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 Kaizen [Clan]

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Micky
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BeitragThema: Kaizen [Clan]   Mi Aug 26, 2009 3:34 pm



Name: Kaizen Clan

Alter: 97 Jahre

Gründungsdatum: 3 v. Chi.

Größe: ca. 50 Mitglieder

Gründungsort: Kirigakure

Dorf: Hanagakure

Clansymbol:


Beschreibung: Der Kaizen-Clan ist einer der ältesten und mächtigsten Clans in Hanagakure. Seine Geschichte reicht über 100 Jahre zurück bis ins Reich des Wassers. Das Anwesen des Clans befindet sich in einer Art Komplex in dem auch viele Mitglieder eigene Häuser besitzen. Ihr größter Stolz ist aber immer noch der riesige Tempel der vor Jahren zur Ehre des großen Ebisu ebenfalls innerhalb des Komplexes errichtet wurde. Auch stellen sie einige der besten Ninjas im Dorf, denn sie legen sehr viel Wert auf eine Ausbildung die auch neben der Akademie stattfindet. Außerdem hatten sie schon immer in Sachen Wirtschaft ein glückliches Händchen, deswegen kann man sie als Wirtschaftsmacht im Blumenreich ansehen, die über einen gewissen Reichtum verfügt. Sie werden grundsätzlich von den meisten anderen Clans wegen ihrer Vergangenheit respektiert, nicht zuletzt wegen der legendären Clananführerin Chinatsu. Allerdings wurden sie in letzter Zeit von den Bewohnern Hanas nur skeptisch beäugt und viele gruseln sich mittlerweile wegen ihren Blutjutsu und dem rätselhaften Clanoberhaupt vor ihnen. Zurzeit lebt der Clan eher abgeschottet und verliert immer mehr seinen Bezug zum Dorf, was vor allem die Schuld des amtierenden Clanoberhauptes ist.

Clangeschichte: [als Extra-Posts]

Kekkei Genkai: Der Körper eines echten Kaizen ist in der Lage unbegrenzt viel Blut nachzuproduzieren. Das Kekkei Genkai ermöglicht die Verwendung von diesem Blut für Jutsu. Für die meisten Jutsu benötigt man allerdings eine offene Wunde. Meist wird der Schnitt an den Fingerspitzen oder wenn mehr Blut benötigt wird an der Handfläche vorgenommen. Es ist möglich das Blut mithilfe von Chakra zu formen, zu manipulieren oder die Konsistenz zu verändern. Ferner können im Blut typische Bestandteile wie beispielsweise Blutkörperchen, Sauerstoff und vieles andere beliebig gesteuert, erhöht oder vermindert werden. Außerdem besitzt jeder die Blutgruppe AB und weist eine Art Resistenz gegen viele Krankheiten auf, weil das eigene Blut die Fähigkeit hat fremdes zu filtern. Im Normalzustand hat man ungefähr 6 Liter Blut im Körper, Frauen haben dagegen nur 5 Liter, wegen Gewichts- und Größenunterschieden, was sich auch bei den Auswirkungen widerspiegelt. Wenn man weniger als 4 Liter hat wird einem Schwindlig und übel. Bei weniger als 3 Litern, verliert man das Bewusstsein.
Des Weiteren eignen sich die Clanmitglieder im Laufe der Jahre viel Wissen über Blut an. Weswegen sie sowohl Medizin in Form von Pillen oder sonstigem herstellen können, als auch Viren die sehr gefährlich sind und von einem leichten Schnupfen bis hin zum Tod reichen können. Allerdings können nur erfahrene Ninjas des Clans diese Fähigkeiten effektiv einsetzen, da das Wissen um Viren und Blut nur schwer zu begreifen ist. Ein Kaizen kann aufgrund seines Kekkei Genkais nur ein Element erlernen und das nur wenn er genügend Erfahrung besitzt. Suiton kann er nicht erlernen, weil dieses Element durch das Kekkei Genkai blockiert wird.

Hiden: -

Religion:

Alle Clanmitglieder glauben an den großen Fukujin Ebisu mit seinem Fisch Abramis. Ebisu ist der Schutzgott der Kaizen und wird bereits seit der Geburt von Chitori und Chimushi als solcher verehrt. Er hat vor allem für die Fischerei, das Glück und dem erfolgreichen Handel eine große Bedeutung. Der Legende nach stammen die beiden Zwillinge direkt von ihm ab. Ihre Verehrung drücken sie in Meditationen, Gebeten und dem Bau von Tempeln, Schreinen oder Statuen, die sie nur für diesen Glücksgott errichtet haben aus. Sowohl für tote Mitglieder des Kaizen-Clans, Freunde und Verbündete, als auch für ihre toten Gegner, sprechen die Kaizen manchmal ein Gebet. Die Voraussetzung ist, dass sich diese als würdig und ehrenvoll erwiesen haben und es nun verdient haben mit Ebisu an einem Tisch zu speisen.

Wichtige Angehörige:


Chitori Shukufuku und Chimushi Shukufuku
Die legendären Gründer des Shukufuku-Clans waren wahre Meister im Ninjutsu und Taijutsu. Beide hatten sich damals die Schwerter Zaidou und Uragiri schmieden lassen. Während Chitori auch heute noch von allen Kaizen verehrt wird, hat Chimushi den Ruf des Verräters Inne und wird seit jeher verachtet. Chitori und Chimushi waren eineiige Zwillinge, was auch die verwechselbare Ähnlichkeit auf Bildern erklären mag.


Chinatsu Kaizen
Erste Kaizen die in der Lage war Blutjutsu einzusetzen, Anführerin der Oi-Nin, Clanoberhaupt der Kaizen, Anwärterin auf den Titel des Mizukage, Mitglied der 6 Wächter der verborgenen Blume als blutige Quelle und Kriegsheldin von Hanagakure. So könnte man ihr Leben in einem Satz zusammenfassen. Aber Chinatsu war mehr als das, sie war die Hoffnung ihres Clans und hat ihre Bestimmung mit der Geburt und der Rettung Hanamaru’s letztendlich erfüllen können.


Okami Kaizen
Aktueller Clanchef der sich rücksichtslos nimmt was er will. Das hat er mit der Auslöschung des Kaito-Clans eindrucksvoll bewiesen. Den Clan regiert er schon seit einigen Jahren und niemand wagt es sich gegen ihn aufzulehnen, obwohl seine Methoden nicht gerade auf Zuversicht oder Begeisterung stoßen. Manche behaupten sogar er würde damit liebäugeln sich den Titel Hanakage zu sichern. Seine genauen Absichten und Ziele sind unbekannt.



Toraoto Kaizen und das Uragiri
Okami’s Bruder und Träger des legendären Schwertes Uragiri. Seit der Auseinandersetzung mit Okami ist Toraoto verschwunden und niemand kennt seinen Aufenthaltsort. Seine Ziele und Ambitionen sind ebenfalls unbekannt. Einzig ein paar Gerüchte besagen das er auf den Spuren Chinatsu’s wandelt.


Kumiko Kaizen
Die wunderschöne Kumiko wurde von Okami damals zur Frau genommen. Sie war ebenfalls ein angesehener Jounin, stammte aber vom einfachen Volk ab. Als sie schwanger wurde waren sie und ihr Mann sehr glücklich. Leider verstarb sich kurz nach Mikanaisho’s Entbindung.


