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 Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben

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Micky
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BeitragThema: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   So Nov 20, 2016 8:42 pm



"Jeder Tag bringt den Kampf. Nur der letzte bringt den Frieden."
- Rainer Driscoll (Albionischer Politiker und Feldherr im 23. Jahrhundert n. Chr.)

In den folgenden zwei Monaten ist die Lage in Valetia immer schlimmer geworden. Der Winter südlich der Siedlung hat weiterhin Einzug gehalten und hat die Bewohner vom Rest des Kontinents abgeschnitten. Die Ernte ist trotz aller Hoffnungen ausgefallen. Alle Baustellen sind brachgelegen, denn die Leute haben ihre wenigen Kräfte aufgespart, um sich für den Überlebenskampf zu rüsten. Es hat an Nahrung und Wasser gefehlt; durch den Fischfang und das Eis alleine hat sich die Bevölkerung nicht ernähren lassen. Zu allem Überfluss haben sich auch noch die letzten Vorräte aus Albion dem Ende zugeneigt, sodass endgültig eine Hungersnot geherrscht hat.
Im Zuge dessen musste der eine oder andere Valetianer sein Leben lassen, sei es weil ihn die Kräfte verlassen haben, oder er umgreifenden Kannibalismus unter einem kleinen Teil der Bewohner anheim gefallen ist. Letztere Bewegung konnte mit Gewalt niedergeschlagen werden, womit die Sicherheit wiederhergestellt wurde. Ein Gefängnis gibt es nicht, weswegen die Kannibalisten an Ort und Stelle exekutiert werden mussten.
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In der Zwischenzeit bei Jizai Ginji:
Da der Ginji denkt, dass die Metallmachergilde ihn nicht als neuen Anführer akzeptieren wird, solange er keinen Zeugen aufbieten kann - welcher über alle Zweifel erhaben ist - beansprucht er die Position als Gildenoberhaupt noch nicht. Doch Ronans Spitzhacke hält er so lange in Ehren. Zusammen mit dem erbeuteten Golemkopf, hängt er sie in seiner Schmiede auf, um beides zur Schau zu stellen. Die Echsengolemhand wird dagegen extrahiert, sodass noch einiges an Erdpech für ihn herausspringt.
Shi'rûk bestätigt die Annahme der Gelehrten, dass es sich bei dem 'schwarzen Gold' um die Währung der Shed-Nathi handelt. Das Erdpech wird in seiner Sprache auch 'Blakk' genannt. Außerdem wird Jizai von ihm gewarnt, falls es erneut zu Auseinandersetzungen mit dem Stamm der Svamp kommen sollte, denn es gibt unter den Nathi einige, welche über gewiefte Tarnfähigkeiten verfügen, indem sie mit der Umgebung verschmelzen.

Der Erzdruide Torquil ist froh, dass sein Schüler Galath wohlauf ist. Ob dieser aus der Entfernung zwischen Mine und der Siedlung in der Lage ist, telepathische Fähigkeiten zu nutzen, vermag er jedoch nicht zu sagen. Sollte er eine Nachricht erhalten, würde er sich umgehend beim Schmied melden. Bei der Druidenenklave lässt Jizai sich auch gleich von einem Fluchkundigen den Rubin aus seiner Hand entfernen. Die Prozedur hat letztendlich mehrere Tage gedauert, da die Magie der Echsen noch völlig unbekannt ist. Es gelingt sogar, dass der Rubin nicht zerstört wird. Mit der bloßen Hand kann er allerdings nicht angefasst werden. Seine magischen Artefakte können ebenso aufgeladen werden - gegen Entgelt.
Aufgrund der Tatsache, dass dem roten Samurai die Warnung von Ronan nach wie vor im Ohr widerhallt, versucht er Informationen über das Oberhaupt der Druidenenklave in Erfahrung zu bringen. Er hört sich hier und da um, kann allerdings nichts Relevantes aufschnappen, was die Sorgen des ehemaligen Gildenmeisters bestätigen könnte. Zu den Druiden hat er allgemein keinen großen Kontakt, sie sind für ihn mehr Geschäftspartner, doch selbst aus dieser Richtung kann er von Außen erstmal nichts Verdächtiges vernehmen. Vermutlich müsste er irgendwie engere Kontakte zur Enklave selbst, über einen Druiden, oder gleich dem Gildenrat knüpfen, um diese Sache weiterverfolgen zu können.

Als der Ginji dann der Goldechse den Talisman gezeigt hat, sind deren Augen groß geworden. Offenbar ist dies das Symbol der obersten Kaste. Dieser gehören zum einen Schamanen an, aber auch der Häuptling und seine Familie. Daneben gibt es noch die Kaste der Jäger/Sammler/Handwerker und zuletzt die der Sklaven.
Des Weiteren trainiert Shi'rûk regelmäßig mit Jizai und geht ihm bei dessen reichlicher Arbeit zur Hand. Die Echse stellt sich hierbei nicht unbedingt ungeschickt an. In beidem kann er dem Meisterschmied natürlich nicht das Wasser reichen, doch wenigstens im Kampf kann er durchaus etwas aufbieten. Diese Fähigkeiten gedenkt der Schmied auf jeden Fall zu verbessern.
Shi´rûk wagt überdies hin und wieder mutige Ausflüge in den Süden, um Trinkwasser und Essbares zu besorgen, sodass sich er und Jizai sich nicht einschränken müssen. Was übrigbleibt, schenkt er der Siedlung - aus Dankbarkeit für seine Akzeptanz, die ihm als völlig Fremder entgegenbracht wird.

Durch seine zahlreichen Geschäfte in der Schmiede - und ein paar Kniffe von Shi'rûk - hat sich Jizai in Sachen Feilschen langsam aber sicher weiterentwickelt. Was er durch sein Charisma einbüßt, kann er jetzt durch geschicktes Verhandeln wettmachen, wodurch er wirtschaftlich immer besser dasteht.
Bei den Glücksspielen hat der rote Samurai ebenfalls Glück, er geht schlussendlich mit 250 Gold Gewinn heraus. Am Ende des Tages verspürt er das treibende Gefühl, dass er immer wieder spielen muss. Schließlich rentiert es sich ja für ihn!
Irgendwann hat Jizai genügend Gold erwirtschaftet, dass er den mechanischen Golem beim hiesigen Gerätemacher per Anzahlung in Auftrag geben kann. Ferner hat er die wahnwitzige Idee, aus Kirrs Trii einen Kontrollstein zu fertigen. Dem experimentierfreudigen Gerätemacher gefällt dies war, aber es würde gegen albionisches Gesetz verstoßen. Daraufhin legt der Metallmacher noch einen vollen Sack Bestechungsgeld zur Überzeugung oben drauf. Danach sind sich die beiden einig und das verbotene Geschäft wird abgeschlossen.

