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 Wildnis [Maini]

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Micky

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 04, 2011 4:25 pm

Plötzlich wird Kiera von der Köchin angesprochen. "Ja, es geht ihm schon besser. Ich glaube das Gröbste sollte er überstanden haben, aber er braucht noch Ruhe." Dann lächelt die Magierin. "Nein, nein ich bin eigentlich nicht müde, zumindest nicht körperlich. Mein Geist fühlt sich nur ein wenig schwer an, aufgrund der Anstrengung heute Mittag. Nastya, du kannst doch kochen, oder? Zraii hat vorhin ein Tier erlegt und es glaube ich bereits zerlegt. Kannst du vielleicht daraus etwas für uns zubereiten?", fragt Kiera in neugierigem Tonfall.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 04, 2011 4:57 pm

„Ja aber natürlich ist eine Suppe in Ordnung ?“, fragt die Russin eher rhetorisch da ihr eigentlich sonst nichts einfallen würde. „Gute Besserung Temaninn lächelt ihn die Russin noch einmal an und wendet sich zum gehen ab.

Zusammen mit Finley sucht sie nach Gewürzen da sie sich nicht so gut auskennt sie unterhalten sich auch ein wenig. Eigentlich redet mehr er sie antwortet nur wenn sie auch angesprochen wird. Nun steht die Russin also da und schnipselt das Grünzeug klein, mit einem Stein zerdrückt sie ein paar Bomboms und mischt diese noch dazu für das Aroma. Jetzt rührt Nastya alles zusammen. In einem riesigen Topf. Und schmeckt von Zeit zurzeit ab. Während sie auch mal ein Blick in den Himmel wirft. Die atemberaubenden Farben findet sie sehr schön. Da es so etwas auf der Erde einfach nicht gibt. Noch etwas länger beschäftigen sich ihre grünen Augen mit dem perfekten Farbenspiel bis sie sich wieder ihren Essen zuwendet. Und weiter alles verkocht.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 04, 2011 8:56 pm

Kiera antwortet nicht, da sie die Frage von Nastya ebenso rethorisch auffast, wie diese es selbst tut. Stattdessen richtet sich ihre Aufmerksamkeit wieder gen Tamnainn, dessen Hautfarbe langsam aber sicher wieder normal aussieht, wobei die Dunkelheit, gepaart mit dem Feuerschein auch trügen kann.

Indes kümmert sich die Russin um das Essen der Gruppe. Finley zeigt ihr einige Pflanzen, welche als Gewürze verwendet werden können und eine aromatisierenden Geschmack aufweisen. Er fügt jedoch hinzu, dass sich Kiera in Sachen Pflanzenkunde besser auskennt wie er. Als die Köchin ihre Suppe zusammenbraut, sieht ihr der alte Händler aufmerksam zu. "Ich habe nie eine Frau gesehen, die so kocht wie ihr. Was waren denn das für bunte Steine vorhin? Seit jeher dacht ich nämlich, dass Edelsteine nur auf der Haut einer Frau gut aussehen. Aber scheinbar schmecken sie auch?", scherzt er und lacht. "Annastacia, man merkt wahrlich ihr seid nicht von hier, doch ich lasse mich einfach mal von eurer Kochkunst überraschen."
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OT: Von "Kounos".

Liadan, Prrin und Blane kämpfen sich durch das Gebirge östlich von Kounos. Mit der Botin haben die beiden Krieger eine gute Partie erwischt, denn jene kennt sich bestens in diesem Areal aus. Sie nutzt dabei auch ihr Pferd Liathach, um die beiden anzuführen. Dennoch, die Tagesreisen zerren an der Kraft der Gefährten - zudem mussten sie aufgrund des Tiers einen kleinen Umweg machen. Sie haben ihre gesamten Vorräte verbraucht, als sie schließlich hinter das Gebirge gelangen. Nun müssen sie nur noch einen halben Tag reisen, doch der Abend ist schon hereingebrochen, also ruhen sie sich noch einmal ausgiebig aus. Liadan sitzt mit den anderen am Lagerfeuer, welches sie in einer offenen Lichtung in einem kleinen Wäldchen angerichtet haben. Insgesamt waren die beiden bisher recht still und könnten sogar der Stummen Konkurrenz machen. Vielleicht liegt ihnen ja noch der Abstieg nach Kontos' Labyrinth in den Knochen?

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mo Dez 05, 2011 12:26 am

Líadan sitzt am Lagerfeuer, in ihren grauen Umhang gehüllt, mit dem Rücken zur grasigen Stelle, wo sie ihr Pferd angebunden hat, da Liathach wohl wenn ein Feind nahen würde nervös werden würde, und sie es hören könnte, sodass sie nicht zwingendermaßen hinsehen muss.
Sie hat die erste Wache gezogen, und Prrin und Blane schlafen, während sie wacht, ihren Speer neben sich, aufmerksam in die Dunkelheit lauschend, und über die Flammen hinweg in die Finsternis blickend. Gelegentlich füttert sie das Feuer mit frischem Holz, damit es nicht ausgeht -viele wilde Tiere fürchten Feuer, und sie sind wohl nicht gesucht, dass sie sich vor Menschen hüten müssten. Banditen sind immer möglich, aber das muss wohl riskiert werden.
Grübelnd zieht sie den Dolch mit der grünen Kristallklinge hervor, den sie vorerst für sich beansprucht hat, bevor sie sich sicher ist, was es mit dieser Waffe auf sich hat. Eine magisch begabte Person sollte befragt werden... schließlich kann man nie wissen. Auch vermeidet es die Graue, sich an der Klinge zu schneiden, denn das Grün des Kristalls lässt sie an Gift und dergleichen denken und befürchten, dass ihr selbst eine kleine Verletzung nicht im Geringsten bekommen würde. Wie so oft in letzter Zeit studiert sie den Dolch genau, und überlegt, woher er stammen mag. Ganz offensichtlich ist es ein wertvolles Stück, aber was genau diese Besonderheit bedeutet entzieht sich der Botin noch.
Am nächsten Tag wird eine Jagd wohl notwendig werden, weil der Proviant ziemlich aufgebraucht ist, aber immerhin besitzen Prrin und sie Bögen, und wissen wohl auch ganz gut damit umzugehen, vorallem der Iskai, der ja zudem ein geschulter Jäger ist.
Bald driften ihre Gedanken allerdings zu den Geschehnissen zurück. Es ärgert sie, dass sie aufgeben mussten, aber es war wohl notwendig, denn auf einen frühen, gewaltsamen Tod hat die Keltin auch keine Lust. Auch denkt sie an Jeronimo, der das Weite gesucht hat. Der Dieb aus Beloveno wäre aber vermutlich bei dieser Reise durch die Wildnis etwas fehl am Platz gewesen, und am Ende der Suche steht ja noch ein Durchsuchen von Ruinen... Trotzdem bedauert die Graue es etwas, dass er seiner Wege gegangen ist, irgendwie war er ihr sympathisch, wenn seine gelegentliche Ängstlichkeit sie auch durchaus fast zur Raserei bringen konnte.
Sie sieht zu ihren Reisegefährten, die so still waren die letzten Tage. Sicherlich, die Erlebnisse im Labyrinth waren keine sehr schönen, allerdings möchte man fast meinen sie seien ebenfalls mit Stummheit geschlagen... Es ärgert sie etwas, sie schnauft beim Gedanken.
Dann sieht sie allerdings wieder in die Dunkelheit hinaus und lauscht. Zu viel Grübelei ist bei der Wache nicht hilfreich...
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Do Dez 08, 2011 10:34 pm

