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 Wildnis [Maini]

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Hamsterly
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mo Okt 17, 2011 7:56 pm

„Entschuldige bitte ich denke ich bin nicht besonders gut in Aufmuntern, denn immer wenn ich es versuche geht es schief“, meint sie nur etwas traurig. Als Nastya dann merkt wie perplex Kiera zu sein scheint tut sie ihr sehr Leid jedoch weiß sie nicht was sie tun oder sagen kann um es besser zu machen sie hat sogar Angst die Situation zu verschlechtern also umarmt sie das Mädchen noch etwas stärker um ihr zu zeigen, dass sie nicht alleine ist. Es wird sicherlich nicht viel helfen aber es ist so ziemlich das einzige was die Russin jetzt noch tun kann. Als vor den Augen des Rothaares ein Wesen auftaucht, dass sie noch nie zuvor in ihren Leben gesehen hat denkt sie sich nur „Ein Einhorn“, ihre Augen weiten sich „Das Einhorn aus Sagen und Legenden, dass auch noch schwimmen kann “, und als es dann nicht gerade freundlich gesinnt zu sein scheint. Verliert die Russin sich komplett: „ёб твою мать“, kommt es aus ihr heraus. „Was soll ich nur tun was kann ich nur tun ?“, stellt sie sich die Frage und meint nur zu dem Druiden „Kiera steht etwas außer sich und ich kann nur werfen … und dies auch noch nicht besonders gut!“, warnt sie ihn. Er sollte also besser nicht auf Hilfe zählen.

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phainom
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mo Okt 17, 2011 8:48 pm

Vom plötzlichen Auftauchen des Fabelwesens, das gar keines zu sein scheint, erschreckt, stolpert Tamnainn zurück und rutscht dabei auf dem glitschigen Boden aus, während die Kelpie auf ihn zu klettert. Reflexartig streckt er ihr den Arm entgegen und lässt Feuer in das Gesicht des Tieres strömen, in der Hoffnung, dass es dadurch zurückweicht. Irgendetwas anderes bekommt der Oqulo vor lauter Konzentration auf den Kampf nicht mit. Als Kenget begrüßt Tamnainn die Möglichkeit, sich im Kampf auszeichnen zu können, anstatt weiter im Nebel herumirren zu müssen, auch wenn der Platz für einen Kampf gerade ihm als Fernkämpfer nicht ideal ist - ausserdem scheint ihm seine Feuermagie nur schlecht geeignet, um Tiere im Wasser zu bekämpfen. Sollte er schon jetzt auf Dämonen zurückgreifen müssen?
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Micky
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Okt 19, 2011 9:24 pm

Während Tamnainn mit dem Monster zu tun hat, versuchen Zraii und Aidan einen Zahn zuzulegen, um vorwärts zu kommen und natürlich zugleich das Vieh abzuschütteln. Letzteres klappt nicht ganz so gut, deshalb tut der junge Druide gut daran sich zur Wehr zu setzen, denn das Kelpie schnappt bereits nach ihm, allerdings wird es unverzüglich von einer heißen Flamme begrüßt. Der Pferd-Hybrid weicht zunächst zurück, lässt jedoch nicht locker. Mit dem freien Schwanz greift das Monster nach Tamnainn und umwickelt ihn so, dass er seine Arme nicht mehr bewegen kann.
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phainom
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Okt 19, 2011 10:27 pm

Wie aus dem nichts taucht der Schwanz der Kelpie vor Tamnainn auf und umschlingt ihn derart, dass er das Feuer, dass das Tier noch bis vor kurzem zurückgehalten hatte, nicht länger aufrecht halten kann. Ohne reagieren zu können, wird er von dem Monster in Geiselhaft genommen. Auch wenn es der Oqulo zu vermeiden versucht hatte, als er die Angst in sich brodeln spürt, entschließt er sich, sie zu nützen, und beschwört wieder einmal die Furcht in sich herauf. AUF DIE KELPIE!, gibt er dem Dämon noch mit, bevor er ihn auf das Boot entlässt. Nicht, dass der Dämon sich gegen die Gruppe wenden würde... Tamnainn sammelt seine ganze Konzentration, um weiterhin Herr über das Geschehen bleiben zu können.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Okt 23, 2011 4:13 pm

Urplötzlich strömt ein Dunst dunkler Energie aus dem gefangenen Tamnainn heraus und materialisiert sich unweit des Bootes auf der Wasseroberfläche. Eine schwebende, mannsgroße Hand mit vielen Fingern und gelb leuchtenden Augen ist das Ergebnis dieses Vorgangs. Jeder der Anwesenden - bis auf den Oqulo - spürt unweigerlich eine tiefe Angst in sich aufsteigen. Der Dämon könnte nach der Auffassung aller nicht furchteinflössender aussehen. Sofort bemerkt Tamnainn, dass es momentan nicht ganz so leicht ist die Furcht unter Kontrolle zu halten und genau auf das Ziel seiner Wahl zuzusteuern, da sich gerade viele Leute hier befinden und in seinem Inneren - im Bezug zu seinem Umfeld - gemischte Gefühle vorherrschen, sowohl positive, als auch negative - wie beispielsweise seine eigene Angst und die der anderen.

Nichtsdestotrotz folgt die Furcht den Befehlen ihres Meisters. Das Kelpie, welches den ganzen Vorgang eher weniger wahrgenommen hat, wird von der Furcht von hinten überrascht. Mit den langen Fingernägeln zieht der Dämon einmal über den Rücken des Viehs, worauf dieses unweigerlich laut wiehern muss, so dass Tamnainn für einen Augenblick die Ohren wehtun. In seiner Aufregung und den wilden Bewegungen, aufgrund des Schmerzes, stößt das Kelpie mit dem Horn oberhalb der Brust des jungen Druiden zu. Das Einhorn bohrt sich schmerzhaft in seine Haut, jedoch hat er Glück und die Wunde ist nicht so tief wie gedacht, da die Furcht einen weiteren Angriff auf das Monster startet. Dennoch, der Schmerz fühlt sich für den Magier unglaublich heiß an. Tamnainn fällt unsanft auf den harten Holzboden des Bootes, woraufhin dieses stark zu wackeln beginnt. Währenddessen packt der Dämon das Kelpie und umschließt es mit aller Kraft. Nun bekommt auch das Tier eine unglaubliche Angst zu spüren, die sich sogleich auf den Oqulo selbst überträgt. Das Kelpie gibt ungesunde Geräusche von sich, als es förmlich von der Furcht absorbiert wird. Alles geht ganz schnell und in wenigen Sekunden verpufft Tamnainns manifestierte Angst gemeinsam mit dem Pferd-Fisch-Hybrid.

In der ganzen Zeit hat sich das Boot wenig bewegt, doch langsam lichtet sich der Nebel. Der angeschlagene Kenget liegt derweilt auf dem Boden. Seine Wunde schmerzt unnatürlich viel. Er war zwar schon immer sehr anfällig für Schmerzen jeglicher Art, doch dieser Schmerz ist auf einer anderen Ebene - er ist heißer wie Feuer. Es fühlt sich für ihn so an, als würde er Sekunde für Sekunde innerlich zerfressen werden.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Okt 23, 2011 6:16 pm

Nur mit Mühe hält Tamnainn den Dämon unter seiner Kontrolle. Verbissen müht er sich, die Konzentration aufrecht zu erhalten, sodass er im ersten Moment gar nicht merkt, welche Wunde ihm die Kelpie zugefügt hat. Als das Horn aus seinem Fleisch gezogen wird, spürt Tamnainn jedoch den brennenden Schmerz, der ihn durchströmt. Seine physische Kraft verlässt ihn, sodass er auf den Planken am Boden des Bootes liegen bleibt. Angst durchzuckt seinen Körper, sodass er für einen Moment glaubt, sein Herz stünde im nächsten Moment still, jedoch ist bald alles vorbei. Tamnainn bekommt nun nichts mehr mit außer den furchtbaren Schmerzen oberhalb seiner Brust, welche er mit Mühe versucht aus seinem Geist auszuschließen, was ihm jedoch angesichts der Kraft, die ihn die Furcht gekostet hat, nicht recht gelingen will.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Okt 23, 2011 7:11 pm

Nach wenigen Minuten verschwindet der Nebel gänzlich und die noch zuvor in sich gekehrte, verängstigte Kiera erholt sich langsam von den Strapazen. Man möchte es kaum glauben, aber die junge Magierin hatte von dem ganzen Kampf sogut wie gar nichts mitbekommen, da sie regelrecht starr vor Angst war. Nachdem die Gefahr gebannt scheint, legt auch Aidan das Ruder nieder, um sich weiter Finley zu widmen, dem es allerdings augenscheinlich gut geht - nun ist Zraii alleine für das Vorankommen verantwortlich.

Unterdessen siecht Tamnainn auf dem Holzboden des Bootes herum, unfähig sich zu erheben. Annastacia und Richard werden ihm vermutlich nicht recht helfen können, da sie keine Ärzte oder gar Heiler sind. So atmet Kiera durch und lässt sich vom Iskai in drei Sätzen einen kurzen Lagebericht geben. Ihr stehen noch Schweißperlen auf der Stirn, jedoch ist ihre Furcht vor dem Nebel just in diesem Moment der Entschlossenheit in ihrem Geist gewichen.
Da es ihrem Großvater gut geht, ganz anders wie dem Oqulo, kümmert sich die Erleuchtete sofort um letzteren. Sie bringt Tamnainn eigenhändig in eine sichere Position, so dass er liegen, aber zugleich sein Kopf aufrecht sein kann. "Wenn dich das Kelpie mit dem Horn erwischt hat, sieht es schlecht für dich aus." Auffallend dürfte sein, dass Kiera nach dem aufmunternden Gespräch mit Tamnainn nun zum Du übergegangen ist, bzw. dies fortsetzt - weil er damit vorhin angefangen hat. Schnell versucht die Magierin etwas über den Gesundheitszustand des jungen Mannes herauszufinden, daher legt sie eine Hand auf die blutende Wunde. Sogleich leuchtet die Handfläche kurz auf. "Verflucht, das Gift ist schon in deinem Körper! Es ist sehr selten und ohne Gegengift äußerst tödlich. Ich weiß nicht ob meine Magie ausreichen wird dich davon zu kurieren. Aber erstmal muss ich deine Wunde versorgen." Unter der Handfläche der Rothaarigen bildet sich eine hellgrüne Aura, die das Innere des Druiden mit einer sehr warmen Magie erfüllt - sie fühlt sich gut an. Kurz darauf lässt schon ein wenig der äußere Schmerz nach und die Blutung ebenfalls, allerdings tobt das unsägliche Feuer in ihm stetig weiter. Bis zum Festland dürften es noch ein paar Minuten sein. Plötzlich durchströmt eine andere Magie den Körper des Magiers und versucht das Feuer buchstäblich zu löschen, doch jene scheint viel zu schwach zu sein dafür. "Hier und heute wird niemand wegen meiner Unfähigkeit sterben, Mutter...", schwört sich Kiera in ihren Gedanken, wohlwissend, dass ihre eigene Magie dafür zu schwach ist. Unterdessen verabschieden sich zwei kleine Tränen von ihrem blauen Augen und laufen an ihrer, durch die Anstrengung rot gewordenen Wange hinunter, nur um auf Tamnainns Mundwinkel zu landen.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Okt 23, 2011 7:50 pm

Die Situation scheint sich nicht zu verbessern ganz im Gegenteil, Kiera scheint einer Psychose zu unterliegen und Tamnainn scheint den Kampf haushoch zu verlieren. Nastya beißt sich stark auf ihre Unterlippe „Und ich kann nichts tun“, denkt sie sich und muss an die Steine denken jedoch schüttelt sie diese Idee schnell wieder aus ihren Kopf. „Nein das würde mehr schaden als helfen“, denkt sie sich. Als sie dann meint ein weiteres Monster zu sehen, weiten sich ihre Augen, ihr Herz fängt an zu rasen. Jedoch merkt sie erst nach einigen Minuten, dass dieses Ungeheuer wohl auf ihrer Seite zu sein scheint, das es gegen das andere Ungeheuer kämpft. Sie kann kaum etwas erkennen wegen dem Nebel, merkt dann aber wie es ruckelt und dann ganz plötzlich ist der Kampf vorüber und der junge Mann liegt verletzt auf den Boden. Der Nebel schwindet und Kiera kommt langsam wieder zu sich. Jedoch steht Annastacia nun wie paralysiert da. Sie versteht nicht. Sie scheint nicht ansprechbar zu sein und zittert sogar ein wenig. „Wo kam das zweite Fieh her etwas von ihm?“, geht es ihr durch den Kopf während ihre schreckhaften grüne Augen zu Tamnainn herübersehen. Sein Anblick ist grausam zu gerne würde sie etwas tun, ist jedoch nicht in der Lage dazu sie hofft nur, dass es die junge Magierin schafft ihm zu helfen zwei Tränen bannen sich unaufhaltsam ihren Weg über ihre Wangen.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Do Okt 27, 2011 9:50 pm

