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 Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit

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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Sa Jun 25, 2016 7:00 pm

"Eure Einmischung ist für mich nur eine Ehre Shi'rûk! Nur zu gerne habe ich einen fähigen Waffengefährten an meiner Seite.", dadurch dass der Golem Wankt haben die beiden Gefährten nun hoffentlich genug Zeit um die Plätze zu tauschen. Tatsächlich beforzugt es der Samurai gegen den Sichelgolem zu kämpfen. Er würde erneut versuchen ein Ukenagashi mit dem Schild auszuführen, jedoch diesesmal ohne diesen abzulegen! Seine Hacke würde dann direkt den Hals des Golems anvisieren. Jizai war in seinem Inneren mehr als erstaunt über das Ehrgefühl der Echse! Schließlich hatte sie genug Stolz im Leibe um Jizai als seinen Retter zu sehen. NAch diesem Kampf waren sie in der Tat Quitt, doch hoffte Jizai noch auf mehr...

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Micky
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   So Jun 26, 2016 5:08 pm

Als der Sichelgolem mit voller Kraft gegen den Schild drischt, bleibt er mit den Klingen zwischen den Knochen hängen. Der rote Samurai holt mit seiner Hacke aus und schlägt dem Golem daraufhin ein schönes Stück aus dem Genick, wodurch er seitlich wegkippt und erst wieder hochkommen muss. Dabei reißt er allerdings den Schild mit sich, denn die Sichelklingen scheinen fast in den Händen der Steinstatue zu kleben. Indes liefert sich Shi'rûk einen erbitterten Kampf mit dem anderen Golem. Doch es ist klar, dass er nicht über dieselben Fähigkeiten wie der Ginji verfügt.
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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   So Jun 26, 2016 5:13 pm

Zufrieden sieht er wie die Stücke aus dem Nacken des Golems brechen. Dieser Schild aus den Knochen seiner Echsenfeinde hat ihm bereits wundervolle Dienste erwiesen. Er lässt sogleich den Schild los, damit er der Statue den Gnadenstoß verpassen kann, während sie noch wie gelähmt am Boden liegt. Er würde den Kopf mit einem gezielten Zweihandschlag von den Schultern fegen.

Anschließend würde Ginji sofort seine Aufmerksamkeit zu seinem Gefährten lenken und diesem so gut er kann im Kampf unterstützen. Er verschwendet vorerst keine Zeit damit den Schild von der Waffe zu trennen. Er würde Shi'rûk zu verstehen geben, dass er die Statue ablenken soll, während Jizai von hinten einen Angriff gegen den Kopf der Statue wagen würde. Dabei wäre er natürlich auf etweilige Angriffe des Golems gefasst und würde mit kurzen - wenig Kraftraubenden Schritten - ausweichen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   So Jun 26, 2016 5:22 pm

Der beschädigte Schild knallt wuchtig auf den Boden. Währenddessen holt Jizai schon mit letzter Kraft aus, um den Sichelgolem zu annihilieren. Nach einem lauten Knacken, und dem Hochspritzen von schwarzem Asphalt in das Gesicht des Schmieds, rollt der Kopf schließlich zu Seite. Da ihn die Kräfte fast vollends verlassen haben, geht er unweigerlich zu Boden. Auf einem Knie gestützt, kann er im Moment nur noch den Kampf zwischen den beiden ungleichen Echsen beobachten, wobei die steinerne bereits die Oberhand gewonnen hat, und die goldene daher langsam aber sicher in die Ecke gedrängt wird.
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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   So Jun 26, 2016 5:25 pm

Jizai geht unvermutet in die Knie. Schwer atmend merkt der Samurai gerade wie ihm die Kräfte ausgehen. Wann hatte er zum letzten mal einen solch wundervollen Kampf? Er errinert sich nur an wenige in seiner Laufbahn. Jizai bleibt nichts übrig außer dem Kampf zuzusehen. Da er bereits einige Zeit gegen die Golems gekämpft hatte, müsste Jizai die Bewegungen dieser bereits ziemlich verinnerlicht haben. Er beobachtet den Kampf also genau und ruft Shi'rûk immer wieder zu, von wo er einen Angriff der Statue erwartet. Dies soll der Echse helfen eventuell schneller auszuweichen. "Der Stich kommt etwas weiter von Links Shi'rûk!!!", brüllt der Samurai...
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Do Jun 30, 2016 1:03 am

Durch die Hilfe vom Ginji, gelingt es Shi'rûk seine Verteidigung aufrechtzuerhalten. Nur knapp entgeht er einem tödlichen Stich, den er aber per Abtropfen parieren kann! Dann wirbelt die Statue ihre Pike ehrfurchtsvoll umher und lässt einen frontalen Schlag auf die Goldechse herabrauschen, sodass die Griffe der Langwaffen Holz an Holz schaben. Für den Samurai ist es jedoch offensichtlich, dass die Pike denkbar schlecht dafür geeignet ist, dem Golem einen finalen Schlag zu verpassen - dafür fehlt Shi'rûk einfach die körperliche Kraft, um jene Verteidigung zu durchbrechen. Unter diesen Umständen wird er auf kurz oder lang fallen, was höchstwahrscheinlich mit Jizais Tod gleichzusetzen ist.
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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Fr Jul 01, 2016 10:59 am

"Shi'rûk, NIMM DAS!!!, brüllt der Samurai und wirft ihm die Spitzhacke entgegen. Mit seiner Pike würde er nie gegen die Statue gewinnen können. Ginji würde außerdem seinen Schild näher an sich Herran ziehen für den Fall des Falles. Zwar kann er sich nicht bewegen, aber eventuell kann er sich ja schützen, falls die Echse versagt. Weiterhin versucht er seinen Gefährten mit seinen Einrufen zu unterstützen und ihn näher zur Spitzhacke zu bringen. "Weich dem nächsten Angriff nach unten aus und lauf zur Hacke!", fügt er hinzu
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Fr Jul 01, 2016 10:07 pm

Der rote Samurai bringt die Spitzhacke kaum hoch, deswegen fliegt sie nicht besonders weit. Shi'rûk reagiert zwar nicht, doch hat er Jizai bestimmt gehört. Dieser will sich am Schild stützen, doch die Kräfte haben ihn einfach verlassen, so stürzt er wieder auf den kalten Boden. Die Goldechse hingegen schafft es dem nächsten Angriff dank Jizais Hilfe auszuweichen.
So schnell es geht, lässt er die Pike fallen und schnappt sich mit einem Hechtsprung die Spitzhacke. Danach lockt er die Statue wieder vom Schmied weg, damit dieser nicht unnötig in Gefahr gerät. Mit der Hacke scheint sich die Echse jedoch noch schwerer zu tun, da sie diese Waffe überhaupt nicht gewohnt ist! Statt zu parieren, weicht Shi'rûk immer wieder aus. Aber während der Steingolem vom Kampf unbeeindruckt ist, werden seine Bewegungen hingegen immer langsamer. Sollte er es nicht schaffen die Statue rechtzeitig zu Fall zu bringen, wird er vermutlich von deren Pike gnadenlos durchbohrt werden.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   So Jul 03, 2016 10:39 am

Anscheinend war dies weniger Erfolgreich...Shi'rûk war anscheinend nicht grad gut im Improvisieren. Der Samurai hofft dass die Echse noch weiter durchhält und dass Jizai vielleicht noch letzte Kräfte mobilisieren kann um das letzte fieh zur Hölle zu jagen. "Shi'rûk! Kannst du mit meinem Schild umgehen? Wenn du ihn benötigst nimm ihn dir!", fragt Jizai, denn anders weiß er sich nichtmehr zu helfen. "Ich habe außerdem noch etwas Sprengstoff übrig, kannst du damit umgehen zum Teufel?", der Samurai ist wütend auf sich selbst...könnte er sich doch nur bewegen und kämpfen...
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Do Jul 28, 2016 8:06 pm

Shi'rûk schnappt sich tatsächlich den Schild und kann damit einen Angriff blocken, während er noch hastig auf Jizais Frage hin den Kopf schüttelt. So schlägt er jetzt immer wieder abwechselnd zu und blockt danach. Ihm gelingt es so, den Golem Stück für Stück zu zermürben, obwohl er mit dem sperrigen Schild nicht sonderlich beweglich ist. Was noch dazukommt ist die Tatsache, dass der Schild langsam aber sicher durchbrochen wird - der Buckel ist bereits völlig zertrümmert...
Sollten sie diesen Kampf überleben, wird der Schmied bestimmt für einige Zeit mit diversen Reparaturen beschäftigt sein. Wenigstens hat es die Goldechse durch präzise Angriffe geschafft, der Statue einen ihrer Arme zu berauben, weswegen sie jetzt mit der Pike lediglich einhändig kämpft. Dies hat natürlich zur Folge, dass die Attacken des Golems nicht mehr derart wuchtig sind. Dank des Schildes, haben die beiden zusammenfassend gesagt ein wenig Zeit gewonnen!
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Aug 02, 2016 12:18 pm