Das rote Ei, was Jizai aus der Mine mitgebracht hat, ist bis lang noch nicht geschlüpft. Es sieht auch nicht so aus als wäre es beschädigt, sondern braucht vermutlich noch seine Zeit. Nichtsdestotrotz vermag Shi'rúk nicht zu sagen, was es mit diesem Ei auf sich hat. Zwar legen die Weibchen seines Volkes ebenso Eier, wie bestimmte Tiere (z. B. Vögel), doch sind jene mindestens um die Hälfte kleiner. Er selbst hat noch nie so ein großes Ei gesehen, außerdem ist der Fundort seltsam gewesen, also hält er es für unwahrscheinlich, dass es ein Shed-Kind beherbergt.
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Nachdem sich die Situation in Valetia nach über einem Monat gebessert hat, weil das Eis langsam aber sicher geschmolzen ist, hat die leicht dezimierte Bevölkerung wieder so etwas wie einen Alltag gefunden. Die geschwächten Bewohner werden wohl ein paar Wochen brauchen, um sich von der Hungersnot vollständig zu erholen. Der Expeditionsrat plant jetzt indes in den nächsten Wochen als nächstes, die Leichen der restlichen Teilnehmer der unglücklichen Minenexpedition zu bergen. Dadurch kann die Siedlung endlich diese Toten bestatten, sowie zum anderen gleichzeitig Kontakt mit dem Botschafter Galath Kontakt aufnehmen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Do Jan 05, 2017 5:00 am

Als Jizai erwacht merkt er, dass er total verschlafen hat. Im ersten Moment kommt er jedoch gar nicht hoch, weil er sich total gerädert fühlt (-1 AU). Der Fluch des Nagato hat ihm heute Nacht wieder zu schaffen gemacht. Es haben sich mehrere Alpträume aneinandergereiht, in denen er durch ein Labyrinth gejagt ist.
Nach dem Aufstehen geht er durch seine Schmiede, allerdings Shi´rûk ist nicht aufzufinden. Er frühstückt zunächst etwas, wenig später schließt er schon die Schmiede mit dem Laden auf, so wie er es meistens tut - nur eben normalerweise früher.

Während der Ginji also bei der Arbeit ist, kreuzt ein junges Mädchen die Straße und kommt direkt auf die Schmiede zu - sie könnte 18 oder 19 sein. Obwohl die Siedlung verhältnismäßig klein ist, kann er sich nicht erinnern, dass er sie vorher schon einmal gesehen hat. Ihre langen Haare sind schwarz und ein markanter Schönheitsfleck unter der Lippe ziert ihr Gesicht. Die Kleidung des Mädchens setzt sich aus abgetragenen Lederschuhen, einer zerschlissenen Tunika und einem dreckigen Umhang zusammen, welcher mit einer verbogenen Metallfibel zusammengehalten wird. Dies steht im völligen Kontrast zu einem prunkvollen Armreif, den Jizai spontan dem Werk eines Iskai-Feinschmieds zuordnen würde - vielleicht sogar magisch, jedoch vermag er dies nicht sicher zu sagen. Daneben scheint sie eine Kette mit einem rundlichen Bernstein zu tragen. Zwar ist der Meisterschmied wahrlich kein Experte, was die Diamantschleiferei angeht, allerdings erkennt er gutes Handwerk, wenn er es sieht; und dieser Stein wurde perfekt geschliffen.
Das Mädchen kommt sofort zur Sache: "Skeima Din, helromischer Schmied! Ich würde gerne etwas reparieren lassen." Sie legt einen Zweistich auf den Tisch, damit Jizai sich die Kurzwaffe genauer ansehen kann. "Der Zweistich ist plötzlich auf der einen Seite abgebrochen. Mir scheint, dass ich wohl auf schlechte Qualität reingefallen bin!", fügt sie sogleich verärgert hinzu. Tatsächlich kann der Japaner keine mindere Qualität feststellen. Es könnte natürlich sein, dass er sich irrt, oder die Waffe einfach wegen unsachgemäßer Benutzung abgebrochen ist. "Besteht noch Hoffnung, dass man das Ding reparieren kann?"

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Fr Jan 06, 2017 8:32 pm

Schweiß gebadet und mit einem kalten Schaudern erwacht der Japaner aus seinem Schlaf. So sehr ihm das Nagato auch ein Segen im Kampf ist, ist es die Hölle in seinen Träumen. Schon länger hatte ihn der Fluch nicht geplagt, doch nun war es wohl wieder soweit. Was war das nur für ein Traum? Gejagt von einem Echsenkopf durch ein Labyrinth in dem an jeder Ecke ein Golem lauerte...mächtiger und stärker als der letzte. Wie viele tode mag der Japaner in seinen träumen bereits gestorben sein? Wie gerädert steht Jizai auf und macht sich fertig für die Arbeit. Anscheinend hat er verschlafen...nicht gerade der beste Start in den Tag. Nun es muss auch solche Tage geben. Der Helromier konnte sich nicht beklagen, schließlich läuft sein Geschäft besser denn jeh. Dank der Tatkräftigen Hilfe seines geschätzten Freundes Shi'rûk, konnte Jizai sich in den letzten Wochen enorm verbessern, was Handelstalent anging. Somit schwomm mehr und mehr Gold in die Kassen, wodurch das Geschäft natürlich auch an Kundschaft und Qualität gewann.

Als er sich aus seinen Gedanken riss stand er auch schon unten im Laden. Wie Routiniert hatte er in Gedanken alle morgendlichen Rituale abgeschlossen. Darunter auch die öffnung des Ladens und ein Blick in den Keller um das Ei zu versorgen. Nur Shi'rûk war abwesend, was dem Japaner aufseufsen lässt. Er hat sich inzwischen wahrlich an seinen Freund und Helfer gewöhnt. Die Echse ist dem Japaner schließlich richtig ans Herz gewachsen.

Nun auch die Echse hatte ein Privatleben also begann Jizai auch schon mit dem täglichen Geschäften. Nach der fertigstellung einer in Auftraggegebenen Waffe blickt der Japaner auf und sieht sogleich dass Kundschaft den Laden betritt. Der Schmied legt seinen Hammer bei Seite und geht zum Thresen um die Kundin willkommen zu heisen. Kurz mustert er die junge Dame befor er sich stumm ihre Geschichte anhört. Vielleicht war die Verschwiegenheit der Kundschaftgegenüber einer der Gründe, warum er so wenig Charismatisch war? Oder war es wohl, dass er voller ruß und mit geschwärzten Händen jegliche Kundschaft empfing? Nun in einer Schmiede war es eben nicht möglich immer Akurat im Anzug aufzutreten.