Mikanaisho Kaizen
Der einzige Clanerbe den für die Kaizen gibt. Durch den Vorfall bei der Chuninprüfung, bei der er seinen Vater Okami mit dem Zaidou schwer verletzt hat, ist er verschwunden. Es ist nur bekannt, dass er die Clangeheimnisse vor seinem Aufbruch stahl. Daraufhin hatte sein Vater ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, tot oder lebendig.

Wichtige Ereignisse:
Spoiler:
 

Besonderheiten:
Gerüchten zufolge soll es in Kirigakure Ninjas geben die Blutjutsu beherrschen, diese Fähigkeit aber vor der Außenwelt seit Jahren verstecken. In den alten Clanunterlagen ist immer von einem angeblichen Tod des ersten Kindes von Chinatsu die Rede. Deshalb könnte man vermuten, dass dieses Kind damals überlebt hat und somit das Bluterbe in Kirigakure immer weiter vererbt haben könnte. Bisher fand man allerdings noch nichts dergleichen heraus. Das alte Clananwesen der Kaizen steht allerdings immer noch in Kirigakure und ist bereits vom Zahn der Zeit gezeichnet.

Urheberrecht: Micky


Zuletzt von Micky am So Mai 09, 2010 10:11 pm bearbeitet; insgesamt 16-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kaizen [Clan]   So Aug 30, 2009 4:26 pm

Teil I: Segen und Fluch
Der Legende nach gebar Chika, die Tochter eines armen Fischers einst vor 150 Jahren zwei Söhne auf dem offenen Meer von Kirigakure. Ihre Namen waren Chitori und Chimushi. Erstaunlicherweise war Chika immer noch von Jungfräulichkeit gesegnet, weswegen ihr Vater immerzu vermutete, dass die eineigen Zwillinge vom Fukujin Ebisu selbst gezeugt wurden. Obwohl es keinen Vater für die beiden gab, zog das junge Mädchen sie dennoch alleine mit ihrem Vater groß. Sie entwickelten sich prächtig und wurden bereits in jungen Jahren angesehene Ninjas. Irgendwann entschlossen sie sich zusammen einen Clan zu gründen. Es war die Geburtsstunde des Shukufuku-Clans. Es dauerte nicht lange und der Clan stieg zu einem der mächtigsten in Kirigakure auf. Viele Anhänger traten ihm bei und auch der Nachwuchs ließ nicht lange auf sich warten. Sowohl Chitori, als auch Chimushi bekamen zwei Söhne von Ebisu geschenkt: Chikako und Chicho. Die zwei Ninjas waren immer daran interessiert neue, mächtige Jutsus zu entwickeln. Beide sahen sich irgendwann nur mehr als Konkurrenten an, immer mit dem Gedanken den Bruder übertrumpfen zu wollen. Dies führte dazu, dass die Zwillinge immer gefährlichere Jutsu anwandten, so gefährlich, dass sie eigentlich verboten werden hätten müssen.
Eines Tages erwischte Chitori seinen Bruder Chimushi dabei, wie er Experimente mit sich und einigen Clanmitgliedern durchführte, in der Hoffnung das ultimative Jutsu zu kreieren. Bei diesen Experimenten starben einige Clanmitglieder, was Chimushi zu verschulden hatte. Er selbst überlebte allerdings und hat es geschafft ein gefährliches Jutsu zu kreieren. Chitori wollte seinem Bruder noch eine Chance geben, indem er die Sache als Unfall abtat, aber dieser wollte sich nicht damit zufrieden geben. Chimushi verlangte die alleinige Führung über den Clan und die Verbannung Chitori’s aus dem Dorf. Erzürnt über diese Forderung verstieß Chitori seinerseits Chimushi, woraufhin dieser ihn zu einem Kampf auf Leben und Tod herausforderte. Die beiden hatten schon viele Male miteinander trainiert, waren aber nie in einem richtigen Kampf gegeneinander angetreten. Der Kampf sollte vor den Augen des ganzen Clans stattfinden und so versammelten sich alle an einem abgelegenen Fleck im Meer, dort wo damals alles mit der Geburt der Oberhäupter begann.
Der Kampf zwischen den Brüdern war hart und erbittert und hätte durchaus mit einem Kampf zwischen zwei Kage verglichen werden können. Jeder der beiden hatte einst ein Schwert vom Mizukage geschenkt bekommen, durch das pures Chakra floss. Die Schwerter wurden noch weit vor ihrer Geburt vom Kusanagi-Clan geschmiedet. Chitori führte immer sein Zaidou mit sich, während Chimushi eine Waffe namens Uragiri besaß, zwei Klingen die nicht beeindruckender hätten sein können und viele Male wild aufeinander prallten. Chimushi hatte durch seine jüngsten Erkenntnisse im Gebiet des Suiton zwischenzeitlich die Nase vorn, allerdings war ihm Chitori nach wie vor überlegen. Fast eine Stunde kämpften die Zwillinge unermüdlich gegeneinander an und schenkten sich nichts. Es fing an zu Regnen, Wind kam auf, immer gefährlicher wurde der Kampf auf offener See. Als Chitori bemerkte das er Chimushi mit konventionellen Jutsus und seiner Schwertkunst nicht besiegen konnte, setzte er ein Jutsu ein von dem er dachte, dass er es nie einsetzen würde. Mit den letzten Chakrareserven gelang es ihm einen riesigen Wasserstrudel unter sich und seinem Bruder zu erschaffen. Chimushi konnte nichts dagegen ausrichten, weder fliehen noch es irgendwie verhindern und in diesem Moment erkannte er, dass er nie in der Lage gewesen wäre seinen Bruder zu übertrumpfen. Tief im Inneren bereute er seinen Taten, was ihm letztendlich noch den Seelenfrieden gab. Der Ozean unter den Clanoberhäuptern färbte sich blutrot und zog Beide in das Auge des Strudels, hinunter auf den kalten Grund des Meeres.
Alle im Clan waren darüber bestürzt, denn nun sahen sie sich gezwungen die Führung in andere Hände zu geben. Schlussendlich konnten sie sich nicht einigen. Ein Teil des Clans, die wenigen Sympathisanten Chimushi’s, spalteten sich von den Shukufuku ab und gründeten ihren eigenen Clan, der sich Kibo nannte. Die Führung der beiden Clans war schnell von den Enkeln Chika’s besetzt, die sich bis auf das Blut hassten. Sowohl der Anführer der Shukufuku, Chikako, wie auch der der Kibos, Chicho, hatten sich geschworen, den jeweils anderen zum großen Ebisu zu schicken. Die Jahre vergingen und auch die beiden forderten sich wieder gegenseitig heraus, wieder Blutvergießen zwischen zwei Blutsverwandten, wieder mit dem Zaidou und dem Uragiri, den beiden Schwertern ihrer Väter. Das Ziel dabei war recht einfach zu definieren: den anderen Clan zerstören, damit der eigene mächtiger wird. Abermals versammelte man sich und abermals starben beide durch das verbotene Jutsu des Wasserstrudels, wenngleich diesmal Chicho, der Sohn Chimushis, seinen Vater rächte.
Wieder einmal standen viele Menschen führungslos vor dem Nichts. Allerdings hatten beide Cousins Erben hinterlassen. Auf Seiten der Shukufuku konnte man auf einen jungen Mann namens Kotori bauen, bei den Kibos war es eine hübsche Kunoichi mit dem Namen Akino. Ganz anders als ihre Väter bemühten sich beide Oberhäupter um eine gute Beziehung zwischen ihren Clans. Mit der Zeit entwickelte sich gar eine Romanze zwischen den zwei Blutsverwandten. Anfangs wurde diese noch sehr skeptisch von den Mitgliedern des Clans beäugt, aber mit der Zeit freundete man sich mit dem Gedanken an Frieden zu schließen und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Immer öfters arbeiteten die Shinobis der beiden Clans sogar zusammen, was früher undenkbar erschien, weil man über die Feindschaft Bescheid wusste und bei keinen Missionen sowohl Shukufuku als auch Kibos teilnahmen. Viele waren der Meinung, dass das Blutvergießen endlich ein Ende haben musste, weshalb nach einigen Jahren eine Hochzeit zwischen Kotori und Akino stattfand, die nicht nur ihre Liebe festigen sollte, vielmehr wollten beide die Clans wieder zusammenführen. Und so formierten sie sich neu und gründeten den Kaizen-Clan, was soviel bedeutet wie der Weg zum Besseren, denn genau das wollten sie erreichen.


