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Micky

El dios pequeño


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BeitragThema: Re: TORONTO   So Apr 25, 2010 5:15 pm

Als Tyler sich kratzt, fällt ein Zettel aus seinem Hosenbund und landet auf dem Boden. Er ist gefaltet und von seiner Position aus ist es unmöglich zu lesen was darauf steht. Wenn er allerdings den Zettel liest, wird sich ihm folgendes offenbaren:


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BeitragThema: Re: TORONTO   So Apr 25, 2010 7:03 pm

Recht verwirrt zieht er den Zettel aus dem Hosenbund. So recht kann er sich nicht erklären, woher der nun kommt, doch das lesen des Inhaltes löst dieses Mysterium rasch auf. Ein Interessantes Angebot. Wie der Arzt ihm helfen kann, da ist er nicht sicher, aber wenn er ihm so einen Zettel zusteckt, hat er vielleicht einen Plan. Der Zettel wird zerknüllt und in den Mund geschoben. Kurz kaut er, dann ist das Stück Papier in seinem Magen.

Nun galt es die neue Option abzuwägen. Er löscht seinen Durst am Waschbecken und geht dann zu seiner Hantelbank. Er legt sich drauf und stemmt die Gewichte in die Höhe. Seine Gedanken kreisen darum, wie weit ihm dies hilfreich ist. Das er das Angebot annehmen wird, ist schon sicher. Es war eine Chance, die weitaus vielversprechender war, als sich offen gegen die Secus zu wenden.

So verbringt er den Rest des Tages mit grübeln, langweilen, Gewichte stemmen, langweilen, die Türe beobachten, langweilen, die Pflanze zu betrachten und sich zu langweilen. Sofern er noch einmal Essen bekommt isst er es, ansonsten putzt er sich die Zähne und legt sich auf die Pritsche.

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BeitragThema: Re: TORONTO   So Apr 25, 2010 7:31 pm

Den restlichen Tag hat der Doktor nichts mehr zu tun. Offenbar hat niemand irgendein Wehwehchen. Umso besser, dann kann er seinen Plan noch ausarbeiten. Nachdenklich liegt er auf dem Bett in seinem Quartier. "Bisher ist alles nach Plan gelaufen. Schulze wird die Nachricht sicherlich gelesen haben. Ich bin gespannt ob er dem Angebot zustimmt, doch kann ich diesem Kerl überhaupt vertrauen? Er gilt als Schwerverbrecher unter der Crew und dies zurecht. Kann man so jemanden vertrauen? Besitzt so ein Mensch wie Schulze etwas wie Ehre? Nachdem ich ihn befreit habe, könnte er mich auch einfach packen und in zwei Hälften reißen. Also was außer Ehre könnte ihn davon abhalten? Egal ich muss es riskieren..." Noch ein paar Stunden liegt Fushigi einfach nur da und grübelt. Anschließend trainiert er ein wenig um sich abzulenken. Nozomi hat heute etwas wichtiges mit den Technikern zu besprechen, es geht wohl um die Sicherheitsvorkehrungen der TORONTO. Also kann der Arzt sie nicht besuchen. Bevor er ins Bett, geht liest er noch ein wenig in seinen Büchern und schläft dann währenddessen auch nach ein paar Minuten ein.
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Am nächsten Tag macht sich Fushigi wieder mit dem Vorwand zu Schulze auf, dass er sich die Wunden abermals ansehen möchte. Der Besuch hat nur den Sinn, zu sehen ob der Hüne das Angebot annimmt. Natürlich schleift er dabei wieder einen Trupp Secus mit sich herum, es wäre schließlich seltsam wenn er plötzlich alleine bei Schulze auftauchen wollen würde.
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Kurz nach dem Tyler sein Essen bekommen hat und genug Zeit hatte dies auch zu vertilgen, geht die Zellentür auf. Dieselbe Prozedur wie am Vortag, der Arzt gibt sich weiter distanziert und professionell. "Aufstehen Schulze, Dr. Senshu will sie untersuchen!" brüllt Priver ihm fast schon entgegen. Sobald Tyler sich bereit gemacht hat, will Fushigi ihn auch schon untersuchen. Hauptaugenmerk legt er dabei auf die Dornenstiche, die man schon fast nicht mehr sieht. "Mal sehen wie der Bursche reagiert." ist fast sein einziger Gedanke in diesem Moment.

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BeitragThema: Re: TORONTO   So Apr 25, 2010 8:11 pm

Eine Nacht später hat er keine neuen Erkentnisse oder Ideen, und doch ist er recht Interessiert, wie der Arzt sich das Vorgestellt hat. Die Begrüssung seines Wächters ignoriert er. Er hat derzeit andere Gedanken. Gehorsam und ruhig sitzt er da und lässt sich untersuchen. Dabei mustert er den Asiaten recht genau. Sobald die Untersuchung zu Ende ist, schieben sich plötzlich beide Hände vor. Im Versuch den Arzt wegzuschubsen, mehr eine Geste als Wirklich der Versuch den Arzt zu verletzen, brummt er laut und gereizt klingend; "Scheiss TORONTO!" Dann schnaubt er und wartet ab. Der Körper wird leicht angespannt und doch bleibt er ruhig sitzen.

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BeitragThema: Re: TORONTO   So Apr 25, 2010 8:27 pm

Fushigi findet es gar nicht schlecht, dass Tyler handgreiflich wird, dass erhöht die Glaubwürdigkeit dieses Ausbruches erheblich, aber er ist auch froh das ihn der Kerl nicht verletzt. Er wankt ein Stück zurück und gerade als Priver eingreifen will, signalisiert der Doktor mit einem Wink, dass es keine Probleme gibt, schließlich wurde er ja nicht verletzt. Den Colonel im Rücken, zieht er seinen Mundwinkel deutlich sichtbar für Tyler nach oben. Anschließend packt er seinen Arztkrempel und verschwindet wieder durch die Türe. Priver hingegen ist durch die Aktion ungehalten. "Was erlauben sie sich eigentlich Schulze!? Ich schwöre es ihnen, noch ein Ausrutscher und ich mache mit ihnen das nächste Mal kurzen Prozess." wütend verschwindet der Secu mit seinem Trupp. Wie immer schließt sich die zischende Automatiktüre und es kehrt Ruhe im Reich des Hünen ein.
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"Perfekt!" denkt sich der Arzt und macht sich schnurstracks daran den Zellentrakt zu verlassen. "Jetzt müssen noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden und der Ausbruch kann beginnen." Zufrieden macht er sich zunächst Richtung Krankenstation auf, um sich für heute Nachmittag bei Dr. McNail abzumelden.

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BeitragThema: Re: TORONTO   So Apr 25, 2010 8:41 pm

Der Arzt hatte wohl verstanden. Gut. Priver schenkt er nur ein knappes, nicht besonders ernst gemeintes, lächeln. Soll er doch reden. Wenn der Doc sein Wort hielt, war er bald weg. Er grinst kurz auf als ihm diese Gedanken durch das Hirn schiessen.