Die Nacht verläuft ruhig und es können keine Gefahren oder auffälligen Vorkommnisse ausgemacht werden. Gerade die junge Frau ist dank ihrer guten Sinne in der Dunkelheit dafür prädestiniert nachts Wache zu halten. So hört sie lediglich das Knistern des heißen Feuers, was ihr eine beträchtliche Wärme in der stetig kälter werdenden Nacht spendet.
Wie von Liadan bereits richtig erkannt, wird sie als unbegabte magische Person nicht viel über den Dolch herausfinden können, doch normal sieht er wahrhaftig nicht aus - alleine die kristallene Klinge verrät dies schon. Der Kristalldolch würde einem Händler vermutlich zwingen müssen seinen Goldbeutel etwas zu lockern, sollte er nicht vorhaben die Botin übers Ohr zu hauen.

Am nächsten Tag erwachen die Gefährten ausgeruht und gehen sofort auf die Jagd. Zu Dritt lesen sie einen verirrten Skrinn auf, den sie ohne größere Probleme mit vereinten Kräften erlegen können. Nachdem sie das Tier zerlegt haben, nehmen sie eine große Mahlzeit zu sich, die alle für die Weiterreise stärkt. Auf ihrem jetzigen Weg gibt es weder Straßen noch Ähnliches, auch keine Wegweiser. Selbst Liadan ist in dieser Gegend ohne Orientierung, jedoch beweist Prrin seine Fähigkeiten als Erfahrener Überlebenskünstler und Jäger, und sorgt dafür, dass die Drei nicht von der richtigen Route in Richtung des Sees abkommen - die Karte, welche die Botin von Darios erhalten hat, trägt ihr Übriges dazu bei.
Mittlerweile wandern sie durch einen etwas weitläufigeren Wald. Hin und wieder können sie das Knacken von Ästen hinter sich hören, dann wieder doch vor ihnen. Ob es so eine gute Idee war direkt als Abkürzung den Wald zu durchqueren, wird sich vermutlich noch zeigen.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mo Dez 12, 2011 11:14 am

Die graue Botin reitet auf ihrem ebenfalls grauen Pferd neben Prrin und Blane her, in entsprechend langsamem Tempo, damit sie Schritt halten können, aber auch, damit Liathach im Unterholz nicht stolpert, und sie den Weg, den Prrin ausgemacht hat, nicht verlieren. Außerdem kann Liadan aus der erhöhten Position mehr sehen, was auch nicht schadet, zumal dieses Knacken nicht unbedingt unverdächtig ist.
Sie hält ihren Speer in der Hand, und lauscht aufmerksam, ob das Knacken noch etwas zu bedeuten hat, außer, dass der Wald von kleinem Getier bevölkert ist...
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 18, 2011 3:29 pm

Liadan und ihre Gefährten können den Wald sicher durchqueren. Sie reisen stetig nach Süden und dürften noch am gleichen Tag den See erreichen. Alle hoffen, dass sich die gesuchten Leute noch dort befinden, denn sonst könnte sich diese Suche nur noch mehr in die Länge ziehen.
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Alsbald nickt der angeschlagene Tamnainn wieder ein und Kiera geht zu den anderen, um das gemeinsame Mahl zu sich zu nehmen. Obgleich der Zweifel Finleys, so schmeckt das von Nastya zubereitete Essen dennoch, wenngleich es relativ süß ist und gar einen teils unbekannten Geschmack aufweist.
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Es dauerte noch ganze drei Tage bis sich Tamnainn schließlich wieder bewegen konnte. Er fühlt sich noch ein wenig schwach, doch alles in allem scheint er endlich das Gift besiegt zu haben. Allerdings gibt es dennoch einen Wermutstropfen, denn die Gruppe musste in den vergangenen Tagen auf die Jagd gehen, um neue Nahrung heranzuschaffen, dabei wurde Zraii unglücklicherweise von einer großen Gruppe Krondirs überrascht und schwer verletzt - Aidan kam dabei auch nicht ganz unverletzt davon. Die Erkundung der Ruine verzögert sich damit noch weiter, was eigentlich nicht eingeplant war, geschweige denn förderlich für den Erfolg dieser Reise ist.

