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 Kounos

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Maki




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BeitragThema: Re: Kounos   Sa Jul 30, 2011 1:48 pm

"Jepp." Stimmt die Dunkelhaarige schlichterdings zu und beäugt ihren Wurf mit einem kurzen Schmollen. "Deine letzte Chance für heute. " Entgegnet sie nur und überlässt ihm wieder den finalen Zug. Was dachte sich Fortuna nur dabei, sie so sehr auf die Folter zu spannen? Langsam nervte es schon, dass Jeronimo so viele Gelegenheiten bekam. Doch nach seinem Wurf prustet sie ungehemmt los. "Nicht dein Ernst...wie wie oft willst du günstige Gelegenheiten noch in den Sand setzen?" Langes Würfeln bringt anscheinend beiden kein Glück, aber sie findet es schon lustig, dass er so oft um ein Auge danebenwürfelt. Nicht zu vergessen das Gesicht ihres Gegenspieler. "Haha, jetzt hätte ich gern einen Spiegel , um dir die Fresse zu zeigen, du die grade ziehst!" Meint sie frech und nimmt die Würfel wieder sich an. "Armer Jeronimo...sieht ganz so aus, als hättest du erneut verloren. " Fährt sie mitleidig fort und rafft das Gold gleich darauf an sich. "All-es meins...~"
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Micky

El dios pequeño


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BeitragThema: Re: Kounos   Sa Jul 30, 2011 4:00 pm

Morrighan ist ihm wirklich nicht hold. "Da, nimm dein Gold...", antwortet Jeronimo nur leicht wütend. Dass er nun erneut verloren hat ärgert ihn natürlich, vor allem weil es sich bei seinem Gegner um ein so junges Mädchen handelt. "Egal, abhaken und weitermachen.", versucht er sich dann sogleich selber ein wenig aufzubauen. "Lab dich an deinem Gewinn solange du kannst, nächstes Mal schlage ich dich."
Er seufzt schließlich und nimmt einen Schluck von seinem Bockbier. Da es ihm immer noch verwundert wie die Gaunerin bis nach Kounos kommen konnte, fragt er sie weiter aus. "Bist du so gierig oder für was brauchst du überhaupt das ganze Geld?"
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Für Liadan ist es ein gewöhnlicher Tag gewesen, bis jetzt. Eigentlich ist dies auch gar nicht schlecht, denn in den vergangenen Wochen gab es viel Ärger mit Söldnern. Nur mit Mühe konnten entführte Kinder aus den Fängen von jenen befreit werden. Da die Botin weiblich ist, wurde sie auch gar nicht gefragt, ob sie sich der Rettungstruppe anschließen wollen würde - schließlich ist sie ja eine Frau. Ihre Dienste werden zwar im Dorf angesehen, doch wird sie dennoch hin und wieder komisch beäugt. An ihr ist einfach zuviel seltsam.

Irgendwann wird sie zum erst kürzlich - vor ein paar Monaten - ernannten König Darios gerufen. Von ihm erfährt sie, dass die Nachforschungen in Kontos Labyrinth nur schleppend vorangehen. Es gibt dort einige Dinge, die dort immer noch im Verborgenen liegen und vermutlich noch länger liegen werden, weil in den Kellern viele wilde Tier lauern. Wäre dem nicht schon genug, treiben sich dort auch noch Dämonen herum, mit denen der Druide wohl herumexperimentierte. Dies erschwert die Nachforschungen natürlich extrem. Ebenso ist immer noch nicht klar, woher der Magier sein ganzes Wissen und die Kraft bezog und mit wem er diese Dinge teilte. Eigentlich würden dafür nur die Kenget Kamulos in Frage kommen. Aber die Vorkommnisse mit den Söldnern widerlegen diese Vermutung teilweise - immerhin wurden jene Krieger von einem weiteren Druiden unterstützt, dessen Herkunft jedoch noch im Unklaren liegt. Zudem kommt hinzu, dass im Dorf seitdem eine gewisse Angst in der Luft liegt. Die Bewohner fürchten sich vor weiteren Angriffen und Ähnliches. Deshalb hat König Darios auch die Sicherheitsmaßnahmen in Kounos erhöht - zu Lasten der Nachforschungen im Labyrinth.
Leute wie den obersten Krieger Nodd kann er in so einer Situation also nicht für eine derartige Expedition entbehren. Und Garadd-Otikro hält sich von solchen Angelegenheiten so fern wie möglich, obgleich er das Dorf bei der Rettung der Kinder unterstützte. Darios selbst würde mit einer Abwesenheit im Augenblick das Dorf nur noch weiter verunsichern. Es bleibt daher nur eine Möglichkeit: Leute von außerhalb müssen gegen Bezahlung rekrutiert werden. Der König weist letztendlich Liadan an im Gasthaus zur kühlen Bergluft nach möglichen Männern zu suchen, die sich diese Aufgabe zutrauen und Interesse haben sich etwas dabei zu verdienen. Zudem erfährt die junge Frau, dass sie - falls passende Leute gefunden werden - diese dann sozusagen als 'Bewacherin' ins Labyrinth führen soll - als Sicherheit, damit sie keine wichtigen Informationen vernichten oder Gegenstände plündern, die ebenfalls von äußerster Wichtigkeit für Kounos sein könnten.

Das Hauptziel und weitere Details, würde der König höchstpersönlich offenbart bekommen, wenn alle Teilnehmer für die Expedition ins Labyrinth versammelt sind - 6 Leute würden vermutlich ausreichen. Als Bezahlung soll sie den Männern Geld und Beute bieten. Wahrscheinlich hilft es auch sie mit Artefakten zu locken. Für mutige Abenteurer ist das Gasthaus daher die beste Anlaufstelle - und auch die einzige im Dorf. Falls Liadan dann keine Fragen mehr hat, würde Darios sie erstmal für diesen ungewöhnlichen Botengang ziehen lassen.

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Natas

Little Iskai Rat
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BeitragThema: Re: Kounos   Sa Jul 30, 2011 4:43 pm

Die leeren Sugogläser schiebt er ein wenig beiseite. Dann schaut er zum Schmied, ob dieser noch genügen zu trinken hat, oder Nachschlaf benötigt. Als Jeronimo Geld zum andern Burschen schiebt, muss er doch kurz aufgrinsen. Glücksspiel war eine der Sachen, die man eben nicht kontrollieren konnte. Ein Glück für Tyler, das er, sollte er mal verloren haben, seinen Gegenspieler einfach umhauen konnte. Oft schon hatte er so sein Geld behalten. Allerdings ist er sich nicht sicher, ob das hier auch funktionieren würde. Wer weis wie diese Kelten reagieren.

Insgesamt findet er es allerdings langweilig hier. Und auch wenn er durchaus ein wenig den Sugo spührt, genug ablenkung bietet ihm das nicht. Daher wirft er einen Blick durch den Raum, ob ihm nicht irgendetwas zerstreuung bieten könnte.