Ginji bleibt nichts übrig als zu hoffen, dass sein neuer Gefährte es schaffen wird. Die Wunden und die Erschöpfung sind dem Samurai egal...er hat gerade mehr mit seinem Stolz zu kämpfen. Er sieht mehr und mehr wie der Zustand des Schildes schlechter wird. Nun...unter der Erde gab es ja ein ganzes Volk von Ersatzteilen...ihre Knochen werden auch sehr gut für 100 Schilde ausreichen, denkt sich der Samurai. Immer wieder versucht der Samurai sich zu bewegen...er hofft dass seine schwachen Glieder ihm eventuell die Chance geben einen letzten Angriff gegen die Echse auszuführen...doch bisher ohne Erfolg. Ihm bleibt nichts anderes übrig als Shi'rûk vor ankommenden Angriffen zu warnen...da diese sogar langsamer sind als vorher, ist es dem Samurai nun möglich präziser die folgeangriffe der Statue zu deuten. "Shi'rûk, beim nächsten Stich legt den Schild schräg...um seinen Angriff abgleiten zu lassen...danach wird er frei für einen finalen Angriff sein!", sagt Jizai, den nächsten Angriff der Statue deutend.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Aug 02, 2016 3:48 pm

Der Samurai schafft es höchstens sich halb aufzurichten, aber zu mehr ist er wohl momentan nicht imstande. Stattdessen gibt er Shi'rûk weiterhin Hinweise, damit jener den Gegner vielleicht doch noch in die Knie zwingen kann. Wenigstens hat Jizai das Angriffsmuster des Golems völlig durchschaut. Und tatsächlich kommt der besagte Stich... die Goldechse reagiert nach der Anweisung des Gefährten. Das was vom Schild übrig ist, wehrt die Attacke vollständig ab... aber jetzt, Shi'rûk riskiert alles! Er lässt den Schild fallen und brüllt aus völliger Inbrunst, als er die Spitzhacke mit letzter Kraft in den Hals der Statue treibt!! Mit einem lauten Knacken fliegt der Kopf von den Schultern, die Statue klappt zusammen, genau wie Shi'rûk... jedoch ist das gerade egal, denn sie haben alle Echsengolems besiegt!!!
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Aug 02, 2016 3:53 pm

Der Samurai sieht wie gebannt zu den kämpfenden. Der kalte Schweiß bricht ihm aus...tatsächlich ist selbst der rote Samurai gerade mehr als angespennt. Ein Zischen...der Speer saust am Schild entlang. Ein Brüllen...ein Krachen - Stille. Der Kopf der Echsenstatue kracht zu Boden...und all die Anspannung weicht aus Jizais Körper. Er setzt sich mit einem tiefen Atmen hin und verarbeitet kurz die Situation. Dann wendet er sich zu der Echse. "Shi'rûk...ich verneige mich vor deiner Stärke mein Freund...", der Samurai lacht...er hätte schon fast mit einer Niederlage der Echse gerechnet. Duch zusammen konnten sie schließlich siegen. Jizai versucht herrauszufinden ob sein neuer Gefährte noch bei bewustsein ist. Er versucht zu ihm hinüber zu rutschen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Aug 02, 2016 4:10 pm

Shi'rûk ist in der Tat noch bei Bewusstsein, aber für den Moment sehr erschöpft. Falls er wollte, würde er sicherlich auch lachen, doch momentan bleibt ihm noch die Luft weg. Er greift nach seinem Amulett und spricht zum Japano-Schmied, als dieser schließlich näherkommt: "Und ich mich vor eurer... wenn ich denn gerade könnte... ohne euch hätte ich ihn nicht bezwungen. Kamerad Jizai Ginji, ihr seid ein großer Krieger. Um euren Schild tut es mir Leid... ich hoffe wirklich, dass dies die letzte Steinstatue gewesen ist!" Dann lässt sich die Goldechse erstmal zurückfallen und nimmt mit dem kalten Steinboden vorlieb. Allerdings scheint ihm das gerade herzlich egal zu sein.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Aug 02, 2016 4:14 pm

Der Samurai lacht als er hört, dass die Echse noch bei Bewusstsein ist. "Ihr wisst wie man mit der Waffe umgeht...ich denke mit etwas härterem Training könnte man aus euch eine Ein-Mann-Armee machen.", sagt er freudig und erreicht schließlich die Echse. Er lässt sich neben ihr nieder und hofft ebenso auf keine weiteren Statuen zu treffen. "Wenn das hier vorbei ist würde ich euch sehr gerne zu einem freunschaftlichen Duell auffordern...", sagt er...bereits einen Plan schmiedend diesen herrvorragenden Kämpfer für seine Sache zu gewinnen. "Nun...Shi'rûk...wie sehen unsere weiteren Pläne aus...ich denke es ist nicht klug ewig hier liegen zu bleiben. Die Frage ist nur...gewährt man uns nun einlass...oder wird man uns hinrichten?", so freudig der Samurai auch ist...er muss der Tatsache ins Auge blicken dass ihre Situation alles andere als rosig ist.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Aug 02, 2016 4:55 pm

"Gerne, ich bin mir sicher, dass ich etwas von euch lernen kann. Sobald wir endlich diese elende Mine verlassen haben, werde ich vielleicht darauf zurückkommen. Ich habe nämlich das Gefühl hier schon ewig festzusitzen!", schimpt die Goldechse ausnahmsweise. Langsam aber sicher erholen sich beide, bei Shi'rûk dauert es allerdings noch ein wenig, bis er sich vollständig aufrichten kann. So bleibt er zunächst am Boden hocken und hat sich mittlerweile in die Schneidersitzposition begeben. "Sehr gute Frage, nach dem Kampf gegen diese Steingolems rechne ich mit allem! Bisher ist niemand mehr mit mir in Kontakt getreten, ob das ein schlechtes Zeichen ist...?", meint die Echse voller Sorge. Plötzlich beginnt die Erde unter ihnen zu vibrieren. Sie hören ein immer lauter werdendes Schaben. Die Quelle dieses Geräuschs liegt wohl beim schweren Tor, das sich jetzt langsam aber sicher zu öffnen scheint!
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Aug 02, 2016 5:03 pm

Endlich kann sich Jizai wieder bewegen. Er greift in seine Tasche und nimmt sich etwas von seinem Proviant um ein bischen an Kraft zu gewinnen. Er isst während die Echse spricht und nickt nachdem er runtergeschluckt hatte. "Es würde mich freuen wenn du darauf zurückkommen würdest!", sagt der Samurai erfreut. Sobald der Samurai stehen kann hebt er seine Waffen und Ausrüstungsgegenstände auf, die er noch nutzen kann. Darunter sein Schwert. Er inspiziert kurz den Schild und begutachtet ob er diesen noch für einige Paraden nutzen könne. Ist dies der Fall nimmt er ihn auf...ansonsten nicht. Auch die Hacke nimmt er wieder an sich. Er kann es sich ebenso nicht verkneifen eine der Sichelklingen seiner Feinde aufzuheben. Dann plötzlich beginnt es zu krachen. Die Tür öffnet sich...Jizai fährt sogleich mit der Hand ans Schwert und macht sich erneut für einen Kampf bereit...auch wenn seine Chancen schlecht stehen. In der freien Hand hält er noch das Netz mit allen seinen Gegenständen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Do Aug 04, 2016 3:46 am

Jizai sieht sich den Schild an und kommt zu dem Schluss, dass jener wohl so schwer beschädigt ist, dass es fast unmöglich ist ihn zu reparieren, geschweige denn weiter effektiv im Kampf nutzen zu können. Die Hand eines Steingolems trennt er mit einem gezielten Schlag der Spitzhacke ab, sodass er die Sichelklinge gleich mit dabei hat.