Im Laufe dieses Unglückstages erreicht die Gruppe trotzdem noch eine gute Nachricht. Sie wird von einem Suchtrupp gefunden, der sicherlich vom Druiden Nemos gesandt wurde. Man stellt sich gegenseitig beim Namen und Beruf vor - Liadan dabei natürlich mit Zettel und Stift - und schildert die gemeinsame Lage. Anschließend wird klar, dass der kleine Trupp im Auftrag von König Darios handelt, welcher sehr wohl mit Nemos in Kontakt steht. Jener soll die Gruppe wieder zurück nach Beloveno oder Kounos geleiten, doch Kiera und Finley wehren sich vehement dagegen, weil sonst alles umsonst gewesen wäre. Zudem erzählen sie, warum sie sich eigentlich so plötzlich auf dem Weg gemacht haben mit all den Leuten.

Gaheris, ein Druide aus Arjano, dem Druidenzentrum in Gratogel, verschwand vor einigen Monaten. Er besaß ein sehr altes, wertvolles Buch über Dämonenrituale, welches von den Feueranbetern geschrieben wurde, den Vorfahren der Kenget Kamulos. Dies ist eine Sekte, die den Gott Kriegsgott Kamulos anbetet und deren Mitglieder sowohl Krieger, als auch mächtige Druiden sind. Man vermutete zuerst, dass die Kenget Kamulos dahintersteckten, da es einen Anhaltspunkt in Form eines Dolches gab, auf dem der Kopf von Kamulos abgebildet ist - Kiera zeigt den Neuankömmlingen die alte Waffe.
Nach neuen Erkenntnissen jedoch, scheint ein ehemaliger Adeliger aus Beloveno hinter den Vorfällen zu stecken. Sein Name ist Dubhan. Er experimentierte vor vielen Jahren viel mit Magie herum, aber er war dennoch kein Druide gewesen. Man nahm an, dass dieser Mann immer noch im Exil lebt, wohin man ihn damals aufgrund von üblen Machenschaften und der Aufhetzung der keltischen Bevölkerung gegen die dort ansässigen Iskai verbannt hatte - oder sogar mittlerweile tot sei - daher ist auch bis jetzt immer noch nicht klar, wo er überhaupt ist. Nichtsdestotrotz wurde er vor ein paar Wochen in der Nähe von Kounos gesichtet, zusammen mit einem Ex-Mitglied der Kenget Kamulos: Markos. Dieser Mann, welcher im Übrigen angeblich einen hohen Rang bei den Kenget Kamulos inne hatte, führt wiederum offenbar einen Söldnertrupp an und steckt mit Dubhan unter einer Decke. Ihre Ziele sind nicht bekannt.
Einzig und allein über ein Indiz weiß man Bescheid: Sie wollten aus Kounos Kinder entführen. Der Söldnertrupp um Markos und Dubhan steht auch mit den häufigen Banditenüberfällen in Maini in Verbindung und auch mit dem neuerlich aufflammenden Hass der Mahino gegen die Iskai in Beloveno. Am interessantesten ist allerdings immer noch die Entführung der Kinder, weil sie eng mit verbotenen Ritualen der Dämonenbeschwörung zusammenhängt. Für solche Beschwörungen werden nämlich nicht selten eine Menge Menschenopfer benötigt. Daher liegt auch der Verdacht nahe, dass Dubhan und Markos den Druiden Gaheris bereits geschnappt haben und ihn schließlich entführen konnten, was ihnen damals nicht gelang - darum flüchtete Gaheris auch aus Gratogel, um unterzutauchen und das Buch in Sicherheit zu bringen.

Weiterhin wird Liadan und ihren Gefährten erzählt, dass Dubhan vermutlich einen Meister hat, da es alleine fast unmöglich ist sich derart magische Kenntnisse anzueignen, um solche Rituale wirklich erfolgreich durchzuführen. Es gibt nur sehr wenige Personen, die außerhalb der Kenget Kamulos mächtig genug wären, so eine Magie zu verstehen und letztendlich auch anzuwenden, geschweige denn Personen wie Dubhan oder Markos gleichzeitig zu kontrollieren. Dann erhalten sie Informationen über einen dritten Mann namens Timan, er war früher das Oberhaupt der Druiden in Arjano. Jener Magier führte vor vielen Jahren einen Rebellentrupp an. Sein Plan war es die Könige in Gratogel zu stürzen und sich zum Kaiser zu ernennen, der dann über den Kontinent herrscht. Man glaubte lange Zeit, dass Timan aufgrund seines hohen Alters bereits tot wäre, oder einfach nur verschollen. Allerdings sagen die Ereignisse und die neuerlangten Informationen rund um Dubhan und Markos anderes aus.
Das größte Problem an der ganzen Sache ist jedoch, dass ein Triumvirat aus diesen drei Leuten eine immense Gefahr für Maini darstellt, aber auch für die anderen Kontinente. Sollte es wirklich im Besitz des Dämonenbuchs sein, dann könnten sie sogar ganz Albion unterjochen, oder zumindest großes Unheil über die Welt bringen. Ursprünglich waren Kiera und Zraii damit beauftragt noch mehr Informationen darüber zu sammeln. Allerdings erfuhr die bunt zusammengewürfelte Gruppe, die sich erst, teils geplant, teils zufällig, in Beloveno zusammengefunden hat, von Finley - Kieras Großvater - noch einige weitere Anhaltspunkte über einen möglichen Aufenthaltsort des Triumvirats. Laut Finley fanden die Leute in Kounos in den alten Unterlagen von Kontos Gemächern Informationen - die der alte Druide im Laufe der Jahre zusammensammelte - eine Karte, auf der ein altes Gewölbe der Feueranbeter verzeichnet war. Genau diese Ruine sucht die Gruppe um Kiera und Finley, da die Chancen nicht schlecht stehen dort fündig zu werden, denn das Triumvirat scheint vorwiegend in Maini zu operieren und ganz speziell im Osten von Kounos, in dem auch das Gewölbe liegt.

