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 Garten der Göttin

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Micky

El dios pequeño


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BeitragThema: Garten der Göttin   Di März 29, 2011 11:46 pm

Was Landschaften angeht dürfte Zraii schon viel gesehen haben; er war bereits in Nakiridaani, Gratogel und Trenkiriidan. Nichtsdestotrotz bietet sich ihm hier eine ganz einmalige Umgebung, einfach etwas unvergleichbar Atemberaubendes - vor allem von der Atmosphäre her gesehen. Während Kiera ihn anweist ihr zu folgen, durchschreitet er etwas, was gut und gerne als großer Garten durchgehen würde. Hier und da stehen verschiedenste bunte Pflanzen - unter ihnen befinden sich auch ihm bekannte. Laubbäume, Pilzgewächse in unterschiedlichen Größen, Bäche, Flüsse - die einen größer, die anderen weniger - und Wasserfälle prägen das wunderschöne Landschaftsbild. Als die Rothaarige und der Abenteurer eine Brücke überqueren, die zu einer etwas weitläufigeren, in einem See stehenden, überdachten Plattform führt, meint Kiera: "Das hier ist der Garten der Göttin." Wobei ihr klar ist, dass Zraii den Verweis auf die Gottheit missverstehen könnte, weil es sich hierbei um Animebona handelt und nicht um die Göttin der Iskai. Ab und zu wird der Steinweg auf den die beiden entlanggehen von Fackeln flankiert. Auf dem geschwungenen Pfad befinden sich auch vereinzelt kleine Pavillons - auch diese werden durchschritten. Man merkt wie es stetig steiler wird, als das Mädchen zielstrebig ihre Schritte zwischen Baumkronen und Fackeln über eine Treppe fortsetzt. Schließlich erreichen beide eine Art großes Haus - fast schon einen Palast. Es hat ein breites Dach, auf dem dunkelblaue Ziegel liegen. Unter dem blauen Ziegeldach breiten sich endlose Arkaden aus Marmorsäulen aus, soweit das Auge nach links und rechts wandert. In der Mitte steht ein großer Torbogen. Vor dem großen Tor ist ein gepflasterter Weg ausgebreitet. Die Rothaarige verschwendet trotz der Masse an Eindrücken keinen Gedanken ihre Schritte zu verlangsamen. Schlussendlich bleibt sie vor dem Eingang stehen. "Wir sind da, dies ist das Cantos Haus."
Im nächsten Moment öffnet sich die Türe und ein rotbärtiger Druide betritt den Schauplatz. "Togi Din!", begrüßt Nemos die beiden Neuankömmlinge, wobei sein Blick sofort auf Zraii fällt. "Wie ich sehe hast du uns einen Gast mitgebracht, Kiera. Und einen Bekannten noch dazu." Der Druide lächelt, aber die Rothaarige scheint zunächst verwirrt zu sein. "Ihr kennt euch?", fragt sie sogleich. Nemos nickt: "Natürlich, wir sind uns einmal vor Arjano begegnet. Zraii, nicht wahr?" Daraufhin nickt Kiera wiederum und sagt: "Wir können ihm vertrauen." Nemos antwortet lächelnd: "Und ich vertraue dir in dieser Sache. Kommt doch erstmal rein, ihr seid sicherlich hungrig." Im nächsten Augenblick betreten die Drei Cantos Haus.

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Natas

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Sa Apr 02, 2011 3:55 pm

Zraii war überwältigt. Diese Landschaft war so anders und doch vertraut. Er ist eine ganze Weile wortwörtlich Spachlos und bestaunt einfach nur die Insel. Hier und da flitzt er plötzlich zu einer Pflanze und beschnuppert sie ausgiebig, um dann wieder zu Kiera aufzuschliessen. Nur um dann zur nächsten unbekannten Pflanze zu laufen und auch an dieser zu beschnuppern. Hin und wieder hört man ihn dabei aufjauchzen oder staunen. Alles in allem wirkt er interessiert und ganz in dieser unbekannten friedlichen Welt gefangen.
Am Haus bleibt er jedoch wieder bei ihr, auch wenn er doch hin und wieder zurückblickt. Schliesslich gab es noch weit aus mehr zu bestaunen. Den Druiden grüsst er freundlich und bestätigt auch seine Worte. Und, nun wo der Druide es ansprach, Hungrig war er auch irgendwie.

OT: Weiter bei "Cantos Haus".