Eine Weile tut er das übliche. Nach dem Mittagessen klopft er an die Türe und wartet bis jemand sich meldet. Kurz teilt er mit das er gerne Duschen und sich rasieren möchte. Sollte ihm dies genehmigt werden, wird er beides tun, ohne gross aufzufallen.

Und letzendlich liegt er auf seiner Pritsche und wartet. Im Kopf schwirren verschiedene Gedanken umher. Sollte er aus der Zelle heraus sein, müsste er sich erst seinen Rucksack schnappen. Dann irgendwie in den Sicherheitsbereich und sich ausrüsten. Ob der Arzt genügend Arznei und Nahrung dabei hatte, würde dann entscheiden ob sie noch die Krankenstation und Küche aufsuchen müssten. Viele Orte, zwei davon unter Sicherheitsverwahrung. Der Arzt hat sicher eine Karte für den Krankentrakt, doch wie er in den Bereich für die Secus hineingelangen sollte, da war er sich noch nicht ganz schlüssig.

Und dann in die Wüste, oder den Dschungel, und zur nächsten Stadt. Wo auch immer die liegen mochte. Und dann.... . Ein wenig zweifelt er daran, das ihm dies alles gelingen wird, doch sollte es, dann würde er dort entscheiden, wie er mit dem Arzt verfahren sollte. Auch wenn er schrieb er suche einen Leibwächter, er war eindeutig trainiert, und das sah mehr aus als übe er Kampfsport aus, und nicht wie nur regelmässig Muskelaufpumpen. Doch all dies würde sich zeigen. Erst einmal, wartet er.

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BeitragThema: Re: TORONTO   So Mai 02, 2010 6:56 pm

Der obligatorische Wachposten, der über einem Knopf in der Zelle gerufen werden kann, gestattet Tyler natürlich duschen zu gehen und da er in der Regel auch scheinbar keine Probleme bei dieser Sache bereitet, werden dafür nicht allzuviele Secus abgestellt. Frisch geduscht wird er also wieder in sein persönliches Reich geleitet, dass sich während seiner Abwesenheit nicht ein Stück verändert hat. Einzig und allein die verletzte Stelle der Pflanze ist mittlerweile noch brauner geworden, fast schon schwarz. Offenbar ist der Stumpf nun endgültig abgestorben. Doch die Pflanze verfügt über erstaunliche Regenerationsfähigkeiten, denn sie hat es geschafft die Verletzung vom Rest ihrer Struktur zu separieren. Mittlerweile hängt sie auch wieder so locker wie noch vor ein paar Tagen an der Decke, jedoch weiß sie jetzt mit was für einen Nachbarn sie es zu tun hat. Ansonsten passiert den restlichen Tag nichts besonderes, im Gegenteil, es ist sogar sehr ruhig, eigentlich wie immer wenn man es nüchtern betrachtet. Ob dies gut oder schlecht ist, muss der Hüne allerdings selber beurteilen.
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Nachdem Fushigi sich bei McNail abgemeldet hat, besorgt er sich noch ein paar Medikamente aus der Krankenstation, zusammen mit diesen macht er sich wieder auf in sein Quartier. Dort packt er schonmal alles ein was er für die bevorstehende Reise benötigen wird. Als er fertig ist, passt in seinem Rucksack nichts mehr rein. Das Gepäck legt er sorgsam in den Schrank, den er auch sogleich verschließt. "So das wärs, aber ich wette Schulze würde gerne seine Sachen wiederhaben. Habe gehört die sollen da einiges konfisziert haben. Das Zeug liegt sicherlich im Sicherheitsbereich herum. Doch wie komme ich da heran? Die Zelle ohne die Secus aufzubekommen wird sicherlich auch ein Problem werden, vor allem weil sie duch eine Karten- und Codesperre verschlossen ist. Hm... mit Nozomi muss ich ohnehin nochmal sprechen, vielleicht kann sie mir helfen. Hoffentlich ist sie nicht sauer, obwohl ich es durchaus verstehen könnte, wenn ich so von heute auf morgen abhaue und nebenbei auch noch einen Schwerverbrecher aus der Zelle holen will." Nichtsdestotrotz weiß der Doktor, dass seine Schwester ihn niemals verraten würde, aber ob sie ihm helfen wird steht noch in den Sternen. Gerade in dem Moment erinnert sich Fushigi an Richard Löwe, einem deutschen Wissenschaftler, der eigentlich sogut wie nie die Forschungsstation verlässt. Erst recht nicht seit sich die Pflanzen bei der Erneuerung breit gemacht haben. Anne Dorbeck hat schon angefangen ihm die Mahlzeiten direkt vorbeizubringen. An einer Konversation mit ihm kann er sich nur vage erinnern. Viele Gespräche führte er allerdings wirklich nie mit ihm. Einmal hatte er erwähnt, dass er die Welt dort draußen gerne besser kennenlernen würde. Doch genau wie Fushigi selbst, glaubte er wohl sich nicht alleine durchschlagen zu können. "Vielleicht wäre dieser Löwe auch nützlich auf unseren Reisen, schließlich kennt sie niemand so gut mit Pflanzen aus wie er. Der könnte uns sicherlich mit Medizin versorgen. Vielleicht weiß er wie man Antibiotika oder dergleich, aus den Pflanzen auf diesem Planeten herstellt. Doch ob man ihm vertrauen kann? Er bekommt ohnehin nicht viel Besuch... Der Gedanke reift im Kopf des Doktors und er beschließt es schlussendlich darauf ankommen zu lassen. Klamotten wechselt er nicht, den grünen Overall und den darübergezogenen weißen Kittel lässt er an. Somit macht er sich auf dem Weg, kommt jedoch nicht umhin nochmal in den Schrank zu sehen, ob der Rucksack immer noch symetrisch genau im 90° Winkel drinnen steht. Als dies der Fall ist, macht er sich nun wirklich auf zur Forschungsstation.
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Wie immer sitzt Richard Löwe alleine in der Forschungsstation der TORONTO und experimentiert mit den ihm zu Verfügung stehenden Mitteln herum. Seit Rainer Hofstedt damals mit Tom Driscoll die TORONTO für den Erkundungsflug verlassen haben, lässt sich dort nicht allzu häufig jemand blicken. Die Station ist weitläufig eingerichtet und es befinden sich dort allerhand Geräte. Nach dem Vorfall mit dem Samenkorn, wurde der Platz jedoch teilweise von den verschiedensten Pflanzen und Ranken eingenommen. Dennoch ist es immer noch möglich ohne Probleme dort zu arbeiten. Das Gewächshaus, in dem auch Obst und Gemüse von der Erde heranwächst, welches rein durch Lichtstrahler gedeiht, ist in einem abgeschotteten Bereich der Forschungsstation und glücklicherweise nicht von der Invasion des riesigen Pflanzengebildes betroffen. Mit den Pflanzen konnte sich Richard in der langen Zeit auf der TORONTO eingehend beschäftigen und seine Erkenntnisse waren recht erstaunlich. Offenbar lebt diese Pflanze nicht nur, nein sie denkt und fühlt auch, was einige Tests bestätigen. Außerdem scheint sie in einer Art Symbiose mit der TORONTO zu stehen. Das Material, aus dem das Bergbauschiff besteht, gehört ebenso zur Pflanze, wie die ganzen Blumen und Ranken. Ein chemischer Prozess hat bewiesen, dass die Pflanze auch durch das Metall hindurch fühlt, was geradezu eine wissenschaftliche Sensation darstellt. Vor allem, da es dafür keine rationale Erklärung gibt, zumindest nicht im Bezug auf die bekannten Naturwissenschaften. Die Flora ist also letztendlich mit der Manifestation irdischer Technik vollends verschmolzen, wobei es weniger eine Zerstörung, als eine Wiedergeburt war. Dennoch, funktionieren die restlichen Komponenten der TORONTO die mit Elektrizität betrieben werden, über den Hauptgenerator, der sich allerdings mehr im Notstrommodus befindet, als das er mit voller Power arbeitet. Nach Richards Theorie, steht das Pflanzengebilde auch in Verbindung mit dem Generator und bezieht aus diesem einen Teil ihrer Kraft und kann so weiter gedeihen. Jedoch hat er für diese Theorie bis jetzt keinen Beweis erbringen können. Wahrscheinlich würden dafür weitere Forschungen mit anderen Pflanzen und der gegewärtigen Magie auf Albion Aufschluss über diese Tatsache ergeben, denn das dies alles nur Magie sein kann ist eigentlich Fakt. Doch für diese möglichen Erkenntnisse müsste er das sichere Bergbauschiff verlassen.
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Fushigi kommt in der Forschungsstation an und klopft vorher nochmal an die Türe. Als er keine Antwort bekommt, wundert er sich zunächst, jedoch lässt er sich nicht davon abbringen die Tür zu öffnen. "Hm? Es ist offen, dass heißt Löwe arbeitet gerade, er würde sicherlich nie die Station unbeaufsichtigt lassen." Allein wegen der Tatsache, dass dieser sich angeblich tagtäglich viele Stunden dort aufhält, kommt er zu diesem Schluss. Der Doktor sieht sich um, doch seit seinem einstigen Besuch hat sich nicht viel verändert, außer das ein paar der Pflanzen verschwunden sind. Jedoch ist er darüber nicht sonderlich überrascht. "Sicherlich hat er einige für Forschungszwecke entfernt." denkt er sich nur.
Es dauert nicht lange und er findet Richard total beschäftigt an einer Arbeitsplatte vor. Offensichtlich macht er sich mal wieder an eine der Pflanzen zu schaffen. Besonders gut kennt sich Fushigi nicht damit aus, darum vermutet er einfach das der 'Einsiedler' ein paar Proben von ihr nimmt. Völlig in seinen Forschungen vertieft, merkt der Wissenschaftler gar nicht das es an der Tür geklopft hat und erst recht nicht das Dr. Senshu hinter ihm steht, weil dieser mal wieder unabsichtlich und stumm daherschleicht. Plötzlich tippt ein Finger einmal an seine Schulter. Sollte Richard sich umdrehen, wird er dem Doktor direkt ins Gesicht blicken. Fushigi wird ihm ein freundliches, aber nicht überfreundliches Lächeln schenken und ihm zuwinken, was bei ihm soviel bedeutet wie 'Hallo'.

