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 Antwort Animenknas'

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BeitragThema: Antwort Animenknas'   Di Feb 19, 2013 8:57 pm

Hallo, schön zu sehen, dass es auch andere gibt, die nach wie vor dieses Meisterstück von RPG spielen.

Es mag eine komische Frage sein, aber ich habe sie mir gestellt, seit ich Albion zum ersten mal gespielt habe.
Was ist die Antwort Animenknas'?

Ich habe die entsprechenden Texte unten nochmal abgebildet ..

Frage nach Albion (bei den Dji Cantos):

"Das ist der Name dieses Planeten. Albion bedeutet eigentlich nur "weißes Land". Es schien uns immer so, als wäre es das Land Animebonas. Aber vielleicht hatte auch Animenkna damals recht, als er Animebona antwortete."

Frage nach Antwort:

"Das kann Dir am besten unsere Bardin vorsingen. Sie hat erst kürzlich ein wunderbares Lied verfaßt, das unsere Geschichte vom Anbeginn der Zeit an erzählt."

Das Lied der Bardin:

"An ihrem Morgen sprach Animebona: Es sei Fluß im Gedanken und auch im Sein. Und die Welt tat sich auf und alles Gedenken wurd Wesen in ihr, ein Alles Allein. Und zu ihr am Abend sprach er, Animenkna: Die Menschen schufst Du, die Pflanzen, das Tier. Laß Ersteren, Schwester, die Letzteren lenken Und ordnen die Dinge und huldigen Dir! Zu ihrem Bruder sprach Animebona: Gedanken von mir sind's, die Du benennst Und ordnen zu suchst. Sag: lenkt wohl die Angst dich, Daß Du ber Alles das Eine nicht kennst? Gekränkt ging von dannen: er, Animenkna. Und strich durch die Wälder, die Berge, das Meer. Gab Ordnung den Wesen und keines vergaß er, Bracht' Feuer den Menschen und Eisen zur Wehr. Dann rief die Menschen, er, Animenkna, Und wies einen jeden in seinen Trieb. Und nannte Helromier die einen von beiden Und Kelten die andren, bei ersten er blieb. Und nannte Sa-Ethar Helromiens Fhrer, Und wies ihm die Richtung in endlose Schlacht, Kämpft wider des Flusses Kinder, die Kelten. Mit Feuer die Ordnung, mit Ordnung die Macht! Cingetorix stand auf und auch sein Bruder, Der Catuvellaunus. Doch da rckte schon Sa-Ethar, zum Kampfe auf Sein oder sterben, Gegrtet mit Broto, dem Schwert und auch Sohn. Sie kamen zusammen am frhen Morgen Und kämpften den Tag und die Nacht und so fort. Da fiel Vercingetorix am jungen Abend Und Catuvellaunus am gleichen Ort. Im Sterben sprach er, der Catuvellaunus: Verflucht ist dein Schwert, dein Broto, dein Geist. Sa-Ethar! Dein Stachel wird bald Dich verraten. Und Mord wird zur Ordnung, die Macht nur verheißt! Dann ging er hinber, der Catuvellaunus. Und Sa-Ethar folgte ihm bald in den Tod, Erschlagen von Broto, dem falschen Sohne, Das Schwert bracht' der Hand, die es ordnet, den Tod. Doch auch der Stachel wurd' bald gezogen. Es wuchsen die Söhne der Gegner heran. Canto der Schläfer und Bathrig, Helromier, Ulysses gleich, paßt sich der Wesenheit an. Er schien ein Diener der Animebona, Die Worte sie flossen den Wogen gleich. Doch war dieser Fluß von Listen vergiftet: Die Quelle lag in Animenknas Reich. Die Kelten sie tranken, vom Kämpfen ermattet, Verfielen dem Namen vieltausendfach, Den Bathrig dem Gott aller G”tter gegeben. Die Wesenheit rief und Canto wurd' wach. Lang hatt' er geschlafen, auf fernen Wegen, Und probte und ritt Animenknas Stier Zu retten die Kelten rief Animebona, Vor Bathrig und seinem Gotte Iaghvir. Die letzten der Kelten sah Animebona Versammelt um Canto, nur wenige Mann. Stark war ihr Geist und die Sehnsucht nach Albion, Das Land hinter Nebeln, das Canto ersann. Sie fhrte die Kelten, Animebona Auf steinlosen Pfaden ohn' Dunkel und Licht, Bis eines Tages in Cantos Geiste Das Weiße Land durch die Nebel durchbricht. Das Weiße Land, sprach Animebona Besteht aus allen Farben zugleich. Ihr k”nnt es nicht brechen, denn dies ist Albion: Gehet hin und erleuchtet Euch!"