Der Schmerz pocht in Tamnainns Brust, strahlt aus in alle Körperteile. Als er versucht sich aufzurichten, merkt der Oqulo, dass ihm jede physische Kraft fehlt, er nicht imstande ist, sich ordentlich zu bewegen. Mit aller Konzentration, die ihm noch geblieben ist, versucht er dem Schmerz Einhalt zu gewähren, ihn nicht die Herrschaft über seinen Geist übernehmen zu lassen. Doch langsam scheint er in einen Tunnel zu fallen, Schlieren ziehen sich durch die Realität, verwischen die Umgebung. Verwundert versucht er etwas zu sagen, kann es nicht. Vor ihm taucht ein Gesicht auf. Wer ist das? Abermals stammelt er ein paar Worte. Ist das wieder ein Traum? Ist das wieder die Frau, die er in den Träumen gesehen hat? Er versucht den Arm zu heben, doch der Schmerz durchfährt ihn als Reaktion auf den Versuch wie ein greller Blitz. Er stürzt zurück in eine Höhle, alles ist schwarz, doch da, in der Ferne, die Frau ist immer noch da. Plötzlich durchströmt ihn Wärme, der Schmerz lässt etwas nach. Jetzt erkennt er Kiera, die vor ihm sitzt, die Hand auf seine Wunde gelegt hat. Ah, sie ist Heilerin!, erinnert sich der Kenget. Sie redet irgendwas daher von Gift, Tamnainn bekommt es kaum mit, flüstert nur ein heiseres "Danke.", auch wenn er merkt, dass der Schmerz immer noch in ihm wütet, dass sie ihn nur gelindert, nicht vernichtet hat. Er brennt, in ihm brennt es. Er kennt das Gefühl nicht gut, weil ihm Feuer nie solche Schmerzen bereitet hat wie den anderen, denen er diese Schmerzen zugefügt hat. Wieder spürt er ein wohliges Gefühl in sich. Wird es wieder von Kiera ausgelöst? Verwundert schaut er auf die Magierin, aus deren sonderbaren Augen Tränen auf sein Gesicht heruntertropfen. "Warum weinst du denn?", fragt Tamnainn mit krächzender Stimme. Die Tränen rinnen seine Oberlippe herab in seinen Mund. Sie schmecken salzig. Tamnainn merkt, dass er großen Durst hast. "Wasser! Wasser, bitte!", seufzt er leise, während die Welt um ihn herum abermals verschwimmt.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Okt 30, 2011 3:41 pm

Finley erholt sich nur langsam von seinem Sturz und er schaut durchaus benommen zu sein. Der alte Händler greift an seinen Kopf. Bis auf eine kleine Beule scheint er unversehrt geblieben zu sein. Dennoch bleibt er sitzen, um sich zu sammeln. "Hmpf... gerade ich in meinem Alter, dass mir sowas passieren muss...", murmelt er mit zusammengekniffenen Augen vor sich hin. Da es ihm besser geht, beschließt Aidan wieder das Ruder in die Hand zu nehmen und Zraii zu unterstützen endlich an das Ufer zu kommen - was nicht mehr allzu weit entfernt zu sein scheint.

Kiera antwortet nicht auf Tamnainns Frage. "Rede lieber nicht soviel, sonst werden die Schmerzen nur noch größer.", rät sie ihm stattdessen. Als der junge Druide dann seinen Wunsch äußert, dreht sich die Magierin in Richtung der Helromierin. "Nastya, schnell, er braucht Wasser!" Sie hofft die Russin dadurch aus ihrer Lethargie zu holen, da sie selbst schließlich keine freie Hand hat und versuchen muss das Gift wenigstens bis zum Ufer in Schach zu halten - Wasser wäre dabei sicherlich hilfreich.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Okt 30, 2011 3:58 pm

„Was … ja Wasser kommt sofort“. Meint Nastya sie wirkt ängstlich und auch aufgewühlt. Sie ist wieder da in der Realität. Schnell greift die Russin in ihren Rucksack und holt eine Wasserflasche heraus. Sie rennt damit zu den beiden und öffnet diese. Hebt den Kopf des jungen Mannes etwas, damit er besser trinken kann und setzt die Flasche an seine Lippen an. „Hier bitte trinkt so viel wie du willst“, meint sie und ihre Hände zittern etwas. Sie versucht sich zusammen zu reißen damit wenigstens das Zittern aufhört. Zu Kiera gewannt fragt sie dann: „Kann ich sonst noch irgendwie behilflich sein?“
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Okt 30, 2011 4:04 pm

"Nein, erstmal nicht. Das Wasser wird erstmal gut tun und das Gift in seinem Körper Einhalt gebieten. Wenn wir am Ufer sind werde ich ihn weiterbehandeln. Meine Magie alleine reicht für die Behandlung wahrscheinlich nicht aus." Sogleich konzentriert sich die Erleuchtete wieder auf ihre Hände, um Tamnainns Körper mit der Zauberkraft zu unterstützen. Obwohl die Schmerzen stark sind, so fühlt der junge Druide, wie ihm eine plötzliche Müdigkeit überkommt. "Versuch dich wachzuhalten, Tamnainn!", sagt Kiera in lautem Tonfall.


Zuletzt von Micky am Mi Nov 02, 2011 11:51 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Okt 30, 2011 4:46 pm

„Wird … wird er durchkommen?“, fragt Nastya und muss schlucken. Als sie das Geschehen weiter beobachtet legt sie die Flasche nieder und schlägt Tamnainn leicht mit der flachen Handoberfläche etwas gegen die Wange „Temaninn ich verbitte dir hier und jetzt zu sterben Temaninn!“, brüllt sie. „Bleib hier bei uns…“, nuschelt sie und schaut ihm mit ihren roten etwas zusammengekniffenen Augen in die Seinen. Tränen suchen sich ihren Weg nach unten. Dabei versteht Nastya es selber nicht mal wieso ihr das jetzt nur so nah geht. Aber sie versucht ihre Emotionen auch gar nicht zu verstecken. Eigentlich hofft sie irgendwo, dass dies nur ein Albtraum ist und sie jeden Moment in ihren Bett auf der Erde aufwacht „Mach die Augen auf Annastacia Vaselissa , komm schon wach einfach auf“, sagt sie in Gedanken zu sich selber und würde sich nur zu gerne kneifen, damit dieser schreckliche Alptraum endlich ein Ende findet.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Okt 30, 2011 11:23 pm

Feuer. Und es hört nicht auf. Es brennt. Tamnainn fühlt nichts anderes mehr. Jahrelanges Meditieren hat den Oqulo eigentlich gelehrt, Schmerzen zu unterdrücken und nicht zu fühlen, doch der geschwächte Geist kann das Gelernte nicht mehr anwenden, und jetzt kehrt der Schmerz mit aller Macht zurück. Verschwommen sieht er ein zweites Gesicht vor sich, und endlich spürt er kühles Nass auf seinen Lippen. Dankbar trinkt er, soviel er kann. Es ist nicht viel, dann muss er würgen, jedoch reicht es, um sich ein wenig besser zu fühlen. Tamnainns Kopf, zum Trinken erhoben, fällt zurück auf den Boden des Bodes. Er schließt die Augen, merkt, die Glieder sind erschöpft, er ist müde, er will schlafen, dann hört der Schmerz auf...
Kieras Worte reißen den jungen Magier für einen MOment aus der Trance. Er soll nicht schlafen? Aber warum denn nicht? Vielleicht kehrt er zurück, der alte, schöne Traum. Die Eiche, das Sonnenlicht, die Frau... Er kann sie schon vor sich sehen. Wunderschön. Er schlingt seine Kinderarme um sie. Sie ist warm, weich, es ist alles gemütlich.
Da reißt ihn ein Schlag aus dem Halbschlaf. Vor ihm Kiera, Annastacia. Die Erinnerung kehrt zurück, mit ihr der Schmerz. Deshalb soll er wach bleiben. Tamnainn versteht, und sucht sich endlich wieder zu konzentieren. Sollte er hier sterben? Inmitten unreiner Gestalten? Grauen durchflutet ihn. Ohne seinen Auftrag ausgeführt zu haben! Er muss diese Schwächephase überstehen, die unreinen Gedanken und den Schmerz aus dem Geist verbannen... Erneut schließt er die Augen, doch innerlich ist Tamnainn wieder hellwach, sucht die Konzentration wieder, die Stärke seines Geistes, seine Angst, die zu verwenden ihm gelehrt wurde. Besiege den Schmerz! Besiege das Gefühl, die Unreinheit, die noch immer in dir steckt!
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Do Nov 03, 2011 12:16 am

Kiera bleibt ehrlich und antwortet - durchaus gestresst - auf die Frage der Helromierin: "Das weiß ich nicht." So sehr Tamnainn sich konzentriert, und soviel magische Kraft ihm auch in die Wiege gelegt wurde, so ist er in diesem einen Augenblick den Unreinen Gestalten um sich herum vollends ausgeliefert. Wäre es ein normales Gift, würde es vielleicht wieder ganz anders aussehen, aber diesem kann er sich wohl aus eigener Kraft nicht erwehren - trotz der immensen Willenskraft, die er ohne Zweifel inne zu haben scheint. Plötzlich wird das Gefühl stärker. Es ist nun mehr zu einem stechenden Kribbeln mutiert, was einem vermittelt, dass man von Innen heraus aufgefressen wird - so brutal das auch klingen mag. Tamnainn müsste nun ganz deutlich spüren, dass er stirbt, wenn ihm nicht geholfen wird; die Schmerzen sind einfach unsäglich und werden von Minute zu Minute schlimmer!

Schlussendlich erreicht die Gruppe kurz darauf das Ufer des Sees, dessen Legenden zweifellos nicht untertrieben waren. Sofort veranlasst Kiera, dass der junge Druide auf eine sichere Grasfläche unweit des Wassers gebracht wird. Aidan übernimmt wenig später die Heilung von Tamnainn, erreicht allerdings ebenso viel - oder eben wenig - wie die Erleuchtete. Diese kramt währenddessen hektisch in ihrem Rucksack und hofft inständig, dass sie das was sie sucht, vor ihrer Abreise nach Maini eingepackt hat. "Bei Animebona, bitte lasst es mich mitgenommen haben...", murmelt die Rothaarige sehr sorgenvoll vor sich hin.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Nov 16, 2011 2:23 pm

Etwas geschockt steht sie da unfähig irgendetwas zu tun.
Als sie dann endlich das Ufer erreichen kann Nasty immer noch nichts tun außer warten und betten. Weil sie einfach nicht in der Lage ist etwas zu tun. „Ich kann weder heilen noch kämpfen eigentlich bin ich doch eher ein Klotz am Bein.“, denkt sie sich und merkt wie eine Wärme in ihren Bauch heransteigt. „Wut…“, kommt es in den Sinn nachdem sie es endlich definieren kann. Und auch leichter giftgrüner Neid. Aber für den hat sie nun wirklich keine Zeit im Augenblick zu stürmt zu Kiera und fragt: „Kann ich noch irgendwie behilflich sein soll ich etwas kochen oder noch Wasser geben?“. Falls nicht würde sie sich etwas abseits hinsetzten, warten und hoffen.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Do Nov 17, 2011 2:31 am


Kurz nachdem Tamnainn noch die Unreinheit auf eigene Kraft besiegen wollte, erfasst den Kenget der nächste Stimmungwandel. Erdrückt von der Macht des Schmerzes, von dem Gefühl, diesem hilflos ausgeliefert zu sein, von der Ahnung erfasst, dass es nicht vergehen, sondern immer stärker werden wird, gibt der Oqulo den Versuch, noch einmal seine Kräfte, zu sammeln bald auf. Die Kraft verlässt ihn, er bewegt sich kaum mehr, sein Gesicht wird ausdruckslos und bleich, als er von den Begleitern ans Ufer gebracht wird. Auch wenn Tamnainn die Gestalten um ihn herum erkennen kann, innerlich fühlt er sich, als wäre er längst in eine andere Welt getreten. Er erinnert sich zurück. Dieses Gefühl hatte er schon einmal. Eigentlich ist es nicht lange her, doch erscheint es dem Magier, als lägen Welten, Universen, Zeitalter dazwischen. Damals, in den Tiefen Khamulons, als das Tier ihn auf den Boden geschleudert hatte und ihm nichts mehr übrig blieb, als Staub zu schlucken und zu husten, als er innerlich wusste, dass seine Zeit gekommen war. Das selbe Gefühl hat er jetzt. Das Gefühl des nahenden, unvermeidlichen Todes, der vor der Türe steht, um ihn abzuholen. Und mit einem Mal erfasst ihn wieder die Gewissheit, die ihn auch damals erfasst hatte: Dass nichts schönes daran ist, im Kampf zu sterben, dass nichts ehrenvoll daran ist, für die Aufgabe des Gottes sich hinzugeben. Der Tod ist dreckig und gemein, er trägt sein Opfer nicht auf Schultern an die Seite Kamulos', um dort mit den Helden vergangener Zeit zu speisen. Was ist das? Was hat sein Leben noch zu bedeuten? Was hat er getan? Hat er ein gutes Leben geführt. Jähe Verzweiflung packt Tamnainn, Angst macht sich in ihm breit. Er versucht sich aufzurichten, doch spuckt er nur Blut und röchelnder Husten erfasst ihn und seinen ganzen Körper. Die Anstrengung lässt ihn wieder zurückfallen auf die Erde und das Gras.