So groß das Tor ist, so kleine Gestalten treten daraus hervor. Die sind jedoch alles andere als riesige, starke Golems. Der rote Samurai erkennt die amphibischen Echsen, aber dieses Mal lebendig und in Fleisch und Blut vor sich. Er glaubt aufgrund ihrer Statur, dass sie einem Kampf Mann gegen Mann nicht einmal 5 Minuten standhalten könnten - selbst jetzt, wo er und Shi'rûk schon so angeschlagen sind.

http://i35.servimg.com/u/f35/13/53/55/02/frog_f10.jpg

Zwar kommen sie auf die beiden zu, doch halten sie noch einen guten Sicherheitsabstand. Die Goldechse scheint mithilfe ihres Shed-Amuletts mit ihren Verwandten kommunizieren zu können. Nach kurzer Zeit teilt Shi'rûk dem Japano-Schmied mit, was sie ihm gesagt haben. "Die Yuja sind von unserer Stärke beeindruckt. Sie wollen über unsere Anliegen verhandeln und bieten uns sogar ihre Freundschaft an! Außerdem möchten sie gerne wissen, von welcher Welt du und deine Gefährten stammen."
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Do Aug 04, 2016 11:27 am

Schade dass der Schild nichtmehr verwendbar ist. Er würde einen neuen anfertigen müssen. Dafür war jetzt aber keine Zeit. Die Sichelklinge hängt sich der Samurai sogleich an den Gürtel, damit er sie bei Gefahr nutzen kann. Schon kommen die Gestalten aus dem Tor hervor. Er hatte nicht solch kleine Kreaturen erwaret. Puppenspieler...mehr waren diese mickrigen Gestalten nicht! In einem Kampf Mann gegen Mann würden sie wohl keine Sekunde gegen den Samurai bestehen. Doch ihre Magie war sicher nicht zu unterschätzen, schleißlich ist Ginji bereits mit ihren Flüchen und Marionetten in Beführung gekommen. Als Jizai die Nachricht hört, verbeugt er sich leicht um seine Dankbarkeit für das Kompliment zu zeigen. "Volk der Yuja, ich stimme den Verhandlungen zu! Euer Freundschaftsangebot ehr mich...doch zuerst will ich wissen was mit meinen Freunden geschehen ist. Ist meinen Freunden nichts geschehen...und habt ihr nachvollziehbare Gründe gehabt uns zu attackieren, so werde ich eure Freundschaft mit Freuden annehmen! Ebenso würde ich gerne Informationen zwischen unseren Völkern austauschen.", sagt er freundlich...doch bestimmt. Eine Freundschaft mit den Echsen die ihn töten wollten? Eine Freundschaft mit den Echsen die seine Freunde entführten? Erst will er ihre Beweggründe erfahren...wenn der Samurai gnädig ist...endet diese ganze Sache friedlich...und in Freundschaft. Ist der rote Dämon nicht über ihre Erklärung erfreut...würden sie es büßen! So wartet Ginji auf die Antwort der Echsen. Trotz Jizais Hass ist er ruhig und gelassen. Hier bot sich ihm eine unglaubliche Chance die er für sich und sein Dorf nutzen will. Verbündete waren besser als Feinde!
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Do Aug 11, 2016 12:29 am

Die Sichelklinge ist fest mit der Steinfaust verbunden, also wird Jizai nicht viel mit ihr anfangen können.
Der Samurai hört plötzlich Stimmen in seinem Kopf, und diese stammen weder von Nagato, noch von Shi'rûk. "Die Annahme eures Angebots erfreut uns zutiefst. Eure Freunde sind im Augenblick bei uns in Sicherheit. Bitte folgt uns und alles Weitere wird sich aufklären." Das etwas kleinere Wesen gestikuliert, dass die beiden ihm folgen sollen. Zwar sehen sie nicht genauso aus wie die Goldechse, doch es ist zweifelsfrei, dass es sich hierbei offenbar tatsächlich um dessen Verwandete handeln muss.
Shi'rûk nickt mit überzeugtem Blick: "Interessant, dass die beiden völlig ohne Hilfsmittel mit uns kommunizieren können! Also ich wäre dafür ihnen zu folgen. Je schneller ich eine Möglichkeit finde, mein Volk zu retten, desto besser."
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Do Aug 11, 2016 12:38 am

So eine Schande...nun dann würde der Samurai die Sichelklinge eben einschmelzen wenn er wieder in seiner warmen Schmiede sitzt. Davon ist der Samurai aber noch weit entfernt. Die Echsen kommunizieren mit ihm und er verbeugt sich leicht als sie sagen, dass seine Freunde in Sicherheit sind. "Wenn sie in Sicherheit sind bin ich euch zu Dank verpflichtet, werte Bewohner dieser Mine...", sagt er mit Dankbarkeit in der Stimme. In Jizais Inneren sieht es jedoch etwas anders aus...er ist auf eine Falle gefasst. Diese Wesen haben mehr als einmal bewießen, dass ihnen das Ehrgefühl eines Kampfes von Angesicht zu Angesicht fehlt. Schon seit er in dieser Mine angekommen ist, hat Jizai nur gegen die Statuen gekämpft, während ihre feigen Besitzer sich nur versteckt hielten. Kurz denkt der Samurai an seinen werten und wichtigen Freund Kirr...wären diese Echsen nicht gewesen...würde er noch leben. Es war jedoch keine Zeit für Rache...jetzt muss erstmal sichergestellt werden, dass Galath und Ronon überlebt haben! Sollte ihnen ein Haar gekrümt worden sein...werden sich die Echsen noch wünschen nie auf den roten Dämon getroffen zu sein. "Du hast Recht Shi'rûk, das ist wahrlich erstaunlich. Ich hoffe dass sie dir helfen können mein neugewonner Freund!", sagt er zu der Goldechse und legt seine Hand auf seine Schulter um seinen Respekt zu zollen. Dann folgt er den anderen Echsen. Zanchin...ist wie immer oberstes Gebot! Sein Netz hat der Samurai dabei immer bei sich.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Fr Okt 14, 2016 4:35 pm

Jizai und Shi'rûk folgen den beiden Amphiechsen durch das große Tor. Sie schlängeln sich gemeinsam durch einen Gang, dessen Decke stetig niedriger wird. Offenbar ist dieser Schacht nicht für größere Lebewesen in den Berg geschlagen worden. Während die beiden Yuja keine Probleme auf ihrem Weg haben, müssen sich der Samurai und die Goldechse schon bald geduckt fortbewegen. Am Ende des Ganges hätte man sicherlich etwas Spektakuläres erwartet... doch weit gefehlt; sie gelangen an einen kleinen See. Die Yuja drehen sich zu ihnen um. "Wenn ihr unseren Anführer Skra treffen wollt, müssen wir unter Wasser. Seid ihr dazu in der Lage?" Shi'rûk sitzt in der Hocke, er setzt sein Amulett ein und spricht zum Ginji: "Ich hasse tiefe Gewässer und kann nicht schwimmen. Wie sieht es bei euch aus?" Am Gesicht der Goldechse ist deutliche Nervosität zu erkennen.


Zuletzt von Micky am So Okt 16, 2016 10:59 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Sa Okt 15, 2016 8:55 pm

Achtsam folgt der Samurai den beiden Amphiechsen durch den Gang. Seine rechte Hand zuckt manchmal in Richtung seines Schwertes...er will gefasst sein, falls die Echsen sie überfallen würden. Auch als sie sich geduckt fortbewegen ist er bereit eine Echse mit dem Schwertgriff jederzeit den Kiefer zu brechen. Anscheinen verläuft aber alles ruhig und friedlich. Sie kommen schließlich am kleinen See an und blickt die beiden Echsen an. Der Samurai antwortet seinem Gefährten ohne die Augen von den beiden Echsen abzuwenden. "Ich habe kein Problem mit Wasser...Schwimmen dürfte für mich kein Problem sein. Wie sieht es jedoch mit Sauerstoff aus? Wie tief müssen wir tauchen?", dem Samurai entgeht die Nervosität seines Gefährten natürlich nicht. "Ich bin mir nichtmal sicher ob dies eine Falle sein könnte oder nicht Shi'ruk...aber wenn wir meine Freunde finden und deinen Auftrag erfüllen wollen, müssen wir wohl oder übel da durch...", fügt er hinzu.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   So Okt 16, 2016 11:02 pm

"Das sehe ich genauso wie ihr. Ich hoffe es ist nicht allzu weit. Aber wenn sie eure Gefährten dorthin gebracht haben, kann es das wahrscheinlich auch nicht sein. Die Yuja scheinen nicht besonders kräftige Artgenossen zu sein", vermutet Shi'rûk. "Wenn ich mich an euch festhalten darf, kann ich zumindest versuchen so lang wie möglich die Luft anzuhalten. Wärt ihr damit einverstanden, Jizai Ginji?" Währenddessen sind die Wasserechsen bereits in das große Loch im Boden gesprungen, in der Erwartung, dass ihnen gefolgt wird.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   So Okt 16, 2016 11:29 pm

Jizai stimmt seinem Gefährten zu und erlaubt ihm mit einer einladenden Geste sich an ihm festzuhalten. Anschließend macht er sich an seinem Netz zu schaffen. Sogleich entfernt er einige der unnützen Golemüberreste aus seinem Gepäck. Diese würden ihn nur wie einen Stein zu Boden sinken lassen. Alles Wertvolle lässt er natürlich im Netz. Anschließend, sollte alles geregelt sein, würde er mit seinem Gefährten den beiden Echsen folgen. Ihm gefällt die Sache nicht...also bleibt er Wachsam...er würde ihnen wie gewünscht folgen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Mo Okt 17, 2016 1:04 am

Jizai und Shi'rûk gehen die Sache gemeinsam an und tauchen gleich darauf in das orange Nass ein. Der Meisterschmied schwimmt den Amphiechsen hinterher, ist jedoch deutlich langsamer. Man merkt, dass die Yuja eine Rasse ist, die im Wasser beheimatet ist. Darüber hinaus hat Jizai bereits nach kurzer Zeit Probleme beim Tauchen, denn durch die Rüstung wird er vom Wasser langsam aber sicher hinuntergezogen - dieser Weg verlangt seinem geschundenen Körper erneut einiges an Kraft ab!
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Mo Okt 17, 2016 1:42 am