Die Dame ihm Gegenüber sah aber auch nicht gerade aus als würde sie zur obersten Klasse der Arbeiter gehören. Ihr Kleidung sprach eine deutliche Sprache, doch Stand und Ansehen waren dem Japaner egal...Kunde war schließlich Kunde. Sein Blick wandert vom Armreif über die Kette der Dame zu dem Zweistich, während sie spricht. Sogleich beginnt er diesen zu begutachten. "Skeima Din junge Dame...einen fein geschliffenen Stein tragt ihr da um den Hals. Ich erkenne gute Arbeit, wenn ich sie sehe, wer hat dieses hübsche Stück hergestellt?", nun etwas Smal-Talk gehörte wohl zum Geschäft, außerdem interesierte ihn Wahrlich wer im Dorf so einen hoch qualitativen Stein herstellen konnte. Falls er denn im Dorf hergestellt worden ist.

Nachdem er den Zweistich begutachtet hatte sieht er auf. "Nun es handelt sich hierbei zwar nicht um die hochwertigste Waffe die ich jeh sah...aber eine solche Abnutzungserscheinung tritt nicht einfach von selbst auf.", sagt der Samurai nachdenklich. "Es ist durchaus möglich diese Waffe zu reparieren, natürlich gegen Bezahlung versteht sich. Ich denke jedoch eher dass es sich bei dieser Beschädigung, um eine schlechte Führung der Waffe selbst handelt. Keine Reparatur der Welt kann also eine erneute Beschädigung auf die selbe Weise verhindern.", sagt der Schmied fachmännisch. Sein geschultes Auge kann man nur schwer täuschen. Für ihn ist der Fall klar, die Waffe muss unsachgemäß benutzt worden sein.
"Ich kann ihnen die Waffe gerne reparieren und auch ihre Haltbarkeit etwas erhöhen, falls sie sich nicht für eine neue Waffe von besserer Qualität interesieren sollten.", sagt der Helromier geschäftlich.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Sa Jan 07, 2017 1:59 am

Bewohner ohne Häuser gibt es nach wie vor genug, so leben manche im Freien und schlagen sich mehr schlecht als recht durch - zur Not durch Diebstahl. Manche Gebäude wurden auch nur angefangen, aber nicht fertig gebaut. Durch die Dezimierung der Bevölkerung, aufgrund der Hungersnot, haben ein paar der Obdachlosen sogar in verlassenen Häusern Zuflucht finden können.

Als sich Jizai nach dem Stein erkundigt, antwortet die junge Dame nur knapp: "Ich." Dann umgreift sie ihn fest. "Und er ist nicht zu verkaufen!" Mehr fügt sie auch nicht hinzu, denn dann kommt der Ginji schon wieder zum eigentlichen Thema. "Tja, ich weiß es auch nicht, auf jeden Fall ging das Ding plötzlich kaputt. Ich habe es nur aus zweiter Hand, es war wahrscheinlich bereits in Gebrauch, sowie schon lädiert als ich es bekommen habe." Dann hört sie ihm weiter zu und sagt schließlich: "Ja, repariert ihn bitte. Eine neue Waffe möchte ich nicht erwerben."
Für einen Augenblick sieht sich das Mädchen um. "Sagt Schmied, habt Ihr eine Toilette in eurem beschaulichen Heim? Und wenn ja, dürfte ich diese bitte kurz benutzen?", fragt sie charmant. Spätestens jetzt dürfte dem roten Samurai auffallen, dass ihre Wortwahl meistens weise und höflich gewählt ist. Außerdem deutet ihr Akzent auf umajoische Herkunft hin, sie könnte also direkt aus seiner Heimatstadt Umajo-Kenta stammen.

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   So Jan 08, 2017 5:14 pm

"Sie? Nun dann sind sie eine sehr talentierte Schleiferin, wenn ich das so behaupten darf. Betreiben sie etwa auch ein Geschäft in der Siedlung? ", sagt der Samurai aufrichtig und letztlich interesiert. Dennoch glaubt er ihren Aussagen bisher nicht völlig. "Ich will den Stein keinesfalles kaufen ich bin daran interesiert auch etwas über das Schleifen von Steinen zu lernen, müssen sie wissen.", fügt er anschließend hinzu. Danach tritt kurz eine Pause ein in der der Samurai auf die Antworten der Frau wartet.

"Wer hat ihnen diese Waffe denn verkauft, wenn ich fragen darf?", fragt der Heolromier nach der kurzen Pause interesiert und wartet die Antwort ab, befor er zum nächsten Punkt übergeht. "Ja, gehen sie durch die Schmiede, dort steht eine kleine Hütte hinter dem Haus. Leider kann ich nicht mit etwas noblernen aufbieten, aber ich denke das dürfte kein Problem darstellen.", sagt der Schmied entschuldigend, da er nun ihren Akzent und ihre Herkunft zuordnen kann. Von ihrer Statur hätte er sie nie einem der keltischen Völker zugeordnet, aber auch der Schmied kann sich mal täuschen. "Doch zuvor sollten wir über den Preis der Reperatur sprechen...", fügt der Schmied schließlich hinzu und beginnt mit den Verhandlungen (Feilschen) (Den Preis musst du mir sagen)

Sogleich würde er die Waffe an sich nehmen und sie bitten ihm in die Schmiede zu folgen. Er geleitet sie also nun zu der kleinen Hütte und geht dann zurück in die Schmiede. Er hält ein wachendes Auge auf die Hütte, während er schonmal mit seiner Reperaturarbeit beginnt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   So Jan 08, 2017 9:39 pm

"Noch kein Geschäft", antwortet das Mädchen knapp, so als wolle sie eigentlich nicht weiter über das Thema sprechen. "Ihr seid doch Mitglied der Metallmachergilde und sitzt sozusagen an der Quelle. Allzu schwer dürfte es also nicht werden, einen fähigen Diamantschleifer zu finden." Bezüglich der Herkunft der Waffe, meint sie erneut kurz und bündig: "Ein hiesiger Händler aus der Siedlung." Sie nimmt die Offenbarung, dass der Schmied über eine Toilette verfügt, freudig zur Kenntnis und lächelt. "Vielen Dank! Und gerne." Die beiden handeln daraufhin einen fairen Preis aus, wobei der Ginji noch das eine oder andere Goldstück herausschlagen kann (16 Gold). Insgesamt gesehen ein angemessener Preis für diese Qualität! Anschließend verschwindet das Mädchen erstmal bis auf Weiteres in der Hütte. Eine ständige Sicht darauf bleibt ihm jedoch verborgen, da jene sich schließlich hinter seinem Gebäude befindet.
Der Meisterschmied hat schon unendlich viele Waffen und Rüstungen in seinem Leben geschmiedet. Je länger er sich also mit dem Zweistich beschäftigt, desto mehr dämmert ihm, dass die Waffe wohl absichtlich zerstört worden sein muss. Denn der Schaden ist letztendlich seines Erachtens weder auf Abnutzung zurückzuführen, noch deutet er auf zu schlechte Qualität des Metalls hin.