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Maki




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BeitragThema: Re: Kounos   So Jul 31, 2011 9:08 pm

„Schon passiert. “ Erwidert Ceit und deponiert ihren Gewinn flugs in die eigene Goldbörse. Gelassen packt sie ihren Krempel wieder in die Tasche und widmet sich wieder ihrem Sugo. Nach einem kleinen Schluck schaut sie mit einem liebenswürdigen Lächeln auf. „Ach wirklich? Das wird sich noch herausstellen, würde ich sagen. “ Bemerkt sie freundlich und erschaudert sacht bei der geballten Kraft des Alkohols. „Gierig war ich doch schon immer. Aber irgendwie hat es meine Verwandschaft geschafft, im Kerker zu landen...“ Deutet sie leiser werdend an und beugt sich mit verschwörerischer Miene näher vor. „ Und dieses Mal haben sie noch nicht mal etwas angestellt...trotzdem wurde ihnen eine Menge angelastet und angeblich gab es Beweise...die legen Recht und Ordnung doch nur in ihrem Sinne aus. “ Ceit lässt eine verächtliche Wegwerfgeste folgen und trinkt geräuschvoll einen größeren Schluck. „2000 Goldstücke kostet es, sie wieder auf freiem Fuß zu setzen...“
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Far

Voiceless Wrath


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BeitragThema: Re: Kounos   So Jul 31, 2011 10:25 pm

Líadan verneigt sich noch vor König Darios, nachdem sie gedeutet hat, dass sie keine weiteren Fragen hat, und sich nun auf den Weg machen wird, bevor sie genau das tut. Sie lässt also den Ort hinter sich, und macht sich auf den Weg ins 'Zur kühlen Bergluft', mit raschen Schritten. Sie mag es nicht, bei Aufträgen zu trödeln, schließlich soll alles schnell von Statten gehen, nicht, dass man wertvolle Zeit verliert.
Dort angekommen, lässt die Graue den Blick kurz über die Szenerie wandern. Einer hat anscheinend grade beim Würfelspiel gegen jemanden verloren, ein nicht gerade keltisch, dafür aber sehr fremd und eigenartig aussehender Typ, ein Iskai und noch ein Fremder, woher der auch immer sein mag, vielleicht Umajo, sitzen beisammen, und haben eine ziemliche Menge an leeren Sugogläsern vor sich. Auch die Botin bestellt per Handzeichen Sugo für die ganze Runde - da sie von hier stammt, sollte der Wirt es bereits gewohnt sein, dass sie nicht spricht. Mit einem Nicken zu der Dreiergruppe - die Spieler scheinen vorerst ein Gespräch unter sich führen zu wollen, so leise, wie die Gewinnerin spricht - stellt sie ihren Speer ab und setzt sie sich in deren Nähe. Kurz wird noch beobachtet, und sie beschließt, den am stärksten Aussehenden zuerst zu fragen. Das wäre allerdings der komisch aussehende Nicht-Kelte, und meistens können solche Leute kein Keltisch lesen. Also der Typ mit den braunen, kurzen Haaren... Zu sich selbst wird genickt und sie zieht erst einmal Papier und Stift hervor, ehe sie schreibt, in leserlicher Schrift:
Skeima Din!
Ich bin Líadan, die Botin.
König Darios sucht fähige Abenteurer, die sich für ihn in Kontos Labyrinth begeben, und dort einen Auftrag erfüllen.
Es wird nicht zu einfach, aber Gold und Beute sind sicher, möglicherweise gibt es auch wertvolle Artefakte.
Ihr seht aus, als wäret Ihr dafür geeignet. Vielleicht könnt Ihr auch Eure Kameraden dafür gewinnen?
Wenn wir, mit mir, zu sechst wären, wäre das ausreichend.
Was sagt Ihr zu diesem Vorschlag? Sprecht, ich höre Euch.

Nachdem sie dies niedergeschrieben hat, schiebt sich die Graue den Stift hinters Ohr, und geht zu Blane hinüber, bevor sie mit Nachdruck das beschriebene Blatt vor ihn hinlegt, die Hände auf dem Tisch aufgestützt. Selbstverständlich ist das Blatt so gedreht, dass der Schmied es von seiner Position aus lesen kann, und die Hände berühren es nur so, dass man sämtliche Schrift noch lesen kann. Der Umajo wird ernsten Blickes aus graublauen Augen angesehen, wenn auch nicht unfreundlich.
Ich hoffe bloß, dass der Kerl auch lesen kann. Ich will ja nicht unhöflich sein, aber verdammt noch mal, diese Fremden verstehen meine Zeichen äußerst selten. Verfluchte Stummheit, aber ein Auftrag ist ein Auftrag. Wenn ich die ganzen Fremden hier zusammenbekomme, wird's schon irgendwie gehen, nicht wahr? Ich hoffe bloß, der Sugo kommt bald, sonst kann ich die Diskussion nicht ertragen...
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aka raspini


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BeitragThema: Re: Kounos   So Jul 31, 2011 11:00 pm

Blane ignoriert die aufdringliche Botin erstmal einige Minuten und trinkt in aller Gemütlichkeit einen Sugo zu ende. Sollte sie sich dann noch immer nicht verzogen haben nimmt er sich halbherzig des Geschreibsel an und überfliegt es. „Ein König mit einem Auftrag... einem Auftrag für mich und meine... Kameraden“ das letzte Wort wiederholt Blane stumm und es hinterlässt für ihn einen bitteren Nachgeschmack auf der Zunge. „Was für ein Auftrag?“ der Schmied hält sich nicht mit Höflichkeitsformeln auf und scheint auch nicht wirklich sonderlich Interessiert zu sein. „Das stinkt mir irgendwie zu sehr nach Zauberfirlefanz.“ der Umajo hatte eigentlich nur noch vor sich für den Rest der Woche in einen komatösen Zustand zu trinken und an den darauf folgenden Tagen mit einem wunderbaren Kopfschmerz belohnt zu werden. Und nicht durch enge Katakomben zu kriechen, Schätzen hinterherzuhetzen und auf finstere Kreaturen zu treffen.
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Micky

El dios pequeño


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BeitragThema: Re: Kounos   Mo Aug 01, 2011 6:41 pm

Jeronimo muss schmunzeln als Ceit offen ihre Gier nach Geld zugibt. Vielleicht ist es für sie auch etwas wie eine Zuflucht aus dem harten Straßenleben in Beloveno, wie er sich denkt. Auch er hat schließlich solche absurden Träume, sei es Reichtum oder Berühmtheit - in seinem Fall, dass er gern der beste Dieb in Miani werden möchte. Allerdings erzählt ihm das junge Mädchen gleich darauf ihre Geschichte. "Hinter der Fassade des frechen Görs steckt wohl mehr dahinter als man glaubt.", stellt der Gepiercte für sich fest, während er ihr aufmerksam zuhört.

"In letzter Zeit war es wirklich schlimm in der Stadt. Ich habe gehört sie haben sogar einfach so Wohnhäuser von ärmeren Leuten beschlagnahmt. Dieser Xanthos schreckt wirklich vor nichts zurück, wie ein gefrässiges Krondir. Wer weiß von welchen Leuten der geschmiert wird, vielleicht von den Adeligen... oder noch schlimmer, der Händlergilde. Ich selber war ja auch schonmal im Gefängnis, aber mich mussten dieses niederträchtigen Bastarde wieder freilassen, weil es eben keine Beweise gab. Scheinbar ändern sich die Zeiten langsam...", sagt er und schüttelt dabei zweifelnd den Kopf. Beim letzten Satz spielt bei Jeronimo durchaus ein wenig Wehmut mit rein, schließlich spricht er von seinem Zuhause, obgleich er zur Unterschicht gehört.
"Hm... aber 2000 Goldstücke, dass ist wirklich viel Holz. Ich beneide dich nicht, Ceit. Würde dir ja was von mir abgeben, aber mit meinem Gold könntest du bei denen wahrscheinlich keinen Topf holen." Solidarität unter Genossen seines Standes ist für den Dieb normal. Er würde Ceit wirklich 2000 Goldstücke mal eben zuschieben, nur um ihr zu helfen, doch leider besitzt er bei weitem nicht soviel.

