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 Das Lied der Welt

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Micky
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El dios pequeño


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BeitragThema: Das Lied der Welt   Sa Feb 14, 2009 7:23 pm

Das Lied der Welt wurde von der Bardin Maire, auf der Insel des Friedens gedichtet und beschreibt das Wesen der Welt und mit ihr die Geschichte, wie die Kelten erstmals nach Albion kamen.


An ihrem Morgen sprach Animebona:

Es sei Fluß im Gedanken und auch im Sein.

Und die Welt tat sich auf und alles Gedenken

wurd Wesen in ihr, ein Alles Allein.

Und zu ihr am Abend sprach er, Animenkna:

Die Menschen schufst Du, die Pflanzen, das Tier.

Laß Ersteren, Schwester, die Letzteren lenken

Und ordnen die Dinge und huldigen Dir!

Zu ihrem Bruder sprach Animebona:

Gedanken von mir sind's, die Du benennst

Und ordnen zu suchst. Sag: lenkt wohl die Angst dich,

Daß Du über Alles das Eine nicht kennst?

Gekränkt ging von dannen: er, Animenkna.

Und strich durch die Wälder, die Berge, das Meer.

Gab Ordnung den Wesen und keines vergaß er,

Bracht' Feuer den Menschen und Eisen zur Wehr.

Dann rief die Menschen, er, Animenkna,

Und wies einen jeden in seinen Trieb.

Und nannte Helromier die einen von beiden

Und Kelten die andren, bei ersten er blieb.

Und nannte Sa-Ethar Helromiens Führer,

Und wies ihm die Richtung in endlose Schlacht,

Kämpft wider des Flusses Kinder, die Kelten.

Mit Feuer die Ordnung, mit Ordnung die Macht!

Cingetorix stand auf und auch sein Bruder,

Der Catuvellaunus. Doch da rückte schon Sa-Ethar,

zum Kampfe auf Sein oder sterben,

Gegürtet mit Broto, dem Schwert und auch Sohn.

Sie kamen zusammen am frühen Morgen

Und kämpften den Tag und die Nacht und so fort.

Da fiel Vercingetorix am jungen Abend

Und Catuvellaunus am gleichen Ort.

Im Sterben sprach er, der Catuvellaunus:

Verflucht ist dein Schwert, dein Broto, dein Geist.

Sa-Ethar! Dein Stachel wird bald Dich verraten.

Und Mord wird zur Ordnung, die Macht nur verheißt!

Dann ging er hinüber, der Catuvellaunus.

Und Sa-Ethar folgte ihm bald in den Tod,

Erschlagen von Broto, dem falschen Sohne,

Das Schwert bracht' der Hand, die es ordnet, den Tod.

Doch auch der Stachel wurd' bald gezogen.

Es wuchsen die Söhne der Gegner heran.

Canto der Schläfer und Bathrig, Helromier,

Ulysses gleich, paßt sich der Wesenheit an.

Er schien ein Diener der Animebona,

Die Worte sie flossen den Wogen gleich.

Doch war dieser Fluß von Listen vergiftet:

Die Quelle lag in Animenknas Reich.

Die Kelten sie tranken, vom Kämpfen ermattet,

Verfielen dem Namen vieltausendfach,

Den Bathrig dem Gott aller Götter gegeben.

Die Wesenheit rief und Canto wurd' wach.

Lang hatt' er geschlafen, auf fernen Wegen,

Und probte und ritt Animenknas Stier

Zu retten die Kelten rief Animebona,

Vor Bathrig und seinem Gotte Iaghvir.

Die letzten der Kelten sah Animebona

Versammelt um Canto, nur wenige Mann.

Stark war ihr Geist und die Sehnsucht nach Albion,

Das Land hinter Nebeln, das Canto ersann.

Sie führte die Kelten, Animebona,

Auf steinlosen Pfaden ohn' Dunkel und Licht,

Bis eines Tages in Cantos Geiste

Das Weiße Land durch die Nebel durchbricht.

Das Weiße Land, sprach Animebona

Besteht aus allen Farben zugleich.

Ihr könnt es nicht brechen, denn dies ist Albion:

Gehet hin und erleuchtet Euch!
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