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 Vorgeschichte der Helromier

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Micky
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El dios pequeño


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BeitragThema: Vorgeschichte der Helromier   So Aug 02, 2009 6:25 pm

Hier steht die Vorgeschichte der Helromier und wie sie auf Albion kamen.


Es war im Jahr 2227, als die Menschheit ihren ersten großen Schritt auf dem Weg zu den Sternen machte. Eine Gruppe von Wissenschaftlern entdeckte zufällig den over-c Antrieb und so ganz nebenbei auch gleich noch seine goldene Regel: Aktiviere ihn nie in der Nähe eines größeren Gravitationszentrums.

Man nahm anfänglich an, dass das Forschungsteam mit subatomaren Teilchen herumgespielt hatte. Nachdem man jedoch die Daten über die Experimente ausgewertet hatte (sie waren zum Glück in einer Datenbank gespeichert, die recht weit weg vom Epizentrum lag), kam die Wahrheit schließlich ans Licht. Mit dem over-c hatte die Menschheit erstmalig die Möglichkeit, schneller als das Licht zu reisen.

Schon bald darauf stellte man eine Gedenktafel auf, die an die Wissenschaftler und das Opfer, welches sie für die Menschheit gebracht hatten, erinnerte. Man wählte hierfür einen hübschen Platz direkt am Rand des Kraters.

Die Menschen brauchten nicht gerade lange, um zu erkennen, dass sich ihnen durch die Entwicklung eines interstellaren Verkehrsmittels neue Welten, ja gar neue Sonnensysteme eröffneten. Die verschiedenen multinationalen Großkonzerne nahmen dies mit einer gewissen Erleichterung wahr, da es doch mit der alten Mutter Erde so nach und nach zu Ende ging. In einem seltenen – und ebenso kurzen – Moment der Kooperation setzten sich die führenden Konzerne zusammen und schmiedeten Pläne, wie man das Universum am geschicktesten und am effizientesten ausbeuten könnte.

Der anfängliche Enthusiasmus wurde allerdings doch ein wenig gedämpft, als man die Kosten für eine Expedition zu einem anderen Stern ausrechnete. Der over-c konnte einen zwar von einem Stern zum anderen bringen, aber um weit genug von einem Gravitationszentrum wegzukommen, benötigte man doch weiterhin herkömmliche Antriebsmethoden. Die Kosten für ein Bergbauschiff, welches genug Maschinen transportieren konnte, um einen ganzen Planeten auszubeuten und die Rohstoffe zurückzuschicken und eine Crew aufnehmen konnte, waren, nun, astronomisch. Darum lag der Beschluss nahe, dass, wenn man schon ein Schiff auf einen entfernten Planeten schicken wollte, es ein verdammt gutes sein sollte.

Die einzelnen Konzerne begannen bald, Sonden hinter die Grenzen des Sonnensystems zu schießen, von wo aus sie die umliegenden Galaxien untersuchen sollten.

2229 startete die Deep Probe, eine Sonde des DDT-Konzerns, ihren Erkundungsflug ins All. Auf ihrem langen Weg wurde jeder einzelne Planet einer äußerst kritischen Betrachtung unterzogen und nach wertvollen Materialien abgesucht. Die Daten wurden zur Erde geschickt, wo sie umgehend von den AIs (Rechnersysteme mit künstlicher Intelligenz) des Konzerns ausgewertet wurden. Die meisten Planeten waren ungeeignet und wurden abgelehnt. Andere waren nicht schlecht. Sie wurden angeflogen und verwertet. Trotz allem, das Non-plus-Ultra war nie dabei.