Danke fürs Lesen
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Micky
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BeitragThema: Re: Antwort Animenknas'   Di Feb 19, 2013 11:34 pm

Dann finden wir die Antwort eben heraus! Wink

Gibt das Lied übrigens auch im Forum in angenehmerer Form zu lesen. ^^
http://www.albion-rpg-forum.com/t522-das-lied-der-welt#14575

Also soweit ich es verstanden hab, war Animebonas Frage der Teil hier:
Zitat :
Zu ihrem Bruder sprach Animebona:
Gedanken von mir sind's, die Du benennst,
und ordnen zu suchst. Sag: lenkt wohl die Angst dich,
dass Du über Alles das Eine nicht kennst?

Animebona wollte die Menschen nicht kategorisieren oder einordnen, ja vielleicht sogar nicht mal per Geschlecht unterteilen. Für sie waren sie alle in ihrem Ich unterschiedlich, keiner logischen Gruppe oder dergleichen zugehörig.
Animenkna hingegen wollte alles in eine Ordnung bringen, eine logische Ordnung - also eigentlich das, was die reale Welt ja verkörpert bzw. die Helromier. Im Grund genommen kann man sagen, dass Animenkna das genaue Gegenteil von Animebona ist.

Animebona fragt ihren Bruder also, ob dieser sich dafür fürchtet ihr geschaffenes Werk nicht zu verstehen, da es bei ihr keine Ordnung gibt. Jedes Ich eines Lebewesens ist für sich ein Ich in seiner eigenen Individualität, ohne das in eine bestimmte Schublade gesteckt werden kann.
Animenkna ist allerdings so sehr in den Drang Ordnung zu schaffen vernarrt, dass er dies nicht verstehen kann. Für Animenkna existiert eben nur Ordnung, so etwas wie ein Zwang alles in eine Reihenfolge bringen zu wollen. Bei ihm steht z. B. immer eine Sache (z. B. die Menschen) über einer anderen (z. B. den Tieren). Alles andere kann und wahrscheinlich will er auch gar nicht begreifen.

Hier ist unter dem ausklappbaren Spoiler "Religion" auch nochmal das Wichtigste zu dieser Mythologie zusammengefasst: http://www.albion-rpg-forum.com/t554-begriffe

Nachdem man das also alles überdacht hat, kann man meiner Meinung nach zu einer Antwort kommen - ist natürlich alles immer noch eine Sache der Interpretation, meine muss nicht unbedingt stimmen.
Animenkna antwortet im Endeffekt so, dass er sein eigenes Volk erschafft und dieses als sein Werkzeug dafür benutzt, Ordnung in die Welt zu bringen, was Animebona mit ihrem Volk, den Kelten, nicht gelungen war. Ich glaube seine Reaktion ist eine Mischung aus Eifersucht und Sturrheit, als reine Eifersucht würde ich es nicht sehen.

Zitat :
Aber vielleicht hatte auch Animenkna damals recht, als er Animebona antwortete."

Ich glaube damit meinte derjenige zudem, dass Animenkna ebenfalls einen Anspruch auf das Volk der Menschen hat, da er ja bei der Erschaffung von allem seiner Schwester geholfen hat.

Das ist zumindest das, was ich mir jetzt alles hergeleitet hab, genau weiß ich es auch nicht. Eventuell kommen wir ja mit mehreren Meinungen auf verschiedene Ansätze und eine gute Lösung deiner Frage. ^^

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Bedai
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BeitragThema: Re: Antwort Animenknas'   Mi Feb 20, 2013 4:43 pm

Ich dachte immer, dass beide von vornherein die menschen geschaffen haben, nur eben in unterschiedlicher Art.
Der Göttin geht es eben ÜBERHAUPT NICHT um Einordnung.

