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 Schiff

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Micky
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El dios pequeño


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BeitragThema: Re: Schiff   So Nov 15, 2009 7:55 pm

Obwohl die Matrosen sich wundern das gerade eine Frau wie Thyria mitanpackt, freuen sie sich über die Hilfe und bekommen dadurch etwas Luft. Da die Schmiedin eine Seite des Segels in ihrer Hand festhält und im Moment keinerlei Probleme damit hat, entfernt sich ein anderer Mann davon um den Leuten am Mast zu helfen es festzubinden. Zwar dauert es einige Augenblicke, jedoch gelingt es allen mit vereinten Kräften das Segel wieder an den Mast zu befestigen. Nun hat die Salas wieder deutlich Aufwind und kann den tobenden Meer mit Leichtigkeit trotzen. Die Männer bedanken sich für die Hilfe sofort bei Thyria. "Gut gemacht!" brüllt Garris aus dem Hintergrund, dem die Steuerung des Schiffes nun erheblich leichter fällt. Langsam aber sicher verflüchtigt sich nun auch der Nebel. Im Gegenzug fängt es dafür leicht an zu nieseln.
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BeitragThema: Re: Schiff   So Nov 15, 2009 8:10 pm

"Ach, ich muss immernoch daran denken dass ich Riana nicht gefunden hab. Ich hab keien Ahnung wo sie jetzt ist, aber hoffentlich ist sie in Sicherheit. Das kannst du nicht wissen, aber ich habe Königin Aretha versprochen auf sie auf zu passen und sie wird nicht sehr begeistert sein wenn es sich rausstellt dass ihr etwas passiert ist." antwortet der Bote auf Taras Frage.
Juuso sieht kritisch zum Himmerl hinauf und dann nach vorn auf die stürmische See. Sieht ganz nach einem Sturm aus. denkt er sich. Wenn das Schiff sinkt hatte es wenigstens einen Vorteil dass Riana nicht mitgekommen ist, sie ist hoffentlich in Sicherheit. Er grübelt viel über sie nach, vorallem weil er es seiner Meinung nach nicht geschafft hat sie zu beschützen.
Seine Gedanken spricht der Wahnsinnige nicht laut aus, aber er bietet auch nicht seine Hilfe an, außerdem haben die Seemänner und die Schmiedin das Problem ja schon in den Griff bekommen.
Der Dunkelblonde spaziert an die Reeling und betrachtet gedankenversunken die sturmgrauen Wellen. Langsam muss er sogar zugeben sich schon kaum merklich an die Tatsache gwöhnt zu haben dass er nie wirklich allein war, andererseits glaubt er nicht jemals dauerhaft und frewillig darauf verzichten zu können viel Zeit nur für sich allein zu haben.
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Ju
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BeitragThema: Re: Schiff   So Nov 15, 2009 8:35 pm

Tara sieht den Boten mit einen etwas traurigen Blick an, irgendwie versteht sie ihn, ihr König hat ihr auch den Auftrag gegeben auf Tristan aufzupassen, was ihr aber gelungen ist. Besorgt sieht sie dem Boten hinter her als er ihr den Rücken zu dreht und am Schiff herum spaziert. Tara merkt erst jetzt das sie den Schiffsleuten etwas im Weg steht, deswegen versucht sie diesen auszuweichen. Die Kriegerin setzt sich in Bewegung, doch das Schiff schwankt noch ein wenig. Mit einem ihrer Füße tritt sie auf ihren ‚Umhang‘ und verliert dadurch ihr Gleichgewicht, so dass sie voll auf die Schnauze fliegt. Tara liegt am Boden und haltet sich die Hand vor ihren Mund. Ihr ist klar dass das dieses Missgeschick einigen aufgefallen ist. Prüfend streift sie mit ihrer Zunge ihre Zähne ab und überprüft so mit ob noch alle Zähne an ihrem rechten Platz sind. Etwas zögerlich richtet sich die Kriegerin auf und geht an die Rehling um über das Meer zu blicken. Ihre Gedanken schwebten regelrecht durch die Seeluft und in ihrem Kopf erscheint das Bild von Tristan. Ein Lächeln kommt ihr kurz über die Lippen und ihre Arme legt sie über ihre Schultern um sich ein wenig zu wärmen.
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Natas
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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Nov 16, 2009 10:35 am

Auch Zraii rutscht etwas zu ihr um möglichst wenig Fläche dem Wind preiszugeben. Super... das könnte gemütlich werden... Jetzt müsste es nur noch ein Loch im Schiff haben und das Wasser käme von überall. Wieso halten diese riesigen Segel nich den Wind und Regen ab? "Jetzt werden nass glauben." Leise seufzt er. So ein wenig überkam ihm dann jetzt doch das Heimweh. Bei so einem Wetter gab es in der Küche immer lecker Früchtetee oder etwas besonders wärmendes. "Ich jetzt gern hätte Früchtetee. Der lecker und machen warm. Und am besten Küche um Tee drumherum" hängt er noch kurz vergnügt zu ihr blickend an. Doch danach blickt er auch schon wieder ebenso wenig erfreut wie sie.
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Elbereth
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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Nov 16, 2009 4:01 pm

"Kein Problem.", erwidert die Schmiedin kameradschaftlich auf den Dank der Matrosen hin, "Wenn es mal wieder was zu tun gibt, gebt mir Bescheid."
Thyria wendet sich von der Manschaft ab und lässt ihren Blick kritisch über die unruhige See schweifen. Sie kennt das Meer nicht besonders, aber es fasziniert sie, trotz dem Wind und den hohen Wellen. Sie liebt Abenteuer und kann sich gut vorstellen später einmal wieder in See zu stechen. Sie nimmt einen Schluck Sugo, um sich von Innen zu wärmen. Ja, das wäre eine Sache, selbst übers Meer zu reisen. Die raue Luft, die ruppigen, aber herzlichen Menschen, all das gefällt ihr.
Angesichts des Treibens an Deck reißt sie sich vom Anblick der Wellen und von ihren Träumereien los und geht zum Steuermann hinüber.
"Wie sieht es aus?", ruft sie gegen den Wind, wärend sie sich prüfend umsieht, ob sie ihre Hilfe irgendwo anbieten kann.
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Micky
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El dios pequeño


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BeitragThema: Re: Schiff   Di Nov 17, 2009 2:11 pm

Der Steuermann, ein etwas kleinerer Mann, blickt sich zu Thyria um. In seiner Hand hält er eine Seekarte und gibt Garris ständig Handzeichen, die ihm wohl helfen sollen die Salas unter Kontrolle zu halten. "Gut, wir haben das Schlimmste überstanden und könnten sogar einem kleinen Sturm ohne Probleme standhalten." Wie aufs Stichwort entwickelt sich das Nieseln langsam zu einem richtigen Regen, der die schwankende Salas heimsucht und das Deck ein wenig unter Wasser setzt. Das kalte Nass prasselt auch gnadenlos auf die Gefährten nieder, deren Haare sich deutlich feucht anfühlen müssen.
Kiera presst sich auf Zraii's Aussage hin ein kleines Lächeln heraus. Auch sie hätte jetzt nichts gegen einen heißen Tee einzuwenden. "Wenigstens ist der Nebel verschwunden." bemerkt die Rothaarige schließlich trocken am Rande, nachdem ihr Blick kurz über die Weiten des Ozeans geschweift ist. Ein kleiner Wassertropfen tanzt auf ihrer Nasenspitze und tropft im nächsten Augenblick auch schon hinunter.
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Natas
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BeitragThema: Re: Schiff   Di Nov 17, 2009 5:33 pm

"Na ob Regen besser? Wasser kommen von überall her" murrt er leise. Nachher würden sie sicher alle Krank sein. Auch Zraii wirft nun einen Blick über den Ozean, soweit die Nebelschwaden nun den Blick freigeben. "Du haben gehört Gerüchte?" fragt er dann etwas leiser Kiera und schaut sich kurz verstohlen um, als befürchte er bei etwas verbotenem Ertappt zu werden.
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BeitragThema: Re: Schiff   Di Nov 17, 2009 5:55 pm

Die Regen und Wolken am Himmel haben die Umgebung verdunkelt, also sieht der Iskai nicht viel, höchstens noch mehr Ozean und Wasser. "Immer noch besser wie Nebel..." betont Kiera abermals ausdrücklich. Mit der Kapuze sind wenigstens ihre Haare geschützt und die Decke scheint sie auch warm zu halten. Zraii's Fell tut sein übriges zu ihrem Wohlbefinden, jedenfalls fühlt sie sich ganz und gar nicht unwohl, auch wenn das Schiff schaukelt, aber das hat ihr noch nie etwas ausgemacht. Die Rothaarige dreht den Kopf zum Iskai, als dieser etwas von irgendwelchen Gerüchten erwähnt. "Welche Gerüchte meinst du?" hakt sie bei ihm nach und spricht fast ungewollt ebenfalls leiser, weil Zraii es eben tut.
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BeitragThema: Re: Schiff   Di Nov 17, 2009 6:38 pm