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Fr Jan 13, 2017 6:18 pm

Anscheinend ist die Dame nicht sehr gesprächig, was ihre vermeindliche Diamandschleiferei angeht. Der Samurai ist mehr als vorsichtig...mehr und mehr hat er das gefühl, dass man dieser Frau nicht trauen darf. Ihre Aussage über einen hiesigen Händler nimmt der Schmied auch zur Kenntnis und geht nicht weiter darauf ein. Es war wohl ausweglos irgendwas genauers über diesen Händler zu erfahren. Als die Frau in der Hütte verschwindet macht sich der Schmied schonmal an die Arbeit. Nach und nach wird er immer skeptischer. Während seiner Untersuchung und Reperatur der Waffe, wird sich Jizai wiedereinmal klar, warum er sich der Schmiedekunst verschrieben hatte. Einer der Gründe war es wohl, dass Stahl und Metall keine Lügner und Betrüger waren - ganz im Gegenteil zu Fleisch und Blut!!! Geübt wie der Schmied ist ist er mit seiner Arbeit sicher schnell fertig. Sollte die Frau nicht bis dahin zurück sein, würde er zur Hütte gehen und sehen wo sie bleibt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Do Jan 19, 2017 1:53 pm

Während der geschickte Schmied sich in seine Arbeit vertieft, bleibt das Mädchen erstmal abwesend. Nach einiger Zeit hört es Jizai jedoch aus der Wohnung rumpeln, gepaart mit einem weiblichen Schrei. Kurz darauf fliegt die Eingangstüre auf und Shi´rûk tritt auf den Plan. Scheinbar wollte er sich gerade wieder zum Ginji gesellen. Er hat das Mädchen im Schlepptau, schleift sie vor Jizais Augen und hebt von hinten am Kragen hoch, sodass sie hilflos über dem Erdboden schwebt. Sie wehrt sich mit Händen und Füßen, schlägt wild um sich. "LASS MICH LOS, DU MONSTER!", brüllt sie völlig hysterisch. Die Goldechse zückt das Knochenmesser, damit sie es an ihre Kehle kann: "Dieb, klauen Fraß, Wasser! Töten?" Momentan geht es ums blanke Überleben in Valetia, da wäre eine tote Gaunerin mehr oder weniger kein Verlust - das weiß auch Shi´rûk. Sofort schreit die junge Dame: "HIIIIIIILFEEEEEE!!!" Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit bis andere Bewohner der Siedlung auf diesen Lärm aufmerksam werden.

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Di Jan 24, 2017 2:15 pm

Als er rumpelt erhebt Jizai sofort seinen Schmiedehammer um ihn, wenn nötig, als Waffe nutzen zu können. Sofort stürmt er zur Eingangstür und sieht seinen Freund Shi'rûk mit der Diebin im Schleptau. Kurz braucht der Samurai um die Situation einzuschätzen, dann ist ihm klar, dass seine Vermutungen von Beginn an richtig waren. "Verdammt nochmal halts maul elende Diebin!", sagt der Samurai zornig, drauf und drann ihren Schädel mit seinem Hammer zu spalten. "Halt deine Fresse und sei still oder mein Freund wird dich ins Jehnseits befördern, hast du verstanden?", kurz wartet der Samurai ob die Frau seiner "Bitte" nachkommt. Wenn niht würde er sie sogleich mit seinem Hammer ausknocken. Jizai will um jeden Preis vermeiden, dass andere Leute diese Situation mit ansehen, da sie sowieso nicht sehr gut auf die Echse zu sprechen sind. Sollte die Frau von selbst die Klappe halten, würde Jizai seinen Freund bitten ihm mit der Frau in die Schmiede zu folgen. Somit steht die Gruppe nichtmehr direkt vor den Schaufenstern. Er würde anschließend versuchen dem Armreif der Frau zu entfernen und alles andere was eventuel magische Kräfte besitzen könnte. Anschließend würde er Shi'rûks Version der Geschichte erbitten. "Mein Freund, erzählt mir was geschehen ist, wenn nötig auch mit Hilfe der Thelepatie", sagt der Samurai, immernoch den schweren Hammer in der Hand haltend. Sollte die Frau von selbst aufgehört haben zu schreien, sollte sie nun bei bewusstsein sein um ebenfalls ein paar Fragen des Schmieds zu beantworten. "So du hast zwei Möglichkeiten: Entweder kooperrierst du und erzählst uns alles über die Waffe, das Amulett und deine Beweggründe. Möglichkeit Zwei ist weniger Vorteilhaft...denn dann landest du auf unserer Speisekarte...", sagt Jizai kalt und Herzlos! Sollte die Frau versuchen zu fliehen würde Jizai sofort ohne Gnade angreifen!
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Do Jan 26, 2017 8:24 pm

Erst versucht sich das Mädchen weiter zu wehren, doch dann überwiegt doch ihre Angst, demnach hält sie still und lässt das Prozedere über sich ergehen. Mittlerweile schluchzt sie nur noch mit Tränen in den Augen vor sich hin. Der Armreif könnte in der Tat ein Artefakt sein, allerdings kann Jizai dies nur vermuten, da er kein Magiekundiger ist. Die für sie wertvolle Kette hingegen scheint lediglich Schmuck zu sein, denn daran befinden sich augenscheinlich keinerlei Spuren von Sterneneisen. Bei der Durchsuchung stößt er jedoch noch auf einen gefährlichen Wurfdolch, den er erstmal in seine Obhut nehmen kann.