Auf Bitten von Kiera und Finley werden Liadan und ihre Gefährten schließlich überredet an dieser wichtigen Suche teilzunehmen und nicht darauf zu bestehen, jene sofort nach Beloveno oder Kounos zurückzugeleiten - ein jeder sollte die große Gefahr, welche vom Triumvirat ausgeht erkennen, und das jene nicht einfach ignoriert werden kann. Aidan schlägt vor zusammen mit Zraii, Richard (und seinem Äffchen Morven) hier zu bleiben, weil er und der Iskai in der momentanen gesundheitlichen Verfassung eher eine Last wären - der Wissenschaftler hingegen zieht es eher vor kein zu großes Risiko einzugehen. Dies wird schlussendlich von allen so akzeptiert.
So macht sich die neue Gruppe (Kiera, Finley, Tamnainn, Annastacia, Liadan, Prrin und Blane) sogleich auf nach Norden, um das alte Gewölbe der Feueranbeter ausfindig zu machen, was mittlerweile wahrscheinlich eher einer mit Pflanzen überwucherten Ruine gleichzusetzen ist, daher sollte man die Augen offenhalten - nicht nur aufgrund der Tarnung des Gewölbes, auch weil es nicht sicher ist, ob es überhaupt dort stehen wird.
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Die Gefährten durchqueren bei ihrer Suche einen sehr großen Wald, der wohl mit dem weitläufigen Waldstück, durch welches die Botin, der Schmied und der Iskai-Jäger zum See gelangt sind, direkt zusammenhängt. Immer wieder schreckt Kiera aufgrund einzelner Knackgeräusche aus dem Dickicht des Waldes kurz auf. Sie geht nicht an der Spitze, diese hat Finley übernommen. Vor ihr ist noch Tamnainn und neben ihr Nastya. Dahinter Liadan und die beiden Schlusslichter Prrin und Blane, die den Rücken der Gruppe im Auge behalten. Natürlich versucht die Rothaarige es tunlichst zu vermeiden, über eine herausstehende Wurzel oder Ähnliches zu stolpern, welche hier im tiefen Wald zuhauf auf dem Boden zu finden sind. Zwar wirkt der Wald schlecht beleuchtet, doch ist er auf gar keinen Fall total dunkel. Vielmehr wird er hin und wieder durch den einen oder anderen Sonnenstrahl aufgehellt, der sich seinen Weg durch Blätter und Geäst bahnt. Trotzdem ist Kiera bei der ganzen Sache mulmig, vor allem, weil sie Zraii, Aidan und Richard zurückgelassen haben, oder besser gesagt zurücklassen mussten. Aber ganz besonders wegen Zraii, welcher ihr immer eine treue Stütze war und seit einiger Zeit ihr selbst auserkorener Leibwächter war. "Immerhin gibt es in diesem Wald keinen Nebel", bemerkt Kiera am Rande, ohne sich bewusst zu sein, dass sie gerade laut gedacht hat.

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Zuletzt von Micky am Fr Mai 18, 2012 3:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Sa Dez 24, 2011 1:09 pm

Uffff der Wald stinkt und ist hässlich“, denkt die Russin sich. Doch im nächsten Moment lässt sie alles noch mal durch ihren Kopf Revue passieren zuerst wurde sie in einem Gasthaus angesprochen, dann Zog sie auf diese Mission los. Ein Monster tauchte auf und verletzte Tamnainn und dann verloren sie auch noch Aidan und sein kleine Äffchen, Richard und Zraii dafür bekamen sie aber Liadan, Blane und Prrin. Nastya stöhnte kurz auf. „Toll ne Stumme, ein verbitterter Schmied und noch so ein seltsames Monster mit unzähligen Narben super toll“, denkt sie sich und stöhnt erneut auf „Was soll nur aus uns werden, was soll nur aus MIR werden?“, geht es durch den Kopf bis sie die Stimme von Kiera hört sie leise sagt „Immerhin gibt es in diesem Wald keinen Nebel“„Huch“, spricht nun auch die Russin laut „Magst du denn kein Neben Kiera?“, fragte sie das Rothaar.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Sa Dez 24, 2011 2:49 pm

Líadan, die zu Pferde sitzt, (Liathach ist glücklicherweise sicher genug auf den Hufen, um auch im Wald voranzukommen, wobei anderes Terrain zwar besseres Tempo ermöglichen würde, das ist aber eh nicht nötig, da alle anderen zu Fuß auch nicht schneller sind) hört die Worte über Nebel, und die in ihren Augen ziemlich... naive Antwort darauf, und sagt... nichts.
Ja, diese Kiera hat schon recht, Nebel wäre nicht so toll... auch wenn es eine ideale Tarnung wär, für mich, wenn ich alleine wäre... mit Liathach sie klopft dem Kleinpferd freundlich auf den Hals mit der freien Hand, und bei dem Wissen, dass es wieder in irgendein unterirdisches Ruinending geht, ist ihr nicht ganz wohl, zumal sie dann ihren tierischen Freund draußen lassen müssen wird, und sowieso, weil sie ja mit unterirdischem Zeugs in Kontos Labyrinth nicht so gute Erfahrungen gemacht hat. Aber besser das, als als Feigling dastehen... Oder sich irgendwo zu Tode langweilen. In Kounos zum Beispiel.
Aber was ist das für eine bescheuerte Frage, ob sie Nebel mag, das Zeug ist verdammt unangenehm... Vorallem, weil man nichts sieht, schlecht hört, und es riecht einfach nur nass. Und wenn man etwas FÜHLT ist es meistens ohnehin schon zu spät. Für Nacht und Nebel -haha!- Fluchten alleine oder zu Pferde ist das Zeug ja noch gut, aber nicht wenn man was sucht, und sich besser nicht verlaufen sollte. Aber der Wald hier ist schon in Ordnung, dunkel, aber nicht allzu gruselig. Noch. Dieses verdammte Knacken! Ich könnte schwören... Aber was auch immer.
Na mal sehen was sie so taugen, meine neuen Gefährten... Prrin und Blane sind momentan ja noch schweigsamer als ich, he. Die anderen... Naja, naja, ich sollte warten bis ich urteile, aber... Hrm, werd schon sehen. Schlimmstenfalls gehen wir alle drauf. Keine Ahnung...