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Micky

El dios pequeño


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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Mo Apr 04, 2011 12:19 am

Kiera trägt keine Schuhe, sondern spaziert Barfuß durch den wunderschönen Garten der Göttin. Auf dem Weg plückt sie ein paar Blumen zu einem kleinen Strauß - in allen verschiedenen Farben. Anschließend bindet sie mithilfe eines kleinen biegbaren Astes die Blumen zusammen, um sie somit zu fixieren. "Komisch, auf der Insel des Friedens wird mir nie langweilig, obwohl ich schon so oft überall auf der Insel war, vor allem im Garten.", stellt sie fest und lächelt glücklich. Seit sie wieder hier ist, spürt sie sofort, wie die Entität ihren Körper wie eine Euphonie des Lebens durchflutet.
Die rothaarige Magierin geht weiterhin unbeirrt den Steinweg entlang und genießt die Insel, die ein einziges unvergleichbares Naturschauspiel darstellt. "Dieser Ort... ist wahrlich der Mittelpunkt der Welt." Trotz der vielen Jahre, die Kiera bereits hier verbracht hat, so ist sie heute doch immer noch hin- und hergerissen von der Schönheit der Insel des Friedens. Das Mädchen passiert einen Bach, über diesem liegt ein Baumstamm, sodass es möglich ist ihn zu überqueren, ohne dabei nass zu werden. Schritt für Schritt tapst die kleine Magierin über den Stamm, darauf achtend nicht die Balance zu verlieren. Kurz darauf wird der Weg etwas felsiger, weil Kiera eine Abkürzung nimmt. Dennoch folgt sie weiterhin dem Bach, bis sie schließlich wieder an einen Steinweg gelangt und von da aus einen fabulösen Wasserfall anzusteuert. Neben dran bahnt sich der Bach seinen Weg über einen steile Klippe, nur um in eine Art kleines Becken zu fließen und sich von da an letztendlich ins Meer zu ergießen. Außer den Geräuschen der Natur - allen voran das Plätschern des Wasserfalls - ist fast nichts zu hören. Es herrscht eine anmutende Stille.

Zraii sitzt im Grass, um ihn herum befindet sich ein Blumenfeld. Einer der Gelehrten meinte zu ihm, dass die Entität an Orten, an denen diese Blumen wachsen, sehr stark sein soll. Diese Blumen - der Iskai hat vom Aussehen her bisher in seinen Leben keine Vergleichbaren gesehen - sind laut des Gelehrten auch als Blumen der Göttin bekannt. Der Abenteurer spürt, dass sein Körper offenbar in einen Zustand völliger Entspannung geraten ist. Alles um ihn herum fühlt sich überaus friedlich an. Die Sonne am Himmel scheint warm hinunter und streichelt Zraiis Fell. Das Blut zirkuliert gleichmäßig im Körper des Iskai, alles scheint sich wie im Einklang zu befinden. Im Hintergrund ruft ein Wasserfall ein teils regelmäßiges Plätschern hervor. Noch von hier aus sind die sanften Wellen des Ozeans zu hören, wie sie geschmeidig die Felsen am Rande der Insel streifen. Zraiis Geist ist derart konzentriert, dass er sogar in der Lage ist ein vages Geräusch wahrzunehmen, es hört sich an wie Schritte auf einem Steinweg - sanfte Schritte.

Schlussendlich erreicht Kiera das Ziel ihrer Begierde. Es handelt sich um ein etwas längeres, dickeres, keltisches Steinkreuz, dass in den Boden gerammt wurde. Geradezu filigran wurde das Kreuz vermutlich aus dem Stein gehauen; es sieht sehr kunstvoll aus. Im Herzen des Kreuzes steht etwas geschrieben: 'Alana - Ihr Geist war sehr stark, doch ihr Körper war gefangen in einer schwachen Hülle. Möge sie mit ihrem starken Geist über diejenigen wachen, die sie aus vollem Herzen geliebt hat.' Offenbar handelt es sich um eine Art Grabstein. Kiera geht in die Knie und legt den Blumenstrauß vor dem Kreuz nieder. Sie beginnt zu sprechen: "Mama... ich bin mir sicher du beobachtest mich zusammen mit Animebona aus einer anderen Welt. Es tut mir Leid, dass ich dich nicht früher besucht habe. Die ganze Zeit, seit dein Ens... eins mit der Entität geworden ist... konnte ich mich nicht dazu überwinden dich zu besuchen. Doch ich habe viel nachgedacht, auch viel erlebt seitdem... Gutes und Schlechtes und sogar Freunde gefunden... denke ich. Es wäre schön, wenn du mir ein Zeichen geben würdest... aber vielleicht warst du ja dass, was mir damals auf der Salas ermöglicht hat zu überleben und weiterzukommen... du und Animebona..." Die Magierin vergießt mehrere kleine Tränen, die auf den Blumenstrauß prasseln. Mit einer Hand wischt sich Kiera die Tränen aus dem Gesicht. "Ich weiß... du hast gesagt ich soll nicht weinen... aber du kennst mich. Mama, ich werde wieder gehen. Doch ich weiß, dass du immer ein Auge auf mich haben wirst, genau wie Animebona... ich weiß es einfach. Lass mich dir ein Lied zum Abschied spielen." Kiera erhebt sich, streift mit einer freien Hand den weißen Schleier von ihrem Kopf und holt ihre Okarina hervor. Gelassen geht sie hinüber zu einer kleinen Klippe, um sich am Rand niederzulassen. Die Füße lässt die Rothaarige dabei unbeschwert in der Luft baumeln. Dann setzt Kiera ihre Lippen an das Blasinstrument und beginnt eine Melodie zu spielen.