Zuletzt von Micky am Di Mai 18, 2010 4:41 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kaizen [Clan]   So Aug 30, 2009 4:27 pm

Teil II: Blütezeit im Reich des Wassers
Durch den Zusammenschluss der beiden Clans zum Kaizen-Clan, wurden die Shukufuku und die Kibos mächtig genug um wieder mit den großen Clans von Kirigakure mithalten zu können. Doch sie stellten dem Dorf nicht nur gut ausgebildete Ninjas zur Verfügung, sondern etablierten sich ebenso im Fischer- und Seehandelsgewerbe, was ihnen einen gewissen Wohlstand verschaffte. Dies dürfte auch der Grund sein, warum sie sich ihren Glauben zu Ebisu solange erhalten haben. Die folgenden Jahre waren friedlich und ertragreich für den Clan und das Ansehen wuchs weiter. Akino schenkte Kotori eines Tages ein Mädchen namens Chinatsu, sie sollte das Leben des Clans für immer verändern. Bereits in ihrer Kindheit zeigte sie erhebliches Talent im Bereich der Nin- und Taijutsu. Auch ihre Ninjasinne waren sehr gut ausgebildet, alles in allem hätte sie nicht talentierter sein können. Genau wie es die Tradition des Clans verlangte spezialisierte sich die Kunoichi auf das Element Suiton, doch etwas war anders. Statt ihre Jutsu mit Wasser zu erschaffen nutzte Chinatsu ihr eigenes Blut dazu. Es war ihr schlichtweg nicht möglich Suiton zu beherrschen, sie war auf ihren Körper und das darin enthaltene Blut angewiesen. Erfahrene Medic-Nins fanden heraus, dass diese Fähigkeit die Folge eines Gendefekts war. Wie es dazu kam war schnell klar, denn Kotori und Akino waren miteinander verwandt, in ihnen floss das Blut Chika’s. Durch diese inzestiöse Beziehung der Beiden, wurde das ursprüngliche Erbgut geschädigt und verändert.
Zunächst war der gesamte Clan über diesen Defekt sehr bestürzt, manche spielten gar mit dem Gedanken das Mädchen aus dem Dorf oder zumindest dem Clan zu verbannen. Letztendlich entschied man sich jedoch dagegen, vor allem weil ihre Eltern sich dagegen wehrten, sogar alte Traditionen und Gebote umwarfen, damit dies nicht passiert. Die Mitglieder des Clans hatten immer ein kritisches Auge auf ihr und fanden sie zum Teil, aufgrund ihrer Fähigkeit Blut für Jutsu einzusetzen, gruselig. Jahre vergingen und Chinatsu lernte immer besser mit ihrer Fähigkeit umzugehen. Sie entwickelte sogar ganz eigene Jutsu, die mit dem Suiton an sich nichts mehr zu tun hatten. Aufgrund ihrer speziellen Fähigkeiten mit Blut umzugehen, und der Tatsache, dass sie sich jahrelang mit der menschlichen Anatomie auseinandersetzte, nahm man sie im Kreise der Oi-Nin auf. Es dauerte nicht lange, bis man sie zur Anführerin der Oi-Nin beförderte. Kurz darauf, als ihre Eltern trotz ihrer ausgezeichneten Fähigkeiten überraschend bei einer gefährlichen Mission ums Leben kamen, wurde sie sogar zum neuen Clanoberhaupt ernannt. Den Respekt der Clanmitglieder musste sich das Mädchen allerdings noch erkämpfen, was sie jedoch sehr bald schaffte. Sie war nicht nur eine sehr talentierte Shinobi, ihr Verständnis für die Wirtschaft und ihre Führungskraft verdoppelten den ohnehin schon hohen Umsatz des Kaizen-Clans noch einmal. Kurz gesagt, man konnte nicht anders als Chinatsu zu respektieren.
Doch die Macht und der Erfolg ließen die inzwischen schwangere, junge Frau größenwahnsinnig und auch arrogant werden. Denn das alles war ihr irgendwann nicht mehr genug, sie wollte mehr: den Titel des Mizukage. Der Platz des Kage war zu dieser Zeit vakant und Chinatsu sah ihre Chance in dieser Situation. Keine Frage, sie wäre für den Posten durchaus geeignet gewesen, doch sie zeigte übertriebenen Ehrgeiz. Ihr größter Fehler bestand darin, die Rivalen um den Titel öffentlich zu verunglimpfen, schlichtweg deren Fähigkeiten weder zu respektieren, noch anzuerkennen. Letztendlich bekam die junge Frau eine Absage, die sie sehr erzürnte, denn sie hatte fest damit gerechnet zur Mizukage gewählt zu werden. Umso fassungsloser war sie, als man sie von der Wahl ausschloss. Ihr fehlgeleitetes Verhalten wurde ihr zum Verhängnis. Natürlich legte Chinatsu sofort Einspruch gegen dieses Urteil ein, der allerdings ebenso abgelehnt wurde. Diese Entscheidung empfand sie als ungerecht, denn nun wurde ihr auch noch die Chance genommen, sich zu rehabilitieren.
Nach ihrer Entbindung, die zu allem Übel angeblich noch eine Todgeburt war, beschloss das Clanoberhaupt der Kaizen wütend, enttäuscht und natürlich sehr traurig über den Verlust ihres Kindes, dem Dorf ohne mit der Wimper zu zucken den Rücken zuzukehren. Zunächst wollten die momentan Verantwortlichen des Dorfes sie nicht gehen lassen, weil sie Angst hatten, dass die junge Frau den Standort und die geheimen Jutsu des Dorfes preisgeben würde, doch Chinatsu schwor ihnen dies nicht zu tun, da es gegen ihren Ehrenkodex verstoßen würde. Zu oft war in der Vergangenheit Blut vergossen worden, sie wollte so etwas nicht noch einmal riskieren, deshalb versuchte sie es mit Diplomatie. Schlussendlich hatte sie es geschafft die Verantwortlichen zu überzeugen, dass es die beste Lösung wäre, denn alles andere würde nur Krieg bedeuten. Als der Kaizen-Clan das Dorf verlies, folgten aber nicht alle Mitglieder dem Ruf der starken Kunoichi. Es war klar, dass der Clan keine weitere führungslose Periode überleben würde. Einige blieben in Kirigakure, manche schlossen sich anderen Clans an und wieder andere verließen ebenfalls das Dorf um einen Neuanfang zu wagen. Somit löste sich der Kaizen-Clan in Kirigakure gänzlich auf und lebte nur noch in Chinatsu und ihren Gefolgsleuten weiter. Sie wusste nicht genau wohin sie den Clan führen sollte, aber sie führte alle übrigen Clanmitglieder gen Westen, zuerst über das Meer im Wellenreich und von da aus über die große Naruto-Brücke hinein ins Herz des Feuerreichs. Die Kaizen wurden Nomaden, auf der Suche nach einer neuen Heimat.