Wie kann man Nebel nur so sehr nicht mögen? fragt Zraii sich grübelnd. Bei ihm im Dschungel würde sie sich sicher nicht wohl fühlen, da gab es auch öfters mal Nebel. Vielleicht hatte er sich einfach mit der Zeit dran gewöhnt. Langsam fröstelt dem Krieger doch ein wenig, kurz linst er in den Himmel und brummelt leise. Als Kiera sich zu ihm blickt blickt er kurz stumm zu Garris, oder jedenfalls in seine Richtung. Dann hebt er kurz die Achseln in die Höhe. "Na Gerüchte" Kurz deutet er zum Kapitän. "Der haben gefragt ob ich gehört Gerüchte." Immerhin spricht er nun wieder normal, wenn sie beide nichts zu verbergen hatten, wird auch sicher niemand ertappt.
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BeitragThema: Re: Schiff   Di Nov 17, 2009 6:43 pm

Kiera blickt jetzt ebenfalls zu Garris. "Wirklich? Um was für Gerüchte könnte es sich dabei handeln?" Sie überlegt einen Augenblick, wobei beide nur den herabprasselnden Regen und den pfeifenden Wind um sich herum wahrnehmen. Anschließend wendet sich das Mädchen wieder Zraii zu. "Nun was hat er denn noch so gesagt? Von Gerüchten weiß ich jedenfalls nicht." Ihre Stimme hat sich nun auch wieder normalisiert. Garris wird von der Unterhaltung allerdings recht wenig mitbekommen, zu laut sind die Umgebungsgeräusche auf der Salas.
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BeitragThema: Re: Schiff   Di Nov 17, 2009 6:58 pm

Soviel hatte er dann ja auch nicht mitbekommen. Eigentlich... hat er ja überhaupt nichts mitbekommen. Und Kiera Angst machen war nun das letzte was er wollte. Wer sich durch Nebel verängstigen lassen würde, dem würden die Gerüchte sicher auch nicht gefallen. Zraii wendet den Blick zu ihr und mustert sie eine Weile stumm. Dabei wirkt er freundlich und eher nachdenklich. Nagut sie war sicher ein wenig Älter als er selbst. Aber wie sie da so in die Decke eingehüllt sass, verspührte Zraii eher ein Bedürfnis sie zu packen und ordentlich durchzuknuddeln, als zu erzählen das Schiffe verschwanden. "Verdammt. Nicht starren" schoss es ihm heiss in den Kopf und rasch wendet er den Blick zu Garris. Recht schnell antwortet er dann schliesslich: "Garris sagen Schiffe verschwinden und er darum haben gebaut an Schiff dran." Während er dann darauf hoffft nicht gleich ein Stein zu sein, oder sonstetwas, linst er vorsichtig zu ihr hinüber. Ausserdem wischt er sich plötzlich eifrig das Wasser von den Beinen, was freilich nicht sonderlich viel bringt, aber eine angenehme Verwendung seiner Hände ist. Man sieht ihm seine innere Unruhe nun auch äusserlich gut an.
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BeitragThema: Re: Schiff   Di Nov 17, 2009 8:32 pm

Was Zraii nicht wissen kann ist, dass Kiera's Angst vor Nebel nicht aus der Laune heraus entstanden ist. Ein Ereignis in ihrer Vergangenheit hat dazu geführt das sie Nebel nicht besonders mag und sie hat eine Phobie dafür entwickelt. Die Musterung des Iskai lässt das Mädchen einfach über sich ergehen und sagt nichts dazu. Für einen Moment reibt sie ihre Hände aneinander um sich zusätzlich noch so zu wärmen. "Schiffe verschwinden? Davon habe ich wirklich noch nichts gehört. Zum Glück hat er die Salas so gut gerüstet. Aber wenn die verschwinden... ich glaube nicht das die einfach so verschwinden." stellt sie dann postwendend fest. Ihr Blick fällt auf Zraii, der ziemlich unruhig zu sein scheint. "Fehlt dir etwas? Bist du krank? Brauchst du Heilung?" sorgt sich Kiera sofort. Das ist typisch für sie das sie trotz ihrer Stille immer versucht zu helfen.


Zuletzt von Micky am Mi Nov 03, 2010 6:10 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Schiff   Mi Nov 18, 2009 12:40 pm

Thyria seufzt befreit und wendet sich und streckt den Kopf ein Stück weit über die Rehling. Wind peitscht ihr Entgegen, Regen prasselt ihr ins Gesicht und perlt über ihre Wangen und über ihr Haar. Immer mehr findet sie gefallen an der unberechenbaren See. Sie will noch einen Schritt auf die Rehling zu machen, als ihr Fuß den Halt verliert und auf dem feuchten Holz abgleitet.
„Verdammter...“, kann die Schmiedin noch fluchen, bevor sie ausrutscht und im Hohen Bogen durch die Luft segelt.
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BeitragThema: Re: Schiff   Mi Nov 18, 2009 2:06 pm

Die Schmiedin ist ganz in der Nähe von Juuso und nähert sich plötzlich schneller der Reling als ihr lieb ist. Das glatte Holz, gepaart mit Thyria's gelegentlicher Ungeschicklichkeit lässt ihre Füße abheben und sie fast gänzlich über die Reling fallen. Dabei hätte sie beinahe den Boten umgesenst, streift ihn aber nur an seinem Arm. Wenn er schnell genug reagiert, schafft er es vielleicht noch sie am Arm zu packen und von der tobenden See zu retten.
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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Nov 20, 2009 9:51 pm

Er fragt sich ob es wirklich nötig gewesen ist ihr das zu erzählen, denn Tara sieht traurig aus. Das ganze schiebt Juuso auf seine schlechte Menschenkenntnis und denkt sich dass sie sicher bloß mitgefühl zeigt da sie seine Situation nachvollziehen kann. Ihren besorgen Blick sieht er nicht da er auf dem Rücken keine Augen hat.
Er wirbelt herum als er jemanden fallen hörte und sah dass die Kriegerin sich der Länge nach hingelegt hat. Es scheint alles in Ordnung zu sein da sie auch schon wieder aufsteht. Der Gepiercte sieht nochmal zu ihr hin und richtet seinen Blick wieder auf's Meer.
Er bekommt noch mit wie Thyria dabei ist aus zu rutschen und versucht sie irgendwie fest zu halten bevor sie fällt.
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BeitragThema: Re: Schiff   Sa Nov 21, 2009 1:37 pm

Der Regen wird stärker und erreicht gerade seinen Höhepunkt. Das überschüssige Wasser sickert in die Unterdecks und wird von dort wieder herausgepumpt. An der Pumpe arbeiten einige Matrosen bereits auf Hochtouren, schaffen es aber ohne Probleme die Salas weitgehend trocken zu halten. Da Thyria noch nicht komplett über die Reling gesegelt ist, bekommt Juuso sie gerade noch an der Hand zu packen. Wenn er nicht so schnell reagiert hätte, wäre sie wohl in den kalten Ozean gestürzt. Obwohl das Deck ein wenig rutschig ist, bereitet es den Boten nicht sonderlich viel Arbeit die Schmiedin festzuhalten. Nun müsste sie sich wieder alleine aufrichten können. Von ihrem Blickwinkel aus kann sie sehen wie eine Welle bis zum Rand der Reling hochschlägt.
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BeitragThema: Re: Schiff   Sa Nov 21, 2009 10:45 pm

"Puh.", sie Schmiedin atmet auf, als die die Welle gegen das Schiff schlagen sieht.
"Danke", brummt sie, etwas verlegen über ihren Sturz. Es gestaltet sich als etwas schwer, auf zu stehen, da Thyrias Füße immer wieder abrutschen, doch schließlich gelingt es ihr.
"Vielen dank.", murmelt sie nochmal in Juusos Richtung, dann wendet sie sich etwas verlegen ab und geht wieder zum Steuermann hienüber, als wäre nichts gewesen, um ihren peinlichen austrutscher zu überspielen.
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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Nov 23, 2009 2:31 pm

Der Iskai wirkt immer noch etwas unruhig. "Ich auch nicht denken das 'einfach' so verschwinden. Aber wenn verschwinden nicht Gut." Auf die Frage hin schüttelt er rasch den Kopf und lässt so ein paar Tropfen von seinen Haaren in alle Richtungen fliegen. "Nein. Fühlen nur nicht ganz wohl. Bisschen unruhig" gibt er dann etwas leiser sprechend zu und umschlingt sich selbst mit den Armen. Der Blick huscht nun auch wieder vermehrt umher.
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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Nov 23, 2009 9:44 pm