Tyler fällt nichts Besonderes auf, doch plötzlich betritt eine seltsame Frau die Kneipe und spricht Blane an. Auch der Dieb bemerkt die Person. "Was ist das für eine alte Frau dort?", spricht er es laut gen Gaunerin aus, dabei bedacht, dass seine Worte diesen Tisch nicht verlassen. Wenig später kassiert der Wirt bei Liadan 30 Goldstücke ab und schon hat jeder der Truppe einen - oder sogar einen weiteren - Sugo vor sich stehen. "Also spendabel scheint die wortkarge Greisin schonmal zu sein." Dass passt Jeronimo natürlich gut, gerade als er sein Bockbier ausgetrunken hat, gibt es Nachschub für ihn. "Ich danke euch!", ruft der Dieb Liadan zu. Sogleich deutet er an mit Ceit anstoßen zu wollen.

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BeitragThema: Re: Kounos   Di Aug 02, 2011 12:09 am

Die Graue, die sich wahrlich nicht bewegt wie eine alte Frau mit ihrem aufrechten Gang und festem Schritt, sowie den problemlosen, sicheren Bewegungen, betrachtet genervt den Schmied, der sie warten lässt, und bezahlt derweilen beiläufig beim Wirt den Sugo, trinkt von ihrem Glas einen großen Schluck, nachdem sie in die Runde geprostet, und dem Spieler, der sich bedankt hat, zugenickt hat. Dann sieht sie wieder zu ihrem ersten 'Opfer'.
Mach schon, Umajo! Besaufen kannst du dich nachher immernoch, dann musst du auch nichts mehr lesen! Ich helf dir sogar dabei, siehst du, hier, Sugo. Und jetzt stimm schon zu, verdammt noch mal, das Dorf kann keinen Mann entbehren. Was für ein Auftrag, hä? Wenn ich das wüsste, hätt' ich dir diese relevante Information sicher nicht vorenthalten, vorausgesetzt, sie wäre nützlich, dich rumzukriegen. Alter, wenn ich reden könnte... Du regst mich auf, Mann, du regst mich verdammt noch mal auf!
Mit einem unerfreuten Schnauben nimmt Líadan dem Umajo den Zettel wieder weg, und schreibt unten, wo noch Platz ist, dazu:
Weitere Informationen bei Zustimmung direkt von König Darios.
Und wenn Ihr freundlicherweise auch die Anderen hier fragen würdet, springt vielleicht noch ein Sugo raus.
Wenn Ihr Eure Trinkgewohnheiten halten wollt, kann mehr Gold doch wohl kaum schaden?

Des weiteren ringelt sie die Worte 'Gold', 'Beute', 'Artefakte' und 'Sugo' auf dem Zettel ein, und schiebt dann dem Schmied selbigen wieder zu, verschränkt die Arme vor der Brust, wobei die Finger unruhig auf die Arme trommeln. Allzu geduldig ist die junge Frau wohl nicht.
Jetzt nimm schon an, nimm schon an! Gold, Zeugs, Schätze, SUGO! Meine Fresse, wenn ich hier fertig bin, brauch ich eine Pfeife oder zwei. Was waren die Zeiten noch einfach, wo ich einfach nur irgendwem einen Brief geben musste, oder sowas. Aber nein, heutzutage verlangt der König von einer Stummen, mit Abenteurern zu diskutieren. Aber Auftrag ist Auftrag, Auftrag ist Auftrag...
Einen weiteren Schluck Sugo später, rafft die Graue ihre Beherrschung zusammen, und blickt, nach einer kurzen Rundschau, wieder erwartungsvoll zum Umajo.
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aka raspini


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BeitragThema: Re: Kounos   Di Aug 02, 2011 12:17 pm

Auch der nächste Zettel wird erst langsam zur Kenntnis genommen. „Vor den König persönlich klingt ja wichtig.“ sagt Blane mit unverhohlenem Hohn in der Stimme und schüttet erst noch einen Sugo hinunter und lässt die Botin zappeln. Dann beordert er mit einem Handwink die restlichen *Kameraden* heran zu denen die Stumme wohl auch das Mädchen zählt mit dem Jeronimo gewürfelt hat... der Schmied nimmt mindestens an das die Botin entweder stumm oder sehr maulfaul ist. "Interresante Vorraussetzungen für einen Botin, aber mindestens könnte sie in Gefangenschaft garnichts ausplaudern." „Der König bietet Gold und die Aussicht auf Artefakte, wenn man für ihn in das Kontos Labyrinth geht. Die einzelheiten des Auftrags erfahren wir vom König selbst... sagt sie.“ belässt er es bei wenigen Worten, den die anderen müssen für sich selbst entscheiden. „Doch die Goldgier allein wird wohl schon reichen.“
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Maki




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BeitragThema: Re: Kounos   Di Aug 02, 2011 2:37 pm

Geld spielt für Ceit keine große Rolle – was man dafür bekommt, schon eher. Auch sie hat nicht vor, auf ewig ein Niemand zu bleiben. Dass ihre Eltern sich so reingeritten haben, lässt allerdings alles Andere zunächst unwichtig werden. Elterndiebstahl kann sie schließlich überhaupt nicht leiden.

Prüfend hebt sie den umgedrehten Krug und sucht mit einem Auge nach dem Verbleib des Sugos. Schon leer? Schulterzuckend schiebt sie ihn zur Seite und lehnt sich zurück. „Hab' ich auch gehört...mittlerweile brauchen die offensichtlich keine Beweise mehr, sondern sie erfinden welche...“ Murmelt sie überzeugt und kratzt sich nach einem Gähnen am Kopf. „Hm, sonderlich reich siehst du auch nicht aus...trotzdem danke. “ Sie würde ihren Gegenüber zwar für ziemlich beknackt halten, aber das Gold würde sie sicherlich annehmen. Wer schlägt so ein Angebot schon aus. Und Geschenke abzulehnen hält sie für unhöflich. „Tja...65 habe ich schon, also kann es sich nur noch um Jahre halten. “ Erwidert sie etwas neben der Spur und beginnt leicht zu schwanken. Ihr Blick geht blinzelnd zu der alten Dame, die ohne jeden ersichtlichen Grund einen ausgibt. „Hm...ja, scheint nett zu sein...Daaaanke, Oma!“ Stimmt sie Jeronimo zu und hebt ihren Sugo zum Anstoß hoch, verfehlt seinen Krug aber um Haaresbreite. „Hrmpf...“ Nach dem zweiten Versuch klackt es geräuschvoll. „Na also...“ Nuschelt sie und setzt den frischen Krug an ihre Lippen. Sie hält erst inne, als sie einen Schluckauf loswerden muss. Nur ungern lässt sie sich von ihrem Tisch wegziehen, doch die seltsame Botin, die bei näherer Betrachtung doch keine freundliche alte Oma zu sein scheint, hat ihnen anscheinend ein Angebot zu machen. Mit etwas zusammengekniffenen Augen betrachtet sie den Zettel und versteht immer nur Kneipe, Bar, Taverne. Wenigstens fasst der Umajo zusammen, worum es geht. „Vom Könich, sso so...“ Nickt Ceit angeheitert und zeigt ein weißes Grinsen. „ Gold und Artefakte könnt ich' gebrauchen...“ Fügt sie nach einem leisen Aufstoßen hinzu und klopft sich imaginären Staub von ihrer Kleidung.
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Nightwalker