Shi´rûk beginnt dann mithilfe seines Amuletts zu erzählen: "Vergebt mir Jizai, dass mein Keltisch noch nicht so gut ist", entschuldigt sich die Goldechse zunächst, bevor sie fortfährt: "Als ich vorhin von der Jagd wiederkam, wollte ich gerade nichtsahnend durch die Hintertüre in dein Heim eintreten. Im Fenster sah ich bereits, dass sie sich an unseren Vorräten zu schaffen machte, also beobachtete ich sie ein paar Minuten. Gold oder andere Wertgegenstände interessierten sie scheinbar nicht, sondern nur Essen und Wasser. Ohne zu zögern griff ich sie sofort auf... war das falsch?"

Ohne zu wissen, wie die beiden miteinander kommunizieren, blickt das Mädchen mit verweinten Augen zwischen ihnen hin und her. Als jene schließlich angesprochen wird, antwortet sie trotzig: "Die Waffe habe ich gestohlen und sie dann zertrümmert. Ich brauchte doch etwas, um Euch abzulenken, damit ich an die Vorratskammer hier rankomme. Seit drei Tagen habe ich nichts gegessen... Ihr hingegen habt doch genug! Eine Haxe und ein Brotlaib mehr oder weniger macht da für Euch und das Monster keinen Unterschied."
Sie umgreift das Schmuckstück sogleich fest mit ihrer Hand. "Und mein Amulett? Hah! Das ist kein Amulett, aber selbst wenn es eines wäre... falls du meine Kette willst, musst du mich schon töten!" Diese Worte sind wohl kein Bluff. Zumindest verrät dies die Menschenkenntnis des Schmieds. Shi´rûk sieht ratlos, was er nun tun soll, in dessen Richtung. "Aber das wollt ihr vermutlich ohnehin, also beendet endlich meine kümmerliche Existenz. Ob ich verhungere, verdurste oder verrotte, denn eine Zukunft hätte ich weder auf Albion, noch hier gehabt. Dann soll der Wille der Götter endlich erfüllt werden!!!" Anschließend kneift die junge Dame ihre Augen zusammen und wartet wahrscheinlich auf den erlösenden Schwertstreich oder Hammerschlag.
Plötzlich ertönt im Kopf des Ginji im gleichen Augenblick eine Melodie, obwohl eigentlich niemand in der näheren Umgebung musizieren dürfte. Es ist eine fürchterliche Melodie; er bekommt davon keine Kopfschmerzen oder dergleichen, doch sie hört sich ziemlich unangenehm an und stört seine Konzentration. Dem Gesichtsausdruck der Echse nach zu urteilen, scheint auch sie die Musik wahrzunehmen, somit ist der Japaner damit schon mal nicht alleine.

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Fr Jan 27, 2017 7:03 pm

Den Wurfdolch und den Armreif nimmt der Samurai ohne Kommentar an sich. Bei der Kette zögert er jedoch. Er sieht in die entschlossenen Augen der jungen Frau und beschließt es mit der Kette gut sein zu lassen. Dann hört der Krieger stumm seinem Freund Shi'rûk zu. Kurz darauf lächelt der Samurai der Echse zu und sagt beruhigend: "Dein Keltisch ist für deine kurze Lernzeit bereits sehr gut mein Freund, mache dir keine Sorgen. Ebenso hast du richtig gehandelt, ohne dich hätte ich diesen Diebstahl wohl kaum bemerkt.", bedankend verbeugt sich der Japaner vor seinem Freund, den er inzwischen mehr als zu schätzen gelernt hatte. Dann verfinstert sich jedcoh die Miene des Schmieds. Immernoch den schweren Schmiedehammer in Händen sieht er zur wimmernden Frau hinab. "Für unser Essen haben wir gejagdt...gekämpft und gearbeitet. Ebenso gehen wir sehr spahrsam mit unseren Vorräten um. Eventuell hättest du das auch tuen sollen...", sagt der Samurai beschuldigend. "Anstatt zu stehlen solltest du nächstesmal besser um hilfe bitten...wir sind keine Unmenschen...und ebenso keine Monster!", er betont das Ende des Satzes um zu unterstreichen, dass sie es nicht erneut wagen soll Shi'rûk als Monster zu bezeichnen. Schließlich will die junge Dame ihr jämmerliches Leben beenden...dier Samurai sieht sie angewiedert an. "Jämmerlich...du scheinst dir das Leben sehr einfach zu machen. Weder willst du selbst für dein Essen sorgen...noch besitzt du die größe dein eigenes Leben zu beenden.", sagt der Samurai voller abscheu. Der Selbstmord war die letzte Instanz um die eigene Ehre wieder herzustellen und sie zog selbst diesen heiligen Ritus in den Dreck. "Ich gestatte dir heute mit uns zu speisen, falls es für Shi'rûk oke ist?", er sieht fragend zu seinem Gefährten. Es ist klar dass der Samurai heute Gnade vor Recht ergehen lassen will. Dennoch scheint er nicht vor zu haben den Wurfdolch oder den Armreif zurück zu geben. "Jedoch habe ich Bedingungen...du wirst nie wieder versuchen uns zu bestehlen, meinenn Freund nie wieder als Monster bezeichnen...und mir alles über das Armulet erzähl...", er kann nicht zuende sprechen...denn dann hört er schon die Melodie. Verwirrt sieht er zur Goldechse. "Was zur Hölle ist das?", er packt das Mädchen am Kragen. "Was für einen Zauber sprichst du Mädchen!", sagt der Samurai verwirrt, während er versucht die Quelle der Melodie auszumachen...
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Sa Jan 28, 2017 2:00 am

Erst will das Mädchen die Augen wieder öffnen, doch dann kneift sie diese erneut aus Angst zusammen. "Keinen! Was für Zaubersprüche!? Sehe ich aus wie eine Druidin??? Ich bin nur eine Obdachlose... oder meint ihr die Musik? Falls ja, ich weiß nicht wo sie herkommt. Aber scheinbar bin ich nicht schon verrückt geworden, wenn ihr sie auch hört!" Anschließend wird die Melodie wieder leiser, bis sie schließlich gänzlich verschwindet. "Seht ihr... kein Zauber!", brüllt sie mit weinerlicher Stimme.

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   So Jan 29, 2017 2:14 pm

"Was zur Göttin war das...?", fragt der Samurai leise und lässt das Mädchen los. "Anscheinend hat es aufgehört...", sagt er schließlich. "Hast du diese Melodie schon zuvor gehört?", fragt er die Frau und Shi'rûk. Er ist sich sicher, dass die Quelle der Melodie einfach auser Reichweite gekommen war. Zu gerne würde er deren Ursprung ausmachen, doch die derzeitige Situation verbat ihm einfach davon zu schlendern. Anschließend würde er erneut sein Angebot an die Dame richten, zumindest wenn Shi'rûk einverstanden ist.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Do Feb 02, 2017 11:04 pm

"Ja...", antwortet das Mädchen knapp und unverblümt. Fügt jedoch anschließend hinzu: "...allerdings ist dies schon etwas länger her. Nämlich als ich noch im... ich meine in Umajo-Kenta lebte." Die Melodie ist tatsächlich vollständig verschwunden. Jizai und Shi´rûk können sich ihren Ursprung beim besten Willen nicht erklären.