Die Wiese. Sanft wogt das hohe Gras im Wind, Dutzende kleine Blumen strecken sich der strahlenden Sonne entgegen, versuchen sie und ihr Licht zu fassen. Es ist wunderschön. Er ist unschuldig, ein kleines Kind, hat niemanden je umgebracht, hat keine bösartigen Wesen, keine Monster in die Welt gesetzt, hat sich und seine Seele nicht auf bösartige Weise zerstört, zerstückelt. Was für eine Leben. Die Sonne kitzelt seine Nase, er muss niesen. Seine Zehen, sie stecken in lockeren Sandalen. Er schaut hinunter. Ein kleiner Käfer krabbelt seinen Fuß hinauf. Der kleine Tamnainn muss lachen, er bückt sich herunter, fasst das Insekt, hält es in die Höhe. Sollte er ihr es nicht zeigen? Nochmal lacht er auf, läuft los, durch hohes Gras auf die Eiche zu, die da hinten steht, unter fantastisch blauem Himmel. "Mutter!", ruft er. "Mutter! Schau, was ich gefunden habe!" Er lacht noch einmal, springt durch die Wiese, da hinten müsste der Teich sein, wo er sie endlich finden wird. Und da ist er auch schon, der Teich, das Schild, der Steg, und da steht sie auch schon, in weißer, reiner Tunika, dreht sich zu ihm um, streckt die Arme aus, er lässt den Käfer fallen, läuft ihr entgegen. Er springt in ihre Arme, umarmt sie, es ist warm, weich, gemütlich. Doch gleichzeitig fühlt er es, sie sind nicht allein, er dreht sich um, und da sind sie. Schon wieder. Angst, Wut, Enttäuschung macht sich in ihm breit. Eine Furcht neben der anderen. Und er weiß, sie gehören alle zu ihm, sie sind alle sein Werk, wie sie da auf ihn zukommen. Fürchterliche Angst erfüllt ihn, werden sie sie zerstören? Schon wieder. Er sinkt auf die Knie, hebt die Arme, fleht, sie stellt sich in ihrer Panik vor ihn, vor das Kind, dass diese grausigen Wesen erschaffen hat, schützend hält sie die Hände vor ihn. Und die erste Furcht packt sie, drückt sie zusammen, während die anderen die Welt um ihn auseinanderpflücken, alles zerstören, was er so geliebt hat, was ihn so glücklich gemacht hat.

Er liegt auf der Wiese, Tränen stehen in seinen Augen. Wie konnte er das zulassen? Wie konnte er zulassen, ein zerstörerischer Mensch geworden zu sein, der nur darauf bedacht war, Krieg, Zwietracht und Kampf unter den Menschen zu verbreiten? Er stützt sich auf, diesmal schafft er es, doch rinnt wieder Blut aus seinem Mund. Zitternd öffnet er ihn. "Was, was habe ich getan?", fragt er voller Angst, mit aufgerissenen Augen. Das sollte jetzt das Ende sein? Das sollte sein Leben gewesen sein? "Was habe ich getan?", fragt er nochmals, lauter, streckt die Arme aus, als sähe er vor sich wieder seine Mutter, wie sie nach ihm, Lug, ruft. Ein Fieberkrampf erfasst ihn, wieder fällt er zurück auf den Boden.

Einsamkeit. Stille. Dunkelheit. Das Rauschen des Wassers in der Ferne ist alles, was zu hören ist. Wo bleiben sie? Wo bleiben die Freunde, auf die er so lange gewartet hat. Da vorne, in der Dunkelheit, er sieht vage Umrisse. Was es wohl ist. Er geht auf sie zu. Licht tanzt um ihn, wie selbstverständlich ist es aufgetaucht, stammt es von ihm? Er weiß es nicht, doch warum auch nicht? Was liegt denn nun da am Boden? Ein Körper, augenscheinlich. Er geht weiter auf ihn zu. Es ist Glynn. Sein Gesicht ist vom Feuer entstellt, dreckig, verkohlt. Doch aus dem schwarzen, verbrannten Fleisch, dass an seinen Gesichtsknochen hängt, als hätte es jemand nur schnell drangeklebt, stieren seine Augen hervor, wie sie im letzten Atemzug schon hervorgestiert hatten. Weiß sind sie, die Augen, weiß, ein wenig graumeliert, die Pupillen geweitet, trotz des unbändigen Feuers, das sie zuletzt gesehen haben. Angewidert wendet Tamnainn den Blick ab, geht weg von der Leiche, ihrem Anblick.
Wieder die Dunkelheit. Wieder sieht er die Umrisse eines Körpers, da vorne, in der Ferne. Wieder ist das Licht da. Was es ihm wohl diesmal zeigen wird. Und da liegt er, Owen, inmitten einer riesigen Blutlache. Sein Brustkorb ist merkwürdig eingequetscht, man erkennt kaum den stattlichen Mann, der er einst gewesen war. Sein Gesicht wirkt kaum angegriffen, die grimmige Miene ist so, wie sie schon zu Lebzeiten ausgesehen hat. Tamnainn wendet sich ab, er hat genug gesehen. Doch als er weitermarschiert, erkennt er schon den nächsten Leichnam. Grauen erfasst ihn. Was kommt als nächstes? Sollte das denn niemals ein Ende haben. Er marschiert weiter.
Es ist Ruainaigh. Er liegt an einer Wand, stiert gerade vor sich hin. Er lebt. Aber er bemerkt Tamnainn nicht, als er ihn verzweifelt anspricht. Stattdessen murmelt er zusammenhanglose Sätze, die keinen Sinn ergeben. Er hat den Verstand verloren. Der lustige, lebensfrohe Kerl, er hat den Verstand verloren! Tamnainn beginnt nun zu laufen. Panische Angst hat Besitz von ihm ergriffen. Der nächste Leichnam, wer es wohl sein wird? Als er näher kommt, erkennt er, dass es diesmal nicht nur einer ist. Es sind mehrere, es sind seine Begleiter. Kiera, Annastacia, sie liegen nebeneinander, in Zuckungen miteinander verschränkt. Er erkennt keine Wunden, doch scheinen sie ihm tot oder im Sterben. Diesmal kniet er sich nieder. Er hat sie nicht gekannt, oder doch? Sie sollten ihm egal sein, sie sind unreines Gesindel. Im Tod schauen sie aus wie die Kenget zuvor. Ihre einst schönen Gesichter sind ebenfalls im Grauen entstellt. Im Tod ist niemand schön. Im Tod ist jeder hässlich wie der Tod selbst. Er rüttelt kurz an ihnen, da öffnen beide kurz die Augen. Er schrickt zurück. "Was hast du getan?", fragen sie, wie aus einem Mund. Panisch reißt sich Tamnainn weg, läuft weiter, rennt, so schnell er kann, an immer mehr Leichen vorbei, Leuten, die er gekannt hat oder nicht, verwundet, im Todesqualen sich krümmend, schreiend vor Verzweiflung. Im Tod ist niemand schön.


Er öffnet wieder die Augen. Noch immer diese gottverdammte Wiese. Und der Tod, dessen Hässlichkeit er gesehen hat. Der Schmerz brennt in ihm, unerbittlich, qualvoll. Die Angst lodert in ihm, als hätte er sie nie unterdrückt gehabt. Wo wird er nun hingehen?
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Do Nov 17, 2011 5:07 pm

"Nein... oder doch! Treib ein wenig Wasser auf, ich brauche es später. Ach ja, und versuche sein Fieber zu kühlen.", erwidert Kiera nur, die fieberhaft etwas zu suchen scheint. Ihr Herz klopft schnell und sie steht erheblich unter Druck. Am liebsten möchte sie sich einfach ins Gras werfen und heulen. Heulen über ihre Unfähigkeiten und heulen wegen diesen wahrhaftig unsäglich, verfluchten Tag. Jedoch hat sie für so ein kindisches Verhalten keine Zeit; mittlerweile ist sie, bzw. musste sie in den letzten Monaten schlicht und ergreifend erwachsen werden.

Schließlich findet die Rothaarige plötzlich einen auffallend kleinen Trank am Boden ihres Rucksacks. Kiera kann sich nicht erinnern, wann sie jemals so schnell gewesen ist, denn innerhalb von nur wenigen Sekunden befindet sie sich wieder beim vergifteten Oqulo. Das Mädchen schraubt in Windeseile den Trank auf. Währenddessen beginnt Tamnainn wirre Worte von sich zu geben. "Er spricht im Fieber! Versucht ihn ruhig zu halten!", befiehlt Kiera den Leuten um Tamnainn herum. Aidan tut was man ihm sagt und unterstützt dabei die Rothaarige wo er nur kann. Zraii und Richard stehen derweil etwas anteilnahmslos unweit von den beiden weg und wissen nicht so recht was sie tun sollen. Wahrscheinlich sind die beiden schlichtweg mit der Situation überfordert. Immer noch hält Aidan den Körper des Oqulo fest, damit Kiera diesem den Trank an den Mund führen kann. Da Tamnainn nicht bei Sinnen ist, schüttet sie ihm das wirklich ekelhafte Gebräu förmlich in den Rachen.

Anschließend sackt die Magierin mit dem Hintern auf den Boden der - teilweise durch den Nebel durchnässten - Wiese. Sie atmet ein wenig geschafft vor sich hin, doch weiß sie, dass der junge Druide es noch lange nicht überstanden hat. "Jetzt... müssen wir einfach abwarten. Ich weiß nicht, ob das Gegengift wirken wird oder nicht... es gibt fast kein tödlicheres Gift, wie das eines Kelpies.", fügt Kiera abschließend noch mit an. Nachdem sich das etwas erschöpfte Mädchen kurz ausgeruht hat, stürmt sie wieder zum See - ohne auf Annastacia zu achten - und sucht prüfend seinen Rand nach einer bestimmten Pflanze ab, welche nicht ganz so einfach zu finden ist. Indes kümmert sich Aidan mit seiner Heilkraft wieder um den schwer angeschlagenen Tamnainn. Seine Magie fühlt sich irgendwie anders an, nicht so warm wie Kieras.

