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 1. Die Geschichte der Kelten

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Micky
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El dios pequeño


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BeitragThema: 1. Die Geschichte der Kelten   Do Nov 01, 2012 1:20 pm

Die Helromier
Die Helromier (Griechen/Römer) waren das Volk Animenknas. Sie waren sehr kluge Menschen. Einige schafften es sogar mit ihrer Folgerichtigkeit zu erkennen, dass Animenkna nicht der einzige Sohn des Unbekannten Gottes ist. Sie hatten große Dichter und Denker und waren starke Krieger.

Da war zum Beispiel Homer der griechische Dichter: Homers Lieder waren ein getreues Abbild des Konfliktes zwischen den beiden Polen Animebona und Animenkna. Besonders der zweite Teil seines Werkes, der von den Irrfahrten des Ulysses (Odysseus) handelte, war sehr aufschlussreich. Denn Ulysses verkörperte das Prinzip Animenknas, wie keine Figur vor ihm. Bei ihm stand nicht mehr die Anpassung an den Fluss des Geschehens im Vordergrund. Er empfand sich nicht mehr als Teil des Flusses Animebona, als den sich der Mensch bis dahin immer empfunden hatte. Für ihn war die Anpassung an den Fluss nur scheinbar. Er war wie das Boot, das den Fluss bezwang, weil es sich seinen Bewegungen scheinbar anpasste, sich seine Eigenschaften aber nur zunutze machte, um ihn zu besiegen und anderen Zwecken zu dienen. Zwecken, die einer ganz anderen Welt angehörten, als der Zweck, zu dem der Fluss floss. Dadurch erhoffte sich Ulysses der Bedrohung, die der Fluss schließlich auch immer war, zu entgehen. Als gutes Beispiel dienten die Methoden, wie er den Gefahren begegnete, denen er ausgesetzt war. Den Riesen Polyphem, einen Zyklop, betrog er, indem er sich "Niemand" nannte. Dabei ahmte er sein Ens nach, das sich den eigenen Namen frei aus seinem Wesen heraus wählte. Aber der Name, den sich Ulysses ausdachte, hatte nichts mit seinem Ens zu tun, sondern mit dem Zweck, dem dieser dienen sollte.
Ulysses wurde erst ganz zum Schluss wieder von seiner misstrauischen Ehefrau erkannt, als er den Bogen spannte, den nur er spannen konnte. Hier griff Ulysses erstmals ganz bewusst auf sein eigenes Ens zurück und unterwarf selbst dieses seinem Ziel. Dem Ziel, seine Familie zu schützen und die Herrschaft wiederzuerlangen. Und dies gelang ihm so überzeugend, dass bald alle Helromier seinem Vorbild nacheiferten. Sie merkten gar nicht, dass sie ihre Freiheit verloren. Am Ende waren sie alle der "Niemand", der den Riesen besiegte.

Oder Aristoteles, der griechische Dichter: Er war der Baumeister des Wörterturms. Wo Ulysses den Grundstein legte, da ersann Aristoteles die Statik. Ein großer Denker, aber er nutzte nur den Zielen Animenknas. Er galt den Helromiern als Begründer der Logik. Und das war für sie das Höchste. Aber mit all ihrer Logik hatten die Helromier dennoch das Wesen der Magie nicht erfassen können. Zwar waren sie stärker als die Kelten, aber sie waren deshalb noch lange nicht unbesiegbar.
So wie es die Kelten taten, entwickelten auch die Helromier eine Schrift. Aber ihre Schrift begann bald, das Gemeinte nicht mehr nur zu bedeuten. Für sie war die Schrift das Gemeinte. Und ihre Wörter waren auf einmal das Gemeinte. Der Fluss der Sprache erstarrte und sie begannen, die einzelnen Begriffe aufeinander zu stapeln, als wären es Steine, wie bei einem Wörterturm. Ihre Sprache verlor ihren Geist. Sie waren nach wie vor klug, aber ohne Geist. Sie bauten den Turm ihrer Wörter immer höher und verwandelten alles Magische, vor dem sie Angst hatten, in totes Material und erfüllten es mit neuem, geistlosen Leben. Aber dieses untote Material beherrschten sie vollkommen.


Die Kelten
Die Kelten hingegen waren das Volk Animebonas. Ihre drei größten Helden waren Vercingetorix, Catuvellaunus und Canto der Weise. Sie kämpften gegen den Helromier Saethar (Cäsar). Saethar war ein ehrgeiziger römischer Feldherr und Imperator. Er überzog ganz Gallien, das Land der Kelten, mit Krieg. Saethar gewann den Krieg und machte Gallien zur römischen Provinz. Später ließ er sich zum Diktator, zum Alleinherrscher über Rom ausrufen. Schließlich wurde er von Verschwörern ermordet. Er war der größte Krieger der Helromier und ein großer Fürst. Doch als Saethar die Kelten besiegte, kam er durch seine eigene Waffe, Brato (Brutus), ums Leben. Dieser war einer der Vertrauten Saethars und einer seiner Mörder.

Als Vercingetorix und sein Bruder Catuvellaunus im Kampf gegen die Helromier gefallen waren, flohen die Kelten vom Festland (Gallien) auf die Inseln (Britannien, Irland usw.). Einige Kelten blieben aber auf dem Festland und wurden mit der Zeit selbst zu Helromiern.
Doch eines Tages erschien ein Helromier bei den Kelten. Sein Name war Bathrig (St. Patrick) und er war ein christlicher Bischof der römisch-katholischen Kirche, der sich zur Aufgabe gemacht hatte die Botschaft von Iaghvir (Jahwe) zu verbreiten. England war eine römische Provinz gewesen und christianisiert worden. Auch nach Wales und Schottland, das ohnehin nicht nur von Kelten besiedelt war, wurde das Christentum getragen. Irland war schließlich die letzte Bastion des Keltentums in Europa gewesen, bis Bathrig im 5. Jahrhundert auf die Insel kam und dort das Christentum, die lateinische und römische Sprache, aber auch die Schrift verbreitete. Bathrig helromisierte sozusagen die letzten unbeeinflussten Kelten auf Ivernia (Irland).

Canto, der große Kelte, war ein weiser Druide. Als die Kelten schließlich führerlos waren, übernahm er die Verantwortung. Er ließ sich nicht von den Lehren Animenknas verführen. Tapfer führte er sein Volk von der Erde aus, mit der Macht der Teleportationsmagie, durch den Nebel in das weiße Land (Albion).
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