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BeitragThema: Re: TORONTO   Mo Mai 03, 2010 6:21 pm

Gelangweilt tut er nicht viel. Sitzen, schlafen, essen und trainieren. Dabei denkt er stetig daran, hier endlcih rauszugelangen. Sein Gehör ist ein wenig verbessert, zumindest kommt es ihm so vor, da er nun genauer hinhört, was um ihn herum so geschieht. Die Hoffnung hier endlich herauszukommen, sorgt dafür, das er ständig irgendetwas hört.

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BeitragThema: Re: TORONTO   Do Mai 06, 2010 10:35 pm

Richard sitzt an seinem Arbeitsplatz und betrachtet eine Pflanze, welche eindeutig als nicht irdisch zu identifizieren ist, unter dem Mikroskop. Mit einer Hand dreht er am Rädchen, um das Mikroskop zu verstellen, mit der anderen Hand unterdrückt er ein halbes Gähnen. Seit fast 36 Stunden hat Richard die Forschungsstation nicht mehr verlassen und so langsam zehrt dies an seinem Zustand. Er wirkt für jeden ersichtlich müde, allein die Augenringe sprechen Bände.

So ist es nicht verwunderlich, dass er das Klopfen von Dr. Senshu nicht vernimmt und erst recht nicht seine Annäherung. Als der Dok Richard an die Schulter tippt, zuckt er kurz zusammen und dreht das Rädchen vom Mikroskop zu weit. Ein leises knacken ertönt, als das Glasplättchen bricht und Richards Pflanzenprobe unbrauchbar macht. "Verda..." Richard dreht sich um und blickt in das freundliche Gesicht von Fushigi. "Guten Abend Dr. Senshu, wie spät ist es eigentlich?" Seine Stimme klingt ein wenig genervt, doch dies legt sich schnell wieder.
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BeitragThema: Re: TORONTO   Fr Mai 07, 2010 12:41 pm

Tyler scheint wohl mittlerweile unter Wahnvorstellungen zu leiden, denn es herrscht absolute Stille in der Zelle. Es ist sogar so gruselig, dass kein einziges Geräusch außer sein Atem zu hören ist. Sollte er sich bewegen wird vielleicht seine schon lange durchgelegene Pritsche ein wenig quietschen, aber das war es auch schon und schließlich endet ein weiterer Tag in der Zelle.
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Ein schlechtes Gewissen überkommt den Doktor, nachdem das Glasplättchen auf der Arbeitsplatte bricht. "Mist! Ich hätte mich nicht so anschleichen dürfen." denkt sich Fushigi, doch sein schlechtes Gewissen hält nicht lange an, denn der Wissenschaftler regt sich nicht sonderlich darüber auf.
Rasch bemerkt er die Augenringe von Richard und stellt sofort einen akuten Mangel von Schlaflosigkeit fest. "Er sieht so aus als hätte er schon einige Tage nicht geschlafen. Wie ich es mir dachte, denn kaum einer hat ihn wohl die letzten Tage überhaupt zu Gesicht bekommen."
Weil der Wissenschaftler nach der Uhr fragt, nickt Fushigi und holt sogleich seine silberne Taschenuhr heraus. Er klappt sie auf und hält sie ihm hin. Die Uhr zeigt 16:54 im Zeigersystem an. Außerdem blickt ihn ein hübsches braunhaariges Mädchen entgegen, deren Bild sich ebenfalls in der Uhr befindet, jedoch lediglich an der Innenseite der Klappe. Offenbar handelt es sich bei besagtem Mädchen um eine Angestellte der TORONTO und die Schwester des Doktors in Personalunion. Sie kümmert sich vorwiegend um das Computersytem des Schiffes. Sobald Richard alles gesehen hat was er sehen will, wird Dr. Senshu die Uhr wieder wegstecken und etwas auf einen Zettel kritzeln. Nachdem er fertig ist, hält er ihm das Gekritzel hin. Das Schriftbild sieht äußerst geschwungen aus.