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Natas

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Sa Apr 09, 2011 3:03 pm

Als der junge Iskai die Schritte vernimmt, kehrt er langsam wieder ins hier und jetzt zurück. Ehe er sie sah, wusste er schon das sie es war. Erst will er sie rufen, doch wie sie so vorbeischwebt, bleibt er stumm im Blumenbet sitzen und folgt ihr nur mit dem Blick. Dann hüpft er regelrecht, aber leise, auf und leise in etwas Abstand folgt er ihr. Es ist weniger ein 'nachspionieren' sondern mehr ein 'nicht-stören-wollen'. Auch Zraii pflückt eine Blume, wenn möglichst, eine Iskaiische. Ansonsten eine die er eben besonders hübsch findet. Als sie sich ans Grab setzt, verharrt er in Abstand an einem Baum. Die Worte kann er leise vernehmen. Doch auch hier stört er nicht unnötig und wartet. "Wie es wohl sein muss, die Familie zu verlieren? Die, die einem am nächsten sind?" grübelt er, ohne jedoch recht Antwort zu finden. Kurz muss der Krieger schaudern, als fröstel es ihm. Das ist keine schöne Vorstellung... .
Als Kiera sich wieder aufmacht, folgt auch ihr pelziger Schatten. Die Blume legt er neben den Blumenstrauss. Eine Geste, denn auch wenn er die Frau ja nicht kennt, so ist er doch mit in Trauer. "Ich auch aufpassen" murmelt er in gebrochenem Keltisch zum Grab. Auch wenn er sich nicht sicher ist mit den Entitäten und gestorbenen Leuten, so haben Mütter, in seinem Fall mehr Schwestern, es meist ganz gern, das irgendwer auf ihre Töchter aufpasst. Als er dann die Melodie vernimmt, ruckt sein Kopf in Richtung Klippe und ein sachtes grinsen entblösst seine Zähne. Auch hier schleicht er wieder mehr als das er geht, um zur Quelle hin zu gelangen. In etwas Entfernung, um ja nicht zu stören, lauscht er dem Lied und wirkt wieder mit sich und der Welt zufrieden. Tief saugt er Luft durch die Nase, schliesst die Augen um sich voll dem Gehör und Geruch hinzugeben.

Als sich das Lied dem Ende neigt, öffnet er die Augen wieder. Als das Lied dann zu Ende ist, geht er dann zu ihr und setzt sich neben Kiera. Dieser schenkt er ein freundliches lächeln, dann starrt er nach vorne, als wolle er auch jetzt nicht unnötig stören, aber doch nun seine Anwesenheit nicht länger verheimlichen.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   So Apr 10, 2011 9:25 pm

Das junge rothaarige Mädchen muss sich eingestehen, dass sie gerade erst nachdem sie ihr Lied zuende gespielt hat, Zraii wirklich bemerkt. Eher überrascht sieht sie ihn an, zeigt aber keine Spur von Angst oder dergleichen. Kiera weiß, dass ihr auf der Insel des Friedens niemand etwas Böses will. Schließlich erwidert sie das Lächeln des Iskai. "Zraii, ich habe dich gar nicht bemerkt. Du magst wohl meine Musik, sonst hättest du mir nicht gelauscht." Dann lacht Kiera, die gerade im Moment wieder recht fröhlich aussieht. Ihre einzigartig blauen Augen funkeln geradezu im Licht der warmen Sonne - wodurch sie eine leicht grünliche Farbe bekommen, die sie nur noch außergewöhnlicher erscheinen lässt. "Aber für besseres Liedgut solltest du lieber Maire aufsuchen.", meint die Magierin mit einem Zwinkern, dann sieht sie genau wie der Iskai nach vorne. Die roten Haare des Mädchens wehen ein wenig im Wind - sie scheinen länger geworden zu sein. Nach einer Weile beginnt Kiera wieder zu sprechen, wobei sie zur Iskai-Sprache wechselt. Ihren Blick jedoch behält sie jedoch bei, auch die Mundwinkel sind immer noch nach oben gezogen. "Und, wie gefällt es dir auf der Insel des Friedens, Zraii?"

