, wie sie kann und beginnt, ebenfalls auf das Tau ein zu schlagen.
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BeitragThema: Re: Schiff   Sa Jan 23, 2010 2:39 pm

Juuso wagt es nicht einmal laut zu fluchen, noch immer schlaegt er auf das Seil ein, diesmal noch heftiger als zuvor. Wenn ich es nicht schaffe dieses verdammte Tau zu durchtrennen dann kommen wir hier noch alle um! Der Bote macht soweit Platz dass die Schmiedin ebenfalls problemlos auf das Seil einschlagen kann und hofft dass sie es zu zweit wenigstens schaffen. Dennoch kann er sich nicht davon abhalten sich zu fragen wie ein Seil so verdammt stabil sein kann dass es sogar so ein Monster ziehen kann.

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BeitragThema: Re: Schiff   Sa Jan 23, 2010 9:08 pm

Während die Salas immer weiter in das Wasser gepresst wird, schlagen der Bote und die Schmiedin mittlerweile gemeinsam auf das gespannte Seil des Bolzengewehrs ein. Zweihänder und Anderthalbhänder krachen unbändig darauf ein und langsam aber sicher beginnt es immer weiter zur reißen. Als der Bug droht in den tiefen Ozean einzutauchen, verliert Juuso durch den rutschigen Boden ein wenig den Halt, doch Thyria schafft es mit einem letzten Schlag ihres großen Schwertes das Tau endgültig zu durchtrennen. Somit federt das Schiff wieder zurück und die Besatzung wird dadurch ein weiteres Mal durchgeschüttelt. Am Horizont ist deutlich zu erkennen, dass der Fisch untertaucht, aber zugleich seine Richtung wechselt und scheinbar nun unter Wasser direkt auf die Salas zuschwimmen möchte. Garris ist über die Tatsache nicht mehr am Seemonster gebunden zu sein erleichtert. "Gut gemacht! Und nun voll Fahrt voraus, wir müssen über ihn hinwegsegeln bevor er wieder auftaucht!" brüllt er aus voller Lunge.

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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Jan 25, 2010 3:39 pm

Das Tau reißt und die Schmiedin atmet erleichtert auf. Gerade noch rechtzeitig haben sie sich von dem Ungetüm befreit, als es auch schon ins Meer eintaucht. Thyria stolpert ein paar Schritte nach vorne, als das Schiff sich mit einem Ruck von dem Seeungeheuer löst. Auf das Komando des Kaitäns hin setzt sich das Boot wieder in Bewegung und rauscht nun wieder völlig frei und ungebunden über die Wellen. Zufrieden lässt Thyria ihr Schwert sinken und lehnt sich über die Rehlung um die Seeluft zu genießen.
"Gute Arbeit.", grinst sie Juuso zu.
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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Jan 25, 2010 4:49 pm

Trotz der Tatsache das die Salas nicht mehr mit dem Fisch in direkter Verbindung steht, hat sie kaum an Geschwindigkeit eingebüßt, sie scheint wirklich zu den schnelleren Schiffen zu gehören. Unterdessen begibt sich das riesige Monster mit seiner ganzen Masse auf Tauchfahrt. Wenn man auf die Oberfläche des Wassers sieht, wird man einen langen, breiten Schatten erkennen, der sich mit unbändiger Kraft auf das Schiff zu bewegt. Was der Fisch vor hat ist nicht klar, aber das wird die Crew wohl recht bald in Erfahrung bringen können. "Noch schneller! Holt alles aus dem Schiff heraus was ihr könnt!" brüllt Garris immer noch entschlossen herum und die angeschlagene Mannschaft ruft teils Zähne zusammenbeißend ihre restlichen Kräfte ab.

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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Jan 25, 2010 11:37 pm

Der Gepiercte befuerchtet schon jeden Moment das Gleichgewicht zu verlieren, doch zum Glueck schafft Thyria es das Seil entgueltig zu zertrennen. Er ist erleichtert und dass er danach unsanft auf den Boden des Schiffes faellt ist ihm in diesem Moment vollkommen gleichgueltig. Fuer diesen Moment gibt er sich einfach dem Gefuel der Erleichterung hin und denkt nicht mehr an den Fisch. "Danke, aber ohne deine Hiilfe haette ich's sicher nicht rechtzeitig geschafft." antwortet der Dunkelblonde. Wow, das Schiff is schneller als ich gedacht hab. Andererseits kenn ich mich sowieso nicht mit Schiffen aus. denkt er noch und steht auf.