Da alle ziemlich beschäftigt sind, ist Thyria's Missgeschick zum Glück nur Juuso aufgefallen. Der Steuermann gibt Garris immer noch fleißig Handzeichen damit das Schiff in diesem Sturm auf Kurs bleibt.
"Oh!" meint Kiera daraufhin nur überrascht. "Willst du ein wenig von meiner Decke?" fragt sie Zraii, denn auch ihr fällt auf das dem Iskai trotz seines Fells offenbar kalt ist. Allerdings wartet die Rothaarige nicht auf eine Antwort, sondern rutscht näher an ihn heran und gibt ihm die Hälfte der Decke ab. "Ich hoffe jetzt ist dir wärmer." Ein Lächeln umspielt die Lippen aus der ihre sanfte Stimme dringt.
Es vergehen noch einige Minuten und plötzlich von einem Moment auf den anderen legt sich der Sturm langsam aber sicher. Der Regen versiegt und die Wolken weichen einem klaren, blauen Himmel. Die warmen und hellen Sonnenstrahlen scheinen nun sanft auf die sich nun sanfter wiegenden Wellen herab und tauchen die klare Wasseroberfläche in ein fantastisches Glitzern, welches einem droht den Atem zu rauben. Als wäre das nicht schon genug der plötzlichen Schönheit, bildet sich aufeinmal ein farbenprächtiger Regenbogen, welcher sanft in allen erdenklichen Farben strahlt. So himmlisch und friedlich, dass sich dieser Moment wie eine Ewigkeit hinzuziehen scheint. Einem süßen Traum gleichend, in den man sich verlieren und nie wieder aufwachen will. Wie im Flug sind alle Strapazen des Sturmes vergessen. Und selbst die hartgesottensten Seebären der Crew halten für eine kurze Zeit mit ihrer Arbeit inne und verweilen in geradezu bedächtiger Ruhe. Kein Laut ist auf dem Schiff zu hören, wollte doch niemand diese Idylle und ihre phantastische Magie stören. Erst nach einigen Minuten dieses Anblickes besinnt sich Kapitän Garris seiner Pflicht und meint halblaut zu sich selbst: "Ich hätte nicht gedacht, dass der Sturm so schnell aufhört zu toben..." Wie auf einen Schlag scheint der Bann dieses Anblicks gebrochen zu sein und die Zeit scheint nun wieder normal weiter zu gehen. Jedem Crewmitglied fällt nun wieder ein, was er eigentlich machen wollte oder gar sollte. "Hm, es ist schon seltsam. Soviele Jahre fahr ich nun zur See, aber DAS ist mir noch nie passiert." meint der Kapitän nun leicht kopfschüttelnd, ehe er sich wieder seinen Aufgaben zuwendet, jedoch nicht ohne noch einmal dieses herrlich simple aber auch zugleich fazinierende Naturschauspiel in Augenschein zu nehmen.
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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Nov 23, 2009 10:49 pm

Begeistert beobachtet die Schmiedin das Schauspiel. Das Spiegelbild des Regenbogens glitzert im Wasser und der süße Duft des Meeres steigt ihr in die Nase. In der See hat sie wirklich einen neuen Freund gewonnen. Mund und Augen weit aufgerissen tritt sie an den Schiffsbug und lässt sich die Briese durch die Haare wehen. Es ist traumhaft schön.
"Wow", brummt sie nur, überwältigt von der Aussicht und beobachtet mit leuchtenden Augen, wie die funkelnden, blauen Wellen gegen das Boot schwappen.
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BeitragThema: Re: Schiff   Mi Nov 25, 2009 6:47 pm

Tara hört zwar Juuso und die Schmiedin, dreht sich aber nicht zu ihnen um. Denn das was sich aufbaut ist einfach zu schön um sich abzuwenden. Der Sturm hat so schnell aufgehört wie er begonnen hat, jetzt ist diese Schöne Ruhe eingekehrt. Das Gesicht der Kriegerin ist zum Himmel gerichtet und sie genießt den Anblick der sich ihr bittet. Die Farben des Regenbogens sind so klar für sie, als kann sie nach diesen Greifen und sie berühren. Das Meer glitzert so schön wie Tausend Kristalle, Tara kann den Blick einfach nicht abwenden. Ihre Gedanken schweiften durch die Luft und sie lässt von diesen los. Sie fühlt sich auf eine andere Art etwas geborgen und sicher, ihre Augen schließen sich und sie lässt sich von der Sonne das Gesicht wärmen. „Es ist einfach wunderschön.“ Murmelt Tara leise zu sich selbst und öffnet die Augen wieder. Mit einem Lächeln im Gesicht wendet sie der Schönheit des Himmels den Rücken und sieht sich am Schiff etwas um. Sie merkt dass nicht nur sie so beeindruckt von der Schönheit ist, sondern auch die harten Crewmittglieder davon begeistert sind. Selbst das ‚WoW‘ von der Schmiedin ist der Kriegerin nicht entgangen.
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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Nov 27, 2009 9:38 pm

"Kein Problem." erwiedert er nur und denkt sich:Gut dass ich sie noch rechtzeitig festhalten konnte, sie sollte nich so nah an die Reeling gehen wenn sie heil ankommen will. Andererseits ist es nicht mein Job ihr zu sagen was sie zu tun und zu lasse hat.
Juuso ist überrscht, sagt aber nichts als sich der Sturm so erstaunlich schnell verzieht. Ich habe ja gehört dass das Wetter auf See sehr wechselhaft sein soll, aber ich hätte nicht gedacht dass es so wechselhaft ist. Schißet es ihm durch den Kopf. Mit dem Regenbogen kann der Farbenblinde allerdings nicht viel anfangen, dennoch wünscht er sich in solchen Momenten normal wie alle anderen auch sehen zu können. Dann wüsste er wenigstens was so faszinierend oder so wunderschön an Regenbogen ist.
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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Nov 27, 2009 9:57 pm

Zraii ist ein wenig überrumpelt, lächelt dann jedoch freundlich und kuschelt sich sogleich in die Decke. Er wirkt gleich viel zufriedener, wenn gleich er auch immer noch ein bisschen angespannt zu sein scheint. "Danke" meint er dann zufrieden und vergnügt zu ihr."Viel wärmer" meint er sogleich bestätigend. Und tatsächlich war ihm nun warm. Recht warm sogar.
Die nächsten Minuten verbringt er schweigend. Doch als es dann zu regnen aufhört erhellt sich die Miene des jungen Kriegers. Als es dann auch noch die Wolkendecke aufreist und den Regenbogen freigibt, ist er gänzlich verzaubert. Unnötigerweise stubst er seine Sitznachbarin an und deutet stumm und bezaubert zum Farbenbogen. Für einen Moment war er sich nicht sicher ob er wach war, oder träumte. Kurz linst er verstohlen umher ob er vielleicht irgendwelche Mysteriöse Musikkristallbäume.. oder wasauchimmer erblickt. Doch da war nur der friedliche Regenbogen. Und Musik hörte er auch keine. Leise zufrieden aufseufzend geniesst er dann das Naturschauspiel.
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BeitragThema: Re: Schiff   Sa Nov 28, 2009 9:43 pm