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Mo Apr 11, 2011 4:38 pm

Sogleich nickt er bestätigend. "Du spielen schön. Ich würde gerne auch spielen können. Aber meine Versuch war grausig" Kurz folgt eine Art kehliges kichern. Er scheint sich damit abgefunden zu haben, nur Musik zu hören, und nicht selbst Musik zu machen. Als sie Maire erwähnt, schüttelt er kurz die Mähne. "Ich mag Dein Okarinaspiel", meint er etwas leiser, recht ruhig. Den Blick geradeaus gehalten lächelt er dabei. In den Worten scheint mehr als nur eine Wahrheit zu stecken.
"Es ist schön hier. Soviele Pflanzen, soviel neues, auch wenn mir der Kopf ein bisschen schwirrt bei all dem was ich gelernt habe. Aber alle sind auch nett zu mir. Ausserdem ist es so .. friedlich.. . Ich weis garnicht wie ich das Beschreiben soll." Kurz wendet er sich grinsend zu ihr. "Aber Du weist sicher selbst was ich meine." Dann wendet er sich wieder geradeaus zum Meer. "Ein ganz besonderer Ort" sagt er dann noch flüsternd, ehrfürchtig. Anschliessend schweigt er wieder.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Mo Apr 11, 2011 7:07 pm

Kiera freut sich sehr über Zraiis Kompliment und muss ebenfalls kichern. Hin und wieder übt sie mit der Okarina, früher hatte sie jedoch mehr Zeit dafür. Dann hört sie dem Iskai zu. Als er endet lächelt sie unweigerlich. "Ich weiß, noch heute fühlt sich die Insel geradezu überwältigend für mich an, ganz so wie ich sie das erste Mal betrat. Manchmal kommt es mir so vor als würde ich sie förmlich spüren, durch sie leben. Frill erzählte mir einmal, dass die Insel nicht zufällig gewählt wurde. Sie stellt wohl den Mittelpunkt Albions dar und soll direkt über einem Nexus der Magie liegen." Das rothaarige Mädchen greift mit der Hand an ihr Amulett, lässt aber kurz darauf wieder vom Schmuckstück ab.
Anschließend greift Kiera noch einmal das Thema der Okarina auf. "Es ist nur eine Sache der Übung. Obwohl Meister Drannagh einmal zu mir sagte, dass man durch Üben einiges erreichen könne, aber die natürliche Begabung würde man dadurch nicht ersetzen können. Was ich damit sagen will, meine Magiebegabung wurde mir von Animebona geschenkt. Meine Bestimmung ist es nicht mit einem mächtigen Zweihänder die Feinde Albions zu erschlagen, sondern sie mit meinem Geist zu besiegen. Ich bin in einer schwachen Hülle gefangen Zraii, anders als du." In ihre Stimme schleicht sich ein etwas wehmütiger Klang hinein, weshalb sich ihr letzter Satz fast so anhört, als wäre sie nicht ganz von sich selbst überzeugt.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Di Apr 12, 2011 6:10 pm

Prompt erwiedert er ihr: "Der mächtigste Zweihänder bringt nichts, wenn man sich nicht bewegen kann." Auch wenn er ihr natürlich schon längst ihren Zauber verziehen hat, scheint es auch jetzt noch an ihm zu zehren. Doch klingt kein Tadel in der Stimme mit, sondern mehr eine Gewissheit. "Dafür ist Dein Geist stärker als meiner. Ich kann nichts Vorstellen, was dann passiert." Wenn er ehrlich ist, findet Zraii das auch ganz gut so. Das ist ihm alles viel zu kompliziert und unheimlich.
"Bleiben wir noch lange auf der Insel? Was hat Nemos eigentlich gesagt weil Du ja als wir ankamen nicht so glücklich warst ihm zu begegnen" meint er ein wenig vorsichtig klingend.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Sa Apr 16, 2011 4:54 pm

Kurz erinnert sich auch Kiera sofort daran, dass sie Zraii einst erstarren hat lassen. Für den Moment schleicht sich deswegen ein etwas schuldiger Blick in die Mimik des Mädchens, ist aber sogleich wieder wie weggeblasen als Zraii weiterspricht. Außer ein Nicken erwidert sie darauf nichts - allerdings sieht sie nun wieder fröhlicher aus.
"Ich weiß nicht. Hier ist mein Zuhause, aber wir können gern einen kleinen Ausflug machen, wenn du willst. Die Insel ist groß und es gibt weit mehr zu entdecken als nur Cantos Haus und den Garten der Göttin." Dann fährt sie nach einer kleinen Pause fort und beantwortet auch die nächste Frage des Iskai. "Nemos? Nun ja, also er meinte es wäre nicht so schlimm, dass wir Gaheris nicht finden konnten und dass es nicht meine Schuld sei. Ich persönlich... mache mir immer noch Vorwürfe deswegen... aber ich bin dennoch gespannt auf welchen Pfad mich Animebona in der Zukunft schicken wird."
Da ihr das Thema unangenehm erscheint wechselt die Magierin rasch auf ein anderes. "Wie läuft eigentlich dein Tri-Nadh Training?"