"Wie geht es ihnen Herr Löwe? Sie sehen nicht sehr gut aus. Ich würde sagen sie haben mindestens bereits 2 Tage keinen Schlaf mehr gehabt. Essen sie lieber etwas und schlafen sie, aber zuvor würde ich gerne mit ihnen über eine bestimmte Sache sprechen. Sofern sie mir ihre Diskretion garantieren, denn dabei handelt es sich um eine ziemlich prekäre Angelegenheit, die sich allerdings für sie als ein Wink mit dem Zaunpfahl herausstellen könnte."

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Zuletzt von Micky am Sa Mai 08, 2010 1:11 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: TORONTO   Fr Mai 07, 2010 4:01 pm

Richard scheint ein wenig ungläubig die Uhr zu betrachten, wobei ihm das Bild der Frau gar nicht weiter auffällt. Er registriert lediglich, dass er die weibliche Personon kennt und somit hat es sich für ihn auch erledigt. Richard nickt dem Doktor zu, worauf dieser die Uhr wieder wegsteckt. Er fragt sich zudem, wie lange er nun wohl am Stück wach war und sofort werden ihm die Augenlider schwer, was Fushigi Zweifels ohne bemerken wird. Das einzige woran Richard in diesem Moment noch denken kann, ist sein Bett.

Er bermerkt, wie Dr. Senshu etwas auf einem Zettel notiert und ihm diesen dann zeigt. Da Richard schon irgendwie Schwierigkeiten hat das geschwungene Schriftbild klar zu erkennen, nimmt er den Zettel, zur Unterstützung seiner eigenen Lesefähigkeit, dem Dok ab, sofern er dies zulässt. Er liest den Text und ist sofort interessiert. Sein ganzes Verhalten ändert sich augenblicklich. Richard wirkt der Sache zugetan. Ohne es zu wollen schließen sich allerdings seine Augen ein weiteres Mal und er kann sie nun auch bewusst nicht mehr öffnen. Richard schläft mit dem Zettel in der Hand, neben dem Doktor sitzen, in seinem Stuhl ein. Richard kippt langsam nach vorn über, wenn er nicht vorher noch davon abgehalten wird.
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BeitragThema: Re: TORONTO   Fr Mai 07, 2010 4:43 pm

"Der schläft ja gleich ein, er ist sicher bereits mindestens zwei Tage wach." denkt sich der Doc und fühlt sich damit in seiner Analyse bestätigt. Den Zettel lässt er sich natürlich aus der Hand nehmen, er hat einen ganzen Block voll damit und es sind ohnehin nur kleine Papiere. Richard's Miene befindet er für erfreulich. "Also habe ich ihn neugierig gemacht." Seine Euphorie wird allerdings gebremst, als der Wissenschaftler im Begriff ist direkt vor seinen Augen einzuschlafen. Gerade bevor dessen Kopf auf der harten Arbeitsplatte landet, packt Fushigi ihn reflexartig am Kragen und holt ihn zurück in eine sichere Position. "Auch das noch, jetzt pennt der doch tatsächlich vor meiner Nase ein." Sogleich beschließt Dr. Senshu ihn nicht aus seinem verdienten Schlaf zu reißen. Stattdessen schnappt er sich einen weiteren Zettel, schreibt etwas darauf und klebt diesen an die Stirn von Löwe. Anschließend verlässt er die Forschungsstation still und leise wie er gekommen war. Sollte Richard irgendwann wieder aufwachen, wird er sicherlich den Zettel an seiner Stirn irgendwann bemerken. Auf diesem wird er folgende Nachricht vorfinden:

Ich hoffe sie haben gut geschlafen Herr Löwe. Falls sie an der Sache interessiert sind, tauchen sie morgen um 15:00 in meinem Quartier auf. Klingeln sie einmal kurz und zweimal lang, dann werde ich ihnen die Türe öffnen. Kommen sie bitte alleine und vor allem, erzählen sie niemanden das sie mit mir verkehren oder verkehrt haben. Bei letzterem bin ich mir ziemlich sicher das sie das hinbekommen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Fushigi Senshu

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BeitragThema: Re: TORONTO   Fr Mai 07, 2010 8:51 pm

Einige Stunden später öffnet Richard langsam wieder die Augen. Etwas verwirrt wandert sein Blick umher und er merkt zunächst den angeklebten Zettel an seiner Stirn nicht. Immernoch müde hebt er die Arme und streckt sich erst einmal, da fällt das Papier in seinen Schoß. So langsam wird Richard klar, dass er soeben noch mit Dr. Senshu gesprochen hatte. Er kramt sich durch seine Unterlagen auf der Arbeitsfläche, bis er, nach einigen Minuten, seine Uhr findet. Es ist eine, auf den ersten Blick recht altmodisch wirkende Armbanduhr mit Analoganzeige. Erst bei genauerer Betrachtung kann man erkennen, dass kleine Solarplättchen an jeder freien Stelle eingearbeitet sind. Die Uhr lässt sich ebenfalls auf Digitalanzeige stellen und hat eine Leuchtfunktion, damit man die Zeit im Dunkeln ebenfalls ablesen kann. Die Uhr, welche zu ganzen Teilen aus Titan besteht, hat ein kleinen eingebauten Akku um Energie bis zu einem Monat ohne Solarlicht zu speichern.

Als er die Zeit abliest, wundert er sich abermals. Richard beschließt sich zu seinem Quartier aufzumachen. Er packt den Zettel von Fushigi in seine Kitteltasche, räumt schnell, mehr schlecht als recht, seinen Arbeitsplatz auf und verlässt die Forschungsstation. Er verschließt die Sicherheitstür hinter sich und während er auf dem Weg zu seinem Zimmer ist, denkt er über das Gespräch oder vielmehr die Konversation per Zettel mit dem Dok nach. Was könnte er so geheimes von ihm wollen? Richard wirkt immer noch nicht wirklich ausgeschlafen und die Augenränder sind auch noch zu sehen.

Es dauert nicht lang und er öffnet die Tür zu seinem Quartier. Das Zimmer ist schlicht eingerichtet. Ein Bett, ein Schrank, eine Kommode, ein Regal und ein Tisch mit zwei Stühlen. Bis auf einem Wecker und reichlich wissenschaftlichen Büchern im Regal, ist der Raum wahrlich kahl eingerichtet. Das Bett ist ordentlich gemacht und wirkt schon länger unbenutzt. Ohne sich weiter umzusehen, wirft Richard sich, so wie er ist, auf das Bett. Er holt den Zettel von Dr. Senshu aus seiner Kitteltasche und beginnt zu lesen.