Als Kiera merkt das Zraii nun wärmer ist und Zufriedenheit aus seiner Stimme dringt, geht es ihr genauso. Nun ist ihr sogar noch wärmer geworden, was ihr natürlich gefällt. Das flauschige Fell des Iskai legt sich kuschelnd gegen die zarte Haut des rothaarigen Mädchens. Nach einiger Zeit stoppt der Regen und das schlechte Wetter wird durch Sonnenschein und einem wunderschönen Regenbogen vertrieben. Genau wie Zraii entgleitet auch Kiera ein zufriedener Seufzer, nachdem dieser sie wirklich unnötigerweise auf das Schauspiel aufmerksam gemacht hat. So etwas hat sie selbst noch nicht gesehen. Obgleich auf der Insel des Friedens solche Naturschauspiele von Zeit zu Zeit stattfinden, noch nie erlebte sie mit das ein Unwetter sich so schnell und auf diese Weise legte.
Thyria steht am Rand des Schiffsbug, ganz in der Nähe des großen Bolzengewehrs und blickt hinaus auf das Meer. Doch plötzlich sieht sie Blasen im Wasser aufsteigen, so als würde etwas daruter blubbern oder rumoren. Dann! Wie auf einen Schlag wird der Ozean unter der Salas angehoben. Aber nicht nur das! Auch das Schiff selbst erhebt sich langsam durch die Wölbung des kalten Nass. Durch diese ganzen Einflüsse bewegt es sich heftig, was dazu führt das einige Matrosen zu Boden gehen. Garris selber hält sich am Ruder fest um so schlimmeren zu entgehen. Tara verliert durch die hektischen Bewegungen abermals ihren Halt, während Juuso und Thyria keine Probleme haben sich auf den Beinen zu halten. Auch Kiera und Zraii bleiben auf ihrer Kiste sicher sitzen. Die Salas beruhigt sich langsam wieder, aber wie durch einen weiteren Sturm getroffen regnet es anschließend auf alle herab. Vor lauter Wasser kann man kaum etwas von der unendlichen See erkennen.
Thyria die ganz vorne am Bug steht, erkennt von allen zuerst wer der Urheber des ganzen Unheils ist. Ein riesiger Fisch, zumindest könnte man denken das es einer ist, mindestens dreimal so hoch wie die Salas, blickt sie mit seinen großen Augen direkt an. Von der Länge her kann sie nur erahnen welches Volumen dieses Ungetüm tatsächlich an den Tag legt. Der Kopf des Fisches ist der Länge nach mit mächtigen Spitzen gespickt. Während die Haut von vielen, dicken Schuppen überzogen ist. Ekelhafter Mundgeruch strömt der Schmiedin entgegen und seine Zähne sehen aus wie große, extrem scharfe Felsen die auch einfach so in der Landschaft herumstehen könnten. Über dem ganzen Fischkopf thront der noch vor Minuten wunderschön anzusehende Regenbogen. Ohne Zweifel, der Kontrast der ganzen Situation, nein viel besser des Anblicks ist mehr als ironisch. Wer hätte schon gedacht das nach diesem wunderschönen Naturschauspiel solch ein Unglück über die Salas hereinbrechen würde. Als die vielen Wassertropfen endlich das Deck erreicht haben, sehen die anderen Mitglieder der Besatzung nun auch den furchteinflössenden Anblick des Fisches. Ein leises, wenngleich deutlich hörbar wütendes Brummen geht von dem Monster aus. Spätestens jetzt sollte allen klar sein das es der Besatzung nicht wohlgesonnen ist. Garris steht mittlerweile genau wie die anderen Matrosen nur noch mit offenem Mund da. Von einer Reaktion scheint der Kapitän weit entfernt zu sein. Wie festgewurzelt kann oder will er sich nicht bewegen oder gar etwas sagen. Obwohl Thyria durch den Mundgeruch leicht paralysiert sein könnte, kommt ihr urplötzlich in den Sinn das es vielleicht gar nicht dumm wäre das große Bolzengewehr auf den Fisch zu schießen.
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BeitragThema: Re: Schiff   So Nov 29, 2009 5:56 pm

Als das Schiff auf einmal heftig zum wackeln beginnt, haut es Tara wieder um. Vorsichtig hebt sie sich wieder an der Reling hoch und sieht nach vorne. Sie traute ihren Augen kaum, soetwas hat die Kriegerin noch nie gesehen, ein Riesiger Fisch bricht aus dem Meer heraus. An Bord ist es auf einmal total still niemand scheint sich zu bewegen. Tara blickt zu dem Kapitän und merkt dass er wie fest gewurzelt da steht und den Fisch anstarrt. Die Kriegerin sieht sich noch mal genauer um und merkt erst jetzt dass sie keine Waffe bei sich hat, wie töricht von ihr. Ihr Blick bleibt bei der Schmiedin die ganz vorne am Bog steht. Da kommt es auf einmal wie aus der Pistole geschossen von Tara. „Thyria! Das Bolzengewehr! Neben dir!“ Den Fisch behält die erfahrene Kriegerin im Blickfeld und die Schuppen dieses Tieres erinnerten sie an den Regenborgen der vor ein paar Minuten noch da war.
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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Nov 30, 2009 6:36 pm

Zraii brummt leise unwirsch auf als es wieder zu Regnen anfängt. Wobei er sich fragt, wo der Regen denn nun schon wieder so plötzlich herkommt. Als sich der Regen dann legt und er das Ungetüm erblickt, versteift er sich und tut einfach nichts. Der erste Gedanke ist loszurennen und sich seine Schwerter zu holen. Das hätte er gewiss auch getan, wenn ihm denn sein Körper gehorcht hätte. Doch mehr als ein kleiners Zucken brachte der Krieger nicht zustande. Der zweite Gedanke gilt nun dem ersten. Was in aller Welt hätte er mit seinen Schwertern anrichten können? Er bezweifelt stark das er durch die Schuppen des .. Fisches? kam. Und selbst wenn, stören würde es ihn gewiss auch nicht. Hoffend blickt er kurz zu Garris, wobei er nur kurz zu ihm linsen kann, den Kopf drehen war ihm gerade nicht möglich, doch der scheint sich genau so zu fühlen wie Zraii. Verzweifelt versucht er seine Gedanken zu ordnen und irgendetwas zu finden, was ihm und den anderen jetzt helfen kann. Immer noch hat er sich kein bisschen bewegt, das kurze zucken ausgenommen. Den Ruf von Tara bekommt er zwar mit, doch er scheint irreal zu sein, irgendwo in weiter Ferne. Unfähig auch nur irgendetwas sinnvolles zu tun, murmelt er schliesslich leise in seiner Heimatsprache: "Ich glaube ich weis jetzt warum Schiffe verschwunden sind." Danach versucht er langsam wieder Gewalt über seine Muskeln zu bekommen.
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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Nov 30, 2009 9:39 pm

"Ich habe mir ja gedacht das das Wetter auf See recht wechselhaft ist, aber so wechselhaft?"
Juuso schaut zum Himmel wo die Tropfen herabregnen um dann im nächsten Moment schon ungläubig das Monster an zu starren. Wäre Riana hier gewesen hätte er sie jetzt sicher leise gefragt:"Bin ich verrückt geworden oder sieht du ihn auch?" aber Riana ist nicht da. Deswegen behält er die Worte für sich und rennt zu seiner Koje um sein Schwert zu holen.
So schnell wie es eben geht ist er auch schon wieder an Deck und fragt sich gerade was er schon gegen so ein gigantisches Vieh anrichten soll. Er hat zwar schon einiges an Seemannsgarn aufgeschnappt, aber er hatte das alles als Märchen abgetan. Nie wäre es dem Boten in den Sinn gekommen dass es tatsächlich so riesige gibt.
Der Gepiercte steht einfach da und tut nichts, er steht da und glotz wie paralysiert den Fisch an. Ob so ein Bolzengewehr das Monster töten könnte? Er hat da so seine Zweifel, aber einen Versuch ist es allemal wert.
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BeitragThema: Re: Schiff   Di Dez 01, 2009 4:33 pm

Geistesabwesend und etwas benebelt durch den scheußlichen Gestank packt die Schmiedin das Gewehr, reißt es herum und richtet es auf das riesige Maul des Fisches. Dankbar darüber, im Gebrauch derartiger Waffen bewandert zu sein, lädt Thyria das Gewehr durch. Es dauert einen Moment, denn einen Bolzen ein zu spannen ist ein lästiges Unterfangen, doch schließlich klickt es und die Waffe ist Schussbereit.
"Na warte.", brummt Thyria, wärend sie konzentriert die Position des Fisches ausmacht.
Mit zusammengekniffenen Lippen visiert die Schmiedin das Vieh an, das vor ihnen im Wasser schwimmt und lässt den Bolzen los schnellen.
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BeitragThema: Re: Schiff   Mi Dez 02, 2009 10:44 pm