Die Goldechse scheint das Angebot des Metallmachers nicht zu stören, denn schließlich ist es sein Heim. Trotzdem kann er eine gewisse Skepsis in seinem Blick nicht verbergen - erstaunlich wie gut der Ginji mittlerweile die Mimik der Echsen deuten kann, vor ein paar Monaten wäre ihm das noch nicht gelungen.
Selbstverständlich erklärt sich die junge Dame mit den Bedingungen des Japaners einverstanden, eine große Wahl hätte sie ohnehin nicht; und soviel Lebenswillen scheint sie zu haben, sich bei Alternativen nicht unbedingt selbst ans Messer liefern zu wollen. Sie verspricht auch alles über ihr vermeintliches Amulett zu erzählen. Zudem stellt sie sich als Kiera-Kassandra vor, lässt weitere Details über ihre Vergangenheit jedoch zunächst im Dunkeln. Derartige Doppelnamen hört man auf Umajo im Übrigen sonst nur von Ausländern, was für Jizai zusätzlich weitere Rätsel aufgibt.

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Sa Feb 04, 2017 2:33 pm

Jizai ist klar, dass diese Dame mehr als nur sonderbar und geheimnissvoll ist. Er traut ihren Aussagen kein Stück über den Weg, dennoch lässt er nicht von seinem Angebot ab.. Er kann die Skepsis der Goldechse verstehen, schließlich wundert er sich bereits über sein eigenes Angebot. Nun er hofft weiterhin, dass Shi'rûk ihm sein Vertrauen schenkt. Jizai bleibt jedoch wachsam und lässt die Dame nicht aus den Augen. "Nun zuerst müssen wir weiter dem Tagesgeschäfft nachgehen...sobald wir Pause machen werden wir speisen.", sagt der Samurai und weißt Kassandra sogleich an sich hinter den Thresen zu stellen. "Nichts für ungut, aber du kannst uns sicher auch etwas unter die Arme greifen, wenn du schon hier bist. Nach getaner Arbeit schmeckt es sicher besser", sagt er ironisch und blickt zu Shi'rûk. "Mein Freund ich danke dir erneut für deine Aufmerksamkeit, doch nun müssen wir uns dem Tagesgeschäft widmen.", er würde also bis Abend weiter an die ARbeit gehen und zusammen mit Shi'rûk ein Auge auf Kassandra haben. Gegen Abend schließt Jizai schließlich vorerst den Laden wie gewohnt und geht mit seinem Freund und dem Gast in die Küche um dort etwas von dem wohl rationierten essen zuzubereiten. "So dann erzähl uns mal was es mit dem Amulett auf sich hat...", sagt er während e arbeitet und mit dem Messer etwas Fleisch schneidet.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Sa Feb 04, 2017 10:36 pm

Das Mädchen ist über die neue Arbeit offenbar nicht besonders begeistert. Erst verzieht sie leicht das Gesicht, reißt sich dann allerdings doch noch zusammen. Shi'rûk hingegen bietet an, dass er heute einmal das frisch gejagte Essen zubereitet - mit einem kleinen Seitenhieb, dass der Ginji sich ja heute scheinbar lange ausgeruht hat und das Mittagessen schon ausfallen hat lassen. Er zeigt dem Schmied auch gleich das große Tier, was er vor ein paar Stunden erlegt hat.
Die diebische Elster lässt sich nichts mehr zu Schulden kommen. Dennoch begutachtet zwischendrin, während gerade nicht viel los ist, Jizais neue Waffen und Rüstungen, welche mit Edelsteinen ausgestattet sind - sie liegen nur in der Nähe des Tresen, weil er ihnen noch den letzten Schliff geben wollte. Im Gegensatz zu vielen Kunden, sieht sich die junge Dame die Rubine und Smaragde sehr genau an; sicher aufgrund ihres Wissens mit gänzlich anderen Augen als normale Leute.

Am Abend hocken die drei beim Essen zusammen, die Goldechse hat wie versprochen gekocht. Jizai dürfte bald klar werden, dass die Nathi offenbar - im Gegensatz zu den Iskai - eher mildes Essen bevorzugen. Er schmeckt etwas seltsame Kräuter heraus, die per se nicht schlecht schmecken, aber eben recht gewöhnungsbedürftig sind. Kiera-Kassandra hat schon den ersten Bissen genommen und kann offensichtlich gar nicht genug bekommen. Der befremdliche Geschmack scheint sie hierbei in keinster Weise zu tangieren.
Nachdem der Japaner letztlich beginnt sie zu befragen, hält sie inne und schluckt erstmal ihr Essen herunter, nur um sich dann wenig damenhaft die Reste mit ihrem Ärmel vom Mund zu wischen. "Ich hab doch gesagt, dass das kein Amulett ist. Es ist aber kein normaler Stein..." Erneut hält sie den Bernstein fest in ihrer Hand. Das Mädchen denkt jedoch nicht daran die Kette abzunehmen, sondern macht eher den Eindruck, als müsste man ihr dafür schon den Kopf abschneiden. Schließlich fährt sie fort: "...auch kein Schmuckstück. Eigentlich ist es eine Okarina. Man kann damit nur Musik machen." Sachte hebt sie das Blasinstrument von ihrem Körper weg, damit der Jäger und der Meisterschmied einen besseren Blick darauf haben. Der Ginji ist sich sicher, dass sie den Stein selbst geschliffen haben kann, aber beim Innenleben hat sie vielleicht Hilfe von einem erfahrenen Handwerker aus dem Fachbereich der Musikinstrumente gehabt.

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   So Feb 05, 2017 4:21 pm

Ginji nimmt das Angebot der Echse freudig an und schmunzelt freudig bei der kleinen Andeutung. Anerkennent klopft der Samurai seinem Gefährten auf die Schulter, als er das große Tier sieht. Sogleich bedankt sich der Japaner für die eifrige Hilfe der Echse. Jizai kann einfach nicht verneinen in dieser Echse einen Freund und Waffenbruder gefunden zu haben. Anschließend wendet Jizai sich seiner Arbeit zu. Erneut versetzt er seinen Waffen und der Rüstung den letzten Schliff. Er konnte es kaum erwarten die neuen Errungenschaften in das Fleisch seines nächsten Feindes zu bohren. Jizai muss zugeben, dass es ihn wieder auf Schlachtfeld zieht...und denkt zurück an seine bisherigen Abenteuer auf diesem Planeten. Natürlich entgeht ihm nicht, dass Kassandra die Edelsteine mustert. Er fragt sie anschließend was sie über die Qualität der Steine zu sagen hat.