Richard zieht eine Augenbrauhe in die Höhe und steckt den Zettel wieder ein. Er beschließt da zu sein, auch wenn ihn dieses seltsame Verhalten überrascht, wenngleich auch sehr interessiert. Richard stellt sich den Wecker und so er damit fertig ist, schläft er augenblicklich ein.
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BeitragThema: Re: TORONTO   Sa Mai 08, 2010 1:41 pm

Nach dem kleinen Intermezzo mit Richard Löwe, macht sich Fushigi auf dem Weg zu seiner Schwester, die mittlerweile Feierabend haben müsste. Das Treffen mit ihr verläuft zunächst wie gewohnt. Sie unterhalten sich ein wenig, tauschen zärtliche Berührungen aus und freuen sich über die Anwesenheit ihres geliebten Gegenübers. Irgendwann lenkt der Japaner das Gespräch sachte in Richtung seines Plans. Nozomi steht der Sache sehr skeptisch gegenüber und wirkt nicht gerade begeistert. Mehrmals fragt sie nach wieso Fushigi auf diesen Plan gekommen ist und warum er so etwas tun möchte. Und mehrmals versucht er ihr seine Beweggründe klar zu machen. Außerdem verspricht er, dass bei der ganzen Aktion keiner zu Schaden kommen wird, vorausgesetzt alles verläuft nach Plan. Das er sich nach diesem Aufbruch nicht mehr auf der TORONTO blicken kann, ist ihm durchaus klar. Ihr skeptischer Blick wird langsam aber sicher zu einem eher besorgtem und traurigen. Dem Doktor geht es ähnlich, jedoch glaubt er, dass sein Dasein es erfordert so eine Reise zu unternehmen. Beide lieben sich, weswegen dieser Angelegenheit noch zusätzliche Würze verliehen wird. Er erwähnt ebenfalls die Tatsache, dass er sich geistig mit Yume verbunden fühlt. Nozomi's Begeisterung hält sich weiterhin in Grenzen, sie vergießt auch die eine oder andere Träne, jedoch will sie versuchen ihren Bruder wenigstens wie immer zu unterstützen.
Seine Schwester, vom Beruf Programmierin, schlägt vor die Sicherheitsroutinen für alle Bereiche der TORONTO auf eine leere Codekarte zu laden. Die Sicherheitsvorkehrungen des Schiffes sind nicht mehr die die sie einmal waren. Sogar ein Hobby-Hacker könnte dies bewerkstelligen, weshalb der Verdacht zwar auf die fallen könnte, weil sie seine Schwester ist, sie damit jedoch fertig werden kann. Nicht alle Daten der Crewmitglieder befinden sich in den Unterlagen. Ob Fushigi sich mit Computer auskennt oder nicht ist daher nicht bekannt. Über die Codesperre an Schulze's Zelle kann sie dennoch nichts sagen. Das zusätzliche, elektronische Schloss der Zelle, ist nicht mit dem restlichen Computersystem der TORONTO verbunden. Somit wird sich Dr. Senshu den Code wohl oder übel selbst besorgen müssen. Wie er das anstellt weiß er noch nicht, jedoch schwirrt ihn bereits ein Ansatz durch seine Gehirnwindungen. Nach der ausführlichen Konversation der Geschwister, größtenteils mittels Zeichensprache, haben sie etwas gegessen und noch einmal eine der letzten intensiven Nächte, vielleicht für immer, oder auch nicht verbracht.
Als Fushigi am kommenden Morgen erwacht, gibt er Nozomi nur still und heimlich einen zärtlichen Kuss auf die Wange, bevor er sich auch schon anzieht und in sein Zimmer verschwindet. Auf dem Weg dorthin gehen ihm noch einmal ein paar Gedanken durch den Kopf. "Arme Nozomi... aber es geht nicht anders. Ich darf diese Chance einfach nicht verstreichen lassen. Wer weiß was mich dort draußen alles erwartet, sicherlich etwas einmaliges, nie dagewesenes. Und wer weiß... vielleicht sehe ich sie irgendwann noch einmal wieder..." Da sein Plan vom Prinzip her steht, setzt er sich auf einen Sessel und wartet derweil auf den Wissenschaftler. In der Zeit wird ihm allerdings nicht langweilig, denn die Tischdekoration steht mal wieder nicht ganz so wie sich Fushigi das vorstellt. Nämlich in seinen Augen einfach nicht gerade, weswegen er noch einige Zeit daran herumwerkelt.
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Am nächsten Morgen wird Richard pünktlich bei der von ihm eigenstellten Uhrzeit geweckt. Das Piepsen des Weckers ist ein wenig schrill und der Ton wirkt auf ihm regelrecht fremd.
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Tyler's Morgen sollte nicht so entspannend werden. Irgendwann morgens schläft der Hüne noch, als er plötzlich merkt, wie etwas seinen Hals ganz gewaltig würgt und ihm die Luft raubt. Sollte er die Augen öffnen, wird er merken, dass er in die Fänge der Pflanze geraten ist, die offenbar ihren Racheplan durchführt. Die Ruhe der letzten Tage war wohl nur ein Vorbote des kommenden Sturms.

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BeitragThema: Re: TORONTO   Sa Mai 08, 2010 10:01 pm

Als der Wecker ertönt, öffnet Richard die Augen. Sofort schießt ihm der Gedanke an sein bevorstehendes Treffen in den Kopf, währen er den Wecker eiligst ausstellt und sich vom Bett erhebt. Er entledigt sich seiner Kleidung und steigt zunächst unter die Dusche, die direkt an sein Quartier angrenzt. Richard verschwendet keine unnötige Zeit mit der Hygiene, wollte er doch noch etwas in einem seiner Bücher nachschlagen. Er wechselt seine Klamotten und setzt sich an seinen Tisch, mit dem Buch in der Hand. Es handelt sich um ein Pflanzenkundebuch. Richard kennt es im Grunde auswenig und doch verspricht er sich etwas darin zu finden.

Es vergehen einige Stunden und Richard macht sich verschiedenste Notizen auf einem Stück Papier. Er fertigt auch kleine Skizzen der Gewächse an und notiert sich dazu einige chemische Formeln. Als sein Blick auf die Uhr schweift, bemerkt er die vorangeschrittene Zeit. Schnell stopft er seine Unterlagen in den Rucksack, denn er möchte direkt nach dem Treffen noch auf die Forschungsstaion. Als er damit fertig ist macht sich Richard sofort auf den Weg zu Dr. Senshus Wohneinheit. Sein Schritt ist beschleunigt denn er ist spät dran. Richard kommt zwei Minuten vor 15:00 Uhr bei dem Dok seinem Quartier an. Er klingelt einmal kurz und zweimal lang, wie es in der Nachricht stand. Wieder kommt er sich seltsam vor, irgendwie verdächtig, als ob er etwas verbotenes machen würde. Richard schaltet diesen Gedanken augenblicklich aus. Was auch immer dieses Versteckspiel zu bedeuten hat, es gibt sicher einen guten Grund dafür. Richard steht nun vor der Tür und wartet das sie geöffnet wird.
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BeitragThema: Re: TORONTO   So Mai 09, 2010 10:46 am

Es klingelt, Fushigi sieht auf die Uhr. "Hm, sogar zu früh, aber das muss er wohl sein." Er steht auf und geht zur Türe um diese zu öffnen. Vor ihm steht der Wissenschaftler, der nun ausgeschlafener wirkt als noch am Tag zuvor. Der stumme Doktor grüßt ihn, gepaart mit einem Lächeln. Anschließend bittet er ihn herein und zeigt ihm das er sich setzen kann wenn er will. Fushigi selbst nimmt wieder in seinem Sessel Platz. Gemütlich notiert er etwas auf einem Zettel und schiebt diesen anschließend auf dem Tisch zu seinem Gegenüber rüber.