Weiß. Vor dem geistigen Auge des Kenget tut sich ein gleißendes Licht auf, es fühlt sich weder warm noch kalt an, aber so als würde eine Last von einem fallen. Sehr langsam merkt der Oqulo, dass der Körper urplötzlich aus heiterem Himmel neue Kräfte reaktiviert, die vehement versuchen gegen das Gift ankämpfen. Allerdings ist der Schmerz nur minimal gewichen und einfach nicht in Worten zu beschreiben. Es tobt nun ein verbitterter Kampf im geschwächten Leib des Magiers. Wer diesen Kampf gewinnen letztenendes gewinnen wird, wird sich zeigen. Nichtsdestotrotz gibt es nun wenigstens einen Silberstreif am Horizont seines bisher düsteren Lebens.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Nov 27, 2011 2:27 pm

„Ja“, meint Nastya hastig und kühlt Tamnainn mit kalten Wasser und ihrer Unterwäsche. Da sie nach kramen in ihren Rucksack einfach nichts anderes auf die schnelle finden konnte.
Sie beobachtet wie ihr rotes Vollgesaugtes Höschen auf seiner Stirn liegt. Was scheinbar keinem zu stören scheint da einfach keiner ein Nerv dafür hat. Als Kiera ihn dann etwas oral verabreicht und dann erleichtert zu scheint fällt auch die Anspannung der Russin etwas. Kurz streifen die grünen Augen die rote Unterwäsche die auf seiner Stirn ruht. Sie tupft das Höschen noch ein paar mal mit Wasser voll und lässt es von der Haut des Mannes aufsaugen. „Ich weiß, dass du es schaffst immerhin bist du ein sehr ehrenhafter Mann Tamnainn“, meint sie seine Hand haltend. „Wie lange wird es denn dauern bis es wirkt?“, fragt sie seine Hand nicht loslassen zu Kiera gewand.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Nov 27, 2011 7:53 pm

Die Trostlosigkeit, die Tamnainn gerade noch umfangen hatte, weicht zurück, macht Platz für einen Schimmer an Hoffnung, als ihm Kiera das Gegenmittel verabreicht. Er ist zurück in der Welt, erkennt schemenhaft die Gestalt Annastacias neben ihm, gegenüber Aidan. Sie haben ihn nicht verlassen, sie kümmern sich um ihn... Dankbar drückt Tamnainn die Hand Annastacias. Zu mehr ist er im Moment nicht in der Lage, lähmt ihn der andauernde Schmerz doch weiterhin. Doch wenigstens wird er nicht mehr von Albträumen und Wahnvorstellungen geplagt.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mo Nov 28, 2011 3:00 pm

„Kiera, Kiera!“; kreischt Nastya auf „Er er .... er hat meine Hand gedrückt“, so die Russin. Tränen machen sich ihren Weg breit und fallen neben seinen Kopf hinunter es scheinen Tränen der Freunde zu sein. Die Gesichtszüge der Russin entspannen sich und schließlich führt sie seine Hand zu ihren Mund und küsst sie sehr zart „Ich bin ja so froh“, murmelt sie immer noch mit nassen, leicht geröteten Augen. „Kiera sollen wir etwas tun oder weiter abwarten?“, ruft sie noch einmal hinterher.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Sa Dez 03, 2011 7:20 pm

Kiera sucht unermüdlich am Rand des Sees. Das ein oder andere Mal stürzt sie sogar fast in ihn hinein, weil sie unvorsichtig ist und sich ziemlich weit einem etwas höher gelegenen Hang hinunter wagt. Obwohl sie nicht einmal schwimmen kann, so kommt ihr die Gefahr, die sie sich aussetzt im Moment nicht einmal in den Sinn. Sie will einfach ihrem Kameraden so schnell und gut es geht helfen, denn sie ist vermutlich seine einzige Hoffnung, da Aidans magische Kraft scheinbar nicht ausreichend ist. Die rothaarige Magierin weiß, dass eine echte Wasserblüte nicht einfach zu finden ist, jedoch besteht an diesem besonderen See durchaus die Chance eine zu finden. Außerdem weiß sie über die Besonderheiten der Pflanze bescheid. Blaue Wasserblumen sind keine Seltenheit, doch dieser blauen Wasserblume umgibt eine Art kalte Aura. Sobald man sie berührt und eine erstarrende Kälte spürt, kann man sich sicher sein, dass es die richtige Blume ist. Schließlich gelingt es dem Mädchen eine echte Wasserblume ausfindig zu machen. "Gefunden!" Sie klaubt die angespülten Blüten am Rand des Sees auf und begibt sich unverzüglich wieder zurück zu Tamnainn.

Wieder bei den anderen ereilt die außer Atem gekommene Kiera die erste frohe Botschaft des Tages. Sie lächelt, als sie Annastacias Worte vernimmt. "Gut, das Gegengift scheint doch zu wirken." Etwas erschöpft lässt sie sich direkt neben dem Oqulo nieder. Es folgt in Gedanken ein Stoßgebet mit geschlossenen Augen. "Animebona sei Dank!" Den Kuss seitens der Russin bemerkt die Erleuchtete natürlich. Zu ihrer eigenen Verwunderung überkommt sie ein für sie zunächst nicht deutbares Gefühl. War das gerade etwa Eifersucht? Ein wahrlich sehr seltenes Gefühl bei Kiera welches bestenfalls in ihrer Kindheit ab und zu präsent war. Keine Zeit darüber eingehend nachzudenken, widmet sie sich lieber ihrer Alchemie. "Gib mir nur das Wasser Nastya, ansonsten pass auf, dass Tamnainn nicht wieder einschläft." Als sie den Satz zuende gesprochen hat, fällt ihr auch hier eine mittlerweile präsente Vertrautheit auf, da sie in der hektischen Situation unweigerlich zum Du übergeht. Es ist ihr schon früher auf der Salas aufgefallen, dass schlimme Dinge und ausgestandene Kämpfe eine Gruppe von Leuten durchaus zusammenschweißen, und so in kürzester Zeit ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden kann.

Sobald die Helromierin ihr das Wasser gereicht hat, fängt sie sogleich mit der Herstellung eines Trankes an. Dazu benutzt Kiera ihr dafür vorgesehenes Werkzeug: Mörser und Stößel. Zunächst zerkleinert sie feinsäuberlich die Blüten, aus denen während des Vorgangs auch eine Art Saft heraustritt. Dann füllt sie das Wasser in einen Glasbehälter und fügt ihre Blüten hinzu. Sie schließt die Flasche anschließend und schüttelt sie mehrere Minuten lang kräftig, sodass sich die Zutaten vermischen können. Nachdem sich die Flüssigkeit tiefblau gefärbt hat, ist sie endlich fertig. Sofort verabreicht die Rothaarige Tamnainn den Heiltrank, hebt dabei auch seinen Kopf ein wenig an, damit er besser trinken kann. "Kannst du mich hören? Trink das hier, dass wird dir helfen." Der Kenget war schon immer ein klein wenig blasser als die anderen Leute, wie Kiera aufgefallen ist, jedoch sieht sie ihm an, wie das Gift seine Spuren an seinem Körper hinterlassen hat und so kann er äußerlich fast schon einer Leiche Konkurrenz machen. Bis zum letzten Schluck lässt sie es ihm austrinken. Ohne Zweifel, der Trank hat einen süßlichen Nachgeschmack, was ihn nicht gerade ungenießbar macht. In Tamnainn macht sich ein starkes, warmes Gefühl breit, welches seinen Körper anregt. Er bekommt regelrecht einen Schub, der ihn ein wenig wacher macht. Die Schmerzen weichen für den Augenblick einem tauben Empfinden bezüglich seiner physischen Verfassung. Jetzt fühlt er sich nicht mehr so, als wäre er gerade von einem Tier-Dämon innerlich zerfetzt worden. Doch bis der Anhänger Kamulos' wieder vollkommen genesen sein wird, wird es wahrscheinlich noch mindestens einen Tag dauern.

"Jetzt müssen wir einfach abwarten." Kurz darauf ruht sich die erschöpfte Keltin im Gras aus, legt sich sogar hinein. Sie beobachtet die Wolken, wie sie an ihr vorbeiziehen und die Zeit des Lebens mit sich schleifen. Erst jetzt merkt sie, wie auch ihr Geist von den Ereignissen der letzten Stunden mitgenommen wurde. Kiera spürt eine gewisse Schwere in sich. Die Heilung Tamnainns hat viel Kraft gekostet und es ist immer noch nicht klar, ob und wann er genesen wird. Insgesamt entpuppt sich das Unterfangen die alten Gemäuer der Feueranbeter zu finden bisher als ein unmögliches Unterfangen. Sie ist nur froh, wenn alle überhaupt den heutigen Tag überleben. Finley, der die ganze Zeit die Gegend überwacht hat, um sicherzustellen, dass die Gruppe nicht von hinten überrascht wird, lässt sich lächelnd neben Kiera nieder. "Gute Arbeit, Kiera." Er blickt ebenfalls in den Himmel. "In meinen jungen Jahren hätten wir so eine talentierte Heilerin wie dich gebraucht, dann wären von meinen Freunden heute noch mehr am Leben. Abenteuer sind nicht immer nur Spaß, sondern meistens bitterer Ernst, wie du unschwer erkennen kannst." Die Erleuchtete dreht ihren Kopf kurz in Richtung ihres Großvaters. Ihr Blick verrät, dass sie die Worte vom Händler versteht. Er hat aufgrund seiner großen Erfahrung Recht und dem ist nichts mehr hinzuzufügen, also blickt sie noch eine Zeit lang einfach in den Himmel, auf der Suche nach einem Moment der Unbeschwertheit.

Es vergehen einige Stunden und der Abend bricht an. Der Himmel wird in ein beeindruckendes Farbspektrum getaucht, dass so auf der Erde nicht existent ist. Einige der Gruppe haben mittlerweile ein Lagerfeuer angerichtet, um der Nacht die Kälte zu rauben. Die Heilerin sitzt, anders wie ihre Gefährten, dicht bei Tamnainn. Sie sagt zwar nichts, doch untersucht sie ihn mittels ihrer Magie auf seinen momentanen Zustand - zuvor hatte sie ihm noch eine Decke unter ihn und eine auf ihn gelegt, damit er es einigermaßen bequem hat (nicht zu vergessen einen weichen Rucksack, der seinen Kopf stützt. Bei der Untersuchung ist sie besonders gründlich, denn sollte sie etwas übersehen, kann das für den angeschlagenen Oqulo schon veheerend sein.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 04, 2011 1:54 am

Hitze wechselt sich mit Kälte ab, doch was bleibt, ist der Schmerz. Dieser wurde zwar durch das Gegenmittel Kieras gelindert, und immerhin kann Tamnainn schemenhaft seine Umgebung erkennen, doch fühlt er sich noch immer unendlich schwach und kaum zu klaren Gedanken fähig. Neben ihm erkennt er Aidan, der sich noch immer um ihn bemüht, und ihm gegenüber Annastacia, die seine Hand gefasst hält und leise gegen ihren Mund drückt. Irgendwann, nach scheinbar ewig langem Taumelns entlang des Abgrunds des Fiebertraums, erscheint schließlich Kiera an der Seite des Kenget. Sie beugt ihren hübschen Kopf über Tamnainn und zwingt ihn abermals zu trinken. Ohne Widerstand lässt sich der junge Magier den Trank einflößen. Und wieder macht sich sofort Besserung in ihm breit, jedoch viel stärker und lindender als noch zuvor. Als der Schmerz nachlässt und er den Kopf zurückfallen lässt auf die weiche Wiese, versinkt Tamnainn in tiefen, traumlosen Schlaf.

Als Tamnainn wieder aufwacht, ist der Abend bereits hereingebrochen, in der Näher lodert das Lagerfeuer und taucht die Umgebung in schauriges, unruhiges Licht, das ihn gut wärmt. Er spürt keinen Schmerz mehr, nur Erschöpfung, doch merkt er, dass sich etwas in ihm verändert hat. Er scheint seinen Körper, seine Glieder, sich selbst stärker zu fühlen also noch vor dem Kampf. Doch denkt Tamnainn nicht weiter darüber nach, denn er erkennt Kiera in der Dunkelheit über ihm. Er atmet ihren Duft ein, der nach Leben, nach Wiese und Blumen riecht. Unendliche Dankbarkeit erfüllt ihn. Sie muss ihn geheilt haben, mit ihren Kräften, die angeblich doch so wertlos waren. Sie hat ihn nicht im Stich gelassen wie es ein Kenget getan hätte. Er bewegt den Kopf in ihre Richtung. "Danke, Kiera, du... wundervolles Wesen...", murmelt er, und hofft, dass sie ihn verstehen kann.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 04, 2011 1:23 pm

Bald schon hat Kiera ihre Untersuchung beendet. Sie nimmt die Hand von seinem Körper, darauf bedacht, dass der junge Kenget nicht aufwacht. Das Gegengift hat gewirkt und der Heiltrank tat das Übrige dazu. Tamnainn scheint jetzt tatsächlich auf dem Weg der Besserung zu sein. Die Magierin schließt ihre Augen, dankt Animebona ein weiteres Mal und seufzt schließlich erleichtert.