Wie üblich nimmt sich der Japaner zuerst seine Essstäbchen zur Hand befor er sich zum Tisch begiebt. Er setzt sich sogleich im Tatehiza nieder. Er legt sein neues Katana nach allen Regeln hinter sich ab, um zu symbolisieren, dass er nicht auf einen Kampf aus ist. Anschließend beginnt er Shi'rûks Kreation zu essen. Tatsächlich ist ihm dieser Geschmack fremd, doch trotzdem schmeckt es Jizai. Er ist zwar eher scharfes und würziges Essen gewohnt, doch ist auch offen für neue Kreationen wie diese. Nocheinmal bedankt er sich mit einer höflichen Verbeugung bei der Echse befor die Dame anfängt zu sprechen. Sogleich mustert er die Okarina. Er errinert sich nun wieder an die Melodie von heute Mittag, ob sie etwas mit diesem Gegenstand zu tun hatte? "Sehr schön gearbeitet muss ich sagen. Wer hat sich denn um die Aushöhlung diess Instrumentes gekümmert?", fragt der Samurai sogleich interesiert. "Ich bemerke, dass du dieses Stück wie deinen Augapfel hütest...wie kommt es, dass es so einen hohen mentalen Wert für dich hat?", fügt er hinzu und schiebt sich ein Stück von dem Tier mit seinen Stäbchen in den Mund.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   So Feb 05, 2017 6:00 pm

Jizai hat von Kiera-Kassandra über die Qualität der Steine erfahren, dass diese sehr gut ist und zu dem besten gehört, was sie in ihren jungen Jahren bisher je gesehen hat. Sie müssen wohl von besonders talentierten Diamantschleifern stammen - so hat sie jedenfalls sofort vermutet.

Für die junge Dame sind die Gepflogenheiten in diesem helromisch-echsischem Haus sicherlich befremdlich. Falls dies tatsächlich zutreffen sollte, lässt sie sich jedoch zunächst nichts anmerken. Shi´rûk hat sein Amulett während der ganze Zeit des Essens dicht bei sich. Ob die Echse mit ihren spärlichen Kenntnissen des Mahino-Keltischen zuhört oder schlicht von ihrem Artefakt übersetzen lässt, was genau gesprochen wird, vermag Jizai allerdings nicht zu sagen.
Das Mädchen antwortet auf die Frage des Ginji: "Ich selbst... deshalb war sie am Anfang sehr schlecht gestimmt. Doch ich habe mehrere Jahre an diesem Bernstein gearbeitet, manchmal auch in der Nacht. Ich glaube die Okarina ist mittlerweile ganz passabel geworden. Wahrscheinlich würde ein fachkundiger Handwerker sie sogar perfekt machen können, aber ich würde nicht wollen, dass jemand außer ich an diesem Stein Hand anlegt." Dann nickt sie mit etwas gedankenverlorenem Blick. "In der Tat... wie gesagt müsste man mich schon köpfen, wenn man meine Kette haben wollen würde. Einst schenkte mir mein Bruder den Stein, damit ich diesen für ihn schleife. Er starb vor ein paar Jahren... wir waren Zwillinge. Dieser Bernstein hier ist das Letzte, was mir von ihm geblieben ist...", endet sie mit deutlich trauriger Stimme.

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Di Feb 07, 2017 7:27 pm

Der Japaner hört aufmerksam zu und denkt kurz über ihre Geschichte nach. An sich klingt diese nicht wirklich abwägig...dennoch ist ihm dieses Instrument immernoch nicht ganz geheuer. Dies liegt wohl an der komischen Melodie die sie vor kurzem hörten. Kurz wendet der Samurai den Blick zu Shi'rûk und fragt sich ob dieser Sauer auf den Japaner ist. Eventuell hat er später noch Gelegenheit sich zu entschuldigen, während sie ihre üblichen Spachübungen durchführen. "Dein Verlust tut mir leid...", sagt der Samurai entschuldigend. "Ich danke dir für deine Erklärungen. Vielleicht kannst du dieses Instrument auch irgendwann einmal für uns spielen?", sagt der Samurai freudig. Natürlich ist das nicht seinem Wunsch nach Musik...aber seinem Interesse an der unbekannten Melodie zu verschulden.

Nach dem Essen seufst der Samurai genährt und gestärkt auf. Er sieht zu Shi'rûk "Danke für das wunderbare Essen mein Freund! Wie sieht es aus, hast du heute noch lust ein wenig an deinem Keltisch zu arbeiten?", für den Helromier ist es inzwischen Alltag geworden Shi'rûk in verschiedenen Dingen zu unterweisen. Er musste zugeben, dass ihm das Lehren größeren Spaß machte als zuerst vermutet. "Ebenso wollte ich dich Fragen ob ich dich demnächst zur Jagd begleiten könnte...ich roste langsam etwas ein!", sagt der Samurai schließlich, während er seine Schultern knacken lässt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Do Feb 09, 2017 6:12 pm

"Vielleicht... wenn ich in der Stimmung dazu bin. Ich spiele es nicht oft, erst recht nicht vor anderen Leuten. Aus mir wird sicherlich auch keine Bardin werden", entgegnet sie etwas schroff, wohl um ihre Trauer zu überspielen. Dann isst sie weiter, immer noch so gierig wie zuvor. Etwas Gewürz streut sie schließlich dennoch dazu.

Freudig nickt Shi´rûk dem roten Samurai zu und schenkt ihm ein Echsenlächeln. Kiera-Kassandra bedankt sich ebenfalls, was von der Goldechse in der selben Weise honoriert wird - aber immer noch mit eher skeptischem Lächeln, was vermutlich seinem vorherrschenden Misstrauen geschuldet ist. Dem Mädchen dürfte dies kaum aufgefallen sein, wahrscheinlich hat sie Shi´rûk in der Siedlung bestenfalls immer von Weitem gesehen.
"Shi´rûk lernt gern Sprache, auch Waffen bauen, Rüstung bauen. Viele Völker in Valezzzia, mich interessiert: Iskai, Kelt, Mahino, Umajo, Helrom. Ich manchmal aber verwirrt. Darum mehr lernen wollen." Wieder schleicht sich ein Lächeln auf das Gesicht des Shed. "Jizai Ginji genauso willkommen auf Jagd, wie ich in sein Haus." Die Goldechse räumt anschließend den Tisch auf, so wie der Schmied es ihm gelehrt hat. Teller, Besteck, Tische, alles einfache Dinge, die bei den Shed-Nathi gar nicht oder anders verwendet werden. Shi´rûk jedoch ist offen für die neue Kultur, nimmt sie an, und respektiert insbesondere die Gepflogenheiten des Japaners.

