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 Kounos

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Far
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Voiceless Wrath


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BeitragThema: Re: Kounos   Mi Nov 16, 2011 3:14 pm

Die Graue würde sich ja Handschuhe wünschen, aber sie hat keine. Das allerdings nicht, weil sie so zimperlich ist, sondern weil sie nicht weiß, ob der Gegenstand in der Hand des Skelettes vielleicht gefährlich sein könnte. Aber dennoch versucht sie, die Hand zu öffnen, um sich ansehen zu können, was darin verborgen ist.
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Micky
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BeitragThema: Re: Kounos   Mi Nov 16, 2011 4:08 pm

Als Liadan nach der Hand des Skeletts greift und diese ein wenig anhebt, hört man deutlich das Klappern des verwesten Körpers. Etwas Staub wird durch die Bewegungen aufgewirbelt und landet in der Nase der Botin. Im ersten Moment lassen sich die Finger des Skeletts nicht umbiegen, um den Gegenstand freizulegen. Und dann ist es schon passiert, denn wenig später bricht einer der Finger, danach geht es jedoch leichter. Nach ein paar Minuten hält Liadan einen faustgroßen, sternförmigen, gelben Stein in der Hand. Er sieht sehr wertvoll aus, und obwohl die junge Frau keine Magierin ist, so spürt sie doch die Kraft, die von diesem Stein ausgeht. "Sind wir jetzt reich oder was!?", kommentiert Jeronimo aus dem Hintergrund erfreut die Beute.

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Far
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Voiceless Wrath


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BeitragThema: Re: Kounos   Do Nov 17, 2011 10:54 pm

Líadan niest wegen dem Staub - Urgs, Leichenmodder... Super, echt... Aber was ist das da? Hmmm, fühlt sich magisch an. - und betrachtet dann den Stein genauer, während sie sich zu erinnern versucht, ob eine Einbuchtung an dem Stein in dem das Schwert steckt, dazupassen könnte. Anschließend reicht sie mit einem Mach ja nichts kaputt, oder du kannst was erleben, dann wirst du deiner Tage nicht mehr froh-Blick den Stein an Jeronimo weiter, damit der ihn hält, zumindest solange sie das Buch unter den Lumpen des Skeletts hervorzieht, etwas abstaubt, und dann aufschlägt. Sie ist wohl sowieso die Einzige, die lesen kann...
Hrrrrrmmmmm... mal sehen was dieses Büchlein uns verraten kann... oder zumindest mir.
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Micky
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BeitragThema: Re: Kounos   Fr Nov 25, 2011 8:51 pm

Der Stein sieht eigentlich aus wie ein gelber Edelstein, doch seine Form ist nach wie vor sternförmig und er fühlt sich definitiv auf die eine oder andere Weise nicht gewöhnlich an. Liadan erinnert sich zudem, dass es im Schwertstein eine Einbuchtung gab, in welche der Stern passen könnte. Jeronimo kann es gar nicht erwarten und schnappt der Botin den Edelstein mit seinen langen Fingern förmlich weg. Er untersucht ihn eingehend, weshalb er die selben Informationen wie Liadan zu Tage fördert. "Schönes Stück, der wird sicherlich einiges einbringen.", meint der Dieb schon so, als würde feststehen, dass der Stein an den nächsten Händler verscherbelt wird.

Nachdem die Kriegerin das Büchlein entstaubt hat, wirft sie einen Blick rein. Es ist nicht von der ersten bis zur letzten Seite vollgeschrieben und wirkt eher leer und zerschlissen. Allem Anschein nach hat der Besitzer erst vor kurzem begonnen, dieses Buch zu schreiben. Sie blättert ein wenig darin herum. Im Zuge dessen liest sie auch die vorliegenden Zeilen. Einige interessante Passagen lauten wie folgt:

"Ich kann mir einfach nicht helfen, dieser Dubhan scheint kein gewöhnlicher Kerl aus dem Untergrund Belovenos zu sein. Er ist wohl mehr wie nur der Verbrecher von nebenan. Ob er vielleicht sogar im Rat der Gerechten Spione hat? Doch es ist mir auch eigentlich relativ egal, denn er zahlt eine Menge Gold dafür, dass ich meine Nase in die alten Keller von Kounos stecke und nach Steinen mit komischen Formen suche."

"Die Leute in Kounos sind leichtgläubig und unvorsichtig, wenn nicht sogar einfältig. Nicht einmal einen König haben sie, ein wahrlich sonderbares Dorf. Es war mir eine Leichtigkeit in diese Stammeshütte, wenn es denn überhaupt eine ist, einzubrechen. Ich hätte nie gedacht, dass ich es so schnell in den Keller schaffe."