Gerade als sie sich wieder zu den anderen begeben will, kommt eine Reaktion seitens des Braunhaarigen. Über seine Worte ist Kiera sehr überrascht. Ein wundervolles Wesen? So hatte sie bisher wahrlich noch niemand bezeichnet. Ihre Wangen können gar nicht anders als rötlich zu leuchten, was im Feuerschein, der die Dunkelheit umwölbt, mehr schlecht als recht zu sehen ist. Für den Moment bringt das Mädchen kein Wort heraus. Fast schon lakonisch erwidert sie dann schließlich nur: "Bitteschön..." Da ihr eine anbrechende Stille unangenehm wäre, fügt sie dem noch etwas hinzu, versucht allerdings dabei den Sichtkontakt zu Tamnainn zu vermeiden - was ihr allerdings nur schwerlich gelingt. "Es wird vermutlich ein paar Tage dauern bis du wieder genesen bist."
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 04, 2011 3:00 pm

Nastya nickt nur und versucht Temaninn wach zu halten mir Worten aber auch mit Gesten. Sie spricht mit ihn oder berührt ihn auch zwickt sie ihn leicht, alles nur damit er bei ihnen bleibt. Sie will ihn nicht noch ein Mal verlieren. Auch Nastya lässt sich erschöpft ins Grass fallen und muss in den Himmel hineinlächeln. „Ich war doch nicht unnütz zumindest nicht ganz ich habe ihn wach gehalten und somit schlimmeres verhindert siehst du Mama, Papa Annastacia ist doch nicht so ein großes Stück Scheiße wie ihr immer gedacht habt was.“ Bei einigen Erinnerungen die wie Puzzelartige Bilder in ihren Kopf aufflattern, merkt sie wie ihr die Tränen aufsteigen. Sie wendet ihren Kopf von der Gruppe ab und holt sich erstmal etwas Schlaf.

Ihre Träume jagen sie die Bilder darin verfolgen sie, ausgestreckte Hände, Furcht einflößende Kreaturen, Kiera, Temaninn und sie selber und auch Affen seltsamer weise. Sie wacht schließlich doch auf viel geschlafen hat das Rothaar nicht. Aber zumindest ein wenig.
Nastya seufzt auf und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Dann schaut sie kurz zu Tamnainn rüber, Kiera ist neben ihn. Und dann erblickt sie das Lagerfeuer. Nastya erhebt sich und schlendert zu Kiera hin. „Geht es ihn einigermaßen wieder?“, fragt sie nur. „Braucht er noch etwas?“ „Soll ich dich vielleicht ablösen du musst doch sicherlich auch ganz schon müde sein?“.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 04, 2011 4:25 pm

Plötzlich wird Kiera von der Köchin angesprochen. "Ja, es geht ihm schon besser. Ich glaube das Gröbste sollte er überstanden haben, aber er braucht noch Ruhe." Dann lächelt die Magierin. "Nein, nein ich bin eigentlich nicht müde, zumindest nicht körperlich. Mein Geist fühlt sich nur ein wenig schwer an, aufgrund der Anstrengung heute Mittag. Nastya, du kannst doch kochen, oder? Zraii hat vorhin ein Tier erlegt und es glaube ich bereits zerlegt. Kannst du vielleicht daraus etwas für uns zubereiten?", fragt Kiera in neugierigem Tonfall.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 04, 2011 4:57 pm

„Ja aber natürlich ist eine Suppe in Ordnung ?“, fragt die Russin eher rhetorisch da ihr eigentlich sonst nichts einfallen würde. „Gute Besserung Temaninn lächelt ihn die Russin noch einmal an und wendet sich zum gehen ab.

Zusammen mit Finley sucht sie nach Gewürzen da sie sich nicht so gut auskennt sie unterhalten sich auch ein wenig. Eigentlich redet mehr er sie antwortet nur wenn sie auch angesprochen wird. Nun steht die Russin also da und schnipselt das Grünzeug klein, mit einem Stein zerdrückt sie ein paar Bomboms und mischt diese noch dazu für das Aroma. Jetzt rührt Nastya alles zusammen. In einem riesigen Topf. Und schmeckt von Zeit zurzeit ab. Während sie auch mal ein Blick in den Himmel wirft. Die atemberaubenden Farben findet sie sehr schön. Da es so etwas auf der Erde einfach nicht gibt. Noch etwas länger beschäftigen sich ihre grünen Augen mit dem perfekten Farbenspiel bis sie sich wieder ihren Essen zuwendet. Und weiter alles verkocht.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 04, 2011 8:56 pm

Kiera antwortet nicht, da sie die Frage von Nastya ebenso rethorisch auffast, wie diese es selbst tut. Stattdessen richtet sich ihre Aufmerksamkeit wieder gen Tamnainn, dessen Hautfarbe langsam aber sicher wieder normal aussieht, wobei die Dunkelheit, gepaart mit dem Feuerschein auch trügen kann.

Indes kümmert sich die Russin um das Essen der Gruppe. Finley zeigt ihr einige Pflanzen, welche als Gewürze verwendet werden können und eine aromatisierenden Geschmack aufweisen. Er fügt jedoch hinzu, dass sich Kiera in Sachen Pflanzenkunde besser auskennt wie er. Als die Köchin ihre Suppe zusammenbraut, sieht ihr der alte Händler aufmerksam zu. "Ich habe nie eine Frau gesehen, die so kocht wie ihr. Was waren denn das für bunte Steine vorhin? Seit jeher dacht ich nämlich, dass Edelsteine nur auf der Haut einer Frau gut aussehen. Aber scheinbar schmecken sie auch?", scherzt er und lacht. "Annastacia, man merkt wahrlich ihr seid nicht von hier, doch ich lasse mich einfach mal von eurer Kochkunst überraschen."
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
OT: Von "Kounos".

Liadan, Prrin und Blane kämpfen sich durch das Gebirge östlich von Kounos. Mit der Botin haben die beiden Krieger eine gute Partie erwischt, denn jene kennt sich bestens in diesem Areal aus. Sie nutzt dabei auch ihr Pferd Liathach, um die beiden anzuführen. Dennoch, die Tagesreisen zerren an der Kraft der Gefährten - zudem mussten sie aufgrund des Tiers einen kleinen Umweg machen. Sie haben ihre gesamten Vorräte verbraucht, als sie schließlich hinter das Gebirge gelangen. Nun müssen sie nur noch einen halben Tag reisen, doch der Abend ist schon hereingebrochen, also ruhen sie sich noch einmal ausgiebig aus. Liadan sitzt mit den anderen am Lagerfeuer, welches sie in einer offenen Lichtung in einem kleinen Wäldchen angerichtet haben. Insgesamt waren die beiden bisher recht still und könnten sogar der Stummen Konkurrenz machen. Vielleicht liegt ihnen ja noch der Abstieg nach Kontos' Labyrinth in den Knochen?


Zuletzt von Micky am Fr Mai 18, 2012 3:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mo Dez 05, 2011 12:26 am

Líadan sitzt am Lagerfeuer, in ihren grauen Umhang gehüllt, mit dem Rücken zur grasigen Stelle, wo sie ihr Pferd angebunden hat, da Liathach wohl wenn ein Feind nahen würde nervös werden würde, und sie es hören könnte, sodass sie nicht zwingendermaßen hinsehen muss.
Sie hat die erste Wache gezogen, und Prrin und Blane schlafen, während sie wacht, ihren Speer neben sich, aufmerksam in die Dunkelheit lauschend, und über die Flammen hinweg in die Finsternis blickend. Gelegentlich füttert sie das Feuer mit frischem Holz, damit es nicht ausgeht -viele wilde Tiere fürchten Feuer, und sie sind wohl nicht gesucht, dass sie sich vor Menschen hüten müssten. Banditen sind immer möglich, aber das muss wohl riskiert werden.
Grübelnd zieht sie den Dolch mit der grünen Kristallklinge hervor, den sie vorerst für sich beansprucht hat, bevor sie sich sicher ist, was es mit dieser Waffe auf sich hat. Eine magisch begabte Person sollte befragt werden... schließlich kann man nie wissen. Auch vermeidet es die Graue, sich an der Klinge zu schneiden, denn das Grün des Kristalls lässt sie an Gift und dergleichen denken und befürchten, dass ihr selbst eine kleine Verletzung nicht im Geringsten bekommen würde. Wie so oft in letzter Zeit studiert sie den Dolch genau, und überlegt, woher er stammen mag. Ganz offensichtlich ist es ein wertvolles Stück, aber was genau diese Besonderheit bedeutet entzieht sich der Botin noch.
Am nächsten Tag wird eine Jagd wohl notwendig werden, weil der Proviant ziemlich aufgebraucht ist, aber immerhin besitzen Prrin und sie Bögen, und wissen wohl auch ganz gut damit umzugehen, vorallem der Iskai, der ja zudem ein geschulter Jäger ist.
Bald driften ihre Gedanken allerdings zu den Geschehnissen zurück. Es ärgert sie, dass sie aufgeben mussten, aber es war wohl notwendig, denn auf einen frühen, gewaltsamen Tod hat die Keltin auch keine Lust. Auch denkt sie an Jeronimo, der das Weite gesucht hat. Der Dieb aus Beloveno wäre aber vermutlich bei dieser Reise durch die Wildnis etwas fehl am Platz gewesen, und am Ende der Suche steht ja noch ein Durchsuchen von Ruinen... Trotzdem bedauert die Graue es etwas, dass er seiner Wege gegangen ist, irgendwie war er ihr sympathisch, wenn seine gelegentliche Ängstlichkeit sie auch durchaus fast zur Raserei bringen konnte.
Sie sieht zu ihren Reisegefährten, die so still waren die letzten Tage. Sicherlich, die Erlebnisse im Labyrinth waren keine sehr schönen, allerdings möchte man fast meinen sie seien ebenfalls mit Stummheit geschlagen... Es ärgert sie etwas, sie schnauft beim Gedanken.
Dann sieht sie allerdings wieder in die Dunkelheit hinaus und lauscht. Zu viel Grübelei ist bei der Wache nicht hilfreich...
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Do Dez 08, 2011 10:34 pm

Die Nacht verläuft ruhig und es können keine Gefahren oder auffälligen Vorkommnisse ausgemacht werden. Gerade die junge Frau ist dank ihrer guten Sinne in der Dunkelheit dafür prädestiniert nachts Wache zu halten. So hört sie lediglich das Knistern des heißen Feuers, was ihr eine beträchtliche Wärme in der stetig kälter werdenden Nacht spendet.
Wie von Liadan bereits richtig erkannt, wird sie als unbegabte magische Person nicht viel über den Dolch herausfinden können, doch normal sieht er wahrhaftig nicht aus - alleine die kristallene Klinge verrät dies schon. Der Kristalldolch würde einem Händler vermutlich zwingen müssen seinen Goldbeutel etwas zu lockern, sollte er nicht vorhaben die Botin übers Ohr zu hauen.

Am nächsten Tag erwachen die Gefährten ausgeruht und gehen sofort auf die Jagd. Zu Dritt lesen sie einen verirrten Skrinn auf, den sie ohne größere Probleme mit vereinten Kräften erlegen können. Nachdem sie das Tier zerlegt haben, nehmen sie eine große Mahlzeit zu sich, die alle für die Weiterreise stärkt. Auf ihrem jetzigen Weg gibt es weder Straßen noch Ähnliches, auch keine Wegweiser. Selbst Liadan ist in dieser Gegend ohne Orientierung, jedoch beweist Prrin seine Fähigkeiten als Erfahrener Überlebenskünstler und Jäger, und sorgt dafür, dass die Drei nicht von der richtigen Route in Richtung des Sees abkommen - die Karte, welche die Botin von Darios erhalten hat, trägt ihr Übriges dazu bei.
Mittlerweile wandern sie durch einen etwas weitläufigeren Wald. Hin und wieder können sie das Knacken von Ästen hinter sich hören, dann wieder doch vor ihnen. Ob es so eine gute Idee war direkt als Abkürzung den Wald zu durchqueren, wird sich vermutlich noch zeigen.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mo Dez 12, 2011 11:14 am

Die graue Botin reitet auf ihrem ebenfalls grauen Pferd neben Prrin und Blane her, in entsprechend langsamem Tempo, damit sie Schritt halten können, aber auch, damit Liathach im Unterholz nicht stolpert, und sie den Weg, den Prrin ausgemacht hat, nicht verlieren. Außerdem kann Liadan aus der erhöhten Position mehr sehen, was auch nicht schadet, zumal dieses Knacken nicht unbedingt unverdächtig ist.
Sie hält ihren Speer in der Hand, und lauscht aufmerksam, ob das Knacken noch etwas zu bedeuten hat, außer, dass der Wald von kleinem Getier bevölkert ist...
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 18, 2011 3:29 pm

Liadan und ihre Gefährten können den Wald sicher durchqueren. Sie reisen stetig nach Süden und dürften noch am gleichen Tag den See erreichen. Alle hoffen, dass sich die gesuchten Leute noch dort befinden, denn sonst könnte sich diese Suche nur noch mehr in die Länge ziehen.
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Alsbald nickt der angeschlagene Tamnainn wieder ein und Kiera geht zu den anderen, um das gemeinsame Mahl zu sich zu nehmen. Obgleich der Zweifel Finleys, so schmeckt das von Nastya zubereitete Essen dennoch, wenngleich es relativ süß ist und gar einen teils unbekannten Geschmack aufweist.
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Es dauerte noch ganze drei Tage bis sich Tamnainn schließlich wieder bewegen konnte. Er fühlt sich noch ein wenig schwach, doch alles in allem scheint er endlich das Gift besiegt zu haben. Allerdings gibt es dennoch einen Wermutstropfen, denn die Gruppe musste in den vergangenen Tagen auf die Jagd gehen, um neue Nahrung heranzuschaffen, dabei wurde Zraii unglücklicherweise von einer großen Gruppe Krondirs überrascht und schwer verletzt - Aidan kam dabei auch nicht ganz unverletzt davon. Die Erkundung der Ruine verzögert sich damit noch weiter, was eigentlich nicht eingeplant war, geschweige denn förderlich für den Erfolg dieser Reise ist.