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BeitragThema: Re: Kounos   Di Aug 02, 2011 3:06 pm

Auch Prrin könnte etwas Geld gebrauchen, wenn er Maini weiter erkunden möchte. "Ich bin dabei.", antwortet er Blane.
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Far

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BeitragThema: Re: Kounos   Di Aug 02, 2011 8:35 pm

Auf Blanes Spott in Bezug auf den König zeigt sich Líadan eher ungerührt, und zuckt mit den Schultern. Ist mir doch verdammt egal ob das wichtig ist oder nicht, deiner unbedeutenden Meinung nach, ich will nur, dass du mitkommst, auch wenn du mir jetzt schon den letzten Nerv raubst. Aber ohne dich sind wir zu wenig - und von irgendwelchem Gezeugs gefressen zu werden, ist nicht grad' nach meinem Geschmack. Aber was soll das überhaupt, glaubst du, dass ich jetzt zu heulen anfang, nur weil du meinen König beleidigst, als wär ich die größte verfluchte Patriotin auf ganz Maini? Scheinbar verstehen Umjaos was von Metall und sonst nix...
Wieso sollte sie auch so großartig auf einen König zu sprechen sein, der erst seit ein paar Monaten im Amt ist, und das in denkbar schlechten Zeiten... Außerdem hat er ihr diesen bekloppten Auftrag verpasst. Also gegen die Sache mit dem Labyrinth hat sie ja eigentlich nichts, aber diese elendige Herumtuerei mit diesen Abenteurern, die sich auch noch zieren, ist einfach nur unsäglich. Unsäglich, haha, sie kann ja sowieso nix sagen...
Mit halbgeschlossenen Lidern verdreht sie die Augen, und trinkt einen weiteren großen Schluck Sugo - den sie allerdings beinahe quer durch den Raum spuckt, als die Worte 'Daaaanke, Oma!' an ihr Ohr dringen. Sie spannt sich merklich an und fährt herum, der angetrunkenen Spielerin einen Blick zuwerfend, der, da das Mädchen ohnehin näherkommt, gut sichtbar drohend-aggressiv wirkt, und Líadan fletscht beinahe die Zähne, zumindest ist ihr Gesichtsausdruck so zu deuten. Weil ein richtiges Grinsen ist das nicht. Ganz offensichtlich ist die Graue keine Oma, wie die Spielerin vermutlich beim Näherkommen auch schon richtig erkannt hat. Ein faltenloses Gesicht, drahtige Gestalt, und warum zum Teufel sollte eine Oma bewaffnet und in einer Lederrüstung herumlaufen? Das wäre doch absurd, oder?
Oma. OMA?! Ich zeig dir gleich wer hier eine Oma ist, Gör, du bestimmt nicht, weil ich dir den Hals umdreh' noch bevor du den nächsten Winter überstehen kannst, wenn du so weiter machst, Kleine! Dass sich die Leute aber auch immer von meiner Haarfarbe irritieren lassen, beweist nur, wie unglaublich unaufmerksam sie sind. Wehe, du machst dich jetzt lustig, Kleine, wehe dir! Und stell ja keine dummen Fragen! Ich bin grau, schon gut, schon gut, ich bin verdammt noch mal grau, aber das ist kein Grund mich Oma zu nennen!
Sie entspannt sich erst wieder, als die Spielerin etwas sagt, das ziemlich nach Zustimmung und Interesse klingt, und auch der Iskai sagt, er ist dabei. Den Nachgeschmack des Zorns spült sie mit Sugo hinunter, und sie sieht dann wieder in die Runde. Der seltsame Kerl hat noch nichts gesagt, der zweite Spieler, und auch die Entscheidung des Umajo ist noch ausständig... Sie sind also grade die Hälfte. Sie verschränkt wieder die Arme, und hofft, dass das noch gut geht, bevor sie die nächsten Tage noch in dieser Taverne verbringen muss, Ausschau haltend nach mehr Abenteurern...
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Natas

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BeitragThema: Re: Kounos   Do Aug 04, 2011 10:48 am

Zuerst denkt er das ist eine agile Alte. Dann stellt sich heraus es ist eine junge Graue. Den Sugo nimmt der Helromier natürlich gerne an und prostet allen zu, die mit ihm anstossen mögen. Was die Frau da schreibt kann er nicht lesen. Merkwürdige Frauen gibt es hier. Dies wird auch bestätigt als die Spieler zu ihnen treten, und der eine sich als Mädchen heraustellt. Kurz vergewissert er sich ob das Gesicht nun doch zum restlichen Körper passt und starrt Cait ein weilchen auf die Brust. Dann hackt er sie auch als junge Frau ab, wie die grauhaarige eben. Den Sugo leerend folgt er dem Gespräch.

Zugegeben, er hat nicht wirklich eine Ahnung was er nun machen könnte. Wenn die Weiber dabei sind, hätte er wenigstens etwas für die Nächte. Und Essen gäb es sicherlich auch. Die Grosskatze kann sicher Hasen und so fangen. Mäuse wären ihm doch zu klein.

Schliesslich nickt er knapp.

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BeitragThema: Re: Kounos   Do Aug 04, 2011 12:47 pm

Jeronimo stößt erfreut mit Ceit an. Die kleine Gaunerin ist ihm schon irgendwie sympathisch und wegen der Sache mit ihren Eltern hat er schon ein wenig Mitleid. Wenn er ihr doch noch helfen könnte, dann würde dies ihn und vor allem sie bestimmt glücklich machen. Aber wer weiß was die Zukunft noch bringt. Solange der Dieb nicht in Beloveno ist, kann jener sicherlich die Zeit gut nutzen, um Maini zu erkunden.
Plötzlich werden Jeronimo und Ceit von Blane aufgefordert zu ihm zu kommen. "Artefakte, Gold? Hört sich schonmal gut an. Kontos Labyrinth sagt mir zwar nichts, aber ich wette wir erfahren noch was das für ein Ort ist. Übrigens, dass ist Ceit, eine... Freundin, ich kenne sie aus Beloveno", stellt Jeronimo kurz seine Bekanntschaft vor. Da der Auftrag scheinbar von der Oma, die sich recht schnell als junge Frau entpuppt, direkt vom König überbracht wurde, scheint er von nicht ganz unbedeutender Wichtigkeit zu sein, wie er selbst vermutet.
Blane, Prrin und Tyler sind offensichtlich auch mit von der Partie. Also wird er wohl noch eine Zeit lang mit ihnen herumreisen, aber erstmal würden ihm nähere Einzelheiten zu diesem Ausflug in das ominöse Labyrinth interessieren. "Dort verläuft man sich doch bestimmt schnell", ist sein nächster Gedanke. So nimmt Jeronimo einen kräftigen Schluck von seinem Sugo und wartet ab was nun weiter passieren wird.