Zuletzt von Micky am Do Apr 15, 2010 1:17 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kaizen [Clan]   So Aug 30, 2009 4:27 pm

Teil III: Von Liebe und blutgetränktem Sand
Im Feuerreich angekommen, reisten die Kaizen unter der Führung von Chinatsu immer weiter gen Westen, einer ihnen unbekannten Zukunft entgegen. Irgendwann erreichten sie das Dorf Konohagakure, auch bekannt als das Dorf das unter den Blättern versteckt ist. Die Anführerin des Clans hatte bereits von Konoha gehört, auch weil einige Ninjas damals bei ihrer Chuuninprüfung aus diesem Dorf stammten. Es war dafür bekannt, dass sie nur die besten Shinobi aller Reiche stellten. Die Kaizen wollten dort ihre Vorräte aufstocken, um die gefährliche Reise durch das Flussreich und das Windreich erfolgreich überstehen zu können. Zuvor musste Chinatsu allerdings dafür sorgen das sie das Dorf betreten durften. Zwar war es nicht ganz einfach, aber letztendlich schaffte sie den Hokage davon zu überzeugen, dass sie keine falschen Absichten hatten und nur zwei Woche bleiben wollten. Am Ende der Besprechung mit dem Hokage, wurde dem Clan ein Jounin zugewiesen, der sie in der Zeit, in der sie sich im Dorf aufhielten, betreuen und beschützen sollte: sein Name war Wakare. Sein Spezialgebiet erstreckte sich über das Betreuen wichtiger Personen, bis hin zum Beschützen des Hokage selbst.
Konohagakure machte auf alle Clanmitglieder einen sehr gastfreundlichen Eindruck, sodass einige wenige sogar beschlossen sich im Dorf niederzulassen. Chinatsu hatte keine Einwände dagegen, allerdings konnte sie nicht hier bleiben, zu Nahe war sie noch am Reich des Wassers. Sie wollte einfach nur weg, weit weg, so weit wie ein Shinobi aus Kirigakure noch nie gekommen ist. Während ihres Aufenthaltes lernte sie den Special-Jounin Wakare immer besser kennen und sie entwickelte dabei eine gewisse Zuneigung für ihn. Auch der Ninja selber konnte nicht abstreiten, das dass Clanoberhaupt der Kaizen es ihm angetan hatte. Es war zwar nur eine kurze Zeit die sie miteinander verbrachten, aber die Gefühle der beiden waren sehr stark geworden. Da er sich auf das Element Wind spezialisierte, konnte er ihr sogar in der kurzen Zeit noch ein paar Sachen beibringen. Der Shinobi entwickelte mit ihr zusammen sogar einige neue Techniken, indem er ihr lehrte Suiton mit Fuuton zu kombinieren, denn daran hatte sie noch gar nicht gedacht. Am Ende des zweiwöchigen Aufenthaltes, bat Wakare den Hokage darum das Dorf verlassen zu dürfen um bei Chinatsu sein zu können. Leider verweigerte dieser die Bitte des Jounin und er wollte sich sogar gegen sein Dorf dafür stellen. Die junge Kaizen-Frau erkannte den Ernst der Lage und obwohl es ihr schwer fiel, bat sie Wakare in Konoha zu bleiben. Schweren Herzens stimmte dieser zu und der Abschied aus dem Dorf hätte nicht tränenreicher sein können. Was die Kunoichi zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, ist das sie bereits neues Leben in sich trug.
Durch die neu erworbenen Beziehungen im Feuerreich, passierten sie die Grenze zum Flussreich ohne Probleme. In Sachen Landschaft konnte man beide Reiche durchaus vergleichen, wobei es im Flussreich wesentlich mehr Bäche, Flüsse und dergleichen gab. Chinatsu wusste nur, dass ein Feudalherr die Macht über das Reich hatte. Allerdings war dieses Reich auch verhältnismäßig klein, weswegen sie sich keine Sorgen darum machte, dass sie es nicht unbeschadet durchqueren könnten. Diese Annahme stellte sich wenig später als unklug heraus, denn der nomadisierende Kaizen-Clan wurde von Truppen des Feudalherren aufgelesen. Zuerst suchte die junge Anführerin das Gespräch mit dem konfrontationslustigen Herrn des Flussreiches, dieser stellte allerdings utopische Forderungen die der Clan nicht hätte stemmen können. Wütend zog Chinatsu daraufhin ohne Rücksicht weiter bis an die Grenze des Windreiches, dort lauerten ihr aber bereits Truppen auf um sie dingfest zu machen. Natürlich gaben sich die Kaizen nicht kampflos geschlagen und so kämpften sie gegen ihre Widersacher. Unter den Truppen des Daimyo waren auch ein paar ehrlose Ninjas die ihr Leben als Söldner fristeten, was den Kampf erheblich erschwerte. Nichts desto trotz konnte sich der Clan gegen die Feinde durchsetzen, wenngleich einige starben und ihre Anzahl dadurch weiterschrumpfte.
Durch die Ereignisse ließ sich die Kunoichi nicht vor ihrem Vorhaben abbringen, sie waren soweit gekommen, jetzt müssten sie nur noch das Windreich durchqueren, irgendetwas sagte ihr das es dahinter ein ruhiges Plätzchen für ihren Clan gab.
Keiner der Clanmitglieder hatte jemals das sandige Windreich betreten. Sie hatten noch genug Vorräte bei sich um Sunagakure umgehen zu können, allerdings zerrte die Reise durch die Wüste nicht nur an ihrer Kraft, sondern auch an ihren Nerven. Die Hitze machte die Bewohner des Wasserreichs regelrecht Wahnsinnig, denn sie waren so etwas keinesfalls gewohnt. Als das Wasser knapp wurde, musste Chinatsu in die Bresche springen, indem sie ihren Gefährten das eigene Blut zum trinken anbot und damit nicht nur ihr Leben riskierte. Was für den ersten Moment ziemlich makaber klingt, rettete einigen Kaizen das Leben und der ohnehin schon große Zusammenhalt wurde dadurch noch weiter gefestigt. Alle waren überglücklich als sie das Windreich hinter sich lassen konnten. Was nun kam war nicht mehr auf Karte verzeichnet. Sie betraten eine sehr große Waldfläche, die sie tagelang durchquerten. Die Anstrengung spiegelte sich in den Gesichtern der Clanmitglieder wieder. Aber der Wald war nahrungsreich und so konnten sich alle von Früchten und Wild ausreichend ernähren und auch von den übrigen Strapazen erholen. Sie nannten das Land: Blumenreich und es sollte die neue Heimat des Kaizen-Clans werden.