Im Laufe dieses Unglückstages erreicht die Gruppe trotzdem noch eine gute Nachricht. Sie wird von einem Suchtrupp gefunden, der sicherlich vom Druiden Nemos gesandt wurde. Man stellt sich gegenseitig beim Namen und Beruf vor - Liadan dabei natürlich mit Zettel und Stift - und schildert die gemeinsame Lage. Anschließend wird klar, dass der kleine Trupp im Auftrag von König Darios handelt, welcher sehr wohl mit Nemos in Kontakt steht. Jener soll die Gruppe wieder zurück nach Beloveno oder Kounos geleiten, doch Kiera und Finley wehren sich vehement dagegen, weil sonst alles umsonst gewesen wäre. Zudem erzählen sie, warum sie sich eigentlich so plötzlich auf dem Weg gemacht haben mit all den Leuten.

Gaheris, ein Druide aus Arjano, dem Druidenzentrum in Gratogel, verschwand vor einigen Monaten. Er besaß ein sehr altes, wertvolles Buch über Dämonenrituale, welches von den Feueranbetern geschrieben wurde, den Vorfahren der Kenget Kamulos. Dies ist eine Sekte, die den Gott Kriegsgott Kamulos anbetet und deren Mitglieder sowohl Krieger, als auch mächtige Druiden sind. Man vermutete zuerst, dass die Kenget Kamulos dahintersteckten, da es einen Anhaltspunkt in Form eines Dolches gab, auf dem der Kopf von Kamulos abgebildet ist - Kiera zeigt den Neuankömmlingen die alte Waffe.
Nach neuen Erkenntnissen jedoch, scheint ein ehemaliger Adeliger aus Beloveno hinter den Vorfällen zu stecken. Sein Name ist Dubhan. Er experimentierte vor vielen Jahren viel mit Magie herum, aber er war dennoch kein Druide gewesen. Man nahm an, dass dieser Mann immer noch im Exil lebt, wohin man ihn damals aufgrund von üblen Machenschaften und der Aufhetzung der keltischen Bevölkerung gegen die dort ansässigen Iskai verbannt hatte - oder sogar mittlerweile tot sei - daher ist auch bis jetzt immer noch nicht klar, wo er überhaupt ist. Nichtsdestotrotz wurde er vor ein paar Wochen in der Nähe von Kounos gesichtet, zusammen mit einem Ex-Mitglied der Kenget Kamulos: Markos. Dieser Mann, welcher im Übrigen angeblich einen hohen Rang bei den Kenget Kamulos inne hatte, führt wiederum offenbar einen Söldnertrupp an und steckt mit Dubhan unter einer Decke. Ihre Ziele sind nicht bekannt.
Einzig und allein über ein Indiz weiß man Bescheid: Sie wollten aus Kounos Kinder entführen. Der Söldnertrupp um Markos und Dubhan steht auch mit den häufigen Banditenüberfällen in Maini in Verbindung und auch mit dem neuerlich aufflammenden Hass der Mahino gegen die Iskai in Beloveno. Am interessantesten ist allerdings immer noch die Entführung der Kinder, weil sie eng mit verbotenen Ritualen der Dämonenbeschwörung zusammenhängt. Für solche Beschwörungen werden nämlich nicht selten eine Menge Menschenopfer benötigt. Daher liegt auch der Verdacht nahe, dass Dubhan und Markos den Druiden Gaheris bereits geschnappt haben und ihn schließlich entführen konnten, was ihnen damals nicht gelang - darum flüchtete Gaheris auch aus Gratogel, um unterzutauchen und das Buch in Sicherheit zu bringen.

Weiterhin wird Liadan und ihren Gefährten erzählt, dass Dubhan vermutlich einen Meister hat, da es alleine fast unmöglich ist sich derart magische Kenntnisse anzueignen, um solche Rituale wirklich erfolgreich durchzuführen. Es gibt nur sehr wenige Personen, die außerhalb der Kenget Kamulos mächtig genug wären, so eine Magie zu verstehen und letztendlich auch anzuwenden, geschweige denn Personen wie Dubhan oder Markos gleichzeitig zu kontrollieren. Dann erhalten sie Informationen über einen dritten Mann namens Timan, er war früher das Oberhaupt der Druiden in Arjano. Jener Magier führte vor vielen Jahren einen Rebellentrupp an. Sein Plan war es die Könige in Gratogel zu stürzen und sich zum Kaiser zu ernennen, der dann über den Kontinent herrscht. Man glaubte lange Zeit, dass Timan aufgrund seines hohen Alters bereits tot wäre, oder einfach nur verschollen. Allerdings sagen die Ereignisse und die neuerlangten Informationen rund um Dubhan und Markos anderes aus.
Das größte Problem an der ganzen Sache ist jedoch, dass ein Triumvirat aus diesen drei Leuten eine immense Gefahr für Maini darstellt, aber auch für die anderen Kontinente. Sollte es wirklich im Besitz des Dämonenbuchs sein, dann könnten sie sogar ganz Albion unterjochen, oder zumindest großes Unheil über die Welt bringen. Ursprünglich waren Kiera und Zraii damit beauftragt noch mehr Informationen darüber zu sammeln. Allerdings erfuhr die bunt zusammengewürfelte Gruppe, die sich erst, teils geplant, teils zufällig, in Beloveno zusammengefunden hat, von Finley - Kieras Großvater - noch einige weitere Anhaltspunkte über einen möglichen Aufenthaltsort des Triumvirats. Laut Finley fanden die Leute in Kounos in den alten Unterlagen von Kontos Gemächern Informationen - die der alte Druide im Laufe der Jahre zusammensammelte - eine Karte, auf der ein altes Gewölbe der Feueranbeter verzeichnet war. Genau diese Ruine sucht die Gruppe um Kiera und Finley, da die Chancen nicht schlecht stehen dort fündig zu werden, denn das Triumvirat scheint vorwiegend in Maini zu operieren und ganz speziell im Osten von Kounos, in dem auch das Gewölbe liegt.

Auf Bitten von Kiera und Finley werden Liadan und ihre Gefährten schließlich überredet an dieser wichtigen Suche teilzunehmen und nicht darauf zu bestehen, jene sofort nach Beloveno oder Kounos zurückzugeleiten - ein jeder sollte die große Gefahr, welche vom Triumvirat ausgeht erkennen, und das jene nicht einfach ignoriert werden kann. Aidan schlägt vor zusammen mit Zraii, Richard (und seinem Äffchen Morven) hier zu bleiben, weil er und der Iskai in der momentanen gesundheitlichen Verfassung eher eine Last wären - der Wissenschaftler hingegen zieht es eher vor kein zu großes Risiko einzugehen. Dies wird schlussendlich von allen so akzeptiert.
So macht sich die neue Gruppe (Kiera, Finley, Tamnainn, Annastacia, Liadan, Prrin und Blane) sogleich auf nach Norden, um das alte Gewölbe der Feueranbeter ausfindig zu machen, was mittlerweile wahrscheinlich eher einer mit Pflanzen überwucherten Ruine gleichzusetzen ist, daher sollte man die Augen offenhalten - nicht nur aufgrund der Tarnung des Gewölbes, auch weil es nicht sicher ist, ob es überhaupt dort stehen wird.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Gefährten durchqueren bei ihrer Suche einen sehr großen Wald, der wohl mit dem weitläufigen Waldstück, durch welches die Botin, der Schmied und der Iskai-Jäger zum See gelangt sind, direkt zusammenhängt. Immer wieder schreckt Kiera aufgrund einzelner Knackgeräusche aus dem Dickicht des Waldes kurz auf. Sie geht nicht an der Spitze, diese hat Finley übernommen. Vor ihr ist noch Tamnainn und neben ihr Nastya. Dahinter Liadan und die beiden Schlusslichter Prrin und Blane, die den Rücken der Gruppe im Auge behalten. Natürlich versucht die Rothaarige es tunlichst zu vermeiden, über eine herausstehende Wurzel oder Ähnliches zu stolpern, welche hier im tiefen Wald zuhauf auf dem Boden zu finden sind. Zwar wirkt der Wald schlecht beleuchtet, doch ist er auf gar keinen Fall total dunkel. Vielmehr wird er hin und wieder durch den einen oder anderen Sonnenstrahl aufgehellt, der sich seinen Weg durch Blätter und Geäst bahnt. Trotzdem ist Kiera bei der ganzen Sache mulmig, vor allem, weil sie Zraii, Aidan und Richard zurückgelassen haben, oder besser gesagt zurücklassen mussten. Aber ganz besonders wegen Zraii, welcher ihr immer eine treue Stütze war und seit einiger Zeit ihr selbst auserkorener Leibwächter war. "Immerhin gibt es in diesem Wald keinen Nebel", bemerkt Kiera am Rande, ohne sich bewusst zu sein, dass sie gerade laut gedacht hat.


Zuletzt von Micky am Fr Mai 18, 2012 3:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Sa Dez 24, 2011 1:09 pm

Uffff der Wald stinkt und ist hässlich“, denkt die Russin sich. Doch im nächsten Moment lässt sie alles noch mal durch ihren Kopf Revue passieren zuerst wurde sie in einem Gasthaus angesprochen, dann Zog sie auf diese Mission los. Ein Monster tauchte auf und verletzte Tamnainn und dann verloren sie auch noch Aidan und sein kleine Äffchen, Richard und Zraii dafür bekamen sie aber Liadan, Blane und Prrin. Nastya stöhnte kurz auf. „Toll ne Stumme, ein verbitterter Schmied und noch so ein seltsames Monster mit unzähligen Narben super toll“, denkt sie sich und stöhnt erneut auf „Was soll nur aus uns werden, was soll nur aus MIR werden?“, geht es durch den Kopf bis sie die Stimme von Kiera hört sie leise sagt „Immerhin gibt es in diesem Wald keinen Nebel“„Huch“, spricht nun auch die Russin laut „Magst du denn kein Neben Kiera?“, fragte sie das Rothaar.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Sa Dez 24, 2011 2:49 pm

Líadan, die zu Pferde sitzt, (Liathach ist glücklicherweise sicher genug auf den Hufen, um auch im Wald voranzukommen, wobei anderes Terrain zwar besseres Tempo ermöglichen würde, das ist aber eh nicht nötig, da alle anderen zu Fuß auch nicht schneller sind) hört die Worte über Nebel, und die in ihren Augen ziemlich... naive Antwort darauf, und sagt... nichts.
Ja, diese Kiera hat schon recht, Nebel wäre nicht so toll... auch wenn es eine ideale Tarnung wär, für mich, wenn ich alleine wäre... mit Liathach sie klopft dem Kleinpferd freundlich auf den Hals mit der freien Hand, und bei dem Wissen, dass es wieder in irgendein unterirdisches Ruinending geht, ist ihr nicht ganz wohl, zumal sie dann ihren tierischen Freund draußen lassen müssen wird, und sowieso, weil sie ja mit unterirdischem Zeugs in Kontos Labyrinth nicht so gute Erfahrungen gemacht hat. Aber besser das, als als Feigling dastehen... Oder sich irgendwo zu Tode langweilen. In Kounos zum Beispiel.
Aber was ist das für eine bescheuerte Frage, ob sie Nebel mag, das Zeug ist verdammt unangenehm... Vorallem, weil man nichts sieht, schlecht hört, und es riecht einfach nur nass. Und wenn man etwas FÜHLT ist es meistens ohnehin schon zu spät. Für Nacht und Nebel -haha!- Fluchten alleine oder zu Pferde ist das Zeug ja noch gut, aber nicht wenn man was sucht, und sich besser nicht verlaufen sollte. Aber der Wald hier ist schon in Ordnung, dunkel, aber nicht allzu gruselig. Noch. Dieses verdammte Knacken! Ich könnte schwören... Aber was auch immer.
Na mal sehen was sie so taugen, meine neuen Gefährten... Prrin und Blane sind momentan ja noch schweigsamer als ich, he. Die anderen... Naja, naja, ich sollte warten bis ich urteile, aber... Hrm, werd schon sehen. Schlimmstenfalls gehen wir alle drauf. Keine Ahnung...