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BeitragThema: Re: Kounos   Di Aug 09, 2011 11:41 pm

„Also alle scheinen dabei zu sein... nun gut bring uns zu deinem König Grauhaar.“ der Schmied strahlt eine Abwesenheit aus als würde es ihn nicht Interessieren und nur an etwas anderes denken, doch die schmale Kasse verlangt Aufbesserung. Bevor es also los zum Regenten der Stadt geht, trinkt der Schmied noch seinen restlichen Sugo aus und würde dann leicht wankend der Botin zum Auftraggeber folgen. „Ich hoffe das ist keine Falle, ich würde nur ungern noch jemanden umbringen wenn ich eigentlich weiter trinken könnte.“ was eigentlich nur gedacht sein sollte murmelt Blane laut vor sich hin, doch selbst scheint er es nicht zu bemerken.
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BeitragThema: Re: Kounos   Fr Aug 12, 2011 2:04 pm

Das Grauhaar greift sich ihren Speer, der bis eben noch herumstand, und setzt sich, nachdem sie ihren Sugo ausgetrunken und das Glas zurückgegeben, die Gruppe einmal kurz überblickt, und genickt hat, in Bewegung gen Tür. Selbstverständlich nicht, ohne dem Umajo einen finsteren Blick zuzuwerfen, da dieser nicht nur gelangweilt wirkt, sondern sie auch noch mit 'Grauhaar' anspricht, was ihr nicht gefällt. Argh, ist das das Einzige, was mich ausmacht, oder was? Dass ich verdammt nochmal graue Haare habe, obwohl meine zwanzig Winter noch nicht lange her sind? Ach, nein, ich vergaß: sprechen kann ich auch nicht, und wenn er das rauskriegt, dass das so ist, und ich nicht nur verdammt mundfaul bin, dann wird er sogar die Wahl zwischen 'Stumme' und 'Grauhaar' haben. Großartig, nicht? Wirklich toll, verdammt! 'Weib' stünde wohl auch noch im Raum, hä? Noch so'n einfach zu erkennendes Attribut, für unkreative Kerle. Aber immerhin besser als 'Oma'. Aaah, wenn sie, oder irgendwer sonst, nochmal Oma zu mir sagt, dann raste ich aus, dann raste ich verflucht noch mal aus! Was ist, Umajo, willst du nicht auch Oma zu mir sagen? Willst du das, und willst du, dass ich dir bei der nächstbesten Gelegenheit den Speer in den Rücken stoße und in deinen Eingeweiden herumdrehe? Nein? Nein!? Dann pass gefälligst auf, was du sagst, verstanden?!
Dass Blane auch noch seltsame Dinge sagt, ist ihr dann fast schon wieder egal, entlockt ihr nur ein Schnauben. Eine Falle... Jemanden umbringen... lieber trinken? Verdammte Alkoholiker. Und sie darf auf diesen Typen 'aufpassen' wenn er in Kontos Labyrinth herumläuft - toll. Scheint, als hätte der König wirklich keine Ahnung, woher er noch Leute nehmen soll, wenn er jemanden wie sie auswählt... die zwar kämpfen kann, und ihre Aufträge gewissenhaft erfüllt, aber ansonsten nicht ganz unbekannt ist für etwaige Wutanfälle.
Hoffentlich sind die anderen dieser handverlesenen Truppe ein Stück erträglicher... Vielleicht vergeb ich der Kleinen dann sogar, dass sie mich Oma genannt hat - vorausgesetzt, sie tut es nie wieder. Aber dieser komische Nicht-Kelte der auch kein Iskai ist hat sie eh schon angeglotzt wie nur, vielleicht war das vorerst Strafe genug? Wenn der irgendwas bei mir abzieht, dann kann er was erleben, dann kann er verdammt noch mal was erleben - ah, ja, das kann er! Und es wird nicht was er sich vermutlich vorstellt.
Sie bedeutet den Anderen, ihr zu folgen, und öffnet die Tür, sich vom Wirt mit einem Handzeichen verabschiedend. Vor der Kneipe atmet sie ersteinmal tief durch - die klare Nachtluft ist angenehmer als die in der verrauchten Taverne. Dann schlägt sie den Weg zum König ein.
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BeitragThema: Re: Kounos   Mo Aug 15, 2011 2:56 am

Blane wankt sogar ganz gewaltig. Der Sugo hält wie immer dass was er verspricht. Während der Schmied saß, bemerkte er den Alkoholpegel weniger, jedoch ändert sich dies recht schnell, als er sich in Bewegung setzt. Jeronimo muss ihn kurz vor der Türe fast auffangen und vor der Kneipe fällt der Umajo fast in den langsam dunkler werdenden Dreck der Abendsonne, die jedem Moment unterzugehen droht. Von Liadan angeführt, lässt sich die Abenteuergruppe dann recht zielstrebig zur durchaus größten Rundhütte von Kounos bringen. Die Wachen beäugen die Mitglieder der ungleichen Truppe durchaus skeptisch, vor allem Tyler ist ein Blickfang für sich - er scheint so überhaupt nicht zum Rest zu passen. Da Liadan dabei ist zwingen sie sich dennoch ein schwach freundliches Lächeln auf ihr Gesicht - ein 'Skeima Din' sollte ebenfalls nicht ausbleiben.

In Kounos merkt man deutlich, dass die Bewohner traditionsreicher leben als in Beloveno, dies schlägt sich natürlich auch im Inneren der Stammeshütte nieder. Prunkvolle, wertvoll aussehende Schwerter, Schilde oder andere Waffen hängen als Dekoration an den Wänden. Sogar Felle von erlegten Tieren findet man hier zuhauf - sowohl an den Wänden, als auch am Boden. Zwar war die Kneipe auch geschmückt, jedoch übertrifft die Hütte des Königs jene bei weitem. Nachdem der Abenteuertrupp sich zwischen Bediensteten und Wachen hindurchschlängeln, und an einer Abzweigung die Richtung ändern muss, gelangt sie vor eine bewachte Türe. Auch diese nimmt sie mit Leichtigkeit, wie die letzte auch, da Liadan wohl scheinbar im ganzen Dorf bekannt zu sein scheint.