Als der Samurai merkt, dass er langsam aber sich an seine Grenzen stößt. Er hofft inständig, dass er es noch schafft den Echsen zu folgen. Die vielen Kämpfe haben ihn wohl mehr mitgenommen als erwartet. Diese Echsenwesen waren wirklich erstaunlich schnell unterwasser...er würde sich hier niemals mit ihnen anlegen. Er kontrolliert ob Shi'ruk weiterhin an seiner Seite ist und folgt den Echsen das letzte Stück.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Mo Okt 17, 2016 1:52 am

Offenbar hat Jizai den Fehler gemacht, dass er sich mit der schweren Rüstung ins Wasser gewagt hat. Selbst ohne den Ballast des Netzes, macht ihn dies im Wasser recht schwer und unbeweglich. Shi'rûk hält an seinem Rücken zwar tapfer durch, doch wie lange wird diesem dies wohl gelingen können.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Mo Okt 17, 2016 2:36 am

Jizai merkt dass er einen Fehler begangen hat, sogleich zögert er nicht lange und lässt die Schnallen seiner Rüstung aufklacken. Ebenso die Schnallen der Armschienen. Beides sinkt wie Steine zu Boden. Er sorgt dafür, das sein Schwert jedoch an Ort und Stelle bleibt, sowie das Netz. Er folgt nun weiter den Echsen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Okt 18, 2016 1:03 pm

Der rote Samurai befreit sich von seiner Rüstung.; sie gleitet hinunter in das Dunkel des geheimnisvollen Sees. Anschließend kommt er besser voran, sieht gleichzeitig jedoch, wie Shi'rûk zu kämpfen hat. Doch zum Glück kommen sie gerade an.
Jizais Augen werden in der dunklen Tiefe von einem grellen Licht geblendet. Als er wieder sehen kann, erkennt er eine gewaltige Glaskuppel, welche von der Decke ragt. "Das muss das Dorf der Yuja sein", hallt die Stimme der Goldechse durch des Meisterschmieds Kopf.

Die beiden Gefährten folgen den Amphiechsen zu einem Eingang, der sich auf der Rückseite der Kuppel befindet. Während der Ginji vorbeischwimmt, nimmt er die Blicke der zahlreichen Wasserechsen hinter dem Glas wahr, welche jenen neugierig beobachten.
Eine Luftschleuse öffnet sich und alle schwimmen hinein. Kurz darauf schließt sie sich wieder. Das Wasser wird abgesaugt, gleichzeitig strömt Frischluft in den Raum. Dies alles muss mit einer komplizierten Mechanik vonstatten gehen, die vermutlich bestenfalls Gerätemacher begreifen könnten.

"Wir sind bald da", meint einer der Yuja. Es geht weiter durch enge, schmale Gänge - nicht gerade für Jizai und Shi'rûk erbaut. Bald werden sie von sechs Amphiechsen in Empfang genommen. Sie tragen seltsame Geräte im Kopf. Auf dem ersten Blick möchte man meinen, dass es sich um gewöhnliche Schutzhelme handelt, jedoch hängt an jedem von diesen ein Kabelwirr.
Die sechs Echsen haben steinerne Minen und an ihnen lassen sich so gut wie keine Emotionen ablesen - im Gegensatz zu anderen Yuja. Aufmerksam flankieren sie die vier Leute, sodass sie auf jeden Fall inner- und äußerlich von allen möglichen Gefahren abgeschirmt sind. "Kein Grund zur Beunruhigung, das ist Skras Leibgarde. Sie sind bei jeder Audienz zugegen", klärt der andere Yuja die beiden auf.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Mi Okt 19, 2016 12:39 pm

Die große Kuppel und das mysteriöse Licht, dass diese aussendet beeindruckten Jizai tatsächlich. Wer hätte soetwas in den Tiefen der Mine steckt? Die Information seines Gefährten bestätigt er mit einem Kopfnicken. Der Samurai bekommt Tatsächlich etwas Ehrfurcht, wenn er daran denkt, dieses Bienennest ohne seine Panzerung zu betreten! Dennoch hatte er keine Wahl, Ronon und Galath verließen sich auf ihn...wenn sie denn noch am Leben waren.

Jizai spührt die Blicke der Echsen, die auf ihn gerichtet sind...hatten sie etwa alle seinen Kampf verfolgt? Waren sie vielleicht nur erstaunt, da sie nie soetwas wie einen "Menschen" gesehen hatten? Nun, bald würde er es erfahren. Schon kommen sie in der Schleuse an und endlich füllt wieder Frischluft die Lungen des Samurai. Er nimmt einige Tiefe und genüssliche Atemzüge und ist anschließend wieder auf seine Mission fixiert. "Shi'ruk mein Freund...jetzt sind wir wohl in der Höhle des Krondirs(Löwen) angekommen...", sagt er leise, er weiß nichtmal ob die Echse diese Redewendung überhaupt kennt. Kurz musstert der Samurai die Schleuse...jeder Gerätemacher würde hier wohl sofort in Untersuchungen versinken...zu schade, dass Jizai noch nichts von dieser Kunst versteht...eventuell wurde es bald Zeit für eine kleine Weiterbildung.

Nach einigen weiteren Schritten - wieder durch diese völlig unpraktikablen Gänge - kommen sie bei den sechs "Helm"-Echsen an. Interesiert mustert der Samurai deren Helme, während seine Hand sofort in Richtung seines Schwertes zuckt. Dann gibt einer der Yuja entwarnung, doch die Anspannung des Kriegers bleibt weiterhin bis zum Zerreisen gespannt. "Leibgarde? Hm...nun wenigstens sind es nicht wieder steinerne Riesen!", sagt er mit einem lächeln auf den Lippen. Gespannt wartet der Samurai auf den Anfürher der Yuja...

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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Sa Okt 22, 2016 7:34 pm

Scheinbar haben die Yuja nicht den gleichen Humor wie der roten Samurai, denn keiner reagiert so richtig, und der Nathi scheint mit sich selbst beschäftigt zu sein; dieser kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Sie passieren auch ein paar Echsentrauben, welche die Fremdlinge genau mustern, aber durch die Garde kommt niemand näher an Jizai und Shi'rûk ran.

Schließlich gelangen sie in einen größeren runden Raum. Hier ist die Decke erstaunlicherweise so hoch wie sonst nirgends in dieser Stadt. Es stehen sogar einige Pflanzen zur Dekoration herum und der ein oder andere Iskai würde sich vermutlich fragen, wie diese genau bewässert werden. Die Blüten von einigen der Blumen strömen einen markanten Geruch aus, der dem Ginji nicht verborgen bleibt, allerdings kann er ihn nicht genau zuordnen.
Am Ende des Raums befindet sich eine Treppe, an dessen Spitze sich ein riesiger Apparat mit vielen Schläuchen erhebt. Das Gerät hat jedoch Ähnlichkeit mit einer Art Thron, denn es sitzt eine verkabelte Echse darauf. Diese alte Wasserechse hat zwar einen viel größeren Kopf, als die restlichen Yuja, aber sie muss ebenfalls dieser Rasse angehören. Außerdem ist sie mindestens doppelt so groß wie ein ausgewachsener Mensch, wenn nicht sogar größer!

https://i97.servimg.com/u/f97/13/53/55/02/lizali10.jpg

Während die alte Echse zu sprechen beginnt, hallt ihre voluminöse Stimme durch den weitläufigen, kuppelartigen Glassaal - die Goldechse übersetzt hierbei simultan für den Japano-Schmied, damit dieser nichts verpasst: "Seid willkommen, meine neuen Freunde! Ich freue mich, dass ihr wohlbehalten in unserer Stadt angekommen seid. Mein Name ist Skra, ich bin der Älteste aus dem Volk der Shed-Yuja. Welches Anliegen hat euch beide hierher geführt?" Offensichtlich hat Shi'rûk vor, Jizai erstmal aus Respekt oder Dankbarkeit den Vortritt zu lassen.


Zuletzt von Micky am Di Nov 01, 2016 7:56 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Sa Okt 22, 2016 8:41 pm

Ginji folgt der Garde und sieht immer wieder aufs neue erstaunliche Dinge. Die Trauben aus Echsen die sich um die beiden Gebildet haben, machen den Samurai doch mehr nervös als erstaunt...doch anscheinend hält die Garde was sie verspricht. Endlich kommen sie in dem großen Raum an. Sofort nimmt Jizai den Geruch der Pflanzen wahr...er wünscht sich mehr als alles andere, dass diese keine giftigen Sporen aussenden. Sofort überschlagen sich die Gedanken des Samurai...war dies eine Falle? Wollte man sie Beteuben und dann wie Vieh abschlachten? Nein er würde bis zum Tot kämpfen! Doch es war keine Zeit für Panik oder Vermutungen...Jizai besinnt sich auf seine Atmung. Als Mann, der dem Weg des Schwertes folgt, muss sein Geist stets gelassen sien. Endlich beruhigt er sich und blickt zum Thron auf. Sofort wandert sein Blick zu den Schleuchten und der rießigen Echse. Ob sie wohl verenden würde, wenn man ihre Käbelchen trennte...?