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Di Apr 19, 2011 1:51 pm

Sogleich nickt er. Auch wenn er schon viel gesehen hatte, und auch viel erfahren, so ist es doch nie verkehrt noch mehr zu sehen. Und Kiera kennt sicher die besten Orte, wenn sie hier schon immer lebt. "Gerne. Dann haben die ganzen Gelehrten wenigstens ein bisschen Ruhe vor mir, wenn ich Dich ausfrage." Meint er recht fröhlich grinsend. Auch erhebt er sich schon langsam. Ein bisschen Dreck aus dem Fell klopfend meint er weiter: "Es ist ein bisschen ... verwirrend. Aber mit der Hilfe komme ich gut zurecht. Ziemlich spannend das sage ich Dir!" Dann grinst er erneut frech/fröhlich auf. Zraii hat offenbar wieder einmal gute Laune. "Jetzt bin ich auch ein bisschen magisch" gluckst er. Es ist dabei nicht wirklich zu ergründen, ob er das nun ernst meint, oder nicht.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Do Apr 21, 2011 5:37 pm

Kiera muss unweigerlich schmunzeln. "Es freut mich, dass du soviel Spaß an derlei Dingen hast. So ein angeborenes Talent wie du es besitzt, sollte auch genutzt werden. Erstaunlich, dass niemand jenes bereits früher entdeckt hat." Anschließend erhebt auch sie sich. Auf die Sache mit der Magie hin, muss nun auch das rothaarige Mädchen grinsen. "Wir sind ständig von Magie umgeben, auch wenn wir sie nicht sehen, hören, riechen, schmecken oder fühlen können. Ohne Magie würde es kein Leben auf unserer Welt geben. Somit verkörpert auch dein Ens Albion." Kiera tapst fröhlich um den Iskai herum, bis sie schließlich wieder vor ihm steht. "Ich gebe dir einen kleinen Vorgeschmack von eine der mächtigsten Magien der Erleuchteten." Schelmisch sieht sie den jungen Krieger an und kann ein kleines Kichern nicht zurückhalten. Die Magierin zieht sich den schneeweißen Schleier über den Kopf. Gleich darauf faltet sie ihre Hände, sodass beide sich gegenseitig umschließen. Sie schließt ihre Augen, beugt ihr Haupt ein wenig und ihr Körper spannt sich in gleichem Maße an - jedoch ohne dabei verkrampft auszusehen. Was Zraii nicht sehen kann ist die Tatsache, dass Kiera in diesem Moment eine große Menge an Konzentration aufbringen muss, um die folgende Handlung in die Tat umsetzen zu können.
Mit ihrem Geist stellt sie sich einen abgelegenen Platz im Garten der Göttin vor, so als wäre dieser wahrhaftig genau vor ihr und sie würde bereits dort sein. Obgleich Kieras Körper bis jetzt noch keine Veränderung zeigt, so spielt sich in ihrem Inneren etwas Außergewöhnliches ab. Das junge Mädchen versinkt geradezu in einem alles umgebenden Licht. Ein unbeschreiblich schönes Gefühl der Schwerelosigkeit überkommt sie, fast so als würde sie träumen. Der Weg, den sie eigentlich auf ihren zwei Beinen beschreiten müsste, tut sich vor ihr auf und scheint gerade mal einen Katzesprung entfernt zu sein. Durch die große Konzentrationskraft ist sie für den Augenblick sogar in der Lage ihr eigenes Ens wie einen anderen, fremden Körper zu spüren. Im nächsten Moment nimmt Zraii eine wunderschöne Euphonie wahr, ähnlich wie es der Fall ist, wenn er seinen Musikkristall aktiviert. Kieras Körper fängt plötzlich an weiß zu glitzern und in der gleichen Farbe zu leuchten. Als wäre dies nicht schon genug faltet sich ihre ganze Gestalt auf einen Schlag zusammen - erst von der Breite, danach von der Länge - sodass von ihr höchstens ein kleiner Punkt übrig bleibt, der jedoch einen Augenblick später mit einem sehr kleinen Blitz im Nichts verschwindet - ähnlich wie ein durch Dunkelheit übertünchter Sonnenstrahl; die rothaarige Magierin ist weg.

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Zuletzt von Micky am Fr Mai 06, 2011 1:19 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   So Apr 24, 2011 5:54 pm

Zuerst hat er damit zu knabbern, das alles aus Magie besteht, was um ihn herum ist. Doch vielleicht ist das ja nur so eine Redewendung. Daher verfolgt er Kiera mit seinem Blick gutgelaunt, bis diese zu 'Vorstellen' beginnt, und .... verschwindet. Der Iskai, ist erstarrt. Die Musik nimmt er nur schwach wahr. Seine Gedanken überschlagen sich von Sorge-über-Kiera, über Sorge-darüber-das-der-Musikkristall-das-auch-kann weil da ja diese Musik war, bis Kiera-drehe-ich-den-Hals-um, wenn sie das extra gemacht hat.