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Do Feb 09, 2017 7:07 pm

Freudig nickt er Kassandra zu und hofft auf die Gelegenheit ihr Spiel zu hören. Eventuell wird ihm dies Aufschluss über die Melodie geben. "Mach dir keine Sorgen, als Schmied ist mein Verständniss für Musik auch nicht gerade das eines Gelehrten!", er lacht und wendet sich nun Shi'rûk zu. Als Shi'rûk beginnt den Tisch abzuräumen steht der Samurai sogleich auf um ihm zu helfen. "Mein Freund ich hoffe, dass auch ich irgendwann die Gelegenheit bekomme mehr über dein Volk und deine Kultur zu erfahren!", sagt der Samurai ehrlich. "Wenn es mir möglich ist, würde ich dich auch nach dem Winter in dein Dorf begleiten!", fügt er hinzu. Anschließend lässt er sich wieder nieder und würde beginnen mit Shi'rûk ein wenig zu üben. Er läd Kassandra natürlich freudig dazu ein ihnen Gesellschaft zu leisten, wenn sie dieser nicht bereits überdrüssig ist.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Mo Feb 13, 2017 9:49 pm

Kiera Kassandra zwingt sich ein Lächeln auf, doch sie scheint mit ihrem vollen Magen in der Tat mittlerweile ein wenig bessere Laune zu haben. Auch sie hilft schließlich mit, obwohl man ihr deutlich ansieht, dass sie der Goldechse weiterhin skeptisch gegenübersteht.

Shi´rûk legt das Amulett in seine Hand: "Ich würde dich gerne meinem Stamm vorstellen und dir mein Dorf zeigen, schließlich verdanke ich dir mein Leben. Ohne dich wäre ich nämlich immer noch in diesem Steinhaufen eingesperrt." Kurz überlegt er, bevor er fortfährt: "Die Reise wäre lang und gefährlich. Aber was rede ich... wenn sich jemand bedenkenlos auf solch eine Reise begeben könnte, dann wohl du!" Wahrscheinlich spielt der Shed hierbei auf die kämpferischen Qualitäten des Japaners an.
Danach beginnt er mit Jizai weiter die keltische Sprache zu üben. Der Ginji beherrscht selbst zwar nicht das tatsächliche Urkeltisch, jedoch ist Mahino ein Dialekt davon und gleichzeitig die am weitest verbereitete Sprache der Albionier. Sobald es Shi´rûk gelingt diese besser zu beherrschen, würde er sich mit egal welchem Volk aus Albion unterhalten können - sogar mit vielen Iskai.

Nachdem sie mit dem Abwasch fertig ist, stellt sich das junge Mädchen vor den beiden hin und verschränkt die Arme. "Ich hätte ebenfalls eine Frage: Warum sitzen wir eigentlich ständig auf den Boden?" Dann lässt auch sie sich schon mal trotzig hernieder, wobei es so aussieht, als wäre die Frage gerade ernst gemeint gewesen; ergo erwartet sie eine Antwort darauf.

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Fr Feb 17, 2017 4:22 pm

Ginji freut sich, dass auch Kassandra mit anpackt und nun wohl hoffentlich nichtmehr auf die Idee kommt zu stehlen. Als Shi'rûk zu ihm spricht lächelt der Japaner und errinert sich zurück an seinen Kampf mit dem Golem. Dies war wahrlich einer seiner spektakulärsten Kämpfe gewesen. Nie hätte er in Albion die Chance gehabt solche Schlachten zu erleben, dessen ist sich Jizai sicher. "Sehr gut, dann ist es entschieden. Sobald es uns möglich ist, brechen wir in deine Heimat auf mein Freund! Und bitte vergiss nicht, auch du hast mir das Leben gerettet...es ist selbst verständich dass ich dich auf dieser gefährlichen Reise unterstütze!", die Stimmung von Jizai steigert sich. Sogleich üben die Echse und der Japaner zusammen. Als sich Kassandra beschwert, wendet sich der Japaner zu ihr. "In der Kultur meiner Vorfahren ist es üblich auf dem Boden zu sitzen. Traditionen sollten gewahrt werden, wo es eben mögich ist.", sagt der Japaner stolz und bestimmt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Mo Feb 27, 2017 4:41 pm

Die Aussage des Japaners stimmt Shi´rûk freudig. Beim Lernen ist er voller Eifer dabei, sicherlich wird Jizai auf lange Sicht hin davon profitieren. Und im Gegensatz zu Kiera-Kassandra scheint sich die Goldechse überhaupt nicht daran zu stören, dass sie auf dem Boden sitzen muss. Wahrscheinlich ist es in ihrer Kultur auch nicht gerade unüblich. "Ich habe die Helromier nie verstanden. Eure Traditionen sind für mich und viele andere Albionier manchmal seltsam, vor allem was das Verhältnis zu den Göttern angeht. Allerdings möchte ich mich nicht beschweren; immerhin hat ein Helromier unserer Welt ein Stück weit mehr Frieden gebracht, dieser Tatsache sollte man Respekt zollen", resümiert das Mädchen letztlich.

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BeitragThema: Re: Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben   Sa März 04, 2017 2:19 pm

"Nun aus dem helromischen Götterkult habe ich mir nie etwas gemacht!", sagt der Japaner aufrichtig. Jizai ist klar, dass die Dame wohl auf Tom Driscoll anspielt. "Meine Bräuche sind nicht unbedingt die der Helromier. Unsere Familie pflegte schon immer eine leicht andere Weltanschauung", fügt er schließlich hinzu und streckt sich. "Nun es ist spät und es war ein langer Tag...ich denke ich werde mich zu Bett begeben!", sagt er bestimmt. "Falls du einen Platz für die Nacht brauchst, der Boden in diesem Zimmer ist recht gemütlich. Ebenso würde ich dir Arbeit anbieten, falls du etwas zu tun brauchst.", sagt er zu der jungen Dame gewandt. Er würde sich anschließend zu Bett begeben. Natürlich hat er sein Nagato immer bei sich...
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Kapitel 5: Der Kampf ums Überleben

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