Hinter der Türe - welche im Inneren übrigens ebenfalls von zwei Leibwachen flankiert wird - befindet sich wohl ein Thronsaal. Es gibt einen großen Tisch mit vielen Stühlen, an welchem offensichtlich gespeist werden kann. Eine Feuerstelle ist ebenfalls enthalten. Skulpturen längst vergessener Könige zieren das Bild des Raumes, in dessen Zentrum sich am anderen Ende ein Thron auf erhöhter Position befindet. Auf dem Machtsymbol sitzt ein bärtiger Mann mit langen, schwarzen Haaren, der gerade mit Papierkram beschäftigt ist. Er scheint Anfang 30 zu sein und für einen König also noch relativ jung zu sein. Seine rote Kleidung wirkt trotz seines Status recht schlicht, wenngleich sich auf ihr wunderschöne Verzierungen befinden. Einzig und allein aufgrund der goldenen Krone auf seinem Haupt, kann man wohl darauf schließen, dass sich dort wahrlich ein König befindet. Er unterhält sich mit einem ergrauten Mann, welcher bereits mitte 40 sein müsste - seine Haare sind schulterlang und er trägt einen Vollbart. Sein Oberkörper ist mit keiner Kleidung bedeckt. Trotz des Alters scheint er muskulös zu sein. Den Narben nach zu schließen könnte er ein erfahrener Krieger sein - das baumelnde Schwert an seinem Gürtel dürfte durchaus dazu beitragen. Liadan ist der ältere Mann als Nodd bekannt, er ist der oberste Krieger des Dorfes, obgleich nicht alle Bewohner denken, dass jener auch der stärkste ist, denn Garadd soll angeblich noch stärker sein - jedoch teilen sich in diesem Punkt die Meinungen.

Erst spät bemerkt König Darios die eintreffenden Besucher in seinem Reich. Er lächelt freundlich als er die graue Untertanin erspäht. "Liadan? Bist du schon zurück von deinem Botengang?", fragt er offenbar recht überrascht. Nodd mustert die Truppe mit unheilvollem Blick, besonders Tyler dürfte er mit diesem förmlich durchbohren. Nur widerwillig lässt er die Gruppe allem Anschein nach vortreten, bevor Darios mit einem Handzeichen Entwarnung gibt, um die Situation zu entspannen.

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BeitragThema: Re: Kounos   Mo Aug 15, 2011 9:46 am

Langsam stapft er dem Trupp hinterher. Er muss schliesslich auch weniger Schritte als die kleinen Kelten machen. Wo immer er auch angeschaut wird, schaut er grimmig zurück. Sollen ruhig alle Wissen, das ER hier der starke ist.

In der Hütte sieht sich der Hüne erst einmal um. Hier fehlt es überall an notendiger Hygiene und Luxus. Allerdings muss er sich eingestehen, das so Schwerter und Äxte an der Wand schon etwas hergeben. Er beschliesst sich irgendwann eine Hütte zu besetzen und auch Waffen an die Wand zu hängen. Vielleicht noch ein paar Tropähen dazu. Ein paar Interessante Wesen hat er schon gesehen.

Einen echten König hingegen hat er bisher noch nicht gesehen. Irgendwie enttäuschend. Irgendwie fehlt ihm der pomp. Wenn Tyler erst herrscher der Insel ist, lässt er sich einen Palast bauen, der eines Königs würdig ist! Die Pyramiden werden Peanuts dagegen sein! Sofern es in dieser Merkwürdigen Welt genügend Arbeitskräfte gibt.

Als er den Blick vom König nimmt, erwiedert er den Blick von Nodd. Der gefällt ihm. Scheint nicht ganz so verweichlicht. Das durchbohren macht ihm nichts aus. Im Gegenteil, so wie Tyler da gehässig zurück grinst.

Schliesslich verschränkt er die Arme vor der Brust und steht sicher irgendwo mit dem Rücken zur Wand. Die Personen sowie den Raum überblickend lauscht er dann dem Gespräch.

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BeitragThema: Re: Kounos   Mo Aug 15, 2011 11:24 am

Prrin beäugt alles mit offensichtlicher Neugier, denn er war noch nie bei einem keltischen König zu Besuch.
Die Felle an der Wand beeindrucken auch ihn, da er sie als selten und teuer erkennt. `Dieses Dorf muss sehr gute Jäger haben`, denkt er sich, während die Gruppe von Liadan durch die Hütte geführt werden.

Erst als sie in den Thronsaal des Königs geführt werden, zwingt er sich, sein Benimm etwas an zu passen und orientiert sich dabei vor allem an dem Verhalten von Liadan und Jeronimo. Sein Tail zittert ein wenig aufgeregt, als er vor dem König steht.
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BeitragThema: Re: Kounos   Di Aug 16, 2011 10:33 pm

Blane versucht so weit es geht allein herum zu wanken und sich nicht beim gehen helfen zu lassen. Auch wenn er so ein paar mal fällt steht er einfach wieder auf und nimmt einen Schluck aus seinem Sugoschlauch. „Der Mond scheint und du bis nicht bei mir Alieen.“ Die Wachen vor der Tür der Stammeshütte werden keines Blickes gewürdigt und als er mit den anderen den Thronsaal betritt setzt er sich trotz der Stühle, einfach auf den Boden nahe der Tür und trinkt weiter. „macht schnelle Verhandlungen und passt auf das euch die Graue da nicht ins Wort fällt.“ sagt der Betrunkene eigentlich schon laut genug das es wohl auch schon der König gehört haben sollte. Zwischen den unsauberen Schlücken wird immer wieder ein belustigtes funkeln in seinen Auge sichtbar mit dem er auch unverhohlen den König anstarrt. Sollte er hinausgeworfen werden, verzieht sich der Schmied einfach wieder zur Taverne.
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BeitragThema: Re: Kounos   Mi Aug 17, 2011 7:03 pm

Líadan, die in Kounos wohl bekannt ist, wie ein bunter Hund... nur, dass sie vermutlich die am allerwenigsten bunte ist, bleibt, nachdem sie im Thronsaal angekommen ist, in ausreichendem Abstand vor dem König stehen, und verneigt sich, angemessen, aber nicht weiter. Sie hat keinen Blick übrig für die Dekoration, auch wenn diese nicht unbeeindruckend ist - aber sie hat das Ganze nunmal schon mal gesehen, und also keinen Grund, viel zu schauen.
Aufgrund des Benehmens des Fremdlings und des Umajos möchte sie sich am liebsten die Hand vor die Stirn schlagen, aber unterlässt es dann doch. Vielleicht auch nur deshalb, weil sie die Aussage des Letzteren wieder in Rage versetzt... Sie tut ein paar Schritte zurück auf ihn zu, und schlägt mit dem ungefährlicheren Ende des Speers nach ihm - schließlich will sie die schönen Felle am Boden nicht besudeln. Der Hieb ist kein besonders fester, aber einer, um zu verdeutlichen, was sie von diesen Worten hält. Verfluchter Säufer, benimm dich gefälligst, oder ich mach dich kalt! Da kann dir selbst Darios' Anwesenheit nicht mehr helfen - ich mag ein Grauhaar sein, und nicht sprechen können, aber verdammt noch mal, du solltest lieber die Klappe halten! König hin, König her, ich lass mich doch nicht von so einem verrückten Saufkopf verarschen! Ob sie nun trifft, oder nicht, jedenfalls setzt sie das stumpfe Ende des Speers geräuschvoll wieder auf den Boden auf, nachdem sie zu ihrem Platz zurückgekehrt ist, und nickt Darios zur Antwort auf seine Frage hin zu.
Diese Fremden hier sind einverstanden, den Auftrag im Kontos Labyrinth auszuführen. Ich bin mir sicher, Ihr werdet das genaue Ziel erläutern. schreibt sie auf ein Blatt Papier. Bloß diese zwei Komiker da drüben haben scheinbar keine Manieren, aber na gut. Der Iskai scheint den Respekt zumindest zu heucheln, wenn er denn nicht echt ist... Dann erlaubt sie sich, zu Darios zu gehen, und ihm den Zettel zu überreichen.
Nodds Blick wird erwidert: Was ist los, Alter? Du kennst mich! Schau nicht so, verdammt noch mal, nur weil du hier der verdammte oberste Krieger bist, du brauchst dir nix einzubilden! Seh ich so aus als wär ich hier, jemanden abzumurksen? Außer unangenehm starrende alte Säcke?
Sie kehrt abermals zu ihrem Platz zurück, und stützt sich auf ihren Speer, abwartend.
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BeitragThema: Re: Kounos   Fr Aug 19, 2011 9:39 pm