So steht er da wie verstarrt sicherlich einige Minuten. Sollte sich niemand ihm nähern, fragt er nach dieser unbestimmten Zeit leise in Iskai: "Kiera?" und versucht ihren Geruch zu lokalisieren. Oder ihre Stimme/Schritte zu erlauschen. Sollte keine Antwort kommen, wird er rasch nach dem Weg, dann in Richtung Cantos Haus flitzen, um Alarm zu schlagen.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Mo Apr 25, 2011 8:56 pm

Als Kiera wieder vor der Baumstammbrücke auftaucht, sieht sie auf sich herab und stellt fest, dass sie langsam in Sachen Teleportationsmagie Übung bekommt. "Es funktioniert immer besser." Gerade will sie sich auf dem Weg zurück zu Zraii machen, doch sie sieht ihn zielstrebig in Richtung von Cantos Haus laufen - sie folgt ihm. Nach kurzer Zeit holt das Mädchen langsam aber sicher den Iskai ein, bevor dieser das palastähnliche Gebäude erreicht - er müsste Kiera eigentlich bereits wittern. Sollte er sich umdrehen, würde sie lachen, allerdings wäre es kein Auslachen, sondern eher ein Anlachen, weil sie sich einen kleinen Scherz erlaubt hat.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Mo Apr 25, 2011 9:27 pm

Erst denkt er das sei nur Illusion, doch dann ist er sicher das Kiera wieder hinter ihm sein müsste. Was sich auch gleich bestätigt wird, als er sich umdreht. Erst ist er verwundert, dann deutlich erleichtert, und schliesslich scheint er irgendwie beleidigt zu sein.

"Du..." meint er dann in Iskai ein wenig durcheinander. Sollte sie lachen, wird er nur unzufrieden zurückschauen.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Mo Apr 25, 2011 11:22 pm

Für den Moment tut es Kiera sogar Leid, dass sie den jungen Iskai ein wenig geärgert hat, aber sie kann ein Lachen nicht zurückhalten. Sie beruhigt sich schnell wieder und geht näher zu ihm, sodass sie genau vor ihm steht. "Vergib mir bitte, Zraii. Ich bin wohl ein wenig stolz auf meine neuerworbenen magischen Künste, darum habe ich sie in deiner Gegenwart getestet. Ähm... ich hoffe du bist jetzt nicht böse?", fragt die junge Magierin etwas verschüchtert, aber dennoch zuckersüß dreinblickend.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Mo Apr 25, 2011 11:32 pm

Rasch verfliegt sein Zorn darüber wieder. Wie könnte er auch anders als schief zurückgrinsen. "Nagut..." meint er dann noch ein klein wenig murrig. Immerhin hat er sich wieder beruhigt, doch sollte ihr klar sein, das er es nicht so spassig fand wie sie. Magie ist ihm wohl recht suspekt.

So atmet er einmal tief durch. "Ich mag das gezauber nicht... Gruselig.." Gesteht er leise.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Mo Apr 25, 2011 11:39 pm

Schnell findet auch Kiera wieder ihr Lächeln. "Ich weiß, aber wenn du mit mir zusammen bist wirst du der Magie Wohl oder Übel nicht entkommen können.", sagt sie und kann sich dabei auch selbst ein Grinsen nicht verkneifen. Sie will gerade einen Schritt nach vorne machen, um an Zraii vorbeizugehen, als sie unglücklicherweise über einen kleinen Stein stolpert. Ohne noch etwas dagegen tun zu können - und weil alles viel zu schnell für sie abläuft - landet sie mit ihrem Körper eng an Zraiis und umarmt ihn praktisch zwangsweise. Ihr wird sofort ganz heiß, während sie sich zunächst festhält - bzw. an ihm festhalten muss.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Mo Apr 25, 2011 11:55 pm

Knapp nickt er und scheint sich, ein wenig schwer, mit diesem Schicksal abzufinden. "Warn mich demnächst vor."

Als sie gegen ihn stolpert, bietet er instinktiv Widerstand um nicht umzukippen und 'schnappt' mit den Armen/Händen nach ihr. "Uh" denkt er sich, ein Ausdruck der überaschten Freude. 'Uh' macht die Stimme in seinem Kopf, ein Ausdruck der .... lassen wir das. "Uh" meint er dann nun wieder höchst freundlich grinsend. Offenbar hat es ihn doch ein wenig Ausdauer gekostet sie aufzufangen, denn die Atmung scheint ein wenig unregelmässig zu gehen. Ansonsten bleibt er stumm und macht keine Anstalten, sie rasch wieder loszuwerden.