Irgendwo hab ich auch mal gelesen, dass man nach ihr das ist, was mein zu sein glaubt.
Mellthas wäre dann ja so ein Spezialfall, denn er ist irgendwie ein Iskai, obwohl er einen Menschenkörper hat. Very Happy


Zuletzt von Bedai am Fr Feb 22, 2013 2:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Antwort Animenknas'   Mi Feb 20, 2013 5:30 pm

Das ist ein interessanter Ansatz. So war ich bisher immer davon ausgegangen, es müsste eine Akustische Antwort sein. Dass eine Geste ebenfalls eine Antwort sein kann ist mir nicht in den Sinn gekommen. Nur leider ergibt sich somit das Problem, dass tatsächlich eine Interpretation notwendig wird.

Auf jeden Fall hast du recht, dass mit Ankunft der Helromier auf Albion eingestanden wird, dass Animenkna Teil an der Schöpfung Albions hat.


Aber vielleicht auch einmal anders gedacht: Vielleicht ist ja tatsächlich "Die Menschen schufst Du, die Pflanzen, das Tier. Laß Ersteren, Schwester, die Letzteren lenken Und ordnen die Dinge und huldigen Dir!" gemeint, da es die einzige wirkliche Antwort ist, die Animenkna im ganzen Lied gibt. Demnach wäre es ein Eingeständnis, dass es doch Ordnungen und Kategorien auf Albion gibt und es erst dieses Kategorische Wissen ist, welches die Helromier so stark gemacht hat
("... .Aber mit all ihrer Logik haben die Helromier dennoch bis heute das Wesen der Magie nicht erfassen können. Mag sein, daß sie stärker sind als die Kelten. Aber sie sind deshalb noch lange nicht alles!").
Eventuell lässt sich hier auch der Umkehrschluß anwenden: auch die Kelten sind noch lange nicht alles. Letzten endes sind ja beide, Animebona und Animenkna Kinder des unbekannten Gottes und haben somit ein Existenzrecht und sind nur zwei Seiten der selben Medaille. Und Rainiir (ich mag diesen Namen ^^) erkennt ja sogar, dass es selbst von den Dji Cantos eher als Philosophie denn als Religion angesehen wird ...

Und für Animebone wäre Melthas vermutlich wirklich Iskai: "Ein Mensch, der sich wie ein Iskai fühlt, IST ein Iskai ...", für Animenkna aber nicht: Zitat weiter: "... Dies würde Animenkna nie verstehen.".
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BeitragThema: Re: Antwort Animenknas'   Do Feb 21, 2013 10:42 pm

@Bedai
Zitat :
Ich dachte immer, dass beide von vornherein die menschen geschaffen haben, nur eben in unterschiedlicher Art.

Allgemein hin nahm man immer an, dass Animenkna von einem Teil der Menschen die Helromier als sein Volk auserkoren hat. Er hat ihnen überhaupt erst einen Namen gegeben - in gewisser Weise ebenfalls eine Form von Kategorisierung.

Zitat :
Der Göttin geht es eben ÜBERHAUPT NICHT um Einordnung.

Daher auch die Magie der Kelten und Iskai, die Unmögliches möglich werden lässt, weil sie einfach unbeeinflusst sind von der zwanghaften Ordnung aller Dinge, die Animenkna verkörpert, und auch tief im Inneren immer an ihre Gottheiten geglaubt haben.
Ist natürlich alles schwer zu erklären, weil es eine Fantasywelt ist und es in Wirklichkeit keine Magie gibt. Im Grund genommen entwickeln die Magier ihre Magie mit reiner Gedankenkraft. Was sie denken, kann Realität werden. Das ist, was aus dem Spiel definitiv bekannt ist. Ich fand die Magie in Albion deshalb auch immer sehr cool, weil man sie wenigstens ein stückweit erklären konnte, ohne dass sie ihre Faszination verlor. Besonders gefällt mir die Entstehung von Dämonen, die aus rein "ängstlichen Gedanken" von Menschen entstehen.

Zitat :
Irgendwo hab ich auch mal gelesen, dass nach ihr man das ist, was mein zu sein glaubt.
Mellthas wäre dann ja so ein Spezialfall, denn er ist irgendwie ein Iskai, obwohl er einen Menschenkörper hat.