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BeitragThema: Re: Schiff   Sa Feb 06, 2010 8:21 pm

Während die Salas nun endgültig ihre Maximalgeschwindigkeit erreicht, schwimmt auch der Schatten unter Wasser immer weiter auf sie zu. Immer näher kommt er und es ist nicht klar was der Fisch nun vorhat. Wahrscheinlich gibt es drei Möglichkeiten die eintreten können. Entweder das Monster rammt die Salas mit einem gewaltigen Stoß zurück nach Gratogel, er schwimmt unter sie und hebt sie hoch, was ebenso ihren Untergang bedeutet, oder er springt aus dem Wasser heraus und zerdrückt sie mit seiner gewaltigen Masse wie ein kleines Miniaturpapierschiff. Auch Garris ist sich dieser Gefahr bewusst und er weiß nicht was passieren wird, aber das ist seine einzige Chance, denn wegschwimmen kann sein Schiff nicht, da der Fisch trotz seiner Größe eine unglaubliche Geschwindigkeit an den Tag legt. Sein Gesicht ist bis zum äußersten angespannt, doch die Mannschaft scheint zuversichtlich zu sein und hat offenbar ihr ganzes Vertrauen in den alten Herrn gelegt.
Kurz bevor das Schiff droht mit dem Fisch zu kollidieren, springt dieser aus dem Wasser und für den ersten Moment sieht es wirklich aus als würde er das Schiff zerquetschen. Über der Salas legt sich ein gewaltiger Schatten und die Sonne verschwindet gänzlich aus dem Sichtfeld der Crew. Obwohl die Mannschaft noch vor Minuten relativ zuversichtlich schien, ist ihre Angst und das Erstaunen in ihren Gesichtern umso größer. "Neeeeeeeeeeein!!! Wir werden von dem Vieh zerquetscht!" brüllt einer aus lauter Verzweiflung, den anderen geht es ähnlich. Auch der Navigator blickt wie gebannt auf den Bauch des Monsters, an dem sich überhaupt keine Schuppen befinden. Garris am Steuerrad hat die Augen ganz zugekniffen, denn er traut sich nicht einmal hinzusehen. Auf dem Schiff herrscht Panik und der kurze Moment der Todesangst fühlt sich für die Männer wie Minuten oder gar Stunden an. Keiner weiß was passiert, aber der Fisch scheint ziemlich lang zu sein, denn die Schwanzflosse ist nur in weiter Ferne zu sehen. Jedoch ist eines sicher, falls der Fisch auf das Schiff platscht ist alles vorbei.

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BeitragThema: Re: Schiff   So Feb 07, 2010 12:55 pm

Mit vor schreck geweiteten Augen beobachtet die Schmiedin das mächige Ungetüm. Alles scheint in Zeitlupe zu laufen, als sich das Schiff auf einmal verdunkelt und sich ein mächtiger Schatten über dem Boot ausbreitet. Noch immer kann Thyria nicht realisieren, was eben geschieht.
Eben noch hat sie die Freiheit und das Abenteuer genossen und nun schienen sie alledem Tot direkt ins Auge zu blicken. Stocksteif steht die Schmiedin da, während um sie das Chaos ausbricht, den Blick starr gen Himmel gerichtet.
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BeitragThema: Re: Schiff   Do Feb 11, 2010 5:57 pm

Juuso ist im Moment die Geschwindigkeit des Botes in Knoten egal, denn es ist anscheinend noch immer zu langsam. Er hätte nie gedacht dass ein dermaßes großes Vieh so schnell sein könnte. Der Bote steht einfach bloß da und starrt wie gebannt auf das Ungetüm. Immer und immer wieder geht ihm ein einzelner Gedanke durch den Kopf. Es ist vorbei. Noch fühlt dieser Gedanke sich fern und surreal an. Wieder und wieder geht er dem Dunkelblonden durch den Kopf und trotzdem scheint es Ewigkeiten zu dauern bis er in den letzten Winkel des Hirns angekommen ist. Die Zeit schleppt sich dahin wie zäh fliesender Syrup. Sekunden werden zu Minuten, zu Stunden und schließlich zu einer Gefühlten Ewigkeit. Selbst angesichts des riesigen Leibes, ist Juuso überrascht wie surreal alles erscheint, dabei wusste er dass es hier wahrscheinlich zuende war. Hier und jetzt. Er würde seinen Tod unter einem gigantischem Fisch finden. Damit dass er so früh sterben würde, hatte der Gepiercte nicht gerechnet, was die Situation weit abwegiger machte. Erst ganz langsam – gefühlt ganz langsam – kam in ihm so etwas wie Panik auf. Dennoch fühlte er sich seltsam gelassen, als wäre jener Gedanke noch immer nicht wirklich in seinem Kopf angekommen.