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BeitragThema: Re: Kaizen [Clan]   So Aug 30, 2009 4:28 pm

Teil IV: Der Beginn einer neuen Ära
Das Land hatte seinen Namen als Blumenreich alle Ehre gemacht, denn sehr oft kamen die Clanmitglieder an riesigen Blumenfeldern vorbei, die in den unterschiedlichsten und schillerndsten Farben prächtig glänzten. Obwohl sie bereits tagelang durch das Land reisten, hatten sie doch keine Menschenseele bis jetzt angetroffen. Irgendwann kamen die Kaizen an eine Waldlichtung, als plötzlich hunderte von Ranken aus den Bäumen herausgeschossen kamen, eine Art Gefängnis bildeten und alle darin einschloss. Es war Mucksmäuschen still, man konnte lediglich ein paar Grillen zirpen hören. Ein paar Gestalten näherten sich dem Rankengefängnis. Ihrem Aussehen nach zu urteilen waren sie Shinobi eines Dorfes, das Symbol ihrer Stirnbänder war jedoch jedem der Anwesenden Clanmitglieder unbekannt: eine Blume mit einem kleinen Shuriken in der Mitte. Die Ninjas stellten sich als die 6 Wächter der verborgenen Blume vor. Natürlich wollten sie auf der Stelle wissen warum Chinatsu und ihre treuen Gefährten so tief in ihr Reich eindrangen: dem Blumenreich. Sofort versuchte die junge Anführerin sich zu erklären und bat um eine Audienz für den Führer dieses Landes. Dabei erfuhr sie das es hier nicht wie üblich einen Feudalherren gab der über alles herrschte, sondern wie in Kirigakure einen Kage. Das Oberhaupt der Spezialeinheit willigte mit größter Vorsicht ein, worauf die Kunoichi sofort darauf schloss, dass dieses Reich wohl nicht oft Besuch bekam.
Den fremden Besuchern stand man in Hanagakure, dem Dorf versteckt hinter den Blumen, zunächst nur sehr misstrauisch gegenüber. Mit Argusaugen wurden sie von allen Seiten beobachtet und die 6 Eliteninjas ließen sie keine Sekunde aus den Augen, bis sie schließlich vor dem Hanakage-Gebäude standen. Schnell stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Kage handelt, sondern einer Kage. Trotz aller Vorsicht verstanden Chinatsu und die Hanakage: Hanami, sich auf Anhieb gut. Sie erfuhr viel über das Land, das Dorf und die politische Situation die gerade vorherrschte, denn Hanagakure befand sich zu der Zeit im Krieg mit einem Nachbardorf namens Zassogakure. Es wurde auch schnell klar, dass dieses Dorf neidisch auf Hana war und deshalb versuchte die alleinige Macht im Blumenreich an sich zu reißen. Der Krieg lief nicht gut und deshalb waren alle auch sehr vorsichtig was Fremde anging, denn es könnte sich um Spione handeln. Chinatsu begann ihrerseits über ihre Vergangenheit, dem Clan und ihren Traum zu erzählen. Die Hanakage war daraufhin hellauf begeistert und bot ihr einen Deal an: wenn sie am Krieg teilnehmen würde, dann dürfte ihr Clan sich hier niederlassen. Die Kunoichi zögerte keine Sekunde und so besiegelten beide den Pakt mit einem entschlossenen Handschlag. Es war die Geburt einer neuen Ära. Alle Mitglieder des Kaizen-Clans jubelten, denn sie waren am Ende ihrer Reise angelangt. Doch es sollte noch eine letzte Prüfung bevorstehen, bis sie das Dorf gänzlich als ihre neue Heimat bezeichnen durften.
Schon bald befand sich die junge Clanführerin wieder ganz in ihrem Element. Zusammen mit der Hanakage organisierte sie sowohl die Verteidigung des Dorfes, wie auch den Gegenschlag, der nach dem bevorstehenden Angriff erfolgen sollte. Wie Kundschafter meldeten, belagerten Ninjas des verfeindeten Dorfes bereits Hana. Dank Chinatsu’s Ideenreichtum, konnte das Dorf zwar nur mit einigen Verlusten verteidigt werden, aber dennoch erfolgreich. Ihr scharfsinniger Schachzug die Gegner mit einem sofortigen Gegenschlag zu überraschen, funktionierte ebenfalls, zumindest der Überraschungseffekt war durchaus vorhanden. Die Gegner waren zwar immer noch zahlenmäßig überlegen, aber damit haben sie definitiv nicht gerechnet. Chinatsu schaffte es zusammen mit den 6 Wächtern der verborgenen Blume in das Hauptquartier des Zassokage einzudringen und ihn mit seiner Leibgarde, in einem erbitternden Kampf auf Leben und Tod auszuschalten. Nur mit Glück überlebten die Eliteninjas aus Hana bei einem vom Zassokage hervorgerufenen, starken Erdbeben, dass er in seiner Verzweiflung kurz vor seinem Tod auslöste. Die restlichen Bewohner des feindlichen Dorfes wurden verschont, denn das Blutvergießen sollte ein Ende haben. Man gestattete ihnen sogar ihr Dorf wieder aufzubauen, unter der Bedingung nie wieder so einen Macht besessenen Shinobi zu ihrem Anführer werden zu lassen. Natürlich versprachen sie das sofort und sie würden Wort halten, wie sich auch einige Jahre später herausstellte.
Wieder in Hanagakure angekommen, wurde der Kaizen-Clan wie versprochen bei einer außerordentlichen Feier, die sowohl dem Clan, als auch dem Sieg und vor allem das Überleben des Dorfes feiern sollte, mit Freuden von allen Bewohnern aufgenommen. Schnell wurden sie von allen respektiert und bekamen sogar ein großes Grundstück geschenkt, worauf sie begannen ihren Clankomplex zu errichten. Allerdings konnten sie nicht mehr so wirtschaftlich auftrumpfen wie noch in Kirigakure. Denn irgendwie fehlte ihnen das Meer das sie immerzu dazu brachte ferne, interkontinentale Handelsbeziehungen zu knüpfen. Jedoch gelangten sie dank ihrer hervorragenden Ninjakünste dennoch zu Reichtum und Macht, zumindest im Blumenreich. Es gab aber nicht nur positives zu berichten, denn das Kind das Chinatsu in sich trug, entpuppte sich als Fehlgeburt. Die Ärzte vermuteten, dass es damit zu tun hatte, weil die Kunoichi viele aufreibende Kämpfe in den letzten Monaten bestritt und auch beim Krieg eine schwere Verletzung in der Bauchgegend erlitt. Chinatsu war niedergeschlagen denn je und sehr traurig über den erneuten Verlust ihres Kindes. Es war auch ihre einzige Erinnerung an Wakare und sie hatte sich das Kind sehr gewünscht. Doch sie beschloss sich davon nicht unterkriegen zu lassen, auch wenn dieses Erlebnis eine tiefe Narbe hinterlassen würde.


Zuletzt von Micky am Do Apr 15, 2010 1:18 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kaizen [Clan]   So Aug 30, 2009 4:27 pm