Ohne äußerlich sichtlichen Anlass, da es sich auf ihre Gedanken bezieht, zuckt die Graue mit den Schultern, und schnaubt. Sie macht ein eher ernstes Gesicht, und sieht überhaupt eher grimmig aus. Wachsam lauscht sie in den Wald, und hört dabei mit halbem Ohr den Gesprächen der Anderen zu.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 25, 2011 2:23 pm

Kiera blickt auf und stellt fest, dass sie wohl wirklich laut gedacht hat. "Nein, mir behagt Nebel wahrlich nicht sonderlich. Ich hoffe nur es zieht keiner auf.", meint sie dann noch mit recht ängstlicher Stimme. Kurz dreht sie sich zu Liadan um, um einen Blick auf sie zu werfen. Aufgrund ihrer Behinderung ist sie natürlich recht ruhig. Manchmal ist so etwas vermutlich gar nicht mal so schlecht. Immerhin fällt es ihr leichter Geheimnisse für sich zu behalten. Ihre Hautfarbe lässt sie zwar alt wirken, dennoch scheint ihr Geist hellwach zu sein, was die Rothaarige aus dem Gesichtsausdruck schließt.
Gleich darauf wendet sich die Magierin abermals der Grauen zu und spricht: "Liadan? Habt ihr auf eurer Reise von Kounos hierher vielleicht irgendetwas Merkwürdiges bemerkt?" Es ist Kiera wahrscheinlich noch gar nicht aufgefallen, aber seit sie Maini betreten hat, wurde sie stetig immer misstrauischer. Für sie besteht sogar die Möglichkeit, dass die drei Neuen der Abenteuergruppe eventuell sogar selbst mit dem Feind zusammenarbeiten. Die knackenden Geräusche des Waldes beunruhigen die Erleuchtete dabei zusätzlich noch, denn sie stammen definitiv nicht von ihren Gefährten.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 25, 2011 8:27 pm

Die Graue legt als Antwort auf Kieras Frage den Kopf zur Seite, überlegt etwas, und schüttelt dann langsam das Haupt, bevor sie den Zeigefinger ihrer freien Hand hebt, wie um einen Einwand zu verdeutlichen, diesen an ihr Ohr legt, und anschließend mit den Fingerknöcheln knackst, ehe sie wieder mit den Schultern zuckt.
Tatsächlich ist das seltsame Knacken das Einzige, was ihr aufgefallen ist, sonst war keine besondere Gefahr zu bemerken, oder auch nur Anzeichen davon. Was ja auch schon verdächtig sein könnte. Ungut wäre es natürlich, wenn sie verfolgt würden, und nichts davon mitbekommen haben... Um so mehr gibt sich die Stumme Mühe, aufmerksam zu sein, und zu bleiben.
Trotzdem, sie sind viele, vergleichsweise, die Botin sieht also keinen besonderen Grund, von Nebel zu sprechen, mit deutlicher Angst in der Stimme, und sich vor Geräuschen, die noch keine besondere Gefahr bedeuten, zu fürchten.
Ich hoff bloß, Kiera läuft nicht bei den ersten Schwierigkeiten schreiend davon... Das wäre nicht so toll, immerhin siehts ganz so aus, als hinge einiges von uns ab... Das Schicksal lastet auf unseren Schultern, blablabla, immer dieser Scheiß, vielleicht sollte ich doch wieder Briefe über den ganzen Kontinent verteilen, anstatt - aber nein, ich bin verdammt noch mal nicht feige, und die werden schon irgendeinen Schwachkopf finden der mich in dieser Hinsicht ersetzt, während ich anderes zu tun habe... Wenn auch wahrscheinlich kaum jemand so gut ist, wie ich, ha!
Kiera, Mädel, mach dir mal nicht in die Roben wegen so einem Knacken, wobei, du siehst mir nicht so aus, als wärst du diejenige die mit Stahl in der Hand auf den Feind zuspringt... hrrrm, wahrscheinlich ist Blane ohnehin fast der Einzige, der ohne Magie im Nahkampf was taugt... außer mir. Abgesehen davon, dass er ein bekloppter Umajo mit Riesenschaden ist.
Paranoia ist nicht gut fürn Kopf, mhm!
Apropos gut fürn Kopf, ein Pfeifchen wäre mal wieder ganz nett, aber wahrscheinlich kriegen die Anderen dann kaum noch was mit, oder so... argh.

Líadans Mundwinkel zucken kurz, ehe sie Kiera schmal angrinst. Ob das beruhigend wirken soll, oder was auch immer, ist nicht ganz klar, aber zumindest wirkt es nicht unbedingt unfreundlich. Was bei der Grauen ja schon mal gut ist...
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 25, 2011 9:04 pm

Dass Liadan wohl keine besonderen Vorkommnisse auf ihrer Reise mitbekommen hat, beruhigt Kiera fürs Erste. Außerdem macht der weichende grimmige Gesichtsausdruck der Botin und das darauffolgende Grinsen schon einen besseren Eindruck auf die Magierin. Vielleicht sind die Neuankömmlinge doch in Ordnung. Vor allem bei der Grauen kann sie sich nicht so recht vorstellen, dass diese wirklich dem Feind angehört, wenn bei diesem ein ehemaliger Kenget Kamulos mit von der Partie ist. Die Rothaarige erwidert ein Lächeln, doch in dem dunklen Wald kommen ihre außergewöhnlich blauen Augen vermutlich weniger zur Geltung, als ihm Scheine der rötlichen Sonne Albions.
Kiera beschließt sich ein wenig von der düsteren Atmosphäre abzulenken. Die meisten anderen der Gruppe scheinen nicht so gesprächig zu sein - bis auf Annastacia - also lässt sie sich ein wenig nach hinten fallen, um neben der Stummen wandern zu können. Sie würde gerne mehr über ihr ungewöhnliches Haar erfahren, da sie so etwas noch nie gesehen hat. Andererseits könnte das die Botin durchaus als unhöflich auffassen. Fast um die Ecke herum fragt Kiera dann letztendlich: "Ihr wirkt überhaupt nicht beunruhigt über diesen Wald. Wahrscheinlich habt ihr als Botin schon einiges gesehen. Wie alt seid ihr eigentlich Liadan?"