Ohne äußerlich sichtlichen Anlass, da es sich auf ihre Gedanken bezieht, zuckt die Graue mit den Schultern, und schnaubt. Sie macht ein eher ernstes Gesicht, und sieht überhaupt eher grimmig aus. Wachsam lauscht sie in den Wald, und hört dabei mit halbem Ohr den Gesprächen der Anderen zu.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 25, 2011 2:23 pm

Kiera blickt auf und stellt fest, dass sie wohl wirklich laut gedacht hat. "Nein, mir behagt Nebel wahrlich nicht sonderlich. Ich hoffe nur es zieht keiner auf.", meint sie dann noch mit recht ängstlicher Stimme. Kurz dreht sie sich zu Liadan um, um einen Blick auf sie zu werfen. Aufgrund ihrer Behinderung ist sie natürlich recht ruhig. Manchmal ist so etwas vermutlich gar nicht mal so schlecht. Immerhin fällt es ihr leichter Geheimnisse für sich zu behalten. Ihre Hautfarbe lässt sie zwar alt wirken, dennoch scheint ihr Geist hellwach zu sein, was die Rothaarige aus dem Gesichtsausdruck schließt.
Gleich darauf wendet sich die Magierin abermals der Grauen zu und spricht: "Liadan? Habt ihr auf eurer Reise von Kounos hierher vielleicht irgendetwas Merkwürdiges bemerkt?" Es ist Kiera wahrscheinlich noch gar nicht aufgefallen, aber seit sie Maini betreten hat, wurde sie stetig immer misstrauischer. Für sie besteht sogar die Möglichkeit, dass die drei Neuen der Abenteuergruppe eventuell sogar selbst mit dem Feind zusammenarbeiten. Die knackenden Geräusche des Waldes beunruhigen die Erleuchtete dabei zusätzlich noch, denn sie stammen definitiv nicht von ihren Gefährten.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 25, 2011 8:27 pm

Die Graue legt als Antwort auf Kieras Frage den Kopf zur Seite, überlegt etwas, und schüttelt dann langsam das Haupt, bevor sie den Zeigefinger ihrer freien Hand hebt, wie um einen Einwand zu verdeutlichen, diesen an ihr Ohr legt, und anschließend mit den Fingerknöcheln knackst, ehe sie wieder mit den Schultern zuckt.
Tatsächlich ist das seltsame Knacken das Einzige, was ihr aufgefallen ist, sonst war keine besondere Gefahr zu bemerken, oder auch nur Anzeichen davon. Was ja auch schon verdächtig sein könnte. Ungut wäre es natürlich, wenn sie verfolgt würden, und nichts davon mitbekommen haben... Um so mehr gibt sich die Stumme Mühe, aufmerksam zu sein, und zu bleiben.
Trotzdem, sie sind viele, vergleichsweise, die Botin sieht also keinen besonderen Grund, von Nebel zu sprechen, mit deutlicher Angst in der Stimme, und sich vor Geräuschen, die noch keine besondere Gefahr bedeuten, zu fürchten.
Ich hoff bloß, Kiera läuft nicht bei den ersten Schwierigkeiten schreiend davon... Das wäre nicht so toll, immerhin siehts ganz so aus, als hinge einiges von uns ab... Das Schicksal lastet auf unseren Schultern, blablabla, immer dieser Scheiß, vielleicht sollte ich doch wieder Briefe über den ganzen Kontinent verteilen, anstatt - aber nein, ich bin verdammt noch mal nicht feige, und die werden schon irgendeinen Schwachkopf finden der mich in dieser Hinsicht ersetzt, während ich anderes zu tun habe... Wenn auch wahrscheinlich kaum jemand so gut ist, wie ich, ha!
Kiera, Mädel, mach dir mal nicht in die Roben wegen so einem Knacken, wobei, du siehst mir nicht so aus, als wärst du diejenige die mit Stahl in der Hand auf den Feind zuspringt... hrrrm, wahrscheinlich ist Blane ohnehin fast der Einzige, der ohne Magie im Nahkampf was taugt... außer mir. Abgesehen davon, dass er ein bekloppter Umajo mit Riesenschaden ist.
Paranoia ist nicht gut fürn Kopf, mhm!
Apropos gut fürn Kopf, ein Pfeifchen wäre mal wieder ganz nett, aber wahrscheinlich kriegen die Anderen dann kaum noch was mit, oder so... argh.

Líadans Mundwinkel zucken kurz, ehe sie Kiera schmal angrinst. Ob das beruhigend wirken soll, oder was auch immer, ist nicht ganz klar, aber zumindest wirkt es nicht unbedingt unfreundlich. Was bei der Grauen ja schon mal gut ist...
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 25, 2011 9:04 pm

Dass Liadan wohl keine besonderen Vorkommnisse auf ihrer Reise mitbekommen hat, beruhigt Kiera fürs Erste. Außerdem macht der weichende grimmige Gesichtsausdruck der Botin und das darauffolgende Grinsen schon einen besseren Eindruck auf die Magierin. Vielleicht sind die Neuankömmlinge doch in Ordnung. Vor allem bei der Grauen kann sie sich nicht so recht vorstellen, dass diese wirklich dem Feind angehört, wenn bei diesem ein ehemaliger Kenget Kamulos mit von der Partie ist. Die Rothaarige erwidert ein Lächeln, doch in dem dunklen Wald kommen ihre außergewöhnlich blauen Augen vermutlich weniger zur Geltung, als ihm Scheine der rötlichen Sonne Albions.
Kiera beschließt sich ein wenig von der düsteren Atmosphäre abzulenken. Die meisten anderen der Gruppe scheinen nicht so gesprächig zu sein - bis auf Annastacia - also lässt sie sich ein wenig nach hinten fallen, um neben der Stummen wandern zu können. Sie würde gerne mehr über ihr ungewöhnliches Haar erfahren, da sie so etwas noch nie gesehen hat. Andererseits könnte das die Botin durchaus als unhöflich auffassen. Fast um die Ecke herum fragt Kiera dann letztendlich: "Ihr wirkt überhaupt nicht beunruhigt über diesen Wald. Wahrscheinlich habt ihr als Botin schon einiges gesehen. Wie alt seid ihr eigentlich Liadan?"
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 25, 2011 9:44 pm

„Ja das stimmt der Nebel hat etwas beunruhigendes an sich so als ob er sich wie ein Schleier um etwas geheimnisvolles legen würde aber andererseits sieht er auch recht schön aus“, bemerkt Nastya noch dazu und denkt sich nur dabei „Ha das habe ich nun schön formuliert ha!“ Irgendwie blickt sie nun auch zu der Stummen vielleicht weil sie wissen will, wie diese auf Kieras Frage hin zu antworten gedenkt. „Aja hat sie gerade ihr ein Knackgeräusch simuliert? … sie ist unheimlich und irgendwie so so naja so grau halt oh weh“, denkt sich die Köchin und versucht sich aber nichts anmerken zu lassen sieht dann wieder zu ihrer Rothaarigen “Schwester“ und denkt sich weiter „Oh man um die Stumme solltest du dir mehr Gedanken machen als um den Nebel liebe Kiera“. Und schreitet weiter. Den Annäherungsversuch von Kiera bemerkt sie aber dennoch und muss schelmisch Grinsen. Vor allem als Annastacia ihre Frage hört „Moment sie wird nun wieder ein Knacksen als Antwort simulieren“, denkt die Russin sich und geht weiter ihres Weges.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 25, 2011 11:21 pm

Die Botin würde es doch niemals als unhöflich auffassen, wenn jemand über ihr aschgraues Haar spräche... Nicht doch, Höflichkeit spielt bei ihr weniger eine Rolle, aber eins ist ziemlich sicher, es würde ihr widerstreben, oder, schlimmer noch, sie wütend machen, wenn das Thema aufkäme. Die Frage nach dem Alter ist da schon ungefährlicher. Bei weitem.
Einundzwanzig, deutet die Graue mit ihrer freien Hand, da die andere ja immernoch den Speer hält. Dann deutet sie auf Kiera, um die Frage zurückzugeben. Sie könnte durchaus eloquenter antworten, allerdings ist es nicht so einfach, auf dem Pferderücken und mit einem Speer in der Hand ein Papier hervorzukramen und einen Kohlestift, und etwas darauf zu schreiben. Nastyas Erwartung, Líadan würde noch einmal knacken, geht nicht auf...
Auch die Russin trifft der Blick aus blaugrauen Augen kurz, und man könnte ihren Blick als ein wenig verächtlich einschätzen, aber nur einen Moment lang, dann sieht sie wieder zu Kiera, in Erwartung der Antwort.
Ha, ja, viel gesehen, allerdings, aber der Wald... naja, durch den sind wir schon gekommen, oder so ähnlich. Hmmm... Jedenfalls, mal sehen was noch kommt. Kein Nebel hoffentlich...
Líadan überlegt etwas herum, und streicht sich eine graue Haarsträhne hinters Ohr, sieht dann wieder zu ihrer Gesprächspartnerin, oder wie auch immer man diese Unterhaltung bezeichnen soll, da es ja eher einseitig ist, vom Sprechen her...
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mo Dez 26, 2011 12:37 am

"21 nur? Normalerweise würde man jetzt vermutlich sagen, dass sich diese Frau gut gehalten hat. Scheinbar wurde sie einfach von Göttern bestraft und ist früher gealtert, zumindest auf dem Kopf." Irgendwie ist Liadan allerdings nicht nur dort grau, sondern ihre ganze Gestalt wirkt grau, oder besser gesagt ist grau. Kiera fragt sich unweigerlich, ob ihr ganzes Leben ebenso grau ist, ob sie Freude verspüren kann oder total in sich gekehrt ist. Ohne Zweifel, sie wird langsam neugierig, was diese Person betrifft. Doch ihr einfach diese ganzen Fragen zu stellen, jetzt zu diesem frühen Zeitpunkt, hält sie ebenfalls für unhöflich. Außerdem glaubt die Rothaarige nicht, dass die Botin gerade - da sie auf Pferd ist - auf solche Fragen nicht gut antworten könnte. Schlicht erwidert sie dann schließlich: "Ich bin erst 19." Es hört sich fast so an, als würde sich Kiera für ihr junges Alter schämen - aber eben nur fast.
Sie blickt zur Russin.