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Zuletzt von Natas am Di Apr 26, 2011 2:48 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Di Apr 26, 2011 12:26 am

Kieras Wangen färben sich ein wenig rot. Es ist ihr zwar unangenehm, aber gleichzeitig überkommt sie dieses bestimmte Gefühl von Nähe, nach der sich ihr Unterbewusstsein sehnt - eben ein Trieb, der in den Genen von Menschen und wahrscheinlich auch Iskai tief verwurzelt ist. Somit hält sie Zraii weiter fest, obwohl es sich mittlerweile schon um eine ganze Minute handelt. Für die kleine Magierin ist es gerade unbeschreiblich was sich in ihrem Körper abspielt. So etwas fühlte sie bis jetzt weder im Kampf, im Umgang mit Magie, noch beim Musizieren. Das letzte Mal als sie Ähnliches spürte, war, als ihr und Zraiis Geist miteinander verschmolzen. Auch damals war das rothaarige Mädchen über dieses spezielle Gefühl vewirrt gewesen. Im Hintergrund ist das melodische Plätschern des Wasserfalls zu hören, während ein paar bunte Vögel zwitschernd auf einer kleinen Wasserfläche landen, um ihren Durst zu stillen. Unfähig sich zu bewegen und innerlich dazu getrieben sich enger an ihm zu schmiegen, verharrt Kiera also weiterhin in seinen Armen.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Di Apr 26, 2011 2:55 pm

Mag Zraii erst ein wenig steif wirken, lockert sich seine Anspannung bald und als sie nun keine Anstalten macht ihn zu versteinern oder ihn wegzuschubsen, legt er die arme um sie und geniesst offenbar ihre Berührung. Auch der Iskai ist dabei nicht ganz Herr seiner Gefühlswelt. "Ob das daran liegt das sie eine Keltin ist und keine Iskai? Oder liegt das an Kiera alleine?" fragt er sich kurz, um auch prompt eine stichelnde Antwort zu bekommen. 'Das weist Du genau' Allerdings verwirrt ihn zu allem überfluss auch noch ihr verhalten, weil in den Gesprächen hatte der junge Krieger nicht das Gefühl gehabt, als dürfe er sie einfach umarmen. "Das ist sicher ein gutes Zeichen" stellt er zufrieden fest und schmiegt sich gleich noch ein wenig enger an sie, um Wärme Berührung und Geruch zu geniessen, und das drumherum sämtlich auszuschalten. Zraii ist definitiv für den Moment zufrieden.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Di Apr 26, 2011 11:23 pm

Bisher gab es für Zraii selten eine Gelegenheit Kieras fruchtigen Duft derart intensiv zu beschnuppern. Daneben fühlt sich ihr Körper warm an, wenn an manchen Stellen nicht sogar heiß. Die junge Magierin rührt sich immer noch nicht vom Fleck - doch schießen ihr Hunderte von Gedanken durch den Kopf. Sie nimmt ihre Umgebung nun fast nicht mehr wahr. In ihrem kleinen Universum ist der Fixpunkt nun auf sie und dem Iskai gerichtet. Irgendwann fasst sich Kiera schließlich ein Herz. Sie blickt zu Zraii hinauf, allerdings bringt sie kein Wort heraus - obwohl sie es vorhatte. Ihre Wangen sind leicht rot - wie ihr Haar - während die meerblauen Augen des schönen Mädchens geradezu magisch schimmern. Eine leichte Windbrise erfasst die Haare der jungen Magierin, woraufhin ihre wenigen Sommersprossen im Gesicht preisgegeben werden. Es ist als wollte sie etwas sagen, aber ihr zierlicher Körper triumphiert über ihren starken Geist, also schafft sie es nicht ihre weichen Lippen auch nur ansatzweise zu bewegen.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Mi Apr 27, 2011 2:18 pm

Er kostet den Geruch natürlich aus. Langsam beruhigt sich sein Herzschlag wieder und geht gleichmässiger. Blut zirkuliert und lässt seine Körpertemperatur ebenfalls ein wenig ansteigen. Er ist irgendwie innerlich etwas unsicher, so schweigt er auch weiterhin still. Sacht lächelt er ihr zu als sie offenbar versucht etwas zu sagen. Er bringt ein leises fragendes; "Hm?" über die Lippen. Sein Schwanz legt sich ebenfalls um sie, als wolle er mit allen Mitteln sicherstellen, das sie ihm nicht einfach entrinnt, obwohl er sie natürlich nicht festhalten würde. Nach einem Weilchen ist er mutiger und beginnt gar mit der Schwanzspitze über Rücken/Nacken zu streicheln. Bernsteinfarbene Raubtieraugen verlieren sich in ihren Meerblauen Gegenüber.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Do Apr 28, 2011 8:21 pm

Im Normalfall hätte Kiera den Anstieg von Zraiis Körpertemperatur mitbekommen müssen, allerdings ist sie dafür zu sehr in ihre Gefühlswelt vertief und nicht minder kälter als jener. Obwohl sie nicht in der Lage scheint auch nur ein Wort über ihre Lippen zu bringen, so gelingt dies dem Iskai offensichtlich recht einfach, wenngleich er nicht viel von sich gibt. Vielmehr versucht er mit einer Geste etwas auszudrücken - was in dieser Situation wahrscheinlich gar nicht so verkehrt ist. Die Magierin lässt ihn gewähren, macht keine Anstalten sich zu wehren, nein, ganz im Gegenteil: sie genießt es. Als Zraii dann noch ein Stück weiter geht und sie streichelt, muss sie sogar kichern, weil sie im Nacken ein wenig kitzlig ist. Kiera ist durch den Sturm ihrer Gefühle nachwievor verwirrt und unfähig diese richtig einzuordnen - durchaus, es ist Neuland für sie, immerhin hat sie fast ihr ganzes Leben auf der Insel des Friedens verbracht, unter alten, weisen Leuten. Etwas schüchtern bringt sie jedoch endlich ihren Mund auf, denn der Abenteurer vermittelt ihr ein Gefühl von Geborgenheit, dass sie aufatmen lässt. "Zraii, was passiert hier?"