Teil V: Reinkarnation einer Blume
Fortan herrschte einige Zeit Frieden im Blumenreich und der Clan konnte weiterhin gedeihen. Ein prunkvoller Tempel zu Ehren des großen Ebisu sollte die Macht des Clans offen zur Schau stellen und so begann der Bau dafür schon recht bald. Chinatsu war immer noch dabei sich von ihrer Todgeburt zu erholen, denn es nahm sie verständlicherweise sehr mit, vor allem weil es nicht das erste Mal war das sie ein Kind verlor. Zu dieser Zeit stand ihr der Anführer der 6 Wächter der verborgenen Blume: Botan, freundschaftlich zur Seite um sie aus diesem Loch herauszuholen. Es war zwar ein ganzes Stück Arbeit, aber nach ein paar Monaten fing die Kunoichi wieder das erste Mal an zu lachen. Botan hatte für sie immer ein offenes Ohr und beide verbrachten sehr viel Zeit miteinander. Aus Freundschaft entwickelte sich schließlich Liebe. Somit fand Chinatsu in Hanagakure auch einen Menschen den sie lieben gelernt hatte. Diese Chance ließ sich das Clanoberhaupt nicht entgehen, sie wollte endlich ihr Glück finden. Die junge Kunoichi und ihre neu gefundene Liebe gingen sehr bald den Bund der Ehe ein. Auch eine erneute Schwangerschaft ließ nicht lange auf sich warten, es war ihre Dritte, diesmal sollte es endlich klappen. Deshalb beschloss Chinatsu sich vorerst vom Ninjaleben zu distanzieren um eine weitere erfolglose Geburt zu verhindern. Zwischenzeitlich nahm sie sogar an das es an ihrem Gendefekt liegt, aber das war nicht der Grund, sie war einfach sehr anfällig für Stress jeglicher Art.
Die Monate vergingen und sie ging auf keine einzige Mission, während Botan weiterhin sein Leben für das Dorf gab. An einem regnerischen Abend klopften die Eliteninjas an die Tür von Chinatsu’s Haus. Sie hatte bereits eine schlechte Vorahnung, denn der Himmel weinte vor Trauer. Als die junge Frau die Tür öffnete und nur 5 der 6 Wächter sah, wusste sie sofort Bescheid: Botan war bei einer Mission umgekommen Ohne weitere Worte zu verlieren schloss die Hochschwangere wieder die Türe, sie wollte nun alleine sein. Zusammengerollt lang Chinatsu tagelang auf ihrem Bett und heulte vor sich hin, immer wieder musste sie Rückschläge einstecken, dabei wollte sie einfach nur ihren Frieden in Hanagakure finden. Doch irgendwann kam die Entbindung und sie brachte reichliche Komplikationen mit sich. Stundenlang kämpften die Ärzte um das Leben der Clanführerin und des Babys. Umso glücklicher war man, als beide die Geburt überlebten. Chinatsu brachte einen Jungen zur Welt, er sollte fortan den Namen Hanamaru tragen, was soviel bedeutet wie Blumenjunge.
Sie hatte in Hanamaru ihren neuen Lebensinhalt gefunden und hütete ihn wie ihren Augapfel. Nebenbei fing sie allerdings wieder an zu trainieren. Denn Botan’s letzter Wunsch war, dass Chinatsu das Dorf beschützen soll, deswegen sollte sie als einzige das Recht haben seinen Platz bei den Eliteninjas einzunehmen. Natürlich versuchte sie den letzten Wunsch ihres Gatten zu erfüllen, leider scheiterte es an einer Kleinigkeit. Um bei den 6 Wächtern der verborgenen Blume aufgenommen zu werden, muss man in der Lage sein einige Blumenjutsu zu beherrschen, vor allem die besonders starken. Vielen Shinobi aus Hanagakure wurde immer von Kindesbeinen an gelernt einige dieser Techniken zu können. Chinatsu begann sogar die Hanakage persönlich darum mit ihr zu trainieren, denn sie war die Gründerin des Dorfes und eine der Ersten im Blumenreich, die es schaffte diese Art von Jutsu tatsächlich anzuwenden.
Durch sehr hartes Training schaffte die Anführerin der Kaizen schließlich alle Jutsu mehr schlecht als recht zu beherrschen, es war wirklich mehr als dürftig, aber es musste einfach für die Aufnahmeprüfung reichen. Diese bestand darin die drei Grundjutsu zu präsentieren. An sich eigentlich für einen Hana-Nin kein Problem, nur war Chinatsu nicht wie die anderen Shinobi im Dorf von Kind auf damit konfrontiert worden. Die drei Jutsu die sie den 5 verbliebenen Eliteninjas zeigen sollte waren: aus einer Blume einen Shuriken machen, indem man sie Blume härter und schärfer macht, mit einer ähnlichen Technik aus einer Blume ein Kunai formen, einen Doppelgänger aus Blumen erschaffen. Mit viel Glück schaffte sie schlussendlich die Prüfung und wurde bei den 6 Wächtern der verborgenen Blume aufgenommen. Die anderen 5 Wächter waren: der gekürzte Stamm Enoki, die mystische Wurzel Buna, das nasse Blatt Oogan, der sanfte Zweig Inmaru, das fallende Blatt Aoba und Botan war bekannt als der späte Frühling der verborgenen Blume, diesen Platz sollte Chinatsu einnehmen. Man gab ihr fortan den Codenamen: die blutige Quelle der verborgenen Blume. Zwar beherrschte sie die Blumenjutsu nur ungenügend, dies machte sie aber durch ihre anderen Fähigkeiten mehr als wett. Schon bald wurde sie auch Anführerin dieser Elitetruppe, deren oberste Priorität es war, Hanagakure um jeden Preis zu beschützen.


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BeitragThema: Re: Kaizen [Clan]   So Aug 30, 2009 4:28 pm