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 25, 2011 9:44 pm

„Ja das stimmt der Nebel hat etwas beunruhigendes an sich so als ob er sich wie ein Schleier um etwas geheimnisvolles legen würde aber andererseits sieht er auch recht schön aus“, bemerkt Nastya noch dazu und denkt sich nur dabei „Ha das habe ich nun schön formuliert ha!“ Irgendwie blickt sie nun auch zu der Stummen vielleicht weil sie wissen will, wie diese auf Kieras Frage hin zu antworten gedenkt. „Aja hat sie gerade ihr ein Knackgeräusch simuliert? … sie ist unheimlich und irgendwie so so naja so grau halt oh weh“, denkt sich die Köchin und versucht sich aber nichts anmerken zu lassen sieht dann wieder zu ihrer Rothaarigen “Schwester“ und denkt sich weiter „Oh man um die Stumme solltest du dir mehr Gedanken machen als um den Nebel liebe Kiera“. Und schreitet weiter. Den Annäherungsversuch von Kiera bemerkt sie aber dennoch und muss schelmisch Grinsen. Vor allem als Annastacia ihre Frage hört „Moment sie wird nun wieder ein Knacksen als Antwort simulieren“, denkt die Russin sich und geht weiter ihres Weges.


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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   So Dez 25, 2011 11:21 pm

Die Botin würde es doch niemals als unhöflich auffassen, wenn jemand über ihr aschgraues Haar spräche... Nicht doch, Höflichkeit spielt bei ihr weniger eine Rolle, aber eins ist ziemlich sicher, es würde ihr widerstreben, oder, schlimmer noch, sie wütend machen, wenn das Thema aufkäme. Die Frage nach dem Alter ist da schon ungefährlicher. Bei weitem.
Einundzwanzig, deutet die Graue mit ihrer freien Hand, da die andere ja immernoch den Speer hält. Dann deutet sie auf Kiera, um die Frage zurückzugeben. Sie könnte durchaus eloquenter antworten, allerdings ist es nicht so einfach, auf dem Pferderücken und mit einem Speer in der Hand ein Papier hervorzukramen und einen Kohlestift, und etwas darauf zu schreiben. Nastyas Erwartung, Líadan würde noch einmal knacken, geht nicht auf...
Auch die Russin trifft der Blick aus blaugrauen Augen kurz, und man könnte ihren Blick als ein wenig verächtlich einschätzen, aber nur einen Moment lang, dann sieht sie wieder zu Kiera, in Erwartung der Antwort.
Ha, ja, viel gesehen, allerdings, aber der Wald... naja, durch den sind wir schon gekommen, oder so ähnlich. Hmmm... Jedenfalls, mal sehen was noch kommt. Kein Nebel hoffentlich...
Líadan überlegt etwas herum, und streicht sich eine graue Haarsträhne hinters Ohr, sieht dann wieder zu ihrer Gesprächspartnerin, oder wie auch immer man diese Unterhaltung bezeichnen soll, da es ja eher einseitig ist, vom Sprechen her...
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mo Dez 26, 2011 12:37 am

"21 nur? Normalerweise würde man jetzt vermutlich sagen, dass sich diese Frau gut gehalten hat. Scheinbar wurde sie einfach von Göttern bestraft und ist früher gealtert, zumindest auf dem Kopf." Irgendwie ist Liadan allerdings nicht nur dort grau, sondern ihre ganze Gestalt wirkt grau, oder besser gesagt ist grau. Kiera fragt sich unweigerlich, ob ihr ganzes Leben ebenso grau ist, ob sie Freude verspüren kann oder total in sich gekehrt ist. Ohne Zweifel, sie wird langsam neugierig, was diese Person betrifft. Doch ihr einfach diese ganzen Fragen zu stellen, jetzt zu diesem frühen Zeitpunkt, hält sie ebenfalls für unhöflich. Außerdem glaubt die Rothaarige nicht, dass die Botin gerade - da sie auf Pferd ist - auf solche Fragen nicht gut antworten könnte. Schlicht erwidert sie dann schließlich: "Ich bin erst 19." Es hört sich fast so an, als würde sich Kiera für ihr junges Alter schämen - aber eben nur fast.
Sie blickt zur Russin.

"Du wirst wohl langsam eine richtige Dichterin, und das gerade in diesem unheimlichen Wald", meint die Magierin lächelnd. "Wusstest du, dass Barden bei uns Kelten hohes Ansehen genießen? Manche werden aufgrund ihrer Sprachgewalt sogar von den stärksten Kriegern gefürchtet. Ich habe einmal eine Geschichte gehört, und zwar, dass ein sehr arroganter Krieger einen armen Dichter erpressen wollte. Aber der Dichter drehte den Spieß um und bewarf seinen Erpresser mit allerhand beschämenden Worten und Dingen, die so schlimm waren, dass sich der Krieger das Leben nehmen musste, um seine Ehre zu bewahren." Finley - Kieras Großvater - ruft nach hinten: "Ich dachte immer du hast mir immer nur zugehört, um mir eine Freude zu machen" Der Händler muss sogleich aus vollem Herzen lachen und sein Gelächter beschallt den bisher so vor Stille drückenden Wald. Auf einmal wirkt die Umgebung deswegen gar nicht mehr so düster.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Di Dez 27, 2011 1:08 pm

Es ist durchaus richtig, der Anblick, den die Botin bietet, wird hauptsächlich von Grau dominiert, von den Rüstungsteilen aus ungefärbtem Leder mal abgesehen. Aber warum sie sich gerade so kleidet - für die Haare kann sie ja nichts - ? Das müsste man sie fragen, aber ob man eine richtige Antwort bekäme, ist durchaus fraglich. Das Risiko, dass sie einem dafür an die Gurgel springt, besteht auch noch...
Auf die Aussage von Kiera hin deutet Líadan einen kleinen Abstand mit den Fingern, grinst und zwinkert, bevor sie der Erzählung mit dem Dichter lauscht. Ob diese Annastacia jemals eine richtige Bardin wird, wagt die Graue zu bezweifeln, aber man wird ja sehen. Erstmal muss das Gewölbe überlebt werden...
Dann blickt sie wieder nach vorne, wo Finley herzhaft zu lachen beginnt, was sie nicht so unbedingt schlau findet, denn wenn tatsächlich etwas in diesem Wald lauert... Sind laute Geräusche vielleicht nicht ganz so gut.
Also von Lauschen und unbemerktem Vorankommen scheinen die alle nicht so viel zu verstehen... Hrrrm.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Di Dez 27, 2011 1:37 pm

„Oh Gott der Krüppel schaut mich an Hilfe was nun?“, denkt sich Nastya und setzt ein Lächeln auf. „Hey na …“, meint sie nur und schaut schnell zur linken Seite. „Oki das war nun peinlich“, denkt sie sich bis sie von Kiera angeredet wird.