Nodd verzieht keine Miene, als er Blicke erwidert bekommt. Bei Tyler zuckt er vielleicht für den Bruchteil einer Sekunde fast schon mit der Oberlippe, ansonsten bleibt er starr und erstmal ruhig. Blane muss sich etwas weiter weg von der Türe setzen, denn die Wachen sind relativ angewidert von ihm und verweisen ihn dorthin - weiterhin behalten sie ihn ganz klar im Auge, weil er wohl verdächtig wirkt. Der oberste Krieger will sich gerade schon über die Verhaltensweise des Umajo beschweren, da kommt ihm auch schon die aufmerksame Liadan zuvor und tadelt jenen mit ihrem Speer. Nun sieht Nodd einigermaßen zufrieden aus, selbst ein kleines Schmunzeln kann er sich nicht verkneifen.

Jeronimo hatte sich vor dem König nur kurz verbeugt, ansonsten verhält er sich ähnlich wie Prrin, denn er war ebenfalls noch nie in seinem Leben leibhaftig vor einem König gestanden. Er ist über sich selbst überrascht. "Bei Lugh! Gestern hab ich noch zwischen den dreckigen Straßen Belovenos herumgewühlt und jetzt steh ich hier vor einem echten König." Inwieweit Blanes Verhalten angemessen ist oder nicht kann er nicht beurteilen. Allerdings ist ihm Darios recht sympathisch. Anders wie die Adeligen aus Beloveno, blickt er nicht wie ein Gott auf ihn herab, dass gefällt ihm, deshalb lächelt er ihm gar zu.

König Darios muss schon ein wenig lachen. "Eine interessante Truppe, die du mir da präsentierst." An die Gruppe gewandt, nachdem er sie nochmal eingehend gemustert hat: "Ihr seht mir zumindest aus als wärt ihr Abenteurer." Jeronimo klopft sich auf die Brust. "Ganz recht, wir schrecken vor nichts zurück. Auch nicht vor Kontos Labyrinth!" Dann fällt ihm plötzlich ein, dass er gar nichts darüber weiß und kratzt sich ein wenig beschämt am Hinterkopf. "Aber... könntet ihr uns bitte mehr darüber erzählen." Der König nickt, erhebt sich und beginnt dann zu erzählen, während er auf die Gruppe zugeht - er sieht teilweise recht besorgt aus.

"Früher herrschte ein Druide als Oberhaupt über das Dorf. Sein Name war Kontos. Er hat jahrelang versucht immer mehr Macht an sich zu reißen, ohne dass es jemals jemand merkte. Den Rat der Gerechten in Beloveno ließ er von seinen Leuten infiltrieren. Ja, er wollte sogar, dass unser Dorf Krieg mit den Iskai aus Srimalinar führt. Selbst ich bin bis zuletzt auf ihn hereingefallen. Nur Danu haben wir es zu verdanken, dass ein Mann namens Tom Driscoll zusammen mit seinen Gefährten aufgetaucht ist und diese Verschwörung endlich aufgedeckt hat", erklärt Darios und seufzt. "Zum Glück sind diese Zeiten jetzt vorbei und vor ein paar Monaten wurde ich vom Volk zum König ausgerufen. Doch unser Dorf scheint im Augenblick den Ärger förmlich anzuziehen. Nicht nur Banditen, auch Söldner treiben um Kounos herum ihr Unwesen, rauben Händler aus und haben uns sogar offen angegriffen. Wir wissen zudem immer noch nicht, was sich tief unten in diesem Labyrinth verbirgt. Nicht einmal Nodd hier weiß es, obwohl er jahrelang ein treuer, wenngleich ebenso geblendeter Gefolgsmann von Kontos war." Für einen kurzen Moment blickt der ergraute Krieger zu Boden.

"Natürlich haben wir versucht dort unten zu suchen. Zumindest die erste Ebene dürfte mittlerweile recht sicher sein, davon besitzen wir sogar eine Karte. In jener Ebene befinden sich auch die ehemaligen Gemächer von Kontos. Der alte Druide hatte eine Menge Bücher und Wissen angesammelt über die Jahre. Das meiste sind magische Formeln oder Ähnliches und vermutlich nur für Magier verständlich. Vieles davon haben wir bereits nach oben geschafft. Wahrscheinlich werden wir es den Druiden aus Arjano überlassen, die auf dem Kontinent Gratogel wohnen. Ab der zweiten Ebene sieht es schon wieder ganz anders aus, dort muss man sich mehr oder weniger auf seine Instinkte verlassen, da wir keine Karte anfertigen konnten. Meine Expeditionstruppe musste damals vorzeitig zurückkehren, weil sie auf erheblichen Widerstand stieß. Dort unten scheint es von Fallen und Dämonen nur so zu wimmeln. Wer weiß was es sonst noch so für Getier in diesem Labyrinth gibt. Normalerweise sollte dort unten eine Gruppe von Druiden aufräumen, aber leider hatte sich bisher keiner dafür bereiterklärt. Ich kenne zwar einen Druiden aus Arjano sehr gut, doch einer alleine würde nur sang und klanglos umkommen, ohne irgendetwas zutage zu fördern." Er lässt eine kleine Pause einläuten, damit das bisherige verarbeitet werden kann, bevor er sogleich fortfährt.

"Darum seid ihr hier. Ich denke ein paar Abenteurer könnten eher fündig werden und sich dort durchschlagen. In den Aufzeichnungen von Kontos haben wir nämlich etwas gefunden, dass für die Sicherheit des Dorfes wichtig werden könnte. Falls diese Söldner nicht aufhören uns anzugreifen oder gar noch ein schlimmerer Feind kommen würde, brauchen wir eine Geheimwaffe. Schon seit Ewigkeiten kursieren Gerüchte über ein besonderes Schwert, dass früher die Könige von Kounos geführt haben sollen. Es soll viel Macht und Magie besitzen und auch den schwersten Gegner niederstrecken können. Durch die Aufzeichnungen von Kontos fanden wir heraus, dass das Schwert tief im Fluss nahe unseres Dorfes angeblich versenkt wurde. Wie es aussieht, wollte der Druide sich diese Waffe selber sichern. Nur mit äußerster Mühe konnten wir sie bergen. Wir mussten sogar Gerätemacher aus Umajo anfordern, die einen speziellen Kran dafür aufbauten. Der Haken ist nur, dass dieses Schwert tief in einem Stein steckt." Er zeigt mit der Hand auf den besagten Gegenstand, welcher unweit seines Thrones steht. "Keiner bekommt es heraus. Ich selbst kann mir keinen Reim daraus machen. Allerdings ist mir eines klar, wenn ich mein Dorf beschützen will, dann brauche ich dieses Schwert. Die früheren Könige von Kounos haben das hier alles aufgebaut und sicherlich mehr als nur einmal verteidigt. Zudem würde allein durch den Besitz des Schwertes die Angst unter meinen Untertanen endlich verschwinden. Ihr müsst wissen, dieses Söldner hatten sogar ihre Kinder entführt, es war wirklich schrecklich." Darios schüttelt mit dem Kopf, offenbar nehmen ihn die vergangenen Ereignisse immer noch mit.