"Alle Götter haben sich gegen mich verschworen! Dubhan, dieser verdammte Bastard! Er hat mich in diese unscheinbaren Keller geschickt, wissentlich, was hier für unglaubliche Geschöpfe ihr Unwesen treiben. Noch nie in meinem Leben verspürte ich soviel Furcht, als eine Hand, so groß wie ein stattlicher Krieger, mir gegenüberstand und mich mit leuchtenden Augen finster anblickte... nein sie waren nicht finster, sie waren eher wie eine fleischgewordene Angst, die dich droht zu durchbohren."

"Ich habe einen der Steine, einen Stern. Jedoch zu welchem Preis? Nachdem ich in einen Raum mit lauter roten Glaswänden kam, fiel mich eine noch schrecklichere Kreatur an und hat mich verletzt. Sie sah aus wie ein Mensch, nur war sie kein Mensch. Meinem Glück habe ich es zu verdanken, dass ich noch lebe, doch meine Wunde schmerzt. In diesen Gemäuern wimmelt es von Dämonen, und ich bin mir nicht sicher, ob ich lebend zu meiner geliebten Frau und meiner kleinen Tochter nach Beloveno zurückkehren werde. Ich bete jede Sekunde inständig zu Lugh, damit er mich zu einem Ausgang geleitet."

"Meine Wunde ist scheinbar doch ernster als ich dachte. Ich weiß nicht mit was mich der Dämon angesteckt hat, aber ich spüre meine Beine nicht mehr. Gerade jetzt wo ich meine einen Ausgang gefunden zu haben. Über ein Labyrinth bin ich in dieses Höhlensystem geraten. Wenn mir Lugh gnädig ist, werde ich bald wieder meine Beine spüren können. Falls nicht... wer das liest und ebenfalls von Dubhan beauftragt wurde... kehrt nicht wieder ins Labyrinth zurück, um alle drei Steine zu finden, versucht durch die Höhle einen Weg nach draußen zu finden, ansonsten erwartet euch der Tod..."

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BeitragThema: Re: Kounos   Do Dez 01, 2011 4:22 am

Líadan wirft Jeronimo über das Buch hinweg einen scharfen Blick zu, als dieser vom Wert des Steines spricht, und schüttelt den Kopf. Sie liest zu Ende, und greift sich dann ihren eigenen Kohlestift, um mit diesem eine Skizze des Steines mit dem Schwert anzubringen, in der die Einbuchtungen in den verschiedenen Formen noch besser sichtbar sind als in der Realität. Dann deutet die Botin zwischen dem tatsächlichen magischen Stein und der Zeichnung hin und her, um zu verdeutlichen, wohin dieser Stein gehört. Anschließend betrachtet sie wieder ein Weilchen das Geschreibsel.
Dubhan... hmmm, den Namen sollte ich mir merken. Beloveno... Hm. Und Hände, so groß wie Menschen, Wesen, die aussehen wie Menschen, die aber keine sind... Dämonen. Ich schätze, zu dritt, ohne den stärksten beiden Kämpfern unserer Gruppe, ob sie jetzt tot sind, wie es wahrscheinlich ist, oder nicht, werden wir ebenfalls sterben. Wir sollten hier einen Ausgang suchen, immerhin, wir können im Gegensatz zu dem armen Typen da noch unsere Beine benutzen...
Kurz durchsucht die Botin noch das Skelett nach weiteren oder Wertgegenständen, nachdem sie das Buch eingesteckt hat. Dann geht sie hinüber, um die Quelle zu untersuchen,
Sollte sich da nichts interessantes finden, bedeutet sie Jeronimo und Prrin, dass sie gedenkt, wieder aufzubrechen, den Gang entlang, auf der Suche nach einem Ausgang.
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BeitragThema: Re: Kounos   So Dez 04, 2011 2:15 pm