Wenn der Iskai die Augen von Kiera sehen könnte, würde er sicher sagen das sie mehr als baff ist. Ihre Augen sind weit aufgerissen und ihre Paralyse steht der von Zraii in keinster Weise nach. Und auch sie murmelt etwas ungläubiges vor sich hin. "Oh Animebona... welch Monster hast du erschaffen?" Zwar versucht sie sich wieder zu fangen, jedoch gelingt ihr das nicht so gut. Es ist weniger die Angst die sie plagt, vielmehr ist sie entsetzt, vielleicht auch beeindruckt. Vor dem Nebel hatte sie Angst ohne Zweifel, aber vor diesem Fisch hat sie nichts außer Respekt. Dem Mädchen ist es schleierhaft wie so ein großer Fisch überhaupt existieren kann. Dennoch, sie hat noch nicht viel von dieser Welt gesehen, weshalb es kein Wunder wäre, falls sie so etwas nicht weiß. "Ganz ruhig Kiera... ganz ruhig... wir müssen gegen ihn kämpfen. Dieses Geschöpf Animebona's töten wenn es sein muss, nur so kann ich meinen Auftrag erfüllen. Also was soll ich tun? Am besten mich bewegen, aber was ist mit meinen Muskeln es tut sich nichts. Ich muss mich aber bewegen... komm schon..." Irgendwie schafft es Kiera mit ihrem Willen sich zu bewegen. Ihr Blick fällt auf den erstarrten Iskai. "Zraii!" Sie lässt die Decke fallen und schubst den Iskai heftig, sodass dieser von der Kiste fällt. Sofort kommt ihr der Gedanke das dies wohl zu hart war und bekommt ein schlechtes Gewissen deswegen. "Tut mir Leid." meint sie mit roten Wangen in seiner Heimatsprache.
Indess rennt Juuso unter Deck und begibt sich zu den Schlafkojen. Schnell stellt er fest das es dort unten gewaltig zum Himmel stinkt. Der Bottich von Fynn ist mit reichlich Galle gefüllt und darin schwimmen vereinzelt unverdaute Stücke seines Frühstücks umher. Das alles hindert den Boten jedoch nicht sein Bastardschwert zu Tage zu fördern. In bester Boten Manier ist er auch schon wieder auf Deck, wo der Fisch immer noch die Salas in Empfang nehmen möchte.
Obwohl Thyria durchaus Erfahrung im Herstellen und Benutzen von Bolzenschleudern, wie auch Gewehren hat, musste sie bis jetzt nie solch eine Waffe bauen oder mit ihr herumschießen. Das es sich bei besagtem Gewehr um eine Sonderanfertigung extra für dieses Schiff handelt ist offensichtlich. Durch die Größe des Fisches wäre es geradezu eine Meisterleistung ihn zu verfehlen. Selbst für die tollpatschige Schmiedin sollte dies ein Ding der Unmöglichkeit sein. Als sie abdrückt zischt der Bolzen auf das riesige Monster zu. Das Seil das daran befestigt ist jagt dem Bolzen wie ein Blitz hinterher. Jedoch ahnt der Fisch was nun geschieht und versucht nun vom Schiff abzudrehen. Er ist für seine Größe ziemlich flink, jedoch schafft er es nicht dem Bolzen auszuweichen. Ohne Gnade bohrt das Geschoss sich in die schuppige Haut des Ungetüms und bleibt etwas vor seiner linken Flosse stecken. Ein lautes, schmerzerfülltes Heulen, dass ein wenig in den Ohren schmerzt, schallt durch die Weiten des Ozeans.
Plötzlich geht ein Ruck durch das Schiff, denn das Seil mit dem Bolzen scheint jetzt gänzlich gespannt zu sein. Die Salas wird nun nicht mehr durch Wind angetrieben, vielmehr ist es der große Fisch der sie nun mitzieht. Garris findet wieder zurück ins Hier und Jetzt und brüllt sofort auf die Crew los. "Wacht auf verflucht nochmal und zugenäht! Oder wollt ihr von diesem verdammten Fisch verspeißt werden!?" Die Ansage zeigt Wirkung, alle Matrosen, es sind sicherlich mindestens 20, haben sich wieder gefangen und stürmen unter Deck um sich Waffen zu holen. Als sie wieder da sind reißt der Kapitän das Ruder rum. "Haltet euch alle fest! Das könnte jetzt ungemütlich werden!" Das gesamte Schiff bricht etwas nach rechts aus um eine bessere Position zum Fisch zu bekommen. Durch die Turbulenzen wird die gesamte Besatzung, einschließlich der Gefährten in Richtung der Backbordseite gedrückt. Kiera hat sich derweil bereits in Sicherheit gebracht und kniet neben den Kisten an der wahrscheinlich momentan sichersten Stelle des Schiffes bei diesem Mannöver. Währenddessen kämpft sich das Monster durch die tobende See, die Salas dabei stetig im Gepäck. Ein Auge des Fisches schielt verdächtig wütend in Richtung der Crew. Sekunden nachdem das brachiale Manöver beendet ist, stellen sich eine handvoll Matrosen an der Backbord Seite in Reih und Glied auf, zücken ihre Bögen und sind gerade inbegriff auf das Monster zu feuern.
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BeitragThema: Re: Schiff   Do Dez 03, 2009 3:36 pm

"Ja!", macht die Schmiedin, als der Bolzen sich in den Körper des Tieres bohrt. Ihr Enthusiasmus wird dadurch erheblich geschmälert, dass plötzlich ein Ruck durch das Schiff geht, der sie nach vorne taumeln lässt. Mit einem brummenden Laut wird die Schmiedin mit Gewalt gegen die hölzerne Rehling gedrückt. Erst als sie den Blick wieder den riesigen Ungetüm zuwendet wird klar, was vorgefallen ist. Thyria stößt ein paar unterdrückte Flüche aus.
„Soll ich versuchen...“, setzt die Schmiedin an, doch im nächsten Moment wird die Schmiedin schon von einem erneuten Ruck, der auf ein heikles Wendemanöver zurück zu führen ist herum zu laufen. Alarmiert blickt sie zum Käpten hinüber und wedelt mit dem Dolch in der Luft herum.
„Soll ich versuchen das Seil zu kappen?!“, brüllt sie gegen den Fahrtwind.
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BeitragThema: Re: Schiff   Do Dez 03, 2009 6:41 pm

Rief da nicht irgendwer seinen Namen? Und wieso kam der Boden plötzlich näher. Wenig sanft findet sich Zraii auf dem Boden wieder und erlangt tatsächlich die Kraft zurück. Leider nicht schnell genug um sich abzufangen. Ein wenig verduzt hockt er sich dann hin und schaut zu Kiera. "Du kannst ja Iskai" meint er dann in Iskai leicht verwirrt wirkend, und hat scheinbar alles andere um sich herum Vergessen. Er grinst kurz vergnügt auf und meint dann immer noch in seiner Heimatsprache: "Ach mir ist nichts passiert." Der Ruck, welcher durchs Schiff geht, holt ihn dann aber ebenso rasch wieder zurück zu den Tatsachen. Der Fisch. Seine Miene wird wieder ernster. Und auch die Furcht legt sich leicht über seine Züge. Noch während er aufspringt fasst er mit der rechten Hand seinen Rucksack. Nun wieder vollends Herr seiner Kräfte flitzt er los. Schwerter. Schild. Vielelicht bringen die mir ja etwas. Besser als nichtstun. Während er sich also unter Deck aufmacht legt er den Rücksack um.
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BeitragThema: Re: Schiff   Di Dez 08, 2009 5:48 pm

Tara haltet sich an der Reling fest, damit sie nicht noch einmal auf den Boden knallt. Sie sieht wie sich die gesamte Besatzung auf stellt und sich mit ihren Bögen kampfbereit machen. Sie weiß das sie in ihrem zustand nicht viel machen kann, da sie noch zu geschwächt ist wegen ihrem mangel an Essbarem Zeug. Wahrscheinlich ist es besser in ihrer Situation einfach nur zu versuchen nicht im Weg zu stehen und alles aus der Ferne zu betrachten.
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BeitragThema: Re: Schiff   Do Dez 10, 2009 10:31 pm

Die Pfeile schnellen von den Bögen der Matrosen direkt auf das große Ziel zu. Ein paar der Geschosse prallen direkt von der schuppigen Außenhaut des Monsters ab, scheinbar wirkt sie wie eine Panzerung. Dennoch schaffen es wenige sich leicht in die Haut hineinzubohren. Tara's Adlerauge verrät ihr das es wohl sinnlos ist auf den Rücken des Fisches zu feuern, weil der schuppige Panzer einfach zu widerstandsfähig ist. Vielmehr sollten sie auf die Augen oder den Mund zielen, wobei die Zähne auch die Pfeile mit Leichtigkeit zermahlen könnten wenn er in dem Moment zubeißt.
Der Kapitän nimmt Thyria zunächst nicht wahr, doch für einen kurzen Augenblick hört oder sieht er sie. Auf ihre Frage hin schüttelt Garris mit dem Kopf und ruft zurück: "Nein! Solange wir an ihm gebunden sind kann er uns nicht viel tun!" Ob es eine gute oder schlechte Entscheidung ist so vom Fisch mitgezogen zu werden ist wohl Ansichtssache.
"Er müsste doch wissen das ich Iskai spreche." denkt Kiera noch ein wenig verwundert auf die Aussage Zraii's hin. Allerdings ist sie froh das ihm bei dem Schubser nichts passiert ist, denn sie wollte ihm mit Sicherheit nicht wehtun. Im Eck kauernd, den Fisch durch einen Zwischenraum in der Reling beobachtend, fällt ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Iskai. "Wenn wir an uns glauben werden wir es schaffen." meint Kiera zu ihm. Offensichtlich will sie Zraii Mut zusprechen. Jedenfalls wirkt sie nicht mehr so verängstigt oder geistesabwesend wie noch Minuten zuvor, sondern viel konzentrierter und ernster. Sie ist sichtlich froh als er sich wieder fängt und unter Deck stürmt. Genau wie Juuso, nimmt auch der Iskai den ekelhaften Geruch in den Schlafkojen wahr. Fynn ist mittlerweile eingeschlafen, sei es aus Müdigkeit oder Kraftlosigkeit. Seine Schwerter und das Schild findet er bereits nach kurzer Zeit und so kann er sich wieder auf das Deck begeben wenn er möchte.
Wie aus dem Nichts gehen kleine, dennoch spürbare Eruptionen durch das Schiff. Ob es nur mit dem Wasser zu tun hat kann allerdings niemand sagen. Denn im nächsten Moment legen sich die Eruptionen auch schon wieder.
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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Dez 11, 2009 7:54 pm