"Ich bin mir relativ sicher, dass die Lösung für den Erhalt des Schwertes in Kontos Labyrinth zu finden ist, wo sonst sollte Kontos selbst seine Informationen hergehabt haben? Vielleicht hatte er dort etwas versteckt. Es würde mich nicht wundern, wenn weitere dunkle Machenschaften von ihm ans Tageslicht kommen würden. Man sollte auch dazusagen, dass Kontos dieses Labyrinth nicht alleine erschuf. Es war vor Urzeiten eher eine Art, wie soll ich sagen, geräumige Lagerhalle. Doch der Druide hatte dort unten mit Magie und anderen Dingen herumexperimentiert und viel umgebaut. Nodd hat mir erzählt, dass immer wieder zwielichtige Gestalten dort ein und ausgingen. Mehr wissen wir leider auch nicht, wie gesagt, Nodd wurde genauso hintergegangen, wie der Rest von Kounos. Wer weiß, vielleicht findet ihr an diesem Stein irgendwelche Anhaltspunkte, wie man das Schwert herausbekommt. Ich weiß, unter euch scheint kein Druide zu sein, dennoch hoffe ich, dass ihr mir helfen könnt. Eure Taten sollen auch nicht unbelohnt bleiben. Artefakte, die ihr in diesem Labyrinth findet und nicht zum Erhalt des Schwertes beitragen, dürft ihr behalten, genauso wie Gold. Wir haben dort unten bereits Wertvolles gefunden, bestimmt gibt es mehr, vor allem in den unteren Ebenen. Doch das Leben meiner Untertanen ist mir zu wertvoll, als dass ich sie rein wegen der Gier nach unten schicken würde. Für mich ist einzig und allein das Schwert von Belang. Nun, ich rede mich um Kopf und Kragen. Ich sollte euch auch einmal zu Wort kommen lassen. Habt ihr vielleicht Fragen oder benötigt ihr etwas für den Abstieg? Nehmt ihr den Auftrag überhaupt an?", fragt der König dann noch recht unsicher.

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BeitragThema: Re: Kounos   Fr Aug 19, 2011 10:11 pm

Blane grinst wohl zum ersten mal seit gut 3 Jahren außerhalb eines Blutrausches. „Ich mag dich Graue, du brennst in dir drinnen mit der Hitze eines Schmiedeofens und speist dein Feuer wie Drache.“ der Schmied hört dem König eher halbherzig zu bei Schwert wird er zwar kurz hellhörig doch das verfliegt als er hört das dieses nicht als Belohnung in Frage kommt. Am ende kommt der Betrunkene schnaufend und und wankend wieder hoch. „Ich mache den Auftrag aber ich will wenn wir den Auftrag beendet haben... als Belohnung gegen den Kerl da kämpfen.“ der Schmied zeigt nun mit wieder ernster Miene auf Nodd. „Mit dir werde ich schon meinen Spaß haben.“
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BeitragThema: Re: Kounos   Fr Aug 19, 2011 11:07 pm

Jeronimo hört sich die ganze Geschichte von Darios an. Nun kommt ihm immer mehr der Gedanke auf, jetzt einfach umzudrehen und aus dieser Stammeshütte rauszulaufen. Fallen, Dämonen, Dunkelheit und noch mehr beunruhigende Dinge. Kurz kommen ihm verblasste Fratzen aus Alpträumen in den Sinn, zumindest so würde er sich einen Dämon vorstellen. Ein Jäger ist er auch nicht gerade, dass er mit Getier oder Ähnlichem fertigwerden könnte - obgleich er sich gegen die Banditen recht gut zur Wehr gesetzt hat, naja bis er eben bewusstlos geworden ist. Im Augenblick fühlt er sich recht Fehl am Platz. Auch wenn man es ihm nicht ansieht, er zögert ob seiner Entscheidung nun mitzumachen oder nicht.

Erst lächelt der König zufrieden auf Blanes Zustimmung, als dieser dann seine geforderte Belohnung offenbart, blickt er jedoch nur ungläubig zu seinem obersten Krieger nach hinten. Nodd reagiert darauf natürlich sofort. Er tritt ein paar Schritte nach vorne, nun kann er sich nicht mehr zurückhalten. "Du Narr! Wenn Lugh dir gnädig sein sollte, wirst du vielleicht sogar wieder lebend aus dieser Hölle zurückkehren. Nur um dann von mir geschlagen zu werden, aber wenn du unbedingt willst." Missmutig blickt er in die Runde - Liadan spart er dabei aus - und schnaubt. Dann ballt er die Fäuste. "Euch Fremden liegt doch gar nichts an Kounos oder diesem verdammten Relikt was in dem Stein da steckt. Einzig und allein die Gier treibt euch an. Dort unten... werdet ihr Jungspunde nur den Tod finden, sonst nichts.", sagt er mit einer Mischung aus Angst und Ehrfurcht. Er ist gerade im Begriff den Thronsaal zu verlassen, doch für einen kurzen Moment hält er vor dem Ausgang Inne. "Nehmt meinen Rat an und verschwindet lieber aus unserem Dorf." Im nächsten Augenblick ist Nodd auch schon weg.

König Darios seufzt. "Es tut mir wirklich Leid, meine Gäste. Ich muss mich für Nodds Verhalten entschuldigen. Er ist ein wenig ansgespannt zurzeit. Erst die fehlgeschlagene Expedition und dann die Entführung der Kinder aus dem Dorf." Der Dieb wiegelt die Situation ab. "Schon gut. Dass zeigt doch nur, dass wir das Labyrinth von Kontos nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten." Als er das sagt dreht er sich auch zu den anderen um die noch so rumstehen, um vielleicht Zustimmung oder Ähnliches zu erhalten. Ob er nun mitmacht weiß er immer noch nicht. Er beschließt abzuwarten, vielleicht springen die anderen schon ab bevor das Abenteuer überhaupt losgeht.

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BeitragThema: Re: Kounos   Fr Aug 19, 2011 11:48 pm

„Gier? gier treibt den Menschen an Gier ist sogar der stärkste Antrieb des Menschen, er will alles Wein, Weib und Gesang, Status, Macht und Anerkennung, Liebe und Nähe nach all dem giert der Mensch also stell dich nicht auf ein Podium Krieger, den du bist nicht besser als der Rest dieser bemitleidenswerten Welt... und der Kampf gegen dich wird meine Gier befriedigen.“ Der Schmied scheint sich doch etwas zu sehr rein gesteigert zu haben den schon wankt er wieder. „Ach den Rest könnt ihr mir ja später erzählen. Ich warte in der Taverne, oder liege in irgend einem Schlammloch auf dem Weg dahin.“ grinsend stolpernd verlässt Blane wieder das Haus, dabei ein altes Lied summend.
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Kounos

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