Teil VI: Wenn Legenden zu Helden werden
Jahrelang herrschte Frieden im Blumenreich, bis eines Tages ein ganzes Nachbarreich ihnen den Krieg erklärte. Es handelte sich um das Hibana-Reich und an der Spitze des Reiches stand ein machtgieriger Daimyo, der ebenso ein Ninja war, nämlich ein ehemaliger Shinobi aus Hanagakure selbst. Sein Name war Hokori und er hatte damals den 6 Blumentrupp verlassen, weil Botan zum Anführer ernannt wurde. Schon immer warfen alle ein kritisches Auge auf ihn, erst recht als er vor dem Verlassen des Dorfes mit Rache drohte. Die Hanakage: Hanami, fürchtete diesen Tag, denn sie wusste er würde immer stärker werden und irgendwann versuchen das Dorf zu zerstören. Es kam sogar zu Verhandlungen zwischen der Hanakage und dem Daimyo, denn er wollte nicht wie angenommen Hana zerstören, er wollte es in sein Reich einverleiben und so das ganze Blumenreich unterwerfen. Seine Forderung klang in den Ohren Hanami’s natürlich mehr als lächerlich, nie würde sie diesem Deal zustimmen. So kam es wie es kommen musste und der Krieg zwischen dem Hibana-Reich und dem Blumenreich begann und er sollte um des Friedenswillen viele Opfer fordern.
Chinatsu erklärte sich sofort bereit die Führung über die Truppen des Blumenreichs zu übernehmen, denn die Hanakage war in solchen Dingen nicht sehr bewandert, doch sie wollte ebenso tapfer mitkämpfen, sie hatte den Titel schließlich nicht umsonst Inne. Der Krieg dauerte zwei Jahre und war ziemlich ausgeglichen. Auf beiden Seiten gab es viele Verluste. Am Schluss hatte Chinatsu Schlacht um Schlacht gewonnen und die Truppen Hokori’s bis an die Grenze des Blumenreichs zurückgedrängt. Der Showdown zwischen beiden Armeen sollte also bald stattfinden und das Kriegsende herbeirufen. Hokori mobilisierte noch einmal alle Truppen die er zur Verfügung hatte. Durch geschickte Schachzüge seinerseits konnte er die Blumenarmee in einen gemeinen Hinterhalt locken, bei dem gut die Hälfte aller Hana-Nins ums Leben kamen. Im Herzen des Kampfgetümmels kämpften Hanami und Hokori in einem erbitternden Kampf auf Leben und Tod gegeneinander. Der Nuke-Nin gewann die Oberhand, genau wie die restlichen Truppen. Die 6 Wächter der verborgenen Blume wussten das sie die Schlacht verlieren würden und wenn dies passieren würde, war Hanagakures Schicksal ein für alle Mal besiegelt. Chinatsu konnte das nicht zulassen und auch die Hanakage würde nicht einfach so aufgeben. Hanami gab ihr schließlich den Befehl für ein lebensgefährliches Manöver, dass vermutlich nicht alle Anwesenden überleben würden. Dennoch zögerten sie und die Eliteninjas nicht eine Sekunde lang. Enoki, Buna, Oogan, Inmaru und Aoba sollten die Truppen von Hokori so gut es ging zurückhalten, während die Hanakage den Nuke weiter behakte, obwohl sie deutlich unterlegen war. In einem verzweifelten Versuch erfüllte Chinatsu ihre Bestimmung das Dorf um jeden Preis zu schützen. Sie stürzte sich auf Hokori, hielt ihn fest, damit er nicht fliehen konnte und Hanami somit ihr stärkstes Jutsu einsetzen konnte. Das Jutsu war schon immer verboten, weil es einen großen Zerstörungsradius hatte und den Anwender selbst sicher töten würde. Da die Schlacht in einem riesigen weißen Blumenfeld stattfand, war dies der perfekte Ort um die Technik auszuführen. Hanami formte die nötigen Fingerzeichen, konzentrierte sich und rief damit ihre letzten Kraftreserven ab. Egal was Hokori versuchte, Chinatsu ließ ihn unter keinen Umständen los. Es war ihr egal ob sie nun sterben würde, wenn ihr Clan und Hanamaru dadurch weiterleben würden. Plötzlich gab es eine große Explosion innerhalb des Blumenfeldes, jeder der sich in diesem Moment im Herzen des Feldes befand, starb sofort ohne noch etwas zu spüren. Unter den Opfern waren sowohl Ninjas aus dem Hibana-Reich, sowie aus dem Blumenreich. Alle Wächter der verborgenen Blume starben, die Hanakage ebenso und Hokori. Das weiße Blumenfeld wurde in ein tiefes Rot getaucht. An diesem Tag sollte sich alles ändern. Nie wieder sollte es die 6 Wächter der verborgenen Blume geben und nie wieder sollte ein Kaizen jemals so stark sein wie Chinatsu es gewesen ist. Die Frau, die ihren Clan vom Wasserreich in das Blumenreich führte und bereits eine Legende war, jedoch als Heldin starb.
Das Hibana-Reich und das Blumenreich schlossen letztendlich Frieden, denn beide waren schwer angeschlagen. Nachdem sich Hanagakure von den Verlusten einigermaßen erholte, wählte man Tsubaki Fugetsu, einen der wenigen Überlebenden des Krieges, zum neuen Hanakage. Er war trotz seiner Jugend sehr erfahren und ausgezeichnet im Umgang mit Pflanzenjutsu und sonst kam niemand für den Posten in Frage. Hanamaru musste derweil sein Leben als Waise fristen, obwohl er immer viele seiner Clanmitglieder um sich hatte. Fortan war es sein großer Traum eine große Familie um sich herum zu haben, damit er nie einsam sein wird. Als er alt genug war, wurde er zum Clanoberhaupt ernannt und führte den Clan wieder zu alter Stärke zurück. Seine große Schwäche waren die Frauen und so schwängerte er viele der Mädchen innerhalb und auch außerhalb des Clans, vielleicht war es aber auch nur ein Versuch seinen Traum von einer großen Familie zu erfüllen. Die Abenteuer mit dem weiblichen Geschlecht brachten Hanamaru viele Söhne und Töchter ein und der Clan wuchs weiter an. Sein Erstgeborener war Okami und er sollte wie es die Tradition verlangte, den Clan später einmal übernehmen. Hanamaru hingegen lebte noch einige Jahre, zu seinem Leid wurde er irgendwann sehr krank. Eines Tages schlief er nach dem 18. Geburtstag vom Okami friedlich ein, mit der Gewissheit, dass die Kaizen noch viele Jahre weiterexistieren würden, zumindest glaubte er das.


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BeitragThema: Re: Kaizen [Clan]   So Aug 30, 2009 4:28 pm