„Oh danke das das war doch nur so dahergesagt“, meint die Russin und fährt mit der hand durch ihr rotes Haar. „Ich habe etwas gesagt und es ist sogar mal positiv angekommen yuhu“, geht es ihr durch den Kopf. „Ach ehrlich meinst du dass Wörter so eine große Macht oder Wirkung erzielen können?“, fragt sie die Magierin. Doch dann meldet sich auch schon Finley zu Wort sein Gelächter nimmt Annastacia mehr negativ war. „Ich bekomme Kopfweh“, geht es ihr durch den Sinn. Und hört dabei auch noch den Schall des Gelächters. Sie schaut leicht genervt für einige Sekunden fängt sich dann aber wieder.


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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Di Dez 27, 2011 10:20 pm

"Wie du siehst war das nicht so, Großvater", erwidert Kiera etwas stolz grinsend und hätte ihm dabei fast frech die Zunge entgegengestreckt, wären hier nicht soviele Leute um sie herum gewesen. Sie ist jetzt erwachsen, also muss sie sich so benehmen, dies hier ist nur noch eine weitere Probe für sie in dieser Angelegenheit. Zu Nastya gewandt: "Natürlich, unsere Dichter sind nicht umsonst so gefürchtet und respektiert. Außerdem ist Gewalt alleine nicht das einzige Mittel, um Macht auszuüben. Selbst ich als Magierin würde einem Barden nur ungerne gegenübertreten, wenn es drauf ankommt." Dann ist die Erleuchtete erstmal wieder still und blickt nach vorne.
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Nach stundenlangem Marsch tritt die Gruppe aus dem Wald. Liadan, Prrin und Blane kamen alleine schneller voran; man merkt, dass Leute wie Kiera, Tamnainn und Annastacia keine erfahrenen Abenteurer sind, doch Finley, der bisher mehr oder weniger der Anführer war, scheint sich daran nicht zu stören. Obgleich er sich vielleicht nicht so benimmt, so sieht man ihm die immense Erfahrung durchaus an und zwar nicht nur am Alter. Erst jetzt bemerkt die Gruppe, dass es leicht tröpfelt. Wolken sind am Himmel zu sehen. Aufgrund der Bewegungen der dunklen Wolken, kann die Botin darauf schließen, dass es gleich anfangen wird zu regnen. Kiera zieht jetzt schon ihren roten Umhang fester an sich heran, um nicht allzu nass zu werden. Annastacias Frisur wird vermutlich bald nicht mehr so gut aussehen.
"Wir sind da", verkündet Finley in monotonem Tonfall. "Vielleicht wäre es ganz gut, wenn wir uns aufteilen würden. So finden wir das Gewölbe schneller. Sehen kann ich es nämlich noch nicht, obwohl es eigentlich hier sein sollte." Er sieht sich suchend um. Prrin und Blane melden sich derweil, denn sie würden gerne ein kleines Grüppchen bilden, vielleicht sogar mit der Grauen. Kiera mischt sich überraschend ein. "Ich würde mich gerne dem Rest anschließen. Liadan sollte allerdings mit uns mitkommen, schließlich brauchen wir noch eine fähige Kämpferin." Finley nickt und erwidert: "Na gut, dann sollten wir keine Zeit mehr verlieren. Wer etwas findet soll einfach wieder an diesem Punkt hier zurückkehren. So verlieren wir uns nicht gegenseitig", schlägt der Händler vor. Sogleich geht der alte Mann voraus und seine Enkelin folgt ihm auf dem Fuß, in der Hoffnung Nastya, Tamnainn und Liadan - zusammen mit ihrem Pferd - würden ihr auch folgen. Anschließend fängt der Regen auch schon an stärker zu werden. "Wenigstens ist es kein Nebel!", betont Kiera nochmals lautstark und findet es fast schon lustig, dass sie sich über so eine Dusche freut - was man auch an ihrem Gesichtsausdruck erkennen kann.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 1:04 am

Was für ein Dreck, jetzt regnet es auch noch, und wir finden das blöde Gewölbe nicht... denkt sich die Graue düster, und zieht die Kapuze ihres schweren, selbstverständlich grauen, Wollumhanges, über den Kopf, allerdings so, dass ihr der Stoff nicht so stark in die Augen fällt, dass sie nicht mehr genug sehen kann. Sie folgt wohl Kiera (oder übel Annastacia), jedenfalls der Gruppe um Finley, der der Einzige zu sein scheint, der eine Ahnung zu haben scheint, und merkt sich mit einem Blick zurück den Treffpunkt. Dann hält sie Ausschau, sich gelegentlich genervt vereinzelte Regentropfen aus dem Gesicht wischend. Sie richtet auch gelegentlich den Blick zu Boden, denn wo einzelne Steine liegen, kann wohl auch ein Gewölbe in der Nähe sein...
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 3:39 pm

„Meine Haare,“, kreischt Nastya auf und widmet sich Kiera zu „Du sag mal können wir uns nicht irgendwo unterstellen ich meine wenn wir so durch den Regen laufen werden wir doch eh nur krank und dies können wir doch jetzt echt nicht gebrauchen“, so die Russin, die beide Hände schützend vor ihren Kopf hält um noch zu retten was zu retten ist Haarmäßig.