Selbst Juuso merkt nach einiger Zeit dass der Fisch durch die Geschosse anscheinend nicht verwundet wird, doch ihm ist noch immer nicht eingefallen wie er mit einem Schwert gegen dieses Vieh ankommen soll. Bei so einen "Gegner" ist man besser dran mit einer Waffe die fuer den Fernkampf geschaffen ist. Sowohl mit dem Anderhalbhaender als auch mit dem Stab kann er sich menschliche Gegner vom Hals halten aber er wird wohl nicht so nah an den Fisch rankommen. Selbst wenn bezweifelt er dass sein Schwert viel anrichten könnte. Wenn alles so einfach waere wie in dem Seemannsgarn den er beim vorbeigehen aus den Gepsraechen anderer aufgeschnappt hat, koennte er jetzt einfach ueber das gespannte Seil rennen und den Fisch mit einem Hien töten, doch er glaubt nicht dass es jemals so einfach fuer ihn sein wuerde.
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BeitragThema: Re: Schiff   Sa Dez 12, 2009 7:00 pm

Mit ihren geschäften Augen merkt sie das es genau gar nichts bringt auf den Körper des Fisches zu zielen. Tara klamert sich weiter an die Reling, um nicht wieder auf den Boden zu knallen. „Ihr müsst auf die Augen zielen! Dort ist seine Schwäche! Beeilt euch!“ ruft sie nach vor zu der Mannschaft und hofft das diese auf sie hören würden. Ihr Blick bleibt bei dem riesigen Fisch, dabei versucht sie weiter ihn zu beobachten um vielleicht noch eine Schwachstelle zu finden.
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BeitragThema: Re: Schiff   So Dez 13, 2009 4:47 pm

Den Geruch nimmt er zwar wahr, ignoriert ihn aber. Es gibt momentan Wichtigeres als das. Eines der Schwerter wird in der Hand behalten, genau wie der Schild. Das andere hängt er an seinen Gurt. Und dann ist er auch schon wieder auf dem Weg nach draussen. Dort angekommen verschafft er sich kurz einen Überblick und wirft auch einen Blick auf Kiera ob sie soweit in Sicherheit ist. Danach steht er zwar Kampfberreit, aber unschlüssig herum. Mit dem Schwert konnte er derzeit so ziemlich nichts anfangen, aber er fühlte sich immerhin schon ein Stückchen sicherer.
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BeitragThema: Re: Schiff   Mo Dez 14, 2009 10:34 pm

Thyria zuckt mit den Schultern. Sie ist sich nicht sicher, ob es klug ist, sich so von dem riesigen Ding mitreißen zu lassen, immerhin wäre der Riesige Fisch jeder Zeit fähig das Schiff ganz schön ins Wanken zu bringen, aber sie zweifelt die Entscheidung des Kapitäns nicht an. Immerhin scheint er sich auf See recht gut aus zu kennen. Die Schmiedin lehnt sich gegen die Rehling, um einen einigermaßen sicheren Stand zu finden. Bei einem derart mächtigen Zugtier kann man nie wissen, wann es einen Ruck tut und die Schiffsbesatzung samt Habe durch die Gegend purzelt. Mit zusammengekniffenen Augen beobachtet die Frau, wie die Projektile am Fischskörper abgleiten. Im selben Moment kommt ihr ein Gedanke.
"Passen sich Fische nicht der Außentemperatur an...", überlegt sie Laut.
"Hey", ruft sie in die Runde, "Kann man nicht versuchen die Pfeile an zu zünden?" Zwar sind die Schuppen des Fisches ein wenig feucht, doch von ihrer glatten Oberfläche perlt das Wasser gut genug ab, als dass dem Wechselwarmen Tier die Flammen schaden könnten.
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BeitragThema: Re: Schiff   Mi Dez 16, 2009 8:03 pm

Die Mannschaft befolgt den Rat von Tara und zielt nun direkter auf die Augen des Fisches. Doch kein Pfeil erreicht schließlich das besagte Ziel. Scheinbar sind die Männer keine besonders guten Schützen. Wenn man aber die Entfernung betrachtet so hätten wirklich nur erfahrene Krieger eine Chance die Augen zu treffen. Obwohl die blonde Kriegerin das Monster weiterhin aufmerksam beobachtet, so kann sie doch keine weiteren Schwachstellen ausmachen, dafür reichen ihrebegrenzten analytischen Fertigkeiten schlichtweg nicht aus.
Zraii kann erkennen das es dem rothaarigen Mädchen bestens geht und sie weiter neben den Kisten kauert. Vielmehr wird sie wohl auch nicht ausrichten können gegen den Fisch. Währenddessen zieht dieser weiterhin unermüdlich die Salas hinter sich her.
Da es offenbar sinnlos ist auf das Tier zu schießen, stoppen die Matrosen sogleich ihre Angriffe. "Verdammt nochmal... das bringt überhaupt nichts..." hört man einen von ihnen missmutig brummen. Einer der Männer greift den Vorschlag von Thyria auf. "Wir könntes es zumindest versuchen." Er blickt zu den anderen und bekommt ein Nicken als bestätigende Erwiderung darauf. Einige besorgen ein paar Fackeln und beginnen die einzelnen Pfeile anzuzünden und auf den Fisch loszulassen. Mehrere Geschosse landen auf seiner schuppigen Außenhaut. Die einzige Reaktion des Fisches besteht darin das er nun wütender geworden ist, langsam nimmt das Schiff ordentlich Fahrt auf. Unter dessen häufen sich auch die Eruptionen unterhalb der Salas immer weiter. Man könnte fast meinen das sich jemand oder etwas unter ihr befindet.
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BeitragThema: Re: Schiff   Do Dez 17, 2009 12:10 am

Juuso geht zum Captain hin da dieser auf dem Schiff das sagen hat und fragt skeptisch:"Denken sie wirklich es ist eine gute Idee das Seil nicht zu kappen? Sie wissen schon dass es alles Andere als Vorteilhaft ist wenn dieses Monster abtaucht." Die Eruptionen erwaehnt er nicht einmal, stattdessen fragte er sich ob es hier Riffe gab. Der Bote rechnete damit dass der Fisch entweder bald abtauchen wuerde, oder dass; falls sie sich ueber einem Riff befanden; die Salas schlichtweg von unten aufgerissen werden wuerde. Kurz gesagt: beides wuerde zum Sinken des Schiffes fuehren, jedoch hatte er sich nicht besonders viel mit Schiffsbau und Schiffen beschaeftigt.
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BeitragThema: Re: Schiff   Do Dez 17, 2009 6:06 pm

Thyria lässt ein undeffinierbares Grummeln vernehmen. Der Plan ist nicht aufgegangen, offenbar ist die schuppige Außenhaut des Monsters doch zu dick für die Geschosse. Die Schmiedin geht nachdenklich auf und ab. Offensichtlich sind einfache Pfeile nicht genug und man braucht härtere Projektile, wie Bolzen. Sie lässt ihren Blick über des Schiff schweifen, auf der Suche nach einer effektiveren Waffe, erhofft sich jedoch nicht zu viel.