Der Samurai ist der Goldechse dankbar, dass sie sofort beginnt zu übersetzen. Außerdem nickt er seinem Gefährten dankend zu, als er ihm den Vortritt lässt. "Auch wir sind erfreut über die Einladung in eure prachtvolle Stadt! Mein Name ist Jizai Ginji, vom Volk der Helromier und grüße euch, Skra, Ältester der Shed-Yuja.", natürlich besitzt auch Jizai Manieren, die er jetzt zeigt. Schließlich befindet er sich hier auf fremden Territorium. "Mein Gefährte und ich sind in unterschiedlichen Anliegen hier. Ich möchte mich ebenso für das unglückliche Zusammentreffen zwischen mir und euren Verteidigungsanlagen entschuldigen. Wir waren uns nicht im Klaren innerhalb eurer Grenzen zu wandeln. Womit ich auch schon bei meinem Anliegen wäre...zwei meiner Gefährten sind in den Minen verschwunden, kurz bevor ein Golem uns attackierte. Ich hatte kurzzeitig die Vermutung, dass ihr wohl auf sie gestoßen sein könnten und sie mit euch in diese Stadt genommen habt. Korregiert mich, falls ich falsch Liege Anführer der Shed-Yuja...", die Hand von Jizai kribbelt immernoch, da er bisher den Stein nicht von seiner Handfläche entfernen konnte.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Do Okt 27, 2016 6:17 pm

Der Älteste nickt immer wieder bedächtig, während er dem Ginji mit geschlossenen Augen zuhört. "Ahhh... die Helromier also, die Sternenreisenden. Ich habe bereits von Angehörigen deiner Art gehört", meint er nur vielsagend. "Auf die Taten des Riesengolems hatten wir leider keinen Einfluss, es handelt sich bei ihm um ein Relikt vom alten Volk, den Unix. Wir sind dir dankbar, dass du ihn vernichtet hast, denn er hat mittlerweile selbst für unseresgleichen eine Gefahr dargestellt." Bevor die große Echse fortfährt, hält sie kurz inne. "Eure beiden Gefährten haben wir nach ihrer Entdeckung sofort in unsere Stadt gebraucht. Mit großem Bedauern muss ich dir jedoch mitteilen, dass einer deiner Gefährten schon bald kein Leben mehr in sich tragen wird. Seine Verletzungen sind derart schwerwiegend, dass selbst unser bester Heiler ihn bislang nicht retten konnte."


Zuletzt von Micky am Di Nov 01, 2016 7:56 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Do Okt 27, 2016 7:41 pm

Der Samurai ist mehr als erstaunt, dass die Yuja bereits von ihnen gehört hatten. Er fasst sich aber wieder leicht als er Erfährt, dass der Golem wohl nicht ausgesendet worden war. Als das Thema dann schließlich zu seinen Gefährten umschlägt bleibt dem Samurai doch kurz der Atem weg. Nach dem Verlust seines Freundes und Gefährten Kirr...jetzt auchnoch einer seiner anderen Gefährten. Es war klar, dass die Rettung Albions Opfer fordern würde...doch macht dies ihre Verluste nicht weniger schrecklich. "Sehr gerne würde ich meine Gefährten und Freunde besuchen und mich selbst über ihren Zustand informieren. Welcher der Beiden ist in Lebensgefahr? Wenn ihr wirklich euer möglichstes getan habt, bin ich euch zu Dank verpflichtet Anführer der Shed-Yuja. NAchdem ich meine Freunde gesehen habe, würde ich euch gerne über weitere Informationen zu den Unix bitten. Ebenso würde mich interesieren, wie ihr von meinem Stamm erfahren habt...wir sollten gänzlich unbekannt auf dieser Welt sein. Auch ein Wissensaustausch zwischen eurem Volk und unserer Siedlung wäre für uns mehr als Erfreulich.", sagt der Samurai nachdenklich und wartet auf Antwort. "Ich bitte euch ebenso, während ich meine Gefährten treffe, die Bitte meines Freundes Shi'ruk anzuhören.", anschließend wendet er sich kurz zu der Goldechse. "Auch ich möchte gerne später noch mit dir sprechen...ob man dir nun hier helfen kann oder nicht, würde ich dich gerne mit in meine Kollonie einladen...ich bin dir zu dank verpflichtet und heiße dich somit in meinem Haus willkommen.", sagt der Samurai feierlich aber dennoch mit einem leichten Zittern in der Stimme...er ist in sorge um seine Kammeraden. Währendessen hofft er dass der Anführer seine wünsche respektiert...er traut diesen Echsen immernoch nicht, dennoch will er keine Dicke Lippe riskieren, während er von der Leibgarde umringt ist. Ebenso traut er den Echen simmernoch nicht wegen ihrem feigen Statuen Angriff!!!
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Nov 01, 2016 7:55 pm

Skra nickt abermals: "Der Helromier mit dem Namen Ronan. Ich kann nur beten, dass die Sterne ihn nicht zu sich holen werden." Nach einer kurzen Pause fährt er fort. "Wir sind bereit danach einen Teil unseres Wissens mit euch zu teilen, wenn es euch helfen sollte. Auch die Bitte des Shed-Nathi Shi'rûk soll nicht ungehört bleiben." Er macht eine richtungsweisende Geste mit der Hand. "Geht jetzt, meine Leibgarde wird euch zu unserem obersten Heiler Chakrem geleiten. Und entschuldigt, dass ihr euch im Augenblick nicht in unserer Stadt Umanix frei bewegen könnt; dies ist weniger Misstrauen, sondern eher eurer Sicherheit geschuldet."
Shi'rûks Miene hellt sich bei Jizais Worte unweigerlich auf. "Das wäre eine große Ehre für mich, Jizai Ginji, großer Krieger der Helromier. Bei den Shed-Nathi hat die Einladung in das eigene Haus eine große Bedeutung. Ich sehe euch... dich nun als Freund an, danke für alles. Auch ich hoffe bei den Sternen, dass dein Gefährte überleben wird!"

Anschließend begleiten vier der Leibgardisten den Meisterschmied auf dem Weg zum Heiler. Die Leibwachen schirmen ihn dabei so gut wie möglich ab, sodass ihm niemand der gewöhnlichen Amphiechsen näherkommen könnte - man sieht diesen den Respekt gegenüber den Gardisten deutlich an. Hin und wieder sieht der Ginji durch das riesige Glas teils gigantische Unterwassertiere an der Stadt vorbeischwimmen. Dennoch macht es nicht den Anschein, als würden sich jene von der Anwesenheit der Yuja gestört oder gar bedroht fühlen.

Schließlich erreichen sie über einen schmalen Gang, welcher in eine Treppe mündet, ihr Ziel. Hier findet der rote Samurai erneut einen etwas größeren Raum vor, der einige Maschinen mit Schläuchen, Untersuchungstische, Regale und Leitern beherbergt. Das Zimmer wirkt ein bisschen chaotisch, da die viele Sachen einfach so herumliegen, ohne dass ein System dahinter zu erkennen ist. Auf einem einzigen Stuhl, der erstaunlicherweise in der Luft schwebt, befindet sich eine Wasserechse mit einem Gerät auf dem Kopf. Dieses Gerät unterscheidet sich jedoch von den anderen, die er bisher gesehen hat, zudem verdeckt es mit einer Linse eines der Augen der Echse.
Des Weiteren entdeckt Jizai Ronan und Galath auf zwei der Untersuchungstische, während Galath allerdings sitzt. Der Druide scheint sich schwer am Bein verletzt zu haben, ansonsten ist er wohlauf. Ronan hingegen hat um seinen Kopf einen silber glänzenden Verband gewickelt. Seine sonst sonnengebräunte Gesichtsfarbe ist erschreckend blass und der Blick wirkt schwach. Galath will sich erheben, sobald er den Ginji erblickt hat, aber sein Bein verhindert dies. Ein schmerzverzerrter Gesichtsausdruck zeichnet sich bei ihm ab. "Jizai! Ich bin froh, dass ihr wohlauf seid! Ist Kirr ebenfalls bei euch?", hallt dessen Stimme via Telepathie im Kopf des Schmieds wider.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Sa Nov 05, 2016 3:26 pm

Als Jizai hört das Ronon der jenige ist der im Sterben liegt erstarrt er kurz. Diese Tatsache kommt ihm unwirklich...fast schon wie eine Illusion vor. Es war jedoch keine Zeit zur Trauer...Jizai hatte nun die Verantwortung über diese Mission völlig in seiner Hand. Natürlich ist sich der Krieger seiner Verantwortung bewusst, was ihn noch mehr antreibt jede Unwiedrigkeit auszulöschen die sich ihm in den Weg stellt. Doch die Hoffnung, dass Ronan überleben könnte ist noch nicht erloschen! Der Samurai will sich nun selbst vom Zustand seines Freundes überzeugen. Er verbeugt sich ehrerbietend vor dem Anführer der Echsen und sagt mit ehrlicher und aufrichtiger Stimme. "Ich danke euch für eure Offenheit und euer Verständniss! Ich bedanke mich ebenso für die zur Verfügung gestellte Leibgarde.", sagt der Samurai, er ist tatsächlich nicht über die Eskorte verärgert. Ihm ist es egal unter welchen Bedingungen er zu seinen Freunden und Gefähren gelangen kann - Hauptsache er kann sich von ihrem Zustand überzeugen. Dann wendet sich Jizai schließlich erneut zu seinem neuen Gefähren Shi'rûk. "Danke Shi'rûk, auch ich sehe euch nun als Freund und Gefährten an. Von nun an soll meine Klinge deinen Rücken stärken! Auch ich hoffe auf den Erfolg deiner Mission mein Freund.", und schon folgt der Samurai der Eskorte zu Meister Chakrem.