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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 3:50 pm

Erstaunlicherweise entdeckt Liadan keine Steine oder Ähnliches, was an ein verfallenes Gewölbe erinnern könnte. Zwischen dem Platzregen erkennt Annastacia einen hüpfenden Affen ohne Hände, der sie total auslacht. Dann stößt noch einer mit Sonnenbrille dazu und schließt sich ihm an - ebenfalls ohne Hände. "Jetzt werden deine falschen Haare nass! Jetzt werden deine falschen Haare nass!", singen sie immer und immer wieder. Kiera blickt zur Köchin hinüber. "Tut mir Leid, es geht gerade nicht anders." Dann macht sie ihren roten Umhang los, obwohl ihr selbst ein wenig kalt ist und bietet diesen der Helromierin an. "Hier, Nastya, du kannst ihn dir um den Kopf schlagen, dann sind deine Haare vor dem Regen geschützt", meint sie, während ihr der Regen nur so an den Haaren hinunterläuft. Ihr ganzes Gesicht ist nass, sogar die indigoblaue Zeichnung neben ihrem rechten Auge verwischt - offenbar ist es keine Tätowierung gewesen, sondern war nur aufgemalt.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 4:02 pm

„Oh Gott er ist wieder da“, denkt die Russin sich. Will sich aber nichts anmerken lassen.
So schluckt sie einfach alles hinunter und versucht einfach diese klitzekleine Tatsache zu ignorieren. Als Kiera ihren Umhang anbietet weiß Nastya eigentlich gar nicht so genau was sie nun machen soll, Einerseits will sie nicht, dass ihre Frisur nass wird jedoch anderer Seits scheint es ihr unfair, dass Kiera wegen ihr Leiden muss. Sie beißt sich etwas auf die Unterlippe. „Schon in Ordnung danke, aber dann wirst du ja ganz nass“, so Nastya die das Geschenk sachte wieder mit ihren Händen zurückschiebt auch wenn sie in diesen Moment sehr sauer auf sich selber ist.

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 4:37 pm

"Na gut, vielleicht finden wir gleich das Gewölbe, ab da an wird es dann um deine Haare besser bestellt sein", antwortet Kiera lächelnd und legt den Umhang wieder an. Die Gefährten wandern also weiter durch den Regen. Dann fängt es auch noch an zu blitzen. "Wir sollten die Ruine lieber bald finden!", ruft Finley nach hinten, damit ihn alle hören können. Plötzlich ist der alte Mann verschwunden, oder besser gesagt er ist in irgendetwas verschwunden. "Großvater!!!", brüllt die Erleuchtete sofort mit ausgestreckter Hand. Sie blickt sich schnell um, sieht ihn allerdings nirgends. "Er ist einfach unsichtbar geworden oder verschwunden... hier ist Magie im Spiel." Kiera versucht sich zu beruhigen und einen kühlen Kopf zu behalten. Der prasselnde Regen und die Nässe stören ihre Konzentration, machen die ganze Situation für sie recht stressig, außerdem hat sie Angst um Finley. Sie schließt ihre cyanblauen Augen, faltet ihre Hände und versucht alle äußeren Einflüsse um sich herum auszublenden. "Animebona, steh mir bei." Anschließend öffnet sie wieder ihre Augen, die nun ihre blaue Farbe fast gänzlich verloren haben und weiß glühen und glitzern, was sie wahrscheinlich für den ein oder anderen furchteinflössend aussehen lassen mag - und weniger knuffig. Kiera sieht sich um, sie besitzt nun eine andere Sicht der Dinge, nämlich eine Art Infrarotsicht. Schnell entdeckt sie die Ursache für das Verschwinden des Händlers. "Jemand hat hier eine riesige magische Illusion erschaffen. Sie ist unsichtbar, darum konnten wir sie nicht sehen. Folgt mir!", befiehlt die rothaarige junge Frau fast schon, während sie den Umhang nun auch noch über ihr Haar zieht. Für den Rest sieht die Landschaft ganz normal aus, doch Kiera scheint einen festen Weg vor Augen zu haben.

(+)OT:
 

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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 4:47 pm

Líadan, die grade eben noch dabei war, sich ein wenig über die Köchin, die sich so über nasse Haare aufregt, lustig zu machen, indem sie die Hände an den Kopf gehoben hat, ein ängstlich- entsetztes Gesicht gemacht hat, und dann in stummes Gelächter ausgebrochen ist, zuckt zusammen, als Kiera so herumbrüllt - mit Grund allerdings, wie es scheint.
Magie ist der Grauen nicht ganz geheuer - sie beherrscht ja auch keine - und darum beeilt sie sich, der Aufforderung der Magierin nachzukommen, die mit ihren glühenden Augen tatsächlich etwas unheimlich aussieht. Aber selbstverständlich lässt sich die Botin zu keinem Kommentar hinreißen... Auch wenn sie die blauen Augen lieber mochte. In einem Kiera angepassten Tempo reitet sie jener hinterher, und hält ihren Speer etwas fester, auch wenn sie logischerweise nicht wirklich was erkennen kann.
Schließlich steigt sie ab, um nicht versehentlich in irgendwas reinzureiten, was sie nicht sehen kann, und führt Liathach weiter.
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BeitragThema: Re: Wildnis [Maini]   Mi Dez 28, 2011 5:23 pm

„Ja ist gut“, erwidert die Russin. Und gehorcht. Nachdem sie ihren Blick von den Stummen genommen hat „Oh jeh hoffentlich bekommt die jetzt nicht auch noch einen epileptischen Anfall“, denkt sie sich bloß. Und hofft auf das Beste. Während sie achtsam Kiera folgt. So ganz verstanden was nun Sache ist hat die Russin zwar nicht aber ihre Sinne sind geschärft. Während sie sich fragt ob Kiera nun erblindet ist „Oh Gott ich bin nur von Behinderten umgeben kann das sein?“,denkt sie dazu und geht weiter

OT: Weiter bei "Feuertempel".

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