Dann entdeckte die Deep Probe das, was später schlicht als „Nugget“ bezeichnet wurde. Ein mittelgroßer Wüstenplanet, der um einen Stern namens Fabricotti 342 kreiste. Etwa in derselben Entfernung, wie die Erde um die Sonne. Er hatte zwei Monde. Als seine Daten von den AIs genauer untersucht wurden, begannen eine Menge Lämpchen hektisch zu blinken und die Verantwortlichen rund um den Globus wurden eiligst zusammengerufen. Absolut höchste Priorität! Auf der Skala der interessanten Planeten, von 0 bis 100, lag dieser bei 150! Auf den Sternenkarten stach er heraus wie ein roter Ballon. Kein anderer Planet hatte eine so hohe Konzentration an wertvollen Rohstoffen. Was immer unter seiner Oberfläche nicht aus Öl und Uran bestand, schien voll gestopft zu sein mit seltenen Mineralien.

Am selben Tag noch ging ein Funkspruch an die TORONTO, dass größte und teuerste Schiff des Konzerns. Noch während die TORONTO mit Überlichtgeschwindigkeit den Hyperraum in Richtung auf das neue Ziel durchquerte, wurden an Bord die Vorbereitungen für einen ersten Erkundungsflug getroffen.

Das Shuttle, welches einen Inspektor der Regierung sowie einen Piloten im Dienste von DDT zum Nugget bringen sollte, war voll getankt und durchgecheckt. Die Ausrüstung, die für die Untersuchung eines Wüstenplaneten benötigt wurde, war bereits verstaut und gesichert.

Während es Aufgabe des Inspektors sein sollte, die Aktivitäten des Konzerns zu überwachen und eventuelle Unregelmäßigkeiten an die Regierung weiter zu leiten, lag das Interesse von DDT in einem ganz anderen Bereich. Bevor man einen Riesenschlitten wie die TORONTO mit dem teuren Konventionalantrieb zu einem Planeten schickte, wollte man doch auf Nummer sicher gehen, dass die Daten der Sonde in Ordnung waren und sich eine solche Aktion auch tatsächlich lohnen würde.

Der Erkundungsflug fand schließlich im Jahre 2230 statt. Doch das Shuttle kam nicht zurück und so musste die TORONTO selber auf dem Planeten landen um sich von der Wahrheit der ausgewerteten Daten zu überzeugen. Das Schiff landete auf einer sehr großflächigen Wüste. Man hat sehr schnell festgestellt, dass die Daten durchaus der Wahrheit entsprachen und so fing man zunächst damit an die Erzvorkommen abzubauen. Dazu transferierte sich die TORONTO zu einer riesigen Anlage, um so ihrem eigentlichen Zweck nachzukommen.

Schon bald musste die Crew feststellen das es auf diesem Planten doch Leben gab und so musste sich die Besatzung gegen einige Monster zur Wehr setzen. Dennoch gab der Kapitän der TORONTO kund, dass es zwar einige Tiere gibt, aber niemals intelligente Lebewesen diese Welt bevölkern würden.

Tom Driscoll, der Pilot der mit Rainer Hofstedt, dem Regierungsbeauftragten der an der Stelle von Inspektor Jonathan Beegle (der leider bei einer Explosion des over-c Hyperraumantriebs an Bord der TORONTO vor dem Start des Shuttles umgekommen ist), zusammen mit dem Shuttle abgestürzt ist und sich mit einigen Gefährten bis zur TORONTO durchgekämpft hatte, musste feststellen das der Kapitän und die AI der TORONTO von Anfang an im Auftrag von DDT eine rücksichtslose Ausbeutung des Planeten geplant hatten und sich von nichts und niemanden aufhalten lassen wollten. Es kam auch heraus das der Tod von Inspektor Beegle kein Unfall gewesen sei, sondern ein gezielter Anschlag, damit dieser nicht die Arbeit der TORONTO behindern kann.

Nur mit Glück konnten Tom und seine Gefährten daraufhin von den Secus fliehen und schmiedeten bei den so genannten Erleuchteten einen Plan mit dem man den Machenschaften von DDT ein Ende bereiten konnte. Deshalb trugen sie das Wissen der Metallmacher und das hohe Wissen der Kenget Kamulos zusammen, um ein mächtiges Samenkorn zu schaffen. Dieses Samenkorn sollte die AI der TORONTO vernichten, weil sie eine sehr große Gefahr darstellte und faktisch sonst nicht aufzuhalten war. Außerdem drehte man mithilfe einer Videokamera die man auf dem Schiff hatte mitgehen lassen, einen Film über Albion, um diesen dann der Besatzung vorzuspielen, die die ganze Zeit in dem Glauben waren es gäbe kein richtiges Leben auf dem Planeten.