"Schön das sie hierher gefunden haben Herr Löwe. Da ich annehme das sie wegen meinem Angebot hergekommen sind, möchte ich gar nicht lange fackeln und gleich loslegen. Als ich mich früher einmal mit ihnen unterhalten habe, erwähnten sie, dass sie gerne nach draußen gehen würden, um noch mehr an ihren Studien arbeiten zu können. Zumindest errinere ich mich daran, also korrigieren sie mich ruhig falls dies nicht stimmen sollte. Ich frage einfach mal frei raus, hätten sie noch Lust Herr Löwe?"

Er beschließt also die Sache langsam angehen zu lassen und das Gespräch in eine bestimmte Richtung zu lenken. Auf die Reaktion von Richard wartend, steckt sich Dr. Senshu eine Zigarette an und bläst einen blauen Dunst in Richtung der Zimmerdecke.

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BeitragThema: Re: TORONTO   Di Mai 11, 2010 12:05 am

Das gleichmässige ruhige Geräusch des Atmens erstirbt recht rasch. Luft konnte nicht in die Lungen gelangen. Eben noch am schlafen ist der Ex-Soldat nun hellwach. Gefahr. Luft fehlt. Der Feind ist da! Die Augen werden aufgerissen und die Muskeln, eben noch schlaff, sind nun dabei durchblutet zu werden. Ruckartig setzt er sich auf und hält ausschau nach dem Feind. Es dauert natürlich nur Milisekunden bis der Feind ausgemacht ist. Die Pflanze schnürt ihm die Luft ab. Der erste Gedanke über diese Erkenntnis, Tyler war begeistert. Die Pflanze rächte sich! Und sie war so Intelligent, das sie wusste, worauf es bei ihm ankam. Erstaunlich. Die Pflanze hatte seinen Respekt verdient. Auch wenn sie ja nur ein dummes Gewächs ist. Die Gedanken werden rasch beiseite geschoben. Sauerstoff musste in die Lungen, und so war dies nicht möglich. Beide Hände fassen an den Hals und die Finger schieben sich unter die Ranke. Gleichzeitig spannt er die Muskeln am Hals an, um der Pflanze nicht noch mehr Raum zu lassen. Kräftig zieht er am Gemüse und will es sozusagen aufrollen, um den Hals wieder freizugeben.

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BeitragThema: Re: TORONTO   Di Mai 11, 2010 7:27 am

Richard erwiedert den Gruß von Dr. Senshu freundlich und der Dok kann mit Sicherheit das zurückgehaltene Interesse in Richards Augen lesen, als er ihn mit einem bestimmten Blick belegt. Richard folgt der Aufforderung, tritt in Fushigis Quartier und nimmt gegenüber des Arztes platz. Richard mustert kurzzeitig den Raum doch befindet er die persönliche Umgebung des Doks, für sich selbst, als eher unspektakulär. So wendet er sich vollends Fushigi zu und wollte gerade eine Frage an den Dok richten, da beginnt dieser eine Nachricht zu verfassen. Als diese zu Richard herüber geschoben wird greift er ohne zu zögern danach. Er regestriert noch, wie Dr. Senshu sich eine Zigarette anzündest als er zu lesen beginnt.

Richard legt den Zettel wieder zurück auf den Tisch und betrachtet den Dok nun mit einem Blick aus Ungläubigkeit und Neugier. "Ich nehme mir die Freiheit heraus, ebenfalls frei zu sprechen, Herr Dr. Senshu. An meiner Absicht, die Toronto zu verlassen, hat sich natürlich nichts geändert. Es gibt dort draußen wohl zahlreiche Phänomene, die für uns unvorstellbar und schwer zu erklären sind. Fangen wir allein bei dieser herrlichen Pflanze an, welche sich zum Teil auf der Forschungsstation befindet und weiter ausbreitet. Wussten Sie, dass..." Richard macht eine kurze Pause, als hätte er sich selbst bei einem Fehler erwischt. "Entschuldigen Sie, ich schweife ab. Was mich nun eigentlich interessiert, weshalb ihre Frage? Nun wirkt Richard sehr aufmerksam und man mag ihm ansehen können, dass er genau die Gestik und Mimik seines Gegenüber zu studieren versucht.


Zuletzt von GrayToBlack am Mi Mai 12, 2010 6:56 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: TORONTO   Di Mai 11, 2010 3:01 pm

Das einzige wirklich zu erwähnend spektakuläre wären wohl die beiden Schwerter die an der Wand hängen und die teils asiatisch angehauchte Einrichtung. Bei den Schwertern kann Richard mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass diese nicht scharf sind und nur Dekozwecken dienen, denn Waffen waren von Anbeginn der Reise auf der TORONTO verboten.
Der Blick des Wissenschaftler fällt ihm natürlich sofort auf. "Seh ich da Neugier in seinen Augen? Scheinbar scheint er sich wirklich dafür zu interessieren, dass ist sehr gut." denkt Fushigi und hört ihm anschließend aufmerksam zu. Zwischendrin nimmt er immer mal wieder einen Zug von seiner Zigarette, wo er dabei abwechselnd in den Aschenbecher äschert. Nachdem Richard ausgesprochen hat, legt er die Kippe im Aschenbecher ab und beginnt auf seinen Notizblock zu kritzeln. Fushigi's Augenbrauen zucken ab und zu angestrengt, so als ob er sich genau überlegt was er auf das Schriftstück schreibt. Es vergehen ein paar Minuten, doch im nächsten Moment liegt vor dem Wissenschaftler ein Zettel.