Auf dem Weg bemerkt der Krieger zwar viele Kuriositäten, wie zum Beispiel die Unterwassertiere, doch seine Gedanken sind nach wie vor auf Galath und Ronan fixiert. Er würde nach seiner Aktion sicher die Zeit finden genauere Fragen an die Shed-Yuja zu stellen. Schon kommt er in der Krankenstation an. Natürlich kann Jizai mit all diesen Gerätschaften nichts anfangen. Die Shed-Yuja scheinen seinem Volk in vielem Vorraus zu sein. Nun natürlich hatte der Japaner bereits von den Technologien seiner Vorfahren gehört und einige ihrer Artefakte gesehen...doch hatte nie etwas so fortschrittliches erkannt.

Sein Blick fällt sofort auf seine Gefährten...als er den blassen Ronan sieht vierliert auch das Gesicht des Japaners seine Farbe. Er hört die Stimme von Galath und geht sogleich in dessen Richtung. Kurz vor den Betten bleibt er stehen und wendet sich an die Echse...doch da fällt ihm ein, dass sie ohne Shi'rûk wohl kaum die Sprache des Samurai verstehen würden. Dennoch sagt er der Ordnung halber. "Ich bin Jizai Ginji, vom Stamme der Helromier...euer Anführer schickt mich mit der Erlaubnis meine Freunde zu sehen!", ohne auf eine Antwort zu warten geht er gleich näher. Die Stimme von Galath hallt in seinem Kopf und er antwortet mit trauriger miene. "Galath ich bin froh euch beide endlich gefunden zu haben...", natürlich entgehen galath auch Jizais Wunden und verletzungen nicht. Ebenso der Verfluchte Kristall in seiner Handfläche. "Ich musste mich zu euch durch kämpfen...die Mine war eine einzige Todesfalle. Kirr hat es leider nicht geschafft...", der Samurai wirkt geknickt...da er seinen Kampfgefährten nichteinmal in einem Stück mit sich bringen konnte. "Schildere mit bitte genaustens was geschehen ist...wie steht es um Ronan? Die Yuja haben uns ihre Hilfe zugesichert und mir ihre Version dargestellt...doch ich würde gerne deine hören.", er will das Thema eindeutig von Kirr weglenken.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Sa Nov 05, 2016 9:12 pm

Galath senkt sein Haupt, auch ihn scheint der Tod von Kirr zu schockieren. "Also sind wir die einzigen Überlebenden...", meint er zunächst niedergeschlagen. Für einen Augenblick sieht er in Richtung von Chakrem, welcher daraufhin lediglich nickt. Anschließend wendet er sich erneut Jizai zu und beginnt zu erzählen: "Nachdem wir uns aufgeteilt haben, sind wir in einen Gang geraten, an dem der Boden uneben war. Ronan dachte es wäre sicher, aber als wir ein paar Meter gingen, brach er einfach unter uns zusammen. Ich glaube nicht, dass es eine Falle gewesen ist... sondern so wie du sagtest, die ganze uralte Mine an sich ist scheinbar eine Todesfalle. Jedenfalls konnte ich gerade noch meine letzten magischen Reserven mobilisieren, um mich während dem Fall wegzuteleportieren. Obgleich diese Teleportation wahrscheinlich mein Leben gertettet hat, war sie wahrlich kein Meisterstück, wie du siehst... es ging alles so schnell." Wieder zeichnet sich die schmerzverzerrte Miene des Großdruiden ab. "Kurz nach dem Unfall sind auch schon die Yuja auf den Plan getreten. Den Eingang zum Wasserfall haben sie verschüttet, um zu verhindern, dass ihr uns folgt. Ihre Stadt sollte wohl geheim bleiben, zumindest hat mir das der Älteste so mitgeteilt. Trotzdem haben sie uns hierhergebracht und der oberste Heiler hat uns bestmöglich versorgt. Eigentlich dachte ich, dass mein Bein gebrochen sei, allerdings fühlt es sich jetzt schon viel besser an. Die Heilmagie dieser Echsen steht offenbar der albionischen in nichts nach, wenn sie jene nicht sogar übertrumpft." Er blickt zum Oberhaupt der Metallmachergilde. "Nichtsdestotrotz... sind Ronans Verletzungen sehr schwer; ohne die Yuja wäre er ihnen vermutlich längst erlegen. Plötzlich bewegt sich der Bergarbeiter, der die ganze Zeit so ausgesehen hat, als wäre er nicht einmal bei Bewusstsein. "Jizai...", ist mit einer Mischung aus Anstrengung und Atemlosigkeit zu vernehmen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Sa Nov 05, 2016 9:36 pm

Der Samurai hört Galath gespannt zu. Natürlich entgeht ihm die Mine von ihm nicht. Der Japaner zeigt sichtlich mitgefühl...auch er hatte schon die ein oder andere schwere Verletzung. Doch nichts desto trotz...die erste Entscheidung der Echsen, der Gruppe den Weg abzuschneiden, war mehr als falsch. Jizai kann jedoch die Angst der Yuja verstehen und entscheidet sich gegen eine Konfrontation des Anführers mit dieser Entscheidung. Diese Mission hatte bisher viele Opfer gefordert...wer weiß wieviele beim ersten Erdrutsch überlebt haben. Dennoch weiter zuhörend entschließt sich der Samurai dazu dem Arzt gebührend zu danken, doch befor er dazu kommt hört er seinen eigenen Namen. Sofort wendet sich Jizai zu Ronan und geht zu diesem hin um ihn besser zu verstehen. "Ronan...bitte überanstränge dich nicht...", Jizai hatte dieses Gesicht schon oft gesehen...und diesen Tonfall schon oft gehört. Wahrlich Jizai kann den Tot wahrlich in der Stimme des Metallmachers erkennen. Der Samurai hat das Gefühl die letzten Worte von Ronan zu vernehmen und schweigt nun um Ronan zu lauschen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   So Nov 06, 2016 6:58 pm

Ronan klammert sich an Jizais Arm. Und es scheint, als wäre dieser Handgriff des einst berühmten Umajo-Querulanten, nur noch ein Echo seiner früheren Kraft. "Werde mein Nachfolger in der neuen Gilde..." Dann zieht der Bergmann den Schmied zu sich nach unten und spricht nur direkt in sein Ohr: "Behalte Torquil und die Druiden im Auge... Albion..." Er fällt wieder zurück auf den Tisch. "Albion muss gerettet werden..." Das schwere Atmen von Ronan begleitet seine Worte. Er blickt schließlich zur Decke, ein großer Spiegel, Wasser, Tiere: "Vielleicht... vielleicht hat Animebona... doch noch einen Platz... für jemanden... wie mich... übrig..." Plötzlich erstarrt Ronans Miene und es ist klar, was dies bedeuten muss.
Galath ballt seine Fäuste, er weint nicht, sondern hadert zornig mit seiner Trauer. Der Stuhl des obersten Heilers landet neben dem Operationstisch. Nur langsam entspannt sich der Großdruide, im Anschluss daran wendet er sich dem Ginji zu: "Chakrem fragt, wie wir ihn bestatten wollen...", hallt es ihn dessen Kopf wider.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   So Nov 06, 2016 10:53 pm

Der Griff Ronans versetzt Jizai kurzzeitig einen Schock. Wenn die Arme eines Metallmachers bereits ihre Kraft verloren haben, ist es an der Zeit mit dem schlimmsten zu rechnen. Jizai hört die Worte des Mannes und erstarrt vor Anspannung. Er...der Nachfolger Ronans? Soetwas hätte der Samurai nicht erwartet. Es war jedoch keine Zeit dafür überrascht zu sein...denn sogleich nimmt der Samurai die Warnung seines Freundes auf. Noch befor Jizai jedoch fragen kann, was es mit dieser Warnung genau auf sich hat, erlischt auch schon das Licht in den Augen von Ronan. Jizai beißt sich auf die Lippe...wie oft würde der Schmerz des Verlustes sie noch in dieser Expedition ereilen? "Sicher hat die Göttin noch einen Platz für einen großen Mann wie dich...", sagt Jizai würdevoll! Jizai geht zu Galath und legt ihm die Hand auf die Schulter. Dann wendet er sich zum Schamanen. "Ich denke er sollte in unserem Lager beerdigt werden...es sollte jedem frei stehen sich von ihm zu verabschieden...", sagt der Samurai bestimmt und wieder gefasst. Die Aufgabe ide er von Ronan erhalten hat wird wohl von nun an sein Credo werden! Er will den Tod des Metallmachers mit seiner Treue ehren!
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Mo Nov 07, 2016 12:12 pm