Teil VII: Verluste auf beiden Seiten
Als Okami Clanoberhaupt wurde änderte sich einiges. Vor allem sein offener Protest gegen den Kaito-Clan, brachte ihm nicht gerade viele Sympathien entgegen. Mit solchen Aktionen schadete er dem Ruf des Clans. Durch seine harte Linie und die immer weitere Isolation des Clans vom Rest des Dorfes, gerieten alle Mitglieder in Verruf und somit empfanden irgendwann die meisten Bewohner den Kaizen-Clan als gruselig und geheimnisvoll, auch wegen ihren Blutjutsus die sie nutzten. Dies störte Okami aber in keinster Weise, unbeirrt führte er seine Linie fort.
Toraoto, der Zweitgeborene Hanamaru’s, stand schon immer im Schatten von Okami und so war auch der Neid zu ihm schon immer groß, jedoch wuchs er immer weiter, je länger dieser Clanoberhaupt war. Die beiden Brüder hatten in ihrer Kindheit oft nach dem Uragiri gesucht, eines der Schwerter das Chinatsu immer mit sich trug. Das Zaidou wurde damals im roten Blumenfeld: so nannte man den Ort nach der entscheidenden Schlacht um das Blumenreich fortan, geborgen und an Hanamaru weitergegeben. Dieser vererbte es daraufhin Okami, aber das Uragiri war Gerüchten zufolge verloren gegangen und unauffindbar. Toraoto fand eines Tages das Schwert, denn er wusste das sich im roten Blumenfeld befinden musste. Beide Brüder begannen daraufhin das Uragiri auszugraben, allerdings hatte Toraoto nie vor es dem rechtmäßigen Besitzer, dem Clanoberhaupt der Kaizen zu übergeben. Stattdessen forderte er Okami zu einem Kampf auf bei dem er unterlag. Okami konnte seinen Bruder aber nicht umbringen oder gar in Gewahrsam nehmen, schließlich ließ er Toraoto mit dem Schwert einfach ziehen, man hörte nie wieder etwas von ihm. Nur die beiden wussten vom Verbleib des Uragiri und so war es für die anderen Clanmitglieder weiterhin eine Legende, denn sie glaubten weiter, dass es sich irgendwo im Umkreis von Hana befinden musste.
Nach Toraoto’s Verschwinden wurde er als Missing-Nin klassifiziert, weil niemand wusste was passiert war und Okami auch so tat als wüsste er von nichts. Dieser kümmerte sich weiter um die Zerschlagung des Kaito-Clans. Sein Hass galt aber nicht nur dem Clan selber, sondern vor allem Kenjiro. Mit ihm war er damals als Genin in einem Team. Schon von Anfang an hassten sich beide und auch bei Missionen waren sie oft mehr eine Gefahr für sich und ihre Teamkollegen, als feindliche Ninjas. Streit gab es fast tagtäglich und auch Kämpfe auf Leben und Tod, bei dem sie von ihrem Sensei immer voneinander getrennt wurden. Der Hanakage aber sah es nicht ein die beiden in unterschiedliche Teams zu stecken. Er hatte immer die Hoffnung, dass sich diese Rivalität eines Tages legen würde. Dies war allerdings nicht der Fall, im Gegenteil, sie wurde noch schlimmer. Das Team löste man irgendwann dann doch endlich auf, weil Okami und Kenjiro zu Chunin’s ernannt wurden. Die Rivalität blieb aber und setzte sich weiter fort, denn Kenjiro übernahm seinen eigenen Clan, genau wie Okami. Nun wurden auch die Mitglieder des Clans mit in diese Rivalität einbezogen und das Oberhaupt verbot jeglichen Umgang mit Kaitos. Dies betraf auch die Zusammenarbeit zwischen den Ninjas, sie waren gezwungen solche Teamzusammenstellungen zu boykottieren, ansonsten verbannte sie Okami aus dem Clan.
Takako, einer seiner jüngeren Brüder, brach dieses Verbot, indem er eine heimliche Romanze mit Kenjiro’s Tochter Kelsey einging. Jedoch beanspruchte Seijir, einer ihrer Cousins sie für sich und drohte damit beide Auffliegen zu lassen und Takako umzubringen, wenn sie ihn nicht aufgeben würde. Kelsey entschied sich letztendlich für ihren Cousin. Natürlich war Takako darüber nicht gerade erbaut und in seinem Hass forderte er Seijir zum Kampf heraus, dieser nahm sofort an. Der Gewinner sollte Kelsey für sich haben. Durch einen dummen Zufall erfuhr das Mädchen von diesem Kampf und machte sich sofort auf dem Weg dorthin. Beiden behakten sich einige Zeit, jedoch waren sie bereits schwer verletzt als Kelsey am Schauplatz des Kampfes eintraf. Bei ihrer Ankunft sah sie Takako und Seijir aufeinander zurennen und es war klar, dass nun jemand sterben würde. Kelsey ging dazwischen, denn sie wollte dieses Unglück irgendwie verhindern. Daraufhin bohrten sich die Waffen der beiden, die in ihrem Hass gar nicht mitbekommen hatte das sie hier war, in ihren Körper. Kelsey war nur ein zierliches Mädchen, weswegen sie dadurch sofort starb. Takako und Seijir waren entsetzt, jeder machte den anderen für diese Greultat verantwortlich. Die Clanoberhäupter kamen wenig später am Ort dieses Blutbads an. Okami war sichtlich geschockt, verständlich denn er hatte einen toten Bruder zu beklagen. Sofort wurde er von Kenjiro beschuldigt ein Attentat auf seine Tochter geplant zu haben. Natürlich stritt Okami das sofort ab, denn es stimmte ja nicht, selbst für ihn wäre so etwas zu offensichtlich gewesen. Nach diesem Vorfall wuchs der Hass zwischen den beiden ins unermessliche. Das Clanoberhaupt der Kaizen erhöhte abermals seine Bemühungen darin, den Kaito Clan ein für alle Mal aus der Geschichte zu tilgen. Zu dieser Zeit kam auch sein Sohn zur Welt, er sollte das einzige Kind von Okami bleiben. Am Tag der Geburt leuchtete der Mond strahlend hell und hatte einen etwas rötlichen Ton. Deshalb gab Kumiko ihm den Namen Mikanaisho, was soviel bedeutet wie das Mondgeheimnis. Leider starb seiner Mutter kurz nach der Entbindung, was Okami sehr wütend werden ließ. Diese Wut kanalisierte er in dem Vorhaben einen Blutvirus zu entwickeln, dessen Nutzen darin bestand, alle Kaitos die es gibt zu töten.
Es gab zwei unterschiedliche Viren die er entwickelte. Zum einen der Shiroi-Virus, er sollte die Produktion von weißen Blutkörperchen gänzlich blockieren und damit das Immunsystem erheblich schädigen. Zum anderen der Akai-Virus, seine Aufgabe bestand darin die Vorarbeit des anderen Virus für sich zu nutzen, indem er den Körper durch die Luft leicht infizieren konnte. Der Virus verursachte eine Zerstörung der roten Blutkörperchen, dadurch bekamen die Lungen der Opfer keinen Sauerstoff mehr. Alles in allem starben die Infizierten recht qualvoll. Okami selber setzte den Grundstein für die Verbreitung der Viren. Er gab vor die Streitigkeiten niederlegen zu wollen und organisierte deshalb ein geheimes Treffen mit Kenjiro’s Frau, ihr Name war Raika und sie ging sofort darauf ein. Der Kaizen brachte ihr bei diesem Treffen einen unheilvollen Blumenstrauß mit, der mit den beiden Viren infiziert war. Raika beschnupperte, wie von Okami angenommen, den Strauß, was schlussendlich das Schicksal der Kaitos besiegeln sollte. Das Clanoberhaupt hatte nie vor eine Einigung mit der Frau zu erzielen und so beendete er die Verhandlungen mit einem Vorwand. Einen Tag später fand man alle Kaitos tot in ihrem Anwesen. Sehr zufrieden das die Viren ihre Aufgabe erfüllt hatten, sorgte er schnell dafür das der Kaito-Clan in Vergessenheit geriet. Die Lücken in den Ninjateams füllten Mitglieder des Kaizen-Clans. Okami spendierte den wenigen Trauernden sogar eine anständige Beerdigung und spielte falsches Bedauern vor. Niemand hatte herausfinden können was für eine Krankheit die Kaitos umbrachte. Zwar brachten einige Leute Okami mit dem Clansterben in Verbindung, nachgewiesen werden konnte ihm aber nie etwas. Hartnäckige Leute die Nachforschungen anstellten oder nicht aufhören wollten ihn zu beschuldigen, wurden entweder mundtot gemacht oder sogar getötet. Der skrupellose Clanchef hatte sein Ziel erreicht, nun wendete er sich anderen Dingen zu. Die Experimente mit den Viren und die darin enthaltene Blutmanipulation hatten ihn neugierig gemacht, deshalb fragte er sich was noch möglich wäre. Unermüdlich setzte er seine Forschungen im Geheimen weiter fort, tief unter dem Clananwesen der Kaizen, ungestört und von der Außenwelt abgeschottet.
Die Jahre vergingen und sein einziger Sohn Mikanaisho wurde zum Genin ernannt, daraufhin schenkte er diesem überraschenderweise das Zaidou. Okami brauchte das Schwert nicht mehr, es war für seine Ziele nutzlos geworden, er wollte etwas anderes viel mehr. Sein Sohn stand seit seiner Geburt immer unter Okami’s Kontrolle, denn dieser wollte, dass er genauso wird wie er selber. Außerdem war Mikanaisho das einzige was er noch von seiner Frau Kumiko hatte, obwohl er ihm wohl insgeheim die Schuld für ihren Tod gab, was er seinem Sohn auch mehrmals zu spüren gab. Je älter Mikanaisho wurde, desto heftiger wurden die Spannungen zwischen Vater und Sohn. Diese Spannungen nahmen bei den Chuninauswahlkämpfen ein besonderes Ausmaß an. Nachdem Ende seines Kampfes, griff er aus heiterem Himmel seinen Vater Okami auf der Zuschauertribüne an, sodass dieser schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Mikanaisho hingegen verschwand sofort nach seiner Tat von der Bildfläche und man hörte vorerst nichts mehr von ihm. Bis zu dem Tag an dem er einige Clangeheimnisse aus dem Anwesen stahl und damit den Zorn Okami’s noch mehr auf sich zog. Da er nun Nuke-Nin war, setzte sein Vater auf ihn ein Kopfgeld aus. Der restliche Clan war fassungslos, sowohl über die Tat Mikanaisho’s, als auch über die Okami’s und viele konnten den Clanoberhaupt einfach nicht mehr blind folgen. Vor allem da sein Sohn der einzige Erbe war und den Clan eines Tages führen sollte. Dennoch schaffte er es irgendwie den Clan zusammenzuhalten und seine Machenschaften weiter fortzuführen. Wenngleich der Clan nun nicht mehr so bedingungslos hinter ihm stand wie noch zuvor. Allerdings war die einzige Hoffnung der Kaizen: Mikanaisho, fort und viele glaubten nicht daran das dieser etwas unrechtes getan haben soll.
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Kaizen [Clan]

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