Die Gefährten schlichen sich auf die TORONTO und ließen das Video über alle Bildschirme laufen, sodass die Crew die Eindrücke bekamen, die Tom Driscoll mit der Kamera eingefangen hatte. Anschließend stießen die Gefährten bis zum Reaktorkern vor. Dort erwartete sie bereits die AI und sie dachten bereits, dass es vorbei wäre und sie nun dem Tode geweiht wären. In einem Verzweiflungsakt warf der Pilot das Samenkorn direkt in den Fusionsreaktor. Das Samenkorn das von der Kraft dieses Reaktors genährt wurde, entfaltete seine ganze Macht.

Ein Zittern ging durch die riesige Struktur der TORONTO. Erst unhörbar, dann immer lauter, begann das Metall der Anlage zu schwingen und fahle Leuchterscheinungen liefen über das Schiff. Plötzlich brachen überall aus dem Metall Ranken und Blüten in unzähligen Farben hervor. Der Stahl protestierte kreischend, als er von der Kraft der Pflanzen zerrissen und verformt wurde. Entsetzt flüchteten auch diejenigen Besatzungsmitglieder aus dem Schiff, die sich nicht von dem Video überzeugen ließen. Als sie ins Freie traten, bot die TORONTO einen unglaublichen Anblick.

Die Wirkung des Samenkorns war einfacher, als von seinen Erschaffern geglaubt, und doch stärker, als es jemand für möglich gehalten hätte. Innerhalb von Minuten war die gigantische Anlange der TORONTO zerstört worden. Zerstört? Oder neu erschaffen? Dort, wo vorher die gigantische Manifestation irdischer Technik war, befand sich jetzt eine Oase inmitten einer Wüste. Dieses eine Mal hatte sich das Irrationale und Magische gegen die Macht der berechnenden Vernunft durchgesetzt.

Nachdem die Crew der TORONTO praktisch vor dem Nichts stand und erst einmal realisieren musste das dies nun ihre neue Heimat war, mussten einige den Schock zunächst verdauen nie wieder zur Erde zurückkehren zu können. Denn es gab zwei Faktoren die das verhindern würden. Die TORONTO hatte durch die Zerstörung des over-C Antriebs keine funktionierende Comanlage mehr zur Verfügung. Weshalb sie keinen Kontakt zur Erde aufnehmen konnten. Außerdem könnte (und wollte) sich auf der Erde niemand den Bau eines weiteren Raumschiffes dieser Art leisten, wodurch eine Kontaktaufnahme seitens der Erde ebenfalls ausfallen würde.

Einige hatten natürlich sehr Heimweh und versuchten weiterhin eine Lösung für das ganze Problem zu finden, gaben dies aber nach einiger Zeit resignierend auf. Kapitän Brandt wurde von den Secus in Gewahrsam genommen und die führerlosen Androiden der AI so umprogrammiert, damit sie fortan im Sinne der Besatzung arbeiteten. Es war der Crew sogar gelungen aus den alten Teilen des Fusionsreaktors einen neuen zu bauen. Zwar brachte dieser nicht annähernd die Leistung des Alten und es war sowieso unmöglich die TORONTO wieder komplett in Gang zu setzen, aber die Schiffsenergie war damit wieder intakt und die viele Funktionen funktionierten wieder. Die Segmente des Schiffes, die durch das Samenkorn unbeschädigt oder nur leicht beschädigt waren, wurden teilweise wieder renoviert. Und so begann sich die Besatzung schlussendlich eine neue Zukunft auf Albion zu schaffen.
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