Jo, das ist die Sache mit dem Ens, wobei ich glaub, dass das eher tief philosophische Hintergründe hat. Selbst ein Mellthas könnte meines Erachtens weder innerlich, noch äußerlich ein Iskai werden, er verfügt lediglich über eine besondere magische Gabe - hatte ja vorher auch gar keinen Kontakt zu Iskai, von daher seh ich dahingehend keine Relation.
Allerdings muss ich sagen, dass er wohl ein Mensch ist, der Iskai am besten verstehen kann, schließlich kommuniziert er direkt mit ihren Emotionen und innersten Gedanken - was sonst kein bekannter Mensch kann!

@quaoar
Zitat :
Das ist ein interessanter Ansatz. So war ich bisher immer davon ausgegangen, es müsste eine Akustische Antwort sein. Dass eine Geste ebenfalls eine Antwort sein kann ist mir nicht in den Sinn gekommen. Nur leider ergibt sich somit das Problem, dass tatsächlich eine Interpretation notwendig wird.

Naja zuerst hab ich auch nach einer verbalen Antwort gesucht, aber da gabs keine. Ich glaub selbst wenn es eine gäbe, wäre die nur in kryptischer Form oder in Metaphern vorhanden, sodass man wieder interpretieren müsste - wie es ja bei Mythologie oft der Fall ist.
Bei Mythologie ist es ja eh oftl immer so, dass man eher nichts hinterfragen sollte, weil alles ultra übernatürlich ist in seinem Inhalt (alles ist möglich!).

Zitat :
Auf jeden Fall hast du recht, dass mit Ankunft der Helromier auf Albion eingestanden wird, dass Animenkna Teil an der Schöpfung Albions hat.

Ich meine mich zu erinnern, dass irgendwo im Spiel auch mal wortwörtlich erwähnt wird, dass die Erleuchteten immer dachten, dass Animebona alleine Albion (?) erschaffen haben. Habs nur spontan nicht mehr gefunden. ^^

Zitat :
Aber vielleicht auch einmal anders gedacht: Vielleicht ist ja tatsächlich "Die Menschen schufst Du, die Pflanzen, das Tier. Laß Ersteren, Schwester, die Letzteren lenken Und ordnen die Dinge und huldigen Dir!" gemeint, da es die einzige wirkliche Antwort ist, die Animenkna im ganzen Lied gibt. Demnach wäre es ein Eingeständnis, dass es doch Ordnungen und Kategorien auf Albion gibt und es erst dieses Kategorische Wissen ist, welches die Helromier so stark gemacht hat
("... .Aber mit all ihrer Logik haben die Helromier dennoch bis heute das Wesen der Magie nicht erfassen können. Mag sein, daß sie stärker sind als die Kelten. Aber sie sind deshalb noch lange nicht alles!").
Eventuell lässt sich hier auch der Umkehrschluß anwenden: auch die Kelten sind noch lange nicht alles. Letzten endes sind ja beide, Animebona und Animenkna Kinder des unbekannten Gottes und haben somit ein Existenzrecht und sind nur zwei Seiten der selben Medaille. Und Rainiir (ich mag diesen Namen ^^) erkennt ja sogar, dass es selbst von den Dji Cantos eher als Philosophie denn als Religion angesehen wird ...

Vielleicht wollten sich die Erleuchteten (in ihrer Arroganz) auch nicht eingestehen, dass die Kelten einfach genauso "Menschen" sind, wie die Helromier und durchaus einige Gemeinsamkeiten mit ihnen haben. Schließlich waren die Helromier die Feinde der Kelten, und wer hat schon gerne etwas gemeinsam mit dem Feind (Animenkna)?

Zitat :
Und für Animebone wäre Melthas vermutlich wirklich Iskai: "Ein Mensch, der sich wie ein Iskai fühlt, IST ein Iskai ...", für Animenkna aber nicht: Zitat weiter: "... Dies würde Animenkna nie verstehen.".

Da dürftest du auch nicht ganz Unrecht haben. Rein auf seine Gabe als Beispiel bezogen könnte das durchaus stimmen.

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Antwort Animenknas'

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