"Ihre Frage ist durchaus berechtigt. Ich habe nämlich vor demnächst die TORONTO zu verlassen, jedoch wissen davon nur die wenigsten. Genauer gesagt nur meine Schwester Nozomi, jetzt Sie und noch eine andere Person. Deshalb dachte ich auch an sie, dass sie vielleicht Interesse daran hätten mich zu begleiten. Die Entscheidung würde allerdings bei ihnen liegen. Wenn sie mir versprechen kein Wort über meinen Plan zu verlieren, würde ich sie näher darin einweihen, Herr Löwe. Also, wollen sie mich auf diese Reise begleiten?"
Dr. Senshu ist geradezu begierig auf die Antwort seines Gegenübers. "Wenn er zustimmen würde, wäre das fantastisch, aber ich bin mir fast sicher, dass er sich mit den momentanen Informationen nicht zufrieden gibt." Nicht das es ihm nicht recht wäre wenn der Wissenschaftler keine Fragen stellen würde, denn das wäre umso besser, doch daran glaubt er nicht wirklich. Also zieht er gespannt an seiner Zigarette und lehnt sich in seinem Sessel zurück. Die bunten Augen des Docs mustern Richards's Reaktion, was diesem auch durchaus auffallen könnte.
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Tyler ist noch immer fest im Griff der Pflanze, die keine Anstalten macht ihn loszulassen. Zwar schafft er es seine Finger unter die Ranke zu schieben, diese zeigt wie stark sie sein kann. Sie hebt den schweren Tyler an und zieht ihn nach oben in die Luft. Durch sein eigenes Gewicht, festigt sich der Griff des Gewächses nur noch und würgt ihn nun noch mehr. So baumelt er an der Decke seiner Zelle. Ein Besucher könnte meinen, dass der Hüne endlich mit seinem Leben schlussgemacht hat, so wie er da im Schein der grellen Beleuchtung hängt.

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BeitragThema: Re: TORONTO   Mi Mai 12, 2010 8:15 am

Richard beobachtet Fushigi genau und auch wenn er die lästige Angewohnheit des Rauchens bei ihm so gar nicht mag, so fällt es ihm recht leicht darüber hinweg zu sehen. Die ganze Konzentration von Richard liegt in der Bewertung des Verhaltens und der Ausstrahlung des Arztes. Er kann nichts unechtes daran finden und warum sollte er Dok auch scherzen, gerade bei dieser brisanten Thematik? Als der Dok deine Zigarette ausdrückt und Richard den nächsten Zettel herüber schriebt, nimmt er diesen sogleich an sich und beginnt abermals zu lesen.

Richard denkt einen Moment über seine Antwort nach. Seine Gedanken überschlagen sich bereits mit den Dingen, die er alles in der Welt außerhalb der TORONTO erforschen würde wollen. Er zwingt seinen Verstand allerdings zur Ruhe und zur Konzentration auf die momentane Situation. Etwas an dem Angebot gefällt ihm nicht, denn wenn Richard von seinem persönlichen Interesse an der Erforschung dieser Welt für die Wissenschaft absieht, warum sollte man gerade ihn auf so eine Reise mitnehmen? Sein Blick ist nach wie vor von Neugier geprägt, doch dein Verhalten wirkt nun eher ein wenig zurückhaltend, wenngleich man ihm sein nach wie vor vorhandenes Interesse anmerkt.

"Herr Dr. Senshu, ich komme nicht drum herum, ihr Angebot mehr als nur positiv zu bewerten. Wie sie sich aber sicher vorstellen können, hege noch einige Zweifel. Ich bin bereit sie im Sinne der Forschung zu begleiten und auch Stillschweifen zu bewahren. Wenn ich allrdings etwas über die Situation nachdenke, komme ich immer zu der Fragestellung, warum sie gerade mich dabei haben wollen? Verstehen sie mich bitte nicht falsch, ich fühle mich geehrt, doch diese Reise wird sicher nicht ungefährlich und es gäber sicher besser geeignete Leute hier an Board. Natürlich ist es nicht einfach, jemanden zu finden der bei diesem Vorhaben auch Verschwiegenheit walten lässt. Doch mal ganz direkt: Warum ich?" Richard macht eine kurze Pause, es scheint als wolle er noch etwas hinzufügen, lässt dieses dann aber doch und lehnt sich zurück. Er wirkt nun etwas gelassener, als er die Sache ausgesprochen hat und Fushigi mag deutlich spüren können, dass Richard zu der ganzen Sache sehr optimistisch eingestellt ist.
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BeitragThema: Re: TORONTO   Do Mai 13, 2010 2:45 pm

Erstaunt wird der Koloss angehoben. Nun wurde es kritisch. Letztes Mal hat er die Ranke zerissen, aber diese scheint um einiges stabiler und kräftiger zu sein. Das gefällt ihm garnicht. Kein bisschen. Nun spannen sich so ziemlich alle Muskeln an, so da erhängt werden wollte er nicht. Nicht wo sich, wahrscheinlich, eine Chance gegeben war hier zu fliehen. Und noch viel weniger von einem Gewächs. Mit aller Kraft zieht er an den Ranken um sie aufzurollen. Gleichzeitig zappelt er etwas um den Druck zu verstärken. Dabei achtet er jedoch darauf, sich nicht selbst das Genick zu brechen. Ausserdem bleibt ihm so langsam die Luft weg. Doch sein gemurmeltes 'Dreckspflanze' ist nicht zu hören, ihm fehlt einfach Luft dafür.

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BeitragThema: Re: TORONTO   Do Mai 13, 2010 7:40 pm

Während Tyler so an der Decke hängt, zappelt, zieht und keine Luft bekommt, schafft er es erst nach einigen Minuten den Griff der Ranke mit aller Kraft zu lösen. Wenn er nicht so benommen wäre, würde er vielleicht sogar die Teil der Ranke knacken hören, die er mit seiner außergewöhnlichen Kraft auseinandergewickelt hat. Plump fällt der Riese anschließend auf dem Boden, nur um weitere blaue Flecken zu kassieren. Außerdem wirkt sein Hals wie abgeschnürt und er ist aufgrund des Sauerstoffmangels kurz davor das Bewusstsein zu verlieren. Ein paar Mal peitscht die Pflanze noch böse nach ihn, lässt jedoch recht schnell wieder von ihm ab und zieht sich in die Decke zurück.
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"Das ist schonmal gut, er bewertet das Angebot also als sehr positiv und würde sogar stillschweigen bewahren. Darauf kann man aufbauen." denkt Fushigi aufgrund der Aussagen des Wissenschaftlers. Die letztendliche Frage von Richard hatte er so ähnlich schon erwartet und sich selber schließlich auch schon darüber Gedanken gemacht, deshalb hatte er ihn auch das Angebot unterbreitet. Hastig schreibt er etwas auf einen Zettel und schiebt ihn abermals zum Wissenschaftler hinüber. Da er gar so schnell geschrieben hat, ist die Schrift zu allem Überfluss auch noch geschwungener als sonst, jedoch kann er es mit Mühe lesen.