Chakrem wird vom Druiden instruiert. Er nickt letztendlich und lässt ein Leichentuch auf Ronan herniederfallen. "Es ist zwar nicht die richtige Zeit dafür, doch glaube ich... dass ihr der richtige Mann seid, um die Metallmachergilde auf dieser Welt hier zu führen", meint Galath und versucht Jizai Mut zuzusprechen.
Wenig später stößt Shi'rûk schließlich zu den Gefährten. Scheinbar ist er mit seinem Gespräch bereits fertig. Er blickt allerdings etwas traurig drein, weil es für ihn wohl nicht so gut gelaufen ist. Galath und die Goldechse machen sich kurzer Hand miteinander bekannt. "Erstaunlich, dein Gefährte Galath kann mit den Yuja offensichtlich ebenfalls so kommunizieren, wie ich es tue." Dann sieht er jedoch den verstorbenen auf dem Tisch liegen. "Ich hoffe, dass dieser Helromier einen gebührenden Platz in unseren Sternen finden wird.", sagt Shi'rûk mit ruhiger Stimme. Wahrscheinlich ist es auch bei ihm nicht das erste Mal, dass er jemanden sterben sieht.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Nov 08, 2016 6:54 pm

"Deine Worte in den Ohren der Göttin Galath...", sagt Jizai nachdenklich. Er war erfahren...aber so erfahren gleich die ganze Gilde zu leiten...nun das stand noch in den Sternen, wie Shi'rûk sagen würde. "Die Frage ist nur ob man wirklich den Willen von Ronan im Camp akzeptieren wird.", Jizai klingt besorgt, doch fängt sich sogleich wieder als die Goldechse auftaucht. An seiner Miene ist zu schließen, dass das Gespräch wohl nicht erfolgreich war. "Wirklich das kannst du Galath?", frägt Jizai erstaunt, als er die Feststellung seines Freundes Shi'rûk hört. "Wohin auch der Weg unseres toten Freundes gehen wird...sein Schmerz ist für immer vorbei!", sagt der Samurai schließlich bestimmt. "Ich danke dir für deine Anteilnahme Shi'rûk...wie ist es bei dir gelaufen? Hat man deine Bitte wenigstens angehört? Falls wir dir irgendwie helfen können lass es mich wissen.", sagt er an die Echse gewandt und wartet auf eine Antwort befor er sich Galath zuwendet. "Wie lange werden deine Wunden zur Heilung brauchen? Ich will die Gastfreundschaft der Shed-Yuja nicht zu lange ausreizen um sie nicht zu beleidigen. Dennoch würde es mich freuen wenn du mit mir kommst um an Informationen zu kommen.", fügt er nun hinzu zu Galath.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Nov 08, 2016 8:46 pm

Galath nickt nur, als Jizai nach der Bestätigung seiner Fähigkeiten fragt. "Die Yuja scheinen eine große Begabung in Sachen Raumzeitmagie zu besitzen. Deshalb kann ich mit ihnen telepathisch kommunizieren." Nachdem der Druide ausgesprochen hat, antwortet Shi'rûk auf die Frage des roten Samurai: "Ja, meine Bitte wurde angehört! Nun habe ich wenigstens Gewissheit. Doch die Shed-Yuja sind nicht bereit uns Shed-Nathi beim Kampf gegen die Shed-Cron zu unterstützen. Sie wissen zwar über ihre Taten Bescheid, doch sie wollen nicht in diesen Konflikt hineingezogen werden. Ihre Aufgabe in dieser Welt sei eine andere..." Die Goldechse senkt mit geballten Fäusten ihr Haupt. Auch wenn dem Ginji die Mimiken dieser Rasse noch nicht gänzlich bekannt sind, so kann er doch ziemlich sicher sagen, dass im Inneren von Shi'rûk ein Zwist zwischen Trauer und Wut herrschen muss. "Ich sollte umgehend in mein Dorf zurückkehren... ich muss dem restlichen Stamm der Gull berichten, was ich in Erfahrung gebracht habe", meint er schließlich.
Der Großdruide bittet Jizai ihm zu sagen, was bei Shi'rûk der Stand der Dinge ist. Danach überlegt er kurz: "Ich weiß es nicht genau, doch ich denke es würde mit dieser Yuja-Magie nicht lange dauern. Den Marsch bis nach Valetia würde ich sicherlich trotzdem noch durchhalten - selbst wenn die Schmerzen in meiner Schulter und meinem Bein vermutlich größer wären als hier." Es folgt eine kurze bedächtige Pause, bevor Galath fortfährt: "Allerdings habe ich beschlossen, den Ältesten danach zu fragen, ob ich hier eine Zeitlang verweilen darf. Offenbar sind sie uns seit eurer Ankunft wohlgesonnener, also will ich diese Chance für unsere Siedlung nutzen. Ich möchte mehr von den Yuja lernen und mit diesem Wissen nach Valetia zurückkehren. Hoffentlich wird meiner Bitte stattgegeben..."
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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Nov 08, 2016 9:00 pm

"So solltet ihr Hilfe im Kampf gegen die Shed-Cron benötigen, stehe ich an eurer Seite Freund! Es gibt nur den Weg vorran zu schreiten und eine andere Möglichkeit zur Lösung eures Problems zu finden", sagt er bestimmt zu Shi'rûk. "Ich würde mit dir in euer Dorf kommen, aber leider muss ich selbst auch Bericht erstatten. Wäre es möglich die Positionen unserer Dörfer auf Karten zu markeiren damit wir uns gegenseitig finden können Shi'rûk?", er will diesen großartigen Kammeraden nicht missen! Deshalb macht er den Vorschlag um bei bedarf auch das Dorf der Goldechse besuchen zu können. Dann wendet er sich wieder zu Galath und erklärt ihm alles. "Tatsächlich währe eine Art Botschafter hier von Vortei. Ich werde diesen Vorschlag beim Anführer der Shed-Yuja vortragen. Es sei denn du willst mit mir kommen Galath, doch denke ich Ruhe wird dir gut tun. Außerdem stellt sich die Frage wie wir in Kontakt bleiben können. Wenn du hier bleiben solltest, werde ich mich nach der Audienz auf den Weg machen.", schließlich wendet er sich zur Tür, als ihm etwas einfällt. "Ach ja...kann einer von euch diesen Schamanen Fragen ob er diesen Kristall aus meiner Handfläche bekommt?", fügt der Samurai letzendlich hinzu...in der Hoffnung nicht den Zorn der Echsen auf sich zu ziehen. Sollte alles geregelt sein würde er schließlich wieder mit der Eskorte zum Thronsaal gehen. Seine Freunde waren eingeladen ihm zu folgen.
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Micky
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Nov 08, 2016 10:24 pm

Shi'rûks Mine hellt sich durch Jizais Worte wenigstens etwas auf. "Ich denke, dass ich für die restlichen Gull spreche, wenn ich dir in diesen Zeiten sage, dass wir für jede Hilfe dankbar sind. Mein Dorf liegt jenseits des Stammesgebiets der Svamp und neben das der Silfr. Wenn du mir sagst in welcher Richtung sich dein Stamm angesiedelt hat, sobald wir wieder an der Oberfläche sind, werde ich es bestimmt finden können."