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Do Apr 28, 2011 11:11 pm

"Und da heist es ich sei Naiv." Zraii, der eben in einer grossen Familie mit vielen Geschwistern aufgewachsen ist, hat durchaus gewisse Vorstellungen über die Situation. Allerdings ist er dennoch erst einmal Still. Es ist schwierig für ihn die richtigen Worte zu finden. Abgesehen davon weis er ja nicht ob er sich nicht nur Dinge denkt, die bei Menschen ganz anders sind als Iskai. "Verdammt, ich hätte mehr fragen sollen" denkt er sich als er sich an die Gespräche über keltische Mädchen zurückerinnert, ob es da nicht irgendwie eine 'Lösung' für all das hier gibt. 'Feigling Feigling' meldet sich die Stimme. Die Lippen des jungen Iskai formen ein schmales, doch ehrlich freundliches grinsen.
"Ich mag Dich gern" platzt er dann herraus, als hätte er dies eigentlich schon lange sagen wollen, doch bisher nicht getan. Offenbar seine Antwort auf die Frage hin. Sein Glück, das man unter dem Fell nicht sehen kann, das das Blut nun wieder schnell durch seinen Körper, insbesondere seinen Kopf, rauscht. Nur die weniger bewachsenen Ohren leuchten ein wenig verräterisch. Auch 'erstarrt' er ein wenig, als befürchte er nun ... irgendetwas.

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BeitragThema: Re: Garten der Göttin   Do Apr 28, 2011 11:51 pm

In dieser Situation ist Kiera wirklich sehr naiv und trotz ihrer Begabungen und Talente, fehlen ihr doch die sozialen Erfahrungen - sowohl im Bezug auf Freundschaft mit Gleichaltrigen, als auch auf Liebe. Durch ihre Kindheit hat die junge Magierin, anders wie Zraii, nicht nur eine kulturelle Erziehung durchlebt. Sie wurde von Kelten, Iskai und sogar teilweise von Helromiern geprägt. Auf solche Erfahrungen wiederum können nur sehr wenige Personen auf diesem Planeten zurückgreifen. Und dennoch, ist sie gerade mit dieser Situation überfordert. Normalerweise würde das rothaarige Mädchen solchen Problemen einfach aus dem Weg gehen, jedoch hat sich ihr Charakter in den vergangenen Monaten auch ein wenig verändert und es ist auch ein gewisses Maß an Neugier vorhanden, was als nächstes passieren würde - nicht zu vergessen eine scheinbar durchaus vorhandene Zuneinigung zu ihrem Gegenüber.
Da auf Kiera gerade eine Unmenge an Gefühlen hereinprasseln, ist sie nicht fähig eine ähnlich freundliche Regung in ihrer Mimik zu bewerkstelligen. Es zeichnet sich eher eine etwas überraschte Miene ab. Überrascht von sich selbst, aber auch vom Abenteurer. Kurz blickt sie weg, weil sie den Augenkontakt aufgrund ihrer Schüchternheit nicht aufrechterhalten kann. Dann sieht sie den Iskai wieder mit ihren einzigartigen, blauen Augen an. Sie hat sich schon oft über die Beziehung zu Zraii den Kopf zerbrochen und findet, dass sie nun zu einer Entscheidung gekommen ist. Obwohl sie die ganze Zeit über mit ihm in Iskai gesprochen hat, fällt sie in diesem Augenblick wieder zurück in ihre eigene Muttersprache, wo sie sich noch präziser und besser ausdrücken kann - vor allem, wenn es um ihre tiefsten Gefühle geht. "Seitdem du dich meinem Großvater nach Aballon angeschlossen hast, bist du mir nicht mehr von der Seite gewichen und ich dir auch nicht. Nicht einmal auf der Salas ließ du mich im Stich. Du hast gegen die Kelpies gar dein junges Leben für mich riskiert... und dass, obwohl du mich nicht einmal gut kanntest und ich dich angelogen habe." Für einen Moment muss sie sich wieder sammeln, denn ihr steigen unweigerlich ein paar Tränen in die Augen - sie scheint berührt zu sein. "Ich mag dich auch, Zraii... sogar sehr. Du bist für mich so etwas wie ein... Freund geworden." Genau weiß Kiera nicht wie sie sich ausdrücken soll, doch wartet sie die Reaktion ihres Gegenübers geduldig ab.

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