"Ich verstehe das Herr Löwe und werde ihnen natürlich diese Frage beantworten. Der Grund warum ich an sie gedacht habe ist der, dass ich sie so einschätze als würden sie nicht vor Gefahren zurückschrecken und viel dafür tun alle Geheimnisse dieser Welt zu lösen. Ein anderer Grund sind ihre fachlichen Fähigkeiten, von denen ich vollends überzeugt bin. Ihre chemischen und xenobiologischen Fähigkeiten wären auf dieser Reise Gold wert, weil ich ihnen zutraue das sie, wenn sie die Flora von Nugget genug untersucht haben, auch einige Medikamente oder andere Dinge auf dieser Reise herstellen könnten. Es ist zwar nicht so, als gäbe es nicht vergleichbare Dinge dort draußen, denn dessen bin ich mir fast sicher von den Sachen die ich bis jetzt gehört habe, doch welche Chancen hätten wir schon viele davon zu erwerben? Ich habe gehört die Währung außerhalb der TORONTO ist Gold, davon haben wir nichts und ich bin sicher das wir nicht so schnell an so etwas kommen. Doch mit ihren Fähigkeiten würden sie mir in diesem Punkt furchtbar weiterhelfen. Wie schnell die Leute von damals an einer einfachen Erkältung starben, beweist die Geschichte der Medizin. Medikamente wie Antibiotika oder dergleichen gab es damals nicht und ich bin mir sicher das es sie hier auch nicht gibt oder sie zumindest teuer sind. Damit hätten sie die besten Voraussetzungen für diese Reise, auch wenn diese wie sie richtig erkannt haben durchaus von Gefahren geprägt sein wird, wie ich es mir ebenfalls bereits bei reiflicher Überlegung schon dachte."
Fushigi drückt nun seine Zigarette endgültig aus und tritt an einen Schrank. In der Zeit wo Richard den Zettel liest, holt er eine Packung Tee heraus. Sollte der Wissenschaftler mit lesen fertig sein, wird er kurz die Packung hochhalten und somit andeuten ob dieser auch gerne einen trinken möchte. In jedem Fall wird er für sich einen kochen und sich wieder auf den Sessel setzen.

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BeitragThema: Re: TORONTO   Fr Mai 14, 2010 1:10 pm

Luft. Die weiteren blauen Flecken machen ihm nichts aus, er bemerkt es nicht einmal wirklich, als er auf dem Boden aufkommt. Nur ein Gedanke ist da. Sauerstoff. Als sein Hals frei ist, noch im Fluge, saugt er gierig das begehrte Gas in die Lunge. Es brennt, doch das hält ihn nicht davon ab, kaum liegt er auf dem Boden, erneut einen grossen Atemzug zu tun. Mit aller ihm verbliebener Kraft zwingt er sein Bewusstsein aktiv zu bleiben. Der Blick ist nach oben gerichtet, starr zum Feind. Als er eine Weile so da gelegen hat, und die Pflanze friedlich blieb, kehren die Sinne wieder zurück. Nun merkt er auch Schmerz. Die Pflanze hatte es geschafft, seinen Hals zu röten. Immer noch wie ein Käfer auf dem Rücken liegend wünscht Tyler sich einen Flammenwerfer. Dann wär das Gemüse erledigt. Doch er hat keinen, und sollte er nach einem fragen, wird er wahrscheinlich erschossen. Mühsam und leise ächtzend richtet sich der Riese wieder auf. Kurz schweift sein Blick durch den Raum. Ein jeder ihm sichtbarer Gegenstadt wird nach Nutzbarkeit als Waffe gegen Ranken bewertet. Leider ist das Ergebnis ernüchternd. Verdammte Zelle. Er stapft zum Bett und lässt sich darauf nieder. Den Rücken an die Wand gelehnt blickt er zu den Ranken hinauf. Aufmerksam, angriffslustig, und irgendwie Wehrlos.

Der Tag fing ja super an.....

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BeitragThema: Re: TORONTO   Sa Mai 15, 2010 9:30 pm

Beim Lesen des Zettels nickt Richard ab und an mal. Er hatte sich eine Antwort in der Richtung schon vorgestellt, doch gleichzeitig fühlt er sich geschmeichelt, zeigt dies jedoch nicht. Als der Dok aufsteht und Richard einen Tee anbietet, antwortet dieser mit einem knappen: "Ja, gern.". Richard ist bereits fertig mit dem Zettel, hält ihn allerdings noch vor sich. Dem Arzt wird sicher auffallen, dass sich Richards Augen nicht mehr bewegen, sondern starr geradeaus schauen. Da Richard dennoch etwas abwesend wirkt, kann nur bedeuten das er sich seinen Gedanken hingegeben hat.

Dr. Senshu sitzt bereits wieder, als Richard das Papier runter nimmt und den Dok mit seinen Augen fixiert. "Gut, ich glaube ihnen und was ihre Einschätzung der Welt dort draußen angeht, stimme ich ihnen ebenso zu." Er macht noch eine kurze Sprechpause, als würde er nochmals genau abwägen, was er nun sagen will. "Ich würde mich freuen, sie begleiten zu dürfen. Da ich sie aber selbst als fähige und intelligente Person einschätze, glaube ich auch zu wissen, dass sie bereits eine Art Plan haben? So ohne Weiteres wird man uns nun nicht gehen lassen, zudem die Bezeichnung 'gefährlich', für diese Unternehmung, noch milde ausgedrückt ist. Sie erwähnten außerdem eine weitere Person, die Bescheid weiß?" Bevor der Dok jedoch reagieren kann, erhebt Richard erneut das Wort, wobei sich seine Haltung wenig wenig verkrampft, als ob ihm der folgende Ausspruch irgendwie schwer fällt: "Achja, sie... können mich Richard nennen. Ich denke, wir können auf Förmlichkeiten verzichten?" Richards Blick scheint etwas unsicher, jedoch fasst er sich recht schnell wieder.
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BeitragThema: Re: TORONTO   So Mai 16, 2010 7:37 pm

Tyler findet keinen Gegenstand, dem man annähernd als Waffe benutzen könnte. Als er zu den Ranken blickt, sieht er nur das sich diese wieder weit in die Decke zurückgezogen haben.
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Da Richard auch einen Jasmin-Tee wollte, hat Fushigi ihm natürlich auch einen gemacht und auf den Tisch gestellt. Während der Doktor selbst vorsichtig das heiße Getränk zu sich nimmt, hört er dem Wissenschaftler weiterhin aufmerksam zu. Als dieser ausgesprochen hat, notiert Fushigi abermals etwas auf einem Zettel, den er Richard anschließend vor die Nase hält.

"Sehr schön Richard, dass können wir sicherlich, nennen sie mich einfach Fushigi. Um ihre Fragen zu beantworten. Doch man wird uns einfach gehen lassen, es hat von Anfang an geheißen das jeder aus freiem Willen hierbleiben, oder gehen kann. Einen Plan habe ich natürlich auch, wobei sie auch ein Teil davon sind und ich ihre Rolle bereits eingehend erklärt habe. Es stimmt das noch eine weitere Person Bescheid weiß, die sich uns auch anschließen möchte. Gerade das ist der Knackpunkt bei diesem ganzen Unterfangen. Richard, was halten sie von Tyler Schulze?"

Tyler Schulze dürfte Richard bekannt sein, denn er ist neben Brandt, der einzige auf der TORONTO der ihn Haft lebt und das aufgrund seiner schweren Verbrechen auch zurecht.

"Hm, der Kerl legt wohl sehr viel Wert auf Höflichkeit? Oder warum hat er vorhin so seltsam geguckt? Na egal, mal sehen was er dazu sagt." denkt sich der Doc und sieht doch entspannt aus in seinem Sessel.

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