"Ich komme mit", sagt Galath sofort entschlossen; seine Schmerzen versucht er scheinbar zu verdrängen. "Mit meiner Raumzeitmagie kann ich versuchen mit der Druidenenklave in Valetia Kontakt aufnehmen."
Er nickt auf die Bitte des Schmieds hin und erkundigt sich beim obersten Heiler. "Chakrem sagt, dass er über die Sicherheitsvorkehrungen der Kristalle Bescheid weiß. Allerdings stammen diese noch von den Shed-Unix und bislang hat sonst niemand gewagt, sich dort hinzubegeben. Es ist verboten die ruhenden Körper zu stören. Kurzum, er weiß nicht, wie man diesen Fluch entfernt, und würde es im Übrigen auch nicht versuchen." Der Druide zieht Jizai zu sich heran: "Ich denke, dass er es als gerechte Strafe ansieht, dass ihr jetzt verflucht seid. Wir sollten ihm das nicht Übel nehmen, schließlich haben auch die Iskai andere Sitten als wir, welche wir respektieren müssen." Galath sieht sich die Hand des Samurai an und seufzt. "Ich verfüge leider nicht über das nötige Wissen, um solchen Flüchen Herr zu werden. Ihr solltet Meister Torquil aufsuchen, sobald ihr wieder in Valetia seid.", rät der Druide ihm schlussendlich.
"Allerdings..." Plötzlich hält er kurz inne und kramt dann in seinem Rucksack. Er breitet auf dem Boden eine Schriftrolle aus und bittet Shi'rûk sie für ihn festzuhalten, während er für den Japano-Helromier unverständliche Worte mit goldener Tinte nebst Federkiel zugrundelegt. Sogleich fangen diese Worte an zu schimmern, sich zu bewegen, aus der Rolle hinauszugleiten, nur um dann mehrmals von einer furchterregenden Erscheinung, mit schier endlos vielen Fingern und leuchtenden Augen, neuanordnend wieder darin zu verschmelzen. Jizai bemerkt auf einmal die Gänsehaut auf seinem Arm; und die Goldechse ist einfach nur baff.
Die Rolle versiegelnd, überreicht er sie dem Metallmacher. "Dies ist einer meiner mächtigsten und gefährlichsten Zaubersprüche. Solltest du einmal in wirklich großer Not sein, dann lese diese Spruchrolle laut vor. Danach wird sich meine Angst manifestieren und dich bei deinem Kampf unterstützen. Aber verliere diese Rolle nicht... erzähle bitte auch niemanden, woher du sie hast.", meint er letzten Endes vielsagend und mit geheimnisvollem Blick.


Zuletzt von Micky am Mi Jan 04, 2017 1:13 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Mi Nov 09, 2016 7:06 pm

Jizai versucht Shi'rûk die Position des Dorfes so gut wie möglich zu beschreiben. Er hofft dass er genug Informationen hat um der Echse genaue Informationen zu geben.

"Danke Galath...", sagt der Samurai als er mit düsterer Mine seine Handfläche mustert. Er ist froh über die Information an wen er sich richten kann. Dass die Echse jedoch abgeneigt reagiert war abzusehen. Dem Samurai geht dies jedoch nichts an...diese Unix waren anscheinend ein sehr ungestliches Volk gewesen. Als Galath dann die Rolle vorbereitet staunt auch der Samurai nicht schlecht. Die Errescheinungen errinerten ihn an die Träume die ihm sein Schwert oftmals verpasste...kurz schweifen seine Gedanken ab, doch dann fängt er sich wieder. Schließlich breitet sich die Gänsehaut nichtnur über den Arm...sondern auch über den ganzen Körper des Samurais aus. Mit einer Verbeugung nimmt der Samurai die Rolle an sich und verstaut sie sicher. "Ich danke dir für diese Aufmerksamkeit Galath...ich werde die Rolle in Ehren halten...in der Hoffnung sie nie gebrauchen zu müssen.", abschließend nickt der Japaner um zu bestätigen, dass er die Verwendung und Einschrenkungen verstanden hatte. Natürlich würde er nicht herrum rennen und jedem erzählen was Galath ihm da gerade überreicht hat. Der Samurai versteht von dieser ganzen Hexerrei sowieso nichts, er könnte nichteinmal erklären um was es sich zu 100% handelt. Das Volk der Helromier verließ sich nur auf eins...Muskeln und Köpfchen...und das war auch der Weg des Samurai. Er würde einfach sagen er habe die Rolle in den Ruinen gefunden...falls sie denn jemanden auffallen würde. Nun letzendlich gehen Jizai und die ihm folgenden zum Anführer der Shed.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Do Nov 10, 2016 4:37 pm

Chakrem verabschiedet sich von allen, danach werden die drei auch schon von der Garde in Empfang genommen - diese wurde nun wieder um ein paar Amphiechsen verstärkt. Sie geleitet die drei Fremden erneut zum Ältesten der Shed-Yuja.
Als sie dort ankommen, trägt Galath direkt seine Bitte vor. Skra denkt kurz darüber nach und anschließend berichtet Galath erfreut, dass seiner Bitte stattgegeben wird! "Großer Krieger Jizai Ginji, Druide Galath wird euren Stamm ab sofort hier in Umanix vertreten. Wir freuen uns, dass wir die neu gewonnene Freundschaft zwischen unseren Völkern vertiefen können. Ihr müsst aber verstehen, dass die Yuja nicht all ihre Geheimnisse teilen können. Doch will ich euch nun anhören; was wollt ihr genau über die Unix und eure offenbar sternenreisenden Verwandten wissen?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Do Nov 10, 2016 6:53 pm

Ginji gratuliert Galath zu seinem Erfolg. Er ist sich mehr als sicher, dass Galath die Siedlung mehr als passend vertreten kann. Nun war jedoch der Samurai selbst an der Reihe. "Auch ich bin erfreut, euch im Bande der Freundschaft zu begegnen großer Anführer der Shed-Yuja.", sagt der Krieger gefolgt von einer Verbeugung. "Ich verstehe natürlich, dass ihr nicht alle meine Fragen beantworten könnt und dürft. Ich werde euch nicht weniger schätzen, wenn ihr nicht in der Lage sein solltet mir zu Antworten.", sagt der Samurai bestimmt, mit seiner tiefen und melodischen Stimme. "Zuerst möchte ich über das Volk der Unix erfahren. Wer waren sie und wohin sind sie verschwunden, wenn sie nun nichtmehr in der Mine sind?", sagt der Samurai schließlich. Er wartet die Antwort des Anführers ab und hat gleich die nächste Frage parat. "Meine nächste Frage betrifft euer Wissen über unsere Siedlung. Wie kommt es, dass ihr von unserer Reise wisst? Wir dachten, wir wären völlig unbekannt auf dieser Welt.", diese Frage scheint den Helormier brennender zu interesieren. "Zu guter letzt würde ich sehr gerene Informationen über eure Welt ersuchen. Wir sind, wie ihr wissen, komplett neu hier und würden gerne mehr über die Umstände und Gegebenheiten erfahren. Gibt es eine Art Karte von eurer Welt? Wo sind die stärksten Stämme zu finden und welche Individuen bevölkern diese Welt?", nun hatte der Krieger viele Fragen gestellt und wartet alle Antworten ab. Anschließend gibt er zu verstehen dass auch er für Fragen des Anführers offen ist.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit   Di Nov 15, 2016 12:39 am

"Ihr möchtet also auch mehr über die Unix wissen? Nun, ich kann euch nur das erzählen, was ich bereits Shi'rûk zu dieser Angelegenheit gesagt habe: Die Unix waren so mächtig wie Götter. Sie waren die ersten, die auf unserer Welt siedelten. Ihr Einflussgebiet war keineswegs nur auf diese Mine beschränkt. Wir Yuja sind zwar ihre direkten Nachfahren, doch sie verließen uns bereits vor hunderten von Jahren. Sie wurden ebenfalls zu Sternenreisenden, so wie euresgleichen. Wo sie sich im Augenblick aufhalten, wissen wohl nur die Sterne selbst. Der letzte Unix mit dem wir Kontakt hatten, war mein Vorgänger. Er hinterließ uns einen Teil ihrer Technologie und war für den Bau unserer Stadt verantwortlich", erklärt der Älteste.
Skra lässt die Worte wirken, bevor er fortfährt: "Oh, mir ist selbstverständlich nicht klar, warum ihr unsere Welt betreten habt, obwohl es mich in der Tat sehr interessiert. Ich bin nicht allwissend müsst ihr wissen. Allerdings umspannt mein Wissen zumindest einen Teil dieser Welt. In erster Linie den, der sich in unmittelbarer Nähe zu unserer Stadt Umanix befindet. Außerdem wird euer Volk, dem ihr, Jizai Ginji, angehört, in den alten Aufzeichnungen der Unix genau beschrieben - ein Volk von großer und kräftiger Statur, mit einem beachtlichen Intellekt, auf einer hohen technologischen Ebene, nebst einem ausgeprägten Hang zur Expansion. Ich war schon recht erstaunt, dass ihr nicht fortschrittlichere Technologien mit euch geführt habt; und zugegebenermaßen auch ein stückweit beruhigt," gibt die alte Amphiechse offen zu.
Der Älteste setzt seinen Monolog fort: "Die Cron beherrschen mittlerweile sowohl Luft, als auch Erde. Sie haben nahezu alle Stämme der Nathi gewaltsam unterworfen, einige haben sich ihnen hierbei freiwillig angeschlossen. Zusammen mit uns Yuja sind dies die intelligenten Rassen auf dieser Welt. Wüssten die Cron von unserer Existenz, oder besser gesagt unserem Standort, würden sie vermutlich auch versuchen das Wasser zu beherrschen. Wir empfinden durchaus Mitleid mit den Nathi und werden sie in unsere Gebete miteinschließen. Aber wir können sie nicht vor den Cron retten..." Eine kurze Pause folgt, bevor Skra weitererzählt: "Es existiert eine Karte von dieser Welt, jedoch befindet sie sich nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Denn sie stammt noch aus der Zeit der Unix." Schlussendlich endet der etwas längere Monolog des Ältesten.
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Kapitel 4: Licht in der Dunkelheit

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