Zuletzt von Elbereth am Do Dez 17, 2009 9:11 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Dez 18, 2009 3:21 pm

Wenn die Mannschaft mehr als nur das eine große Bolzengewehr gehabt hätte, dass Thyria bereits auf den Fisch gefeuert hat, hätten sie diese sicher bereits zur Hand genommen, denn Bolzenschleudern sind leichter zu bedienen und durchschlagskräftiger als Bögen. Ansonsten sucht sie in der näheren Umgebung vergeblich nach solcher Art Waffen.
Die Eruptionen sind so heftig das nicht nur Juuso sie mitbekommen haben muss, allerdings ist es möglich das sie im Eifer des Gefechts bei einigen untergegangen sein könnten. Garris blickt den Boten mit wild abstehenden, nassen Haaren an. Offenbar ist der alte Seebär im Moment hochkonzentriert und voller Adrenalin. "Solange das Vieh weiter nach vorne prescht sind wir sicher von ihm bis uns was besseres eingefallen ist. Sollte es versuchen abzutauchen können wir das Seil immer noch kappen. Dieser große Fleischberg braucht sicherlich ein paar Minuten um unterzutauchen."
Plötzlich geht abermals ein Ruck durch die Salas... und noch einer... dann mehrere. "Verflixt nochmal und zugenäht was ist das!?" brüllt der Kapitän wütend vor sich hin. "Hier gibt es doch gar keine Riffe!" Ein Matrose der in Sichtweite der Gefährten am Rand des Schiffes steht wird wie aus dem Nichts von einem schlangenartigen, grünen Etwas, dass aus dem Wasser herausgeschossen kommt, am Hals gepackt und zunächst gewürgt. Mit Leibeskräften wehrt der junge Mann sich gegen die Attacke, reißt und zerrt daran um nicht erwürgt zu werden. Die ganze Aktion geht dermaßen schnell und nach einigen Sekunden färbt sich der Kopf des Matrosen blau wie das Wasser und er verliert das Bewusstsein. Langsam sacken die Arme nach unten, während das schlangenartige Ding ihn in das Wasser zieht. Im nächsten Moment krabbelt ein Tier, wenn man es so nennen kann, aus dem Wasser, hieft sich über die Reling auf das Deck und knurrt die ganze Besatzung furchteinflössend an. Etwas das für die Gefährten undefinierbar scheint, ist Garris offensichtlich als einzigem bekannt. "Bei Lugh! Auch das noch! Kelpies! Wir sind vom Kurs abgekommen..." Das Tier sieht auf den ersten Blick aus wie ein weißes Pferd, jedoch besitzt es einen neben seinen beiden Vorderhufen noch einen grünen Fischschwanz, der offenbar auch als Waffe dienen kann, wie der Matrose von eben leidvoll erfahren musste. Statt einer Mähne wie es bei Pferden üblich ist, zieren Schwimmhäute und Flossen seinen Oberkörper und Kopf. Die Krönung stellt allerdings das Einhorn an seiner Stirn dar, dass gar nicht mal so ungefährlich aussieht, im Sonnenschein glänzt es durchaus recht beeindruckend. Sabber läuft aus dem Mund des Monsters, während es die Gruppe bedrohlich mit fletschenden Zähnen anstarrt. Doch es bleibt nicht bei einem, weitere dieser Viecher stürmen die Salas, schätzbar sind es mindestens 20 Stück. Diejenigen die auf Gratogel aufgewachsen sind haben aus Sagen von diesen Wesen gehört. Demnach sollen sie in tiefen Gewässern leben und Wanderer die Flüsse oder ähnliches überqueren wollen zunächst auf den Rücken reiten lassen, sie aber dann in die Tiefe ziehen und Stück für Stück verspeisen.
"Wir müssen die Kelpies töten! Passt auf die Hörner auf! Die sind vergiftet!" warnt Garris lauthals die gesamte Besatzung. Der Kapitän klemmt ein Holzstück zwischen das Ruder und zieht sogleich ein Langschwert. Die Crew tut es ihm gleich, ist allerdings scheinbar nur mit Kurzschwertern bewaffnet, mit Ausnahme des Steuermanns der ein stattliches Schwert zu Tage fördert. Gemeinsam stürzen sich alle auf die Seemonster, Garris an vorderster Front, der sogleich den Schwanz eines Kelpies mit einem Hieb vom Körper trennt. "Arrrrr! Wie in alten Zeiten!" brüllt der Kapitän kampfeslustig. Weitere Seeungeheuer greifen nun auch die Gefährten direkt an. Jeweils zwei stürzen sich auf Juuso und stoßen fast zeitgleich mit ihren Hörnern auf ihn ein. Ein anderer Kelpie versucht Tara regelrecht anzuspringen. Noch ein einzelner holt mit seinem Schwanz aus und will mit diesem Thyria scheinbar von den Beinen holen. Ihr kommt der Gedanke in den Kopf geschossen, dass es vielleicht gar nicht so dumm wäre den Schwanz des Tieres zu packen. Zwei weitere Seemonster wollen Zraii mit Hufschlägen aus dem Weg räumen. Kiera steht auf und will gerade dem Iskai zu Hilfe eilen, als ein Kelpie ihr direkt vor die Füße springt um ihr so den Weg zu versperren. Hastig zieht sie ihr Schwert und Schild, wehrt den Hufschlag klirrend ab, allerdings wird sie anschließend von dem Monster zunehmend in die Ecke gedrängt. Mit verbissenen Gesichtsausdruck blickt das rothaarige Mädchen in die gruseligen, dunklen Augen des Kelpie und muss schlucken. "Ich hätte nicht gedacht das es diese Tiere wirklich gibt..."
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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Dez 18, 2009 5:02 pm

Eine Weile steht er sinnlos und ohnmächtig da. Und schaut halt was so geschieht, das der erste Seemann verschwindet bekommt er garnicht mit, erst als das Wesen schon auf Deck ist, wendet er sich in dessen Richtung. Kurz bleibt ihm der Atem weg. Was bei der Göttin war denn das? Als dann noch mehr dieser Wesen, irgendwie sahen sie schon recht beeindruckend aus, auch abgesehen davon das sie mehr als gruselig wirkten, verschafft er sich kurz einen Überblick. Die Worte von Garris ermuntern ihn dann auch wieder zu agiren. Schwert und Schild, das erschien ihm sicherer, fest in der Hand will er sich auf den Weg zum Steuerrad machen. Freilich wird er rasch daran gehindert, doch zum Glück setzt diesmal nicht seine Starre wieder ein, sondern, beflügelt durch den Kapitän, der seinen ersten Gegner schon verwundet hat, sprudelt er ebenso voller Energie. Die Zähne fest aufeinandergebissen hält er das kleine Schild vor sich und weicht eher aus als das er blockt. Er wusste nicht viel über diese Wesen. Genaugenommen wusste er genau das was er in den letzten Minuten zu sehen war von diesen Viechern, aber unter Hufe sollte man nicht kommen. Dem Horn wohl auch nicht, also musste er an die Seite. Zumindest, so hoffte er, hat er da die meisten Chancen.
Also weicht er den Hufen aus, wenn er sie nicht blocken muss, versicht einen Ausfallschritt und sticht dann, sofern sich die Möglichkeit bietet, in die ungeschützte Seite des Tieres. Sein Schwanz dient derweil dazu um nicht die Balance zu verlieren, der Dolch bleibt vorerst ungenutzt.
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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Dez 18, 2009 6:47 pm

Der Gepiercte hat selbst keinen besseren Plan also sagt er auch dazu Nichts weiter. Keine Riffe? Von was sollen die Eruptionen denn sonst kommen? dachte er sich. Den Gedanken dass es sich um ein oder mehrere andere Viecher handeln koennte, denkt er nicht zuende da er erstmal nachgruebelt wie man mit diesem hier fertig werden koennte.
Als das naechste Monster auftaucht, fragt er sich ob ihnen zufaellig gerade heute alle Ungeheuer der Meere auflauern nur um ihnen jetzt einen Besuch ab zu statten. Was zur Hoelle ist das? Ein Kelpie? Ich dachte nicht dass es die Tatsaechlich gibt. Langsam bekommt auch er ein wenig Angst und beginnt sich zu fragen ob der Seemannsgarn nicht doch mehr Wahrheit in sich trug als er immer angenommen hat. Dann sind es auch noch so viele! Eins haette ihm gereicht, wobei es dem Boten sowieso lieber gewesen waere wenn sie ueberhaupt nicht angegriffen worden waeren. Er hat sein Bastartschwert bereits gezogen, also war er bereit um es mit den Viechern auf zu nehmen.
Als die beiden Ungeheuer angreifen, macht er schnell einen grossen Ausfallschritt zur Seit um den Hoernern aus zu weichen, waehrend er dabei versucht eines der Kelpies zu erstechen.
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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Dez 18, 2009 7:52 pm

Zraii schafft es mit Leichtigkeit den Hufen der beiden Kelpies auszuweichen und ihre beiden Angriffe so ins Leere gehen zu lassen. Die Monster wiehern wütend auf und wollen sogleich nachsetzen. Doch der Iskai rammt sein Schwert einen von ihnen genau in die Seite und reißt ihm damit die Schwimmhäute auf. Es wird durch den Angriff auch ein wenig weggestoßen und bleibt zunächst liegen. Offensichtlich ist die Haut dieser Viecher recht zäh, wodurch man schon fest zustechen muss um etwas gegen sie auszurichten. Der Angriff hat den Krieger jedoch verwundbar gemacht. Flux versucht das andere Kelpie ihn die Schwanzfloße in sein Gesicht zu peitschen.
Geschickt weicht Juuso mit einem Ausfallschritt dem Hornangriff aus. Übermütig stößt das Kelpie seinen Kopf gegen die Schiffswand und bleibt für einen Moment darin stecken, bevor es sich daraus befreien kann und erneut böse auf den Boten schielt. Allerdings touchiert das andere Seeungeheuer den Krieger an der Kleidung. Fast hätte es mit dem Horn seine Haut erwischt. Das böse Kelpie bekommt unterdessen Juuso's kalten Stahl zu spüren. Der Treffer geht genau auf das Bein des Monsters und macht es für den Moment bewegungsunfähig. Ein lautes Wiehern geht von ihm aus und das Blut strömt aus der Wunde heraus.
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BeitragThema: Re: Schiff   Fr Dez 18, 2009 11:47 pm

Tara’s Augen waren starr auf den Fisch gerichtet, sie weiß einfach nicht was sie tun kann. Sie hasst es einfach dazu stehen und nichts tun zu können. Die Erschütterungen des Schiffes bringen Tara immer wieder ins Schwanken. Erst als aufeinmal wie aus dem Nichts noch mehr Seemonster auftauchen und alle angreifen, versucht Tara so schnell wie möglich wieder fest auf die Beine zu kommen. Das Vieh versucht sie an zugreifen doch Tara hat überhaupt nichts um es anzugreifen. Sie geht ein paar Schritte zurück, doch weit kommt sie nicht da die Reling direkt hinter ihr ist. Ihr Gedanke geht zu ihrem Dolch den sie bei sich trägt. Sie zieht ihn heraus, doch es war nur ein Dolch, sie muss dem Tier viel näher sein um etwas ausrichten zu können. Tara versucht so gut es ihr möglich ist mit dem Dolch das Monster an der Kehle zu erwischen.


Zuletzt von Ju am Sa Dez 19, 2009 8:53 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Schiff   Sa Dez 19, 2009 5:15 pm

Das Wiehern des Vieches scheint sein Trommelfell regelrecht zu zerfetzen, doch er laesst sich nicht davon abhalten dasselbe Kelpie nochmal zu attakieren. Diesmal versucht Juuso die Kehle des Monsters auf zu schlitzen, wobei er jedoch darauf achtet dem anderen Vieh nicht in die Quere zu kommen. Er hofft nur dass ihm sein Vorhaben gelingt, denn dann haette er schon bald ein Problem weniger. Waehrend der Wahnsinnige wie er auch oft genannt wurde dies tat, dachte er bloss dass ihm das nie jemand glauben wuerde wenn er es ihnen erzaehlen wuerde.
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BeitragThema: Re: Schiff   So Dez 20, 2009 4:14 am

Dadurch das der eine Fuß des Pferdes angeschlagen ist, kann es nicht direkt ausweichen und bekommt somit Juuso's Bastardschwert einmal quer über die Kehle gezogen. Blut läuft aus der länglichen Wunde und das Kelpie bricht gurgelnd zusammen, wenngleich es nicht sofort stirbt, so ist es im Moment kampfunfähig. Alles in allem kann man sagen das diese Viecher ganz schön zäh sind. Obwohl das verbliebene Kelpie seinen Artgenossen rächen will, gelingt ihm das nicht so recht, weil der Bote abermals geschickt ausweicht. Allerdings setzt das Monster mit dem Horn nach und trifft den Boten auf Höhe des Herzens. Ohne Probleme durchschlägt es gänzlich seine Lederrüstung an dieser Stelle. Jedoch hat er Glück im Unglück, die Reichweite des Horns hat nicht ausgereicht um genug Wucht dahinter zu bringen und ihm eine Fleischwunde hinzuzufügen. Das Kelpie setzt einen Meter zurück, knurrt Juuso an und begibt sich wieder in eine offene Angriffsstellung.
Als das Seeungeheuer im Begriff ist sich auf Tara zu werfen, zieht diese genau noch rechtzeitig im letzten Moment ihren Dolch. Zwar landet das Kelpie mit seinem Gewicht auch auf sie drauf und reißt sie damit zu Boden, doch zuvor reagiert die blonde Kriegerin dermaßen schnell und präzise und platziert den Dolch skalpellartig, so als wenn sie genau mit der Anatomie dieser Monster vertraut wäre, genau auf die Halsschlagader. Eine Blutfontäne kommt wie aus einem undichten Ventil aus der Kehle des Tieres herausgeschossen. Der rote Strahl saut die Decke von Tara ordentlich ein, trifft aber auch ein wenig ihr Gesicht, so dass sie nun blutverschmiert aussieht. Ein röchelndes Wiehern ist zu vernehmen, während der blutige Atem dem Mädchen direkt vor ihrer Nase entgegenströmt. Für einen Moment zuckt das Monster noch ein wenig vor sich hin, sackt dann aber leblos in sich zusammen. Wenn die geschwächte Kriegerin aufstehen will, sollte sie zunächst das tote Kelpie von sich hinunterhiefen.
Etwas weiter von ihr entfernt kämpft der Navigator mittlerweile gegen zwei dieser Viehcher, während Garris sich gar gegen drei tapfer hält. Die restlichen Matrosen, deren Kurzbögen und Köcher verstreut am Boden herumliegen, helfen zusammen und halten mit vereinten Kräften sogar einem ganzen Verbund Kelpies stand. Am Rand des Schiffes sieht Tara noch das eine oder andere Seepferd langsam hinaufschleichen.
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Ju
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BeitragThema: Re: Schiff   So Dez 20, 2009 12:33 pm

Tara ist selber über ihren Treffer beeindruckt, doch als das Seeungeheuer auf sie fällt und sich das ganze Blut über ihr ergießt wird ihr nur mehr Schlecht, sonst macht ihr Blut nichts aus, aber ihr Magen ist etwas empfindlich da sie noch nicht viel Nahrung zu sich genommen hat. Das ganze Blut geht auf ihre Decke, in der sie höchst wahrscheinlich nie wieder schlafen wird, und in ihrem Gesicht klebt auch ein wenig. Mit ihrer ganzen Kraft hebt sie das Monster von ihrem Körper. Vorsichtig richtet sie sich auf, dabei merkt sie wie geschwächt sie eigentlich wirklich ist, etwas auser Atem sieht kurz zu den anderen. Die ganzen Waffen die am Boden herumkugel bemerkt Tara natürlich auch, da ihr der Kurzbogen eher weiter helfen wird fasst sie nach einem und nimmt an sich. Sie hält noch nach einigen Pfeilen ausschau.
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Natas
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BeitragThema: Re: Schiff   So Dez 20, 2009 12:50 pm

Der Geruch von Fisch, Seetang und Blut. Gemischt mit dem des Meeres und dem seines eigenen Schweisses. Mehr nimmt seine Nase gerade nicht wahr, doch das ist schon merkwürdig genug. "Bizarr" geht es ihm durch den Kopf. Und kurz bevor er eine Schwanzflosse am Kopf hat rauscht sein Schild nach oben. Seine konzentration ist wieder auf den Kampf gerichtet. Nur im Hintergrund flüstert noch eine kleine Stimme in seinem Hirn. 'Abenteuer erleben. Interessante Tiere sehen. Musikkristalle finden. Menschen kennen lernen. Abenteuer erleben...' Ungeachtet dessen, und der Tatsache ob sein Schild nun blocken konnte oder nicht, reisst er sein Schwert hoch und versucht die Schwanzflosse vom Körper des Kelpies zu trennen. Auch der Dolch kommt nun zum Einsatz. Dieser sticht ungezielt gen Hals des Wesens. Dabei nutzt er jedoch nur soviel Schwung, das er sicher ist nicht die Balance zu verlieren.
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Elbereth
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BeitragThema: Re: Schiff   So Dez 20, 2009 12:58 pm

Einen Moment lang steht die Schmiedin nur da und starrt auf die Ungeheuer, die an Bord klettern. Sie hat zwar bereits von den Seemannsgeschichten gehört, im Meer würden Ungeheuer leben, doch gesehen hat sie noch nie eines dieser Wesen. Sie kommt sich vor, als wäre sie in eines der Piratenabenteuer geraten, von denen die Männer am Hafen immer so laut erzählt und gepralt hatten.
"Echt Seemonster.", murmelt sie Kopfschüttelnd. Ihre Lippen formen sich zu einem breiten Grinsen und ihre Augen blitzen Abenteuerlustig. Als sie den Schwanz des Ungetüms auf sich zu rasen sieht, macht sie einen Satz nach vorne, Streckt die Arme aus und versucht das Schuppige Ende des Monsters zu packen, wohl bemüt, möglichst nicht in die Nähe des Hornes zu kommen. Sie gibt sich die größte Mühe, den Schwanz fest zu halten, doch die glitschigen Schuppen machen dieses Unterfangen nicht gerade leichter.
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