Liadan findet zwischen den Lumpen des Skeletts 400 Goldstücke in einem Beutel - welche später unter der Gruppe aufgeteilt werden würden - und einen Dolch, dessen Klinge aus grünem Kristall besteht. Der Griff ist purpurfarben und teilweise vergoldet. Anschließend machen sich die drei Gefährten auf die Suche nach einem Ausgang.
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Auf der Suche treffen sie überraschenderweise auf Blane, der ebenfalls durch das Loch gekommen ist, um sie zu suchen. Er teilt mit, dass er Tyler aus den Augen verloren hat, schlägt aber aufgrund der prekären Lage vor, weiter nach einem Ausgang zu suchen, da der Auftrag keine gute Aussicht auf Erfolg hat und Liadan bereits einen Anhaltspunkt gefunden hat, der den König zufriedenstellen könnte. So machen sich die Gefährten schließlich auf den Weg die Höhle zu durchforsten. Es dauert nicht lange und sie gelangen mehr durch Zufall an eine windige Stelle, welche einen Ausgang verspricht. Gerade noch, als der Leuchtstab von Jeronimo plötzlich seinen Geist aufgibt. Zwischen Geröll und einer breiten Felsspalte, gelangt die Gruppe ins Freie. In den ersten Momenten schmerzen ihre Augen ein wenig, doch dann ist ihnen bald klar wo sie sind: Unterhalb des Gebirges, auf dem sich Kounos befindet.
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Nach einer Rast reisen sie weiter, um endlich zurück zum Dorf zu kommen. Als sie dort ankommen, staunt der König und seine Wachen nicht schlecht, denn keiner hätte damit gerechnet, dass sie aus dieser Richtung kommen - natürlich eher wieder die Treppe zum Labyrinth rauf! Nichtsdestotrotz, der König freut sich, dass alle mehr oder weniger wohlauf sind. Das Verschwinden von Tyler wird beklagt, allerdings wusste jeder, worauf er sich im Großen und Ganzen einlässt. Kurz darauf berichtet die Gruppe, was herausgefunden werden konnte. Im Zuge dessen überreicht Liadan dem König den Sternstein. Mit ihrer Annahme hatte sie Recht, der Stein passt wirklich perfekt in die Einbuchtung! Leider fehlen die anderen beiden Steine und es ist eigentlich fast schon sicher, dass sich diese ebenfalls tief im Labyrinth von Kontos befinden müssten. Darios beschließt die Sache mit dem Schwert erstmal gut sein zu lassen.
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Als Dank für die Mühen der Gruppe, werden alle Mitglieder verpflegt und dürfen sich einige Tage auf Kosten des Dorfes ausruhen. Während Jeronimo beschließt weiterzuziehen, um sein Glück zu finden, bleiben Blane und Prrin vorerst in Kounos. Zuvor verabschiedet sich der Dieb jedoch, besonders Liadan bekommt dabei seine Herzlichkeit zu spüren, welche sich in Form einer Umarmung äußert. Er scheint die Stumme zu mögen, was er ihr auch offen und ehrlich mitteilt, aber sein Platz in der Welt ist ein anderer, deshalb hofft er schlicht und ergreifend auf ein baldiges Widersehen mit ihr.
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Es vergeht eine Woche, als plötzlich König Darios abermals an Prrin und Blane herantritt - nicht zu vergessen Liadan. Er hat einen weiteren Auftrag, der für den Iskai und dem Schmied lukrativ werden könnte - so verspricht er als Belohnung auf jeden Fall Gold, natürlich auch der Botin. Ziel soll es sein eine Gruppe von Abenteurer ausfindig zu machen, die plötzlich spurlos verschwunden ist. Ein Druide aus Arjano hatte sich an den König gewendet, der jenem leider nur Auskunft geben konnte. Dennoch, Darios versprach dem Druiden einen Suchtrupp auszusenden. Als Anhaltspunkt gibt er den Osten von Maini an. Irgendwo in der Nähe eines großen Sees (mit dem Namen Sionainn) könnten sie sich laut seiner Aussage befinden. Finley, ein alter Händler aus Gratogel hatte sich über eine alte Ruine informiert, welche angeblich nördlich des Sees sein müsste. Höchstwahrscheinlich gehört er mit zu diesem kleinen Trupp aus Abenteurern, doch in Beloveno war niemand von ihnen auffindbar und seit einigen Tagen gab es schon keine Rückmeldung oder gar ein Lebenszeichen dieser Leute. Nur einige Menschen und Iskai aus der ansässigen Kneipe und dem Hafen berichteten von dieser kleinen Abenteuergruppe, die sich wohl einen Weg über den Fluss in Richtung des Sionainn bahnen wollte - darum liegt es auch Nahe, dass sie sich wohl schon dort befinden müssten. Der Druide, als indirekter Auftraggeber fungierend, vermutet, dass die auf eigene Faust handelnde Gruppe in Schwierigkeit geraten ist, anders kann er sich deren Verschwinden nicht erklären - ohne Zweifel, er klang besorgt, wie Darios berichtet.

Prrin und Blane sollen zusammen mit Liadan einen Suchtrupp bilden, weil sie dafür am besten geeignet sind. Die stumme Botin soll die beiden sicher in das Gebiet um den See gleiten. Zu Dritt sollten sie sich bestens gegen die sich dort aufhaltenden Tiere zur Wehr setzen können - wenn sie diese nicht gar einfach umgehen. Ziel ist es die Abenteuergruppe entweder zurück nach Kounos oder Beloveno zu bringen, weil diese Ruine unerforscht ist und keiner weiß, welche Gefahren dort letztendlich lauern. Alle willigen ein den Auftrag anzunehmen, und so macht sich die neugebildete Gruppe um Liadan alsbald auf über die Gebirge hinweg nach Osten zu reisen. Voraussichtlich werden sie mehrere Tage brauchen bis sie den Sionainn erreichen werden.

OT: Weiter bei "Wildnis".

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