"Du wirst wohl langsam eine richtige Dichterin, und das gerade in diesem unheimlichen Wald", meint die Magierin lächelnd. "Wusstest du, dass Barden bei uns Kelten hohes Ansehen genießen? Manche werden aufgrund ihrer Sprachgewalt sogar von den stärksten Kriegern gefürchtet. Ich habe einmal eine Geschichte gehört, und zwar, dass ein sehr arroganter Krieger einen armen Dichter erpressen wollte. Aber der Dichter drehte den Spieß um und bewarf seinen Erpresser mit allerhand beschämenden Worten und Dingen, die so schlimm waren, dass sich der Krieger das Leben nehmen musste, um seine Ehre zu bewahren." Finley - Kieras Großvater - ruft nach hinten: "Ich dachte immer du hast mir immer nur zugehört, um mir eine Freude zu machen" Der Händler muss sogleich aus vollem Herzen lachen und sein Gelächter beschallt den bisher so vor Stille drückenden Wald. Auf einmal wirkt die Umgebung deswegen gar nicht mehr so düster.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Di Dez 27, 2011 1:08 pm

Es ist durchaus richtig, der Anblick, den die Botin bietet, wird hauptsächlich von Grau dominiert, von den Rüstungsteilen aus ungefärbtem Leder mal abgesehen. Aber warum sie sich gerade so kleidet - für die Haare kann sie ja nichts - ? Das müsste man sie fragen, aber ob man eine richtige Antwort bekäme, ist durchaus fraglich. Das Risiko, dass sie einem dafür an die Gurgel springt, besteht auch noch...
Auf die Aussage von Kiera hin deutet Líadan einen kleinen Abstand mit den Fingern, grinst und zwinkert, bevor sie der Erzählung mit dem Dichter lauscht. Ob diese Annastacia jemals eine richtige Bardin wird, wagt die Graue zu bezweifeln, aber man wird ja sehen. Erstmal muss das Gewölbe überlebt werden...
Dann blickt sie wieder nach vorne, wo Finley herzhaft zu lachen beginnt, was sie nicht so unbedingt schlau findet, denn wenn tatsächlich etwas in diesem Wald lauert... Sind laute Geräusche vielleicht nicht ganz so gut.
Also von Lauschen und unbemerktem Vorankommen scheinen die alle nicht so viel zu verstehen... Hrrrm.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Di Dez 27, 2011 1:37 pm

„Oh Gott der Krüppel schaut mich an Hilfe was nun?“, denkt sich Nastya und setzt ein Lächeln auf. „Hey na …“, meint sie nur und schaut schnell zur linken Seite. „Oki das war nun peinlich“, denkt sie sich bis sie von Kiera angeredet wird.

„Oh danke das das war doch nur so dahergesagt“, meint die Russin und fährt mit der hand durch ihr rotes Haar. „Ich habe etwas gesagt und es ist sogar mal positiv angekommen yuhu“, geht es ihr durch den Kopf. „Ach ehrlich meinst du dass Wörter so eine große Macht oder Wirkung erzielen können?“, fragt sie die Magierin. Doch dann meldet sich auch schon Finley zu Wort sein Gelächter nimmt Annastacia mehr negativ war. „Ich bekomme Kopfweh“, geht es ihr durch den Sinn. Und hört dabei auch noch den Schall des Gelächters. Sie schaut leicht genervt für einige Sekunden fängt sich dann aber wieder.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Di Dez 27, 2011 10:20 pm

"Wie du siehst war das nicht so, Großvater", erwidert Kiera etwas stolz grinsend und hätte ihm dabei fast frech die Zunge entgegengestreckt, wären hier nicht soviele Leute um sie herum gewesen. Sie ist jetzt erwachsen, also muss sie sich so benehmen, dies hier ist nur noch eine weitere Probe für sie in dieser Angelegenheit. Zu Nastya gewandt: "Natürlich, unsere Dichter sind nicht umsonst so gefürchtet und respektiert. Außerdem ist Gewalt alleine nicht das einzige Mittel, um Macht auszuüben. Selbst ich als Magierin würde einem Barden nur ungerne gegenübertreten, wenn es drauf ankommt." Dann ist die Erleuchtete erstmal wieder still und blickt nach vorne.
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Nach stundenlangem Marsch tritt die Gruppe aus dem Wald. Liadan, Prrin und Blane kamen alleine schneller voran; man merkt, dass Leute wie Kiera, Tamnainn und Annastacia keine erfahrenen Abenteurer sind, doch Finley, der bisher mehr oder weniger der Anführer war, scheint sich daran nicht zu stören. Obgleich er sich vielleicht nicht so benimmt, so sieht man ihm die immense Erfahrung durchaus an und zwar nicht nur am Alter. Erst jetzt bemerkt die Gruppe, dass es leicht tröpfelt. Wolken sind am Himmel zu sehen. Aufgrund der Bewegungen der dunklen Wolken, kann die Botin darauf schließen, dass es gleich anfangen wird zu regnen. Kiera zieht jetzt schon ihren roten Umhang fester an sich heran, um nicht allzu nass zu werden. Annastacias Frisur wird vermutlich bald nicht mehr so gut aussehen.
"Wir sind da", verkündet Finley in monotonem Tonfall. "Vielleicht wäre es ganz gut, wenn wir uns aufteilen würden. So finden wir das Gewölbe schneller. Sehen kann ich es nämlich noch nicht, obwohl es eigentlich hier sein sollte." Er sieht sich suchend um. Prrin und Blane melden sich derweil, denn sie würden gerne ein kleines Grüppchen bilden, vielleicht sogar mit der Grauen. Kiera mischt sich überraschend ein. "Ich würde mich gerne dem Rest anschließen. Liadan sollte allerdings mit uns mitkommen, schließlich brauchen wir noch eine fähige Kämpferin." Finley nickt und erwidert: "Na gut, dann sollten wir keine Zeit mehr verlieren. Wer etwas findet soll einfach wieder an diesem Punkt hier zurückkehren. So verlieren wir uns nicht gegenseitig", schlägt der Händler vor. Sogleich geht der alte Mann voraus und seine Enkelin folgt ihm auf dem Fuß, in der Hoffnung Nastya, Tamnainn und Liadan - zusammen mit ihrem Pferd - würden ihr auch folgen. Anschließend fängt der Regen auch schon an stärker zu werden. "Wenigstens ist es kein Nebel!", betont Kiera nochmals lautstark und findet es fast schon lustig, dass sie sich über so eine Dusche freut - was man auch an ihrem Gesichtsausdruck erkennen kann.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 1:04 am

Was für ein Dreck, jetzt regnet es auch noch, und wir finden das blöde Gewölbe nicht... denkt sich die Graue düster, und zieht die Kapuze ihres schweren, selbstverständlich grauen, Wollumhanges, über den Kopf, allerdings so, dass ihr der Stoff nicht so stark in die Augen fällt, dass sie nicht mehr genug sehen kann. Sie folgt wohl Kiera (oder übel Annastacia), jedenfalls der Gruppe um Finley, der der Einzige zu sein scheint, der eine Ahnung zu haben scheint, und merkt sich mit einem Blick zurück den Treffpunkt. Dann hält sie Ausschau, sich gelegentlich genervt vereinzelte Regentropfen aus dem Gesicht wischend. Sie richtet auch gelegentlich den Blick zu Boden, denn wo einzelne Steine liegen, kann wohl auch ein Gewölbe in der Nähe sein...
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 3:39 pm

„Meine Haare,“, kreischt Nastya auf und widmet sich Kiera zu „Du sag mal können wir uns nicht irgendwo unterstellen ich meine wenn wir so durch den Regen laufen werden wir doch eh nur krank und dies können wir doch jetzt echt nicht gebrauchen“, so die Russin, die beide Hände schützend vor ihren Kopf hält um noch zu retten was zu retten ist Haarmäßig.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 3:50 pm

Erstaunlicherweise entdeckt Liadan keine Steine oder Ähnliches, was an ein verfallenes Gewölbe erinnern könnte. Zwischen dem Platzregen erkennt Annastacia einen hüpfenden Affen ohne Hände, der sie total auslacht. Dann stößt noch einer mit Sonnenbrille dazu und schließt sich ihm an - ebenfalls ohne Hände. "Jetzt werden deine falschen Haare nass! Jetzt werden deine falschen Haare nass!", singen sie immer und immer wieder. Kiera blickt zur Köchin hinüber. "Tut mir Leid, es geht gerade nicht anders." Dann macht sie ihren roten Umhang los, obwohl ihr selbst ein wenig kalt ist und bietet diesen der Helromierin an. "Hier, Nastya, du kannst ihn dir um den Kopf schlagen, dann sind deine Haare vor dem Regen geschützt", meint sie, während ihr der Regen nur so an den Haaren hinunterläuft. Ihr ganzes Gesicht ist nass, sogar die indigoblaue Zeichnung neben ihrem rechten Auge verwischt - offenbar ist es keine Tätowierung gewesen, sondern war nur aufgemalt.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 4:02 pm

„Oh Gott er ist wieder da“, denkt die Russin sich. Will sich aber nichts anmerken lassen.
So schluckt sie einfach alles hinunter und versucht einfach diese klitzekleine Tatsache zu ignorieren. Als Kiera ihren Umhang anbietet weiß Nastya eigentlich gar nicht so genau was sie nun machen soll, Einerseits will sie nicht, dass ihre Frisur nass wird jedoch anderer Seits scheint es ihr unfair, dass Kiera wegen ihr Leiden muss. Sie beißt sich etwas auf die Unterlippe. „Schon in Ordnung danke, aber dann wirst du ja ganz nass“, so Nastya die das Geschenk sachte wieder mit ihren Händen zurückschiebt auch wenn sie in diesen Moment sehr sauer auf sich selber ist.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 4:37 pm

"Na gut, vielleicht finden wir gleich das Gewölbe, ab da an wird es dann um deine Haare besser bestellt sein", antwortet Kiera lächelnd und legt den Umhang wieder an. Die Gefährten wandern also weiter durch den Regen. Dann fängt es auch noch an zu blitzen. "Wir sollten die Ruine lieber bald finden!", ruft Finley nach hinten, damit ihn alle hören können. Plötzlich ist der alte Mann verschwunden, oder besser gesagt er ist in irgendetwas verschwunden. "Großvater!!!", brüllt die Erleuchtete sofort mit ausgestreckter Hand. Sie blickt sich schnell um, sieht ihn allerdings nirgends. "Er ist einfach unsichtbar geworden oder verschwunden... hier ist Magie im Spiel." Kiera versucht sich zu beruhigen und einen kühlen Kopf zu behalten. Der prasselnde Regen und die Nässe stören ihre Konzentration, machen die ganze Situation für sie recht stressig, außerdem hat sie Angst um Finley. Sie schließt ihre cyanblauen Augen, faltet ihre Hände und versucht alle äußeren Einflüsse um sich herum auszublenden. "Animebona, steh mir bei." Anschließend öffnet sie wieder ihre Augen, die nun ihre blaue Farbe fast gänzlich verloren haben und weiß glühen und glitzern, was sie wahrscheinlich für den ein oder anderen furchteinflössend aussehen lassen mag - und weniger knuffig. Kiera sieht sich um, sie besitzt nun eine andere Sicht der Dinge, nämlich eine Art Infrarotsicht. Schnell entdeckt sie die Ursache für das Verschwinden des Händlers. "Jemand hat hier eine riesige magische Illusion erschaffen. Sie ist unsichtbar, darum konnten wir sie nicht sehen. Folgt mir!", befiehlt die rothaarige junge Frau fast schon, während sie den Umhang nun auch noch über ihr Haar zieht. Für den Rest sieht die Landschaft ganz normal aus, doch Kiera scheint einen festen Weg vor Augen zu haben.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 4:47 pm

Líadan, die grade eben noch dabei war, sich ein wenig über die Köchin, die sich so über nasse Haare aufregt, lustig zu machen, indem sie die Hände an den Kopf gehoben hat, ein ängstlich- entsetztes Gesicht gemacht hat, und dann in stummes Gelächter ausgebrochen ist, zuckt zusammen, als Kiera so herumbrüllt - mit Grund allerdings, wie es scheint.
Magie ist der Grauen nicht ganz geheuer - sie beherrscht ja auch keine - und darum beeilt sie sich, der Aufforderung der Magierin nachzukommen, die mit ihren glühenden Augen tatsächlich etwas unheimlich aussieht. Aber selbstverständlich lässt sich die Botin zu keinem Kommentar hinreißen... Auch wenn sie die blauen Augen lieber mochte. In einem Kiera angepassten Tempo reitet sie jener hinterher, und hält ihren Speer etwas fester, auch wenn sie logischerweise nicht wirklich was erkennen kann.
Schließlich steigt sie ab, um nicht versehentlich in irgendwas reinzureiten, was sie nicht sehen kann, und führt Liathach weiter.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 5:23 pm

„Ja ist gut“, erwidert die Russin. Und gehorcht. Nachdem sie ihren Blick von den Stummen genommen hat „Oh jeh hoffentlich bekommt die jetzt nicht auch noch einen epileptischen Anfall“, denkt sie sich bloß. Und hofft auf das Beste. Während sie achtsam Kiera folgt. So ganz verstanden was nun Sache ist hat die Russin zwar nicht aber ihre Sinne sind geschärft. Während sie sich fragt ob Kiera nun erblindet ist „Oh Gott ich bin nur von Behinderten umgeben kann das sein?“,denkt sie dazu und geht weiter

OT: Weiter bei "Feuertempel".
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Wildnis [Maini]

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