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BeitragThema: Re: Schiff   Do Feb 11, 2010 7:00 pm

Der Fisch fliegt immer weiter über die Salas hinweg, im Gegenzug fährt diese mit voller Fahrt ebenso zielstrebig unter ihm hindurch, oder versucht dies zumindest. Je mehr die Sekunden vergehen, desto unwahrscheinlicher wird es, das dass Schiff es tatsächlich schaffen wird nicht unter dem Monster begraben zu werden. Genau wie die Gefährten, sind auch die restlichen Crewmitglieder immer noch wie perplex über diesen Anblick. Garris, der immer noch seine Augen zusammengekniffen hat, versucht das Ruder mit größten Einsatz einfach stillzuhalten, um der Salas wenigstens eine Minimalchance zu ermöglichen. Weitere Augenblicke vergehen und nun sieht es aus als würde das Schiff doch noch das Unmögliche möglich machen. Die Schwanzflosse ist schon am recht nahen Horizont zu erkennen. Gerade als das schnellste Schiff Gratogels sie beinahe passiert hat, senkt sich schlagartig die Flosse in einem 45 Grad Winkel. Kraftvoll reißt sie den Hauptmast samt Sägel mühelos mit sich. Holzsplitter, Segeltuch und Wasser fliegen ziellos umher. Der Mast, der durch die Wucht der Flosse abgebrochen wurde, bohrt sich zufälligerweise halb in den Bauch des Fisches, worauf dieser mit einem schrillen Quitschen lauthals aufbegehrt. Juuso erfährt bei dieser Situation hautnah Glück im Unglück, als der abgerissene Ausguck direkt neben ihm zu Boden geht und dabei noch ein Loch in das Deck reißt. Kurz bevor die Schwanzflosse sich gen Meer senkt, passiert das Heck der Salas vielleicht eine Handbreit diese und fährt noch einige Meter, bevor sie schließlich gänzlich zum Stillstand kommt. Hinter ihr taucht der Fisch, eine rote Blutspur hinterherziehend in die Tiefen des Ozeans ein. Wahrlich Arschknapp, ist die Crew mit einem Schock davon gekommen. Für den Moment wagt keiner auch nur ein Wort von sich zu geben, doch alle sind sichtlich erleichtert. Garris klappt am Steuerrad zusammen und zollt damit seinem Alter gebührenden Respekt, man hört von ihm höchstenfalls noch etwas von Lugh und Danu in sich hinein brummen und beten. Der Besatzung geht es ähnlich, selbst die Verletzten vergessen eben ihre Wunden, denn sie sind einfach nur froh noch am Leben zu sein.

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BeitragThema: Re: Schiff   Sa Feb 13, 2010 12:40 pm

Juuso hat sich seltsamerweise schon mit dem Gedanken abgefunden, von einem gigantischen Fisch zermalmt zu werden, doch da drehte das Vieh auch schon ab und riß den Hauptmast mit sich. Bei dem schrillen Quietschen des Fisches, hätte er sich die Ohren zugehalten, wenn er nicht wie gelähmt in der Weltgeschichte rumstehen würde. Auch den Ausguck fixiert er bewegungslos, als hoffe er diesen somit in der Luft schweben zu lassen. Doch selbstverständlich kann sein Blick nicht die Schwerkraft überwinden und der Ausguck donnert glatt durch das Deck der Salas hindurch, jedoch nicht ohne ein beachtliches Loch zu hinterlassen. Der Bote „erwacht“ aus seiner Starre, tritt ein wenig zurük und mustert das Loch im Deck. „Das war knapp.“ stellte der Dunkelblonde fest und sprach somit